Webinar: Kostenloses Webinar zum neuen KI-Assistenten am Mi. den 14. Oktober 2026 11:30 Uhr Unverbindlich anmelden
×

Rechtsprechung
   BGH, 26.04.1990 - VII ZR 39/89   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1990,657
BGH, 26.04.1990 - VII ZR 39/89 (https://dejure.org/1990,657)
BGH, Entscheidung vom 26.04.1990 - VII ZR 39/89 (https://dejure.org/1990,657)
BGH, Entscheidung vom 26. April 1990 - VII ZR 39/89 (https://dejure.org/1990,657)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1990,657) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (4)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Globalzession als sittenwidrige Gläubigerbenachteiligung - Sittenwidrigkeit einer Globalzession, weil sie nicht die gebotenen Vorkehrungen zur Verhinderung einer Übersicherung trifft

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Neue Anforderungen an die Wirksamkeit der Globalzession (IBR 1990, 590)

Papierfundstellen

  • NJW-RR 1990, 1459
  • ZIP 1990, 852
  • WM 1990, 1326
  • BauR 1990, 478
  • ZfBR 1990, 223
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (22)Zitiert selbst (4)

  • BGH, 08.10.1986 - VIII ZR 342/85

    Formularmäßige Vereinbarung eines erweiterten und verlängerten …

    Auszug aus BGH, 26.04.1990 - VII ZR 39/89
    So darf er den Schuldner in seiner wirtschaftlichen Handlungsfreiheit nicht unbillig behindern und er darf nicht einer Kredittäuschung oder sonstigen Gläubigergefährdung Vorschub leisten (vgl. etwa BGH NJW 1977, 2261, BGHZ 98, 303, 314) [BGH 08.10.1986 - VIII ZR 342/85], er muß auf übliche vertragliche Verpflichtungen, wie sie sich etwa aus Verlängerungen des Eigentumsvorbehalts ergeben, die gebotene Rücksicht nehmen (…vgl. etwa BGHZ 98 a.a.O. m.w.N.) und muß verhindern, daß die Sicherheit übermäßig anwachsen, also eine Übersicherung entstehen kann.
  • BGH, 29.11.1989 - VIII ZR 228/88

    Eignung von Freigabeklauseln zur Verhinderung einer Übersicherung

    Auszug aus BGH, 26.04.1990 - VII ZR 39/89
    Nicht nur läßt sie eine unmittelbar durch die Abtretung entstehende Übersicherung in beliebiger Höhe zu, sie enthält auch keinerlei Deckungsgrenze i.S.d. Entscheidung BGH Urteil vom 9. Juni 1983 - III ZR 105/82 = ZIP 1983, 1053, 1054 = WM 1983, 926 und deshalb auch keine den Anforderungen der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs entsprechende Freigabeverpflichtung (vgl. BGH Urteil vom 29. November 1989 - VIII ZR 228/88 = ZIP 1990, 25 m.w.N. zur Veröffentlichung in BGHZ bestimmt).
  • BGH, 09.06.1983 - III ZR 105/82

    Sicherung von gegenwärtigen Ansprüchen einer Bank gegen einen Kunden - Sachen und …

    Auszug aus BGH, 26.04.1990 - VII ZR 39/89
    Nicht nur läßt sie eine unmittelbar durch die Abtretung entstehende Übersicherung in beliebiger Höhe zu, sie enthält auch keinerlei Deckungsgrenze i.S.d. Entscheidung BGH Urteil vom 9. Juni 1983 - III ZR 105/82 = ZIP 1983, 1053, 1054 = WM 1983, 926 und deshalb auch keine den Anforderungen der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs entsprechende Freigabeverpflichtung (vgl. BGH Urteil vom 29. November 1989 - VIII ZR 228/88 = ZIP 1990, 25 m.w.N. zur Veröffentlichung in BGHZ bestimmt).
  • BGH, 09.03.1977 - VIII ZR 178/75

    Sittenwidrigkeit eines Vertrages wegen Knebelung und Gläubigergefährdung - …

    Auszug aus BGH, 26.04.1990 - VII ZR 39/89
    So darf er den Schuldner in seiner wirtschaftlichen Handlungsfreiheit nicht unbillig behindern und er darf nicht einer Kredittäuschung oder sonstigen Gläubigergefährdung Vorschub leisten (vgl. etwa BGH NJW 1977, 2261, BGHZ 98, 303, 314) [BGH 08.10.1986 - VIII ZR 342/85], er muß auf übliche vertragliche Verpflichtungen, wie sie sich etwa aus Verlängerungen des Eigentumsvorbehalts ergeben, die gebotene Rücksicht nehmen (…vgl. etwa BGHZ 98 a.a.O. m.w.N.) und muß verhindern, daß die Sicherheit übermäßig anwachsen, also eine Übersicherung entstehen kann.
  • BGH, 27.11.1997 - GSZ 1/97

    Großer Senat für Zivilsachen entscheidet über Freigabeklauseln bei …

    Im Sicherungsübereignungsvertrag fehle eine ausdrückliche zahlenmäßig bestimmte Deckungsgrenze, die der VII., VIII. und IX. Zivilsenat bei Globalabtretungen (BGHZ 109, 240, 245 ff.; 120, 300, 302; BGH, Urteile v. 26. April 1990 - VII ZR 39/89, WM 1990, 1326, 1327; v. 6. Dezember 1990 - VII ZR 334/89, WM 1991, 276; v. 19. Juni 1991 - VIII ZR 244/90, WM 1991, 1499, 1500; v. 25. November 1992 - VIII ZR 176/91, WM 1993, 213, 216; v. 8. Dezember 1993 - VIII ZR 166/93, WM 1994, 104, 105) und der VIII. und IX. Zivilsenat auch bei Sicherungsübereignungen von Warenlagern mit wechselndem Bestand (BGHZ 117, 374, 377 ff.; 124, 371, 376 f.; 124, 380, 386 f.; 125, 83, 87 f.) als Wirksamkeitsvoraussetzung angesehen hätten.

    Danach sind Globalabtretungen ohne ausdrückliche Deckungsgrenze gemäß § 138 Abs. 1 BGB nichtig (Urteile v. 26. April 1990 - VII ZR 39/89 und v. 6. Dezember 1990 - VII ZR 334/89, jeweils aaO).

  • BGH, 07.05.1991 - VI ZR 259/90

    Schadensersatz wegen Vereitelung der Zwangsvollstreckung; Possessorischer …

    Abgesehen davon, daß die Beklagte gemäß Ziffer 8 Abs. möglicherweise schon bei teilweiser Abtragung der Verbindlichkeiten der Firma I.F. zur Vermeidung einer unangemessen Übersicherung gehalten war, in angemessenem Umfange einen Teil des Sicherungsguts der Firma I.F. zurückzugeben und zurückzuübereignen (vgl. BGHZ 94, 105, 114 f [BGH 20.03.1985 - VIII ZR 342/83]ür verlängerten Eigentumsvorbehalt; BGHZ 98, 303, 316 f [BGH 08.10.1986 - VIII ZR 342/85] für erweiterten und verlängerten Eigentumsvorbehalt; BGHZ 109, 240, 245 ff [BGH 29.11.1989 - VIII ZR 228/88] für Globalzession; und BGH, Urteil vom 26. April 1990 VII ZR 39/89 -, ZIP 1990, 852), macht die Revision mit Erfolg geltend, daß die Allgemeinen Geschäftsbedingungen nur dann unproblematisch sind, wenn die Beklagte zur Rückgabe der PA-Anlage bereits verpflichtet war, sobald das durch ihre Übereignung gesicherte Darlehen (und nicht sämtliche Ansprüche der Beklagten) getilgt war.
  • BGH, 06.03.1997 - IX ZR 74/95

    Freigabeanspruch des Sicherungsgebers bei formularmäßiger Sicherungsübereignung …

    Dem hat sich der VII. Zivilsenat (BGH, Urt. v. 26. April 1990 VII ZR 39/89, WM 1990, 1326, 1327; v. 6. Dezember 1990 VII ZR 334/89, WM 1991, 276 ) mit der Maßgabe angeschlossen, daß eine formularmäßige Globalabtretung, die den genannten Anforderungen nicht entspricht, wegen Sittenwidrigkeit nichtig ist (§ 138 Abs. 1 BGB ).
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht BGH
dejure.org nutzen ohne Ablenkung
Werbung abschalten. Jetzt buchen! Keine automatische Verlängerung.
Info zum PUR-Angebot
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht