Rechtsprechung
| BVerwG, 07.07.1966 - III C 44.65 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VG Oldenburg, 19.01.1965 - A 167/61
- BVerwG, 01.06.1965 - III C 44.65
- BVerwG, 07.07.1966 - III C 44.65
Papierfundstellen
- ZLA 1966, 347
Wird zitiert von ... (10) Zitiert selbst (7)
- BVerwG, 12.03.1964 - III C 24.63
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 07.07.1966 - III C 44.65
Das Bundesverwaltungsgericht hat wiederholt entschieden, daß ein Rentenanspruch, der auf einer gesetzlichen Unterhaltspflicht beruht (§ 68 Ziff. 5 Buchst. a BewG), kein privatrechtlicher geldwerter Anspruch im Sinne des § 12 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. d LAG ist, und zwar auch dann nicht, wenn der Anspruch privatrechtlich oder durch Prozeßvergleich auf bestimmte Geldleistungen festgelegt ist (Beschluß vom 28. Dezember 1957 - BVerwG IV B 80.56 - [RLA 1958, 59]; Urteile vom 19 ... Juni 1963 - BVerwG IV C 190.62 - [ZLA 1963, 315] und vom 12. März 1964 - BVerwG III C 24.63 - [BVerwGE 18, 129]).Das ist nach der Rechtsprechung des Senats der Fall, wenn durch die Vereinbarung außerhalb der gesetzlichen Unterhaltspflicht - etwa neben oder anstelle derselben - ein von der gesetzlichen Unterhaltspflicht gelöstes neues selbständiges Recht des Gläubigers begründet worden ist, das von der Leistungsfähigkeit des Schuldners und der Bedürftigkeit des Gläubigers nicht abhängig ist (Urteil vom 12. März 1964 - a.a.O. -).
- BVerwG, 19.09.1960 - III C 358.59
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 07.07.1966 - III C 44.65
Zur Frage der Schadensfeststellung bei Verlust von Schadensersatzansprüchen, die im Vertreibungsgebiet entstanden, aber nicht anerkannt oder tituliert waren (Bestätigung von BVerwGE 11, 122).Das hat der Senat bereits in BVerwGE 11, 122 entschieden.
- BVerwG, 19.06.1963 - IV C 190.62
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 07.07.1966 - III C 44.65
Das Bundesverwaltungsgericht hat wiederholt entschieden, daß ein Rentenanspruch, der auf einer gesetzlichen Unterhaltspflicht beruht (§ 68 Ziff. 5 Buchst. a BewG), kein privatrechtlicher geldwerter Anspruch im Sinne des § 12 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. d LAG ist, und zwar auch dann nicht, wenn der Anspruch privatrechtlich oder durch Prozeßvergleich auf bestimmte Geldleistungen festgelegt ist (Beschluß vom 28. Dezember 1957 - BVerwG IV B 80.56 - [RLA 1958, 59]; Urteile vom 19 ... Juni 1963 - BVerwG IV C 190.62 - [ZLA 1963, 315] und vom 12. März 1964 - BVerwG III C 24.63 - [BVerwGE 18, 129]).
- BVerwG, 28.12.1957 - IV B 80.56
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 07.07.1966 - III C 44.65
Das Bundesverwaltungsgericht hat wiederholt entschieden, daß ein Rentenanspruch, der auf einer gesetzlichen Unterhaltspflicht beruht (§ 68 Ziff. 5 Buchst. a BewG), kein privatrechtlicher geldwerter Anspruch im Sinne des § 12 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. d LAG ist, und zwar auch dann nicht, wenn der Anspruch privatrechtlich oder durch Prozeßvergleich auf bestimmte Geldleistungen festgelegt ist (Beschluß vom 28. Dezember 1957 - BVerwG IV B 80.56 - [RLA 1958, 59]; Urteile vom 19 ... Juni 1963 - BVerwG IV C 190.62 - [ZLA 1963, 315] und vom 12. März 1964 - BVerwG III C 24.63 - [BVerwGE 18, 129]). - BVerwG, 23.09.1965 - III C 56.64
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 07.07.1966 - III C 44.65
Die Unterlassung des Verwaltungsgerichts, die hierzu erforderlichen tatsächlichen Feststellungen selbst zu treffen, stellt nicht nur eine Verletzung formellen, sondern auch des materiellen Bundesrechts dar, das in vollem Umfang der revisionsgerichtlichen Überprüfung unterliegt (Urteile vom 14. Januar 1965 - BVerwG III C 120.63 - [BVerwGE 20, 171 = Buchholz BVerwG 427.3, § 236 LAG Nr. 7] und vom 23. September 1965 - BVerwG III C 56.64 - [Wertpapiermitteilungen 1965, 1068]). - BVerwG, 14.01.1965 - III C 120.63
Erwerb eines Handelsgeschäftes von Verfolgten in Österreich - Versagung der …
Auszug aus BVerwG, 07.07.1966 - III C 44.65
Die Unterlassung des Verwaltungsgerichts, die hierzu erforderlichen tatsächlichen Feststellungen selbst zu treffen, stellt nicht nur eine Verletzung formellen, sondern auch des materiellen Bundesrechts dar, das in vollem Umfang der revisionsgerichtlichen Überprüfung unterliegt (Urteile vom 14. Januar 1965 - BVerwG III C 120.63 - [BVerwGE 20, 171 = Buchholz BVerwG 427.3, § 236 LAG Nr. 7] und vom 23. September 1965 - BVerwG III C 56.64 - [Wertpapiermitteilungen 1965, 1068]). - BVerwG, 29.03.1966 - II C 86.65
Versorgungsbezüge eines Beamten - Beendigung eines Beamtenverhältnisses - …
Auszug aus BVerwG, 07.07.1966 - III C 44.65
Der Beweis des ersten Anscheins fällt in das Gebiet der Erfahrungssätze, d.h. er greift nur in den Fällen ein, in denen ein Tatbestand feststeht, der bei Verwertung der allgemeinen Lebenserfahrung auf eine bestimmte Ursache hinweist (Urteil vom 29. März 1966 - BVerwG II C 86.65 - mit Nachweisen).
- BVerwG, 15.10.1970 - III C 39.68 Ein Bescheidungsurteil (§ 113 Abs. 4 Satz 2 VwGO) leidet an einem materiellrechtlichen Mangel, der im Rahmen des § 137 Abs. 1 VwGO vom Revisionsgericht auch ohne Verfahrensrüge zu beachten ist, wenn sich die Prüfung des Verwaltungsgerichts auf den von der Behörde angeführten Ablehnungsgrund beschränkt hat, obwohl weitere Versagungsgründe nicht ausgeschlossen sind (Bestätigung von BVerwGE 20, 171 [175] und Urteil vom 7. Juli 1966 - BVerwG III C 44.65 - [ZLA 1966, 347]).
Deshalb stellt die Unterlassung des Verwaltungsgerichts, die Sache weiter spruchreif gemacht zu haben, nicht nur einen formellen Mangel dar, sondern sie verletzt auch materielles Bundesrecht (vgl. BVerwGE 20, 171 [175] und Urteil vom 7. Juli 1966 - BVerwG III C 44.65 - [ZLA 1966, 347]), das in vollem Umfange der revisionsgerichtlichen Überprüfung unterliegt (§ 137 Abs. 3 Satz 2 VwGO).
- BVerwG, 25.05.1971 - III C 129.67
Feststellung von kriegsbedingten Verfolgungsschäden
Deshalb stellt die Unterlassung des Verwaltungsgerichts, die Sache weiter spruchreif zu machen, nicht nur einen formellen Mangel dar, sondern sie verletzt auch materielles Bundesrecht (vgl. BVerwGE 20, 171 [175] und Urteil vom 7. Juli 1966 - BVerwG III C 44.65 - [ZLA 1966, 347]), das in vollem Umfange der revisionsgerichtlichen Überprüfung unterliegt (§ 137 Abs. 3 Satz 2 VwGO). - BVerwG, 25.05.1976 - 3 C 6.75
Zeitpunkt der Zustellung bei über ein Postfach zugestellten Einschreibesendungen …
Dabei hat der Senat die Realisierungsmöglichkeit eines Anspruchs nur insofern für bedeutsam gehalten, als zu verlangen sei, daß der Anspruch im Klagewege durchsetzbar gewesen sein muß und nicht von vornherein mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit anzunehmen ist, daß er uneinbringlich war und es bleiben würde (vgl. Urteil vom 7. Juli 1966 - BVerwG III C 44.65 - [ZLA 1966, 347] …und vom 7. März 1974 [a.a.O.]).
- BVerwG, 07.03.1974 - III C 84.71
Zulässigkeit einer Klage gegen einen Beschluss des Beschwerdeausschusses - …
Diese Rechtsprechung betrifft jedoch, wie die Revision auch insoweit zutreffend ausführt, Forderungen, die unabhängig von Vertreibungsmaßnahmen wertlos waren (BVerwGE 11, 122; Urteil vom 7. Juli 1966 - BVerwG III C 44.65 - [ZLA 1966, 347]). - BVerwG, 05.09.1968 - III C 93.65
Feststellung eines Vertreibungsschadens - Voraussetzungen für eine Einbürgerung
Dieser Aufgabe durfte es sich nicht durch Beschränkung auf eine Anspruchsvoraussetzung entziehen (vgl. BVerwGE 17, 208 [BVerwG 05.12.1963 - III C 49/62]; 20, 171 [BVerwG 14.01.1965 - III C 154/62]; Urteil vom 7. Juli 1966 - BVerwG III C 44.65 -). - BVerwG, 22.11.1968 - III C 47.67 Die Unterlassung der Prüfung stellt sich als Verletzung materiellen Bundesrechts im Sinne des § 137 Abs. 1 VwGO dar (vgl. hierzu Urteile vom 14. Januar 1965 - BVerwG III C 120.63 - und vom 7. Juli 1966 - BVerwG III C 44.65 -).
- BVerwG, 22.09.1966 - III C 7.64
Rechtsmittel
Das Verwaltungsgericht wird zu berücksichtigen haben, daß es nach der ständigen Rechtsprechung des Senats selbst die Sache im Sinne des § 113 Abs. 4 S. 1 VwGO spruchreif machen muß (vgl. Urteile des Senats vom 14. Januar 1965 - BVerwG III C 120.63 -, 23. September 1965 - BVerwG III C 56.64 - und 7. Juli 1966 - BVerwG III C 44.65 -) und daß bei der Ermittlung der Ertragsaussicht der GmbH die Gesamtumstände einschließlich der Ertragsentwicklung in der KG zu würdigen sind. - BVerwG, 24.03.1977 - 3 C 17.76
Feststellung eines Vertreibungsschadens an Betriebsvermögen - Begriff des …
Deshalb stellt die Unterlassung des Verwaltungsgerichts, die Sache weiter spruchreif gemacht zu haben, nicht nur einen formellen Mangel dar, sondern sie verletzt auch materielles Bundesrecht (vgl. BVerwGE 20, 171 [175] sowie Urteile vom 7. Juli 1966 - BVerwG III C 44.65 - [ZLA 1966, 347] und vom 15. Oktober 1970 - BVerwG III C 39.68 - [ZLA 1971, 6]), das in vollem Umfang der revisionsrechtlichen Überprüfung unterliegt (§ 137 Abs. 3 Satz 2 VwGO). - BVerwG, 16.02.1967 - III C 174.65
Voraussetzungen für die Zulassung einer Revision - Anforderungen an die Darlegung …
Demgemäß ist in § 17 Abs. 4 FG die Bewertung dieser Anteile auch ausdrücklich vorgeschrieben (Urteil vom 7. Juli 1966 - BVerwG III C 44.65 -). - BVerwG, 27.04.1967 - III C 161.64
Schadensfeststellung bei Verlust einer in den nach dem ersten Weltkrieg an Polen …
Der Senat hat in seinem Urteil vom 19. September 1960 (BVerwGE 11, 122), bestätigt durch Urteil vom 7. Juli 1966 - BVerwG III C 44.65 -, ausgesprochen, daß es bei dem Verlust von Schadensersatzansprüchen, die im Vertreibungsgebiet entstanden waren, nicht erforderlich ist, ob die verlorenen Ansprüche anerkannt oder tituliert waren.
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