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Rechtsprechung
   LG München I, 17.05.2010 - 1 T 13364/09   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2010,24314
LG München I, 17.05.2010 - 1 T 13364/09 (https://dejure.org/2010,24314)
LG München I, Entscheidung vom 17.05.2010 - 1 T 13364/09 (https://dejure.org/2010,24314)
LG München I, Entscheidung vom 17. Mai 2010 - 1 T 13364/09 (https://dejure.org/2010,24314)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • openjur.de

    Wohnungseigentum: Sonderumlagebeschluss für die Finanzierung einer Deckensanierung; Anforderungen an die Auswahl eines Kostenverteilungsschlüssels

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    WEG §§ 21 Abs. 3, 28 Abs. 5
    Sonderumlage; Kostenverteilung

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Wirksame Kostenschuld = sachlicher Grund für Sonderumlage?

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Besprechungen u.ä. (2)

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Sonderumlage: Anwendung des richtigen Kostenverteilungsschlüssels (IMR 2010, 1124)

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    Sonderumlage erfordert lediglich einen sachlichen Grund! (IMR 2010, 530)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • ZMR 2011, 239
 
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Wird zitiert von ... (4)Zitiert selbst (4)

  • OLG Hamm, 03.01.2008 - 15 W 240/07

    Notwirtschaftsplan

    Auszug aus LG München I, 17.05.2010 - 1 T 13364/09
    Andererseits hat die Sonderumlage - genau wie der Wirtschafsplan - den Zweck, den Finanzbedarf der Gemeinschaft zu decken (…Niedenführ, in: Niedenführ/Kümmel/Vandenhouten, WEG, 9. Aufl., § 28 Rz. 31), um ihre Existenz zu sichern und ihre Zahlungsfähigkeit fortzuführen (OLG Hamm ZMR 2009, 58).

    Rn. 59 (4) Schließlich passt der von dem Amtsgericht gezogene Vergleich mit den Grundsätzen des "Not-Wirtschaftsplans", wie sie namentlich das OLG Hamm (ZMR 2009, 58) angewendet hat, hier durchaus.

  • OLG München, 16.11.2006 - 32 Wx 125/06

    Sonderumlage für Anwaltskosten nach Miteigentumsanteilen

    Auszug aus LG München I, 17.05.2010 - 1 T 13364/09
    Voraussetzung dafür ist, dass es eine tatsächliche Kostenschuld des Verbandes zu decken gilt (OLG München NZM 2007, 251).
  • BayObLG, 17.08.2005 - 2Z BR 229/04

    Voraussetzungen und Gegenstand eines ordnungsmäßigen Eigentümerbeschlusses über …

    Auszug aus LG München I, 17.05.2010 - 1 T 13364/09
    Dabei ist die Gemeinschaft grundsätzlich zur unverzüglichen Deckung des kompletten Finanzbedarfs durch Vorschusszahlungen ihrer Mitglieder verpflichtet; eine Darlehensaufnahme zur (Zwischen-)Finanzierung von Instandhaltungsmaßnahmen entspricht in aller Regel nicht ordnungsgemäßer Verwaltung (BayObLG NJW-RR 2006, 20, 23;… Vandenhouten, in: Niedenführ/Kümmel/Vandenhouten, WEG, 9. Aufl., § 21 Rz. 77).
  • BayObLG, 30.10.1996 - 2Z BR 103/96

    Festlegung der konkreten Zahlungspflicht eines einzelnen Wohnungseigentümers …

    Auszug aus LG München I, 17.05.2010 - 1 T 13364/09
    Die Schuld besteht unabhängig davon, ob die Auftragsvergabe im Innenverhältnis pflichtwidrig war oder nicht bzw. ob die Auftragsdurchführung fehlerhaft war oder nicht (BayObLG WuM 1997, 61;… Niedenführ, in: Niedenführ/Kümmel/Vandenhouten, WEG, 9. Aufl., § 28 Rz. 34).
  • BGH, 25.09.2015 - V ZR 244/14

    Auch die Aufnahme eines langfristigen, hohen Kredits durch die …

    Daher sei die Gemeinschaft grundsätzlich zur Deckung ihres kompletten Finanzbedarfs durch Vorschusszahlungen ihrer Mitglieder verpflichtet, ohne sich übermäßig zu überschulden (BayObLG, NJW-RR 2006, 20, 23; OLG Hamm, ZWE 2012, 378; LG Bielefeld, NJW-RR 2012, 143; LG Köln, ZWE 2011, 45; LG München I, ZMR 2011, 239 Rn. 50;… Timme/Knop, WEG, 2. Aufl., § 27 Rn. 93 f.;… Niedenführ/Kümmel/Vandenhouten, WEG 11. Aufl., § 21 Rn. 36;… Palandt/Bassenge, BGB, 74. Aufl., § 21 WEG Rn. 9; Bub, ZWE 2010, 246 ff.; Schmidt, ZMR 2007, 90 ff.).
  • LG Karlsruhe, 07.10.2014 - 11 S 8/14

    Anfechtbarkeit von Wohnungseigentümerbeschlüssen: Kurzfristige Ansetzung einer …

    Die Kreditaufnahme ist dabei nicht bloß zur Überbrückung kurzfristigen Finanzierungsbedarfs zulässig, sondern kann auch längerfristig wie vorliegend zur Finanzierung eines Sanierungsvorhaben erfolgen (Urteil der Kammer vom 19. Juli 2011 - 11 S 75/10 - ZMR 2012, 660; LG Düsseldorf, Urteil vom 12. Juni 2013 - 25 S 152/12 - ZMR 2013, 823;… Bärmann/Merle WEG 12. Auflage 2013 § 27 Rn. 242;… Jennißen WEG 3. Auflage 2012 § 16 Rn. 10a; Dötsch, MDR 2013, 1441, 1444; Elzer NZM 2009, 57; anderer Ansicht OLG Hamm, Beschluss vom 14. Mai 2012 - 15 Wx 251/11 - ZMR 2012, 800; LG Köln, Urteil vom 26. August 2010 - 29 S 177/09 - ZWE 2011, 45;… Spielbauer/Then WEG 2. Auflage 2012 § 21 Rn. 27;… Niedenführ/Kümmel/Vandenhouten WEG 10. Auflage 2013 § 21 Rn. 36 Fn. 86 und Rn. 73;… Jennißen/Heinemann WEG 3. Auflage 2012 § 21 Rn. 106; Krebs, jurisPR-MietR 16/2012 Anm. 4 mit pointierter Kritik; anderer Ansicht wohl auch LG München I, Beschluss vom 17. Mai 2010 - 1 T 13364/09 -, juris Rn. 56, obiter dictum, und OLG München, Beschluss vom 28. Oktober 2005 - 34 Wx 50/05 - NZM 2006, 229;… skeptisch auch Lafontaine in: jurisPK-BGB, 6. Auflage 2012, § 16 WEG Rn. 108.5 und MüKoBGB/Engelhardt 6. Auflage 2013 § 27 WEG Rn. 37).
  • LG Bielefeld, 15.06.2011 - 23 T 442/10

    Kreditaufnahme durch WEG: Ordnungsgemäße Verwaltung?

    Es ist daher grundsätzlich Sache jedes einzelnen Wohnungseigentümers und nicht der Mehrheit, ob der jeweils persönliche Beitrag aus Eigenmitteln oder über ein von ihm aufgenommenes Darlehen finanziert wird (OLG Hamm OLGZ 1992, 313, 318; BayOblG NJW-RR 2004, 1602, 1603; BayOblG FGPrax 2005, 245, 248; BAyOblG NJW-RR 2006, 20, 23; so auch noch LG München Beschluss vom 17.05.2010, 1 T 13364/09 BeckRS 2010, 22024).

    Eine Darlehensaufnahme zur (langfristigen) Finanzierung von Instandhaltungsmaßnahmen entspricht somit in aller Regel nicht ordnungsgemäßer Verwaltung (LG München Beschluss vom 17.05.2010, 1 T 13364/09 BeckRS 2010, 22024).

  • LG Koblenz, 24.04.2017 - 2 S 58/15
    Die Höhe einer Sonderumlage hat sich am geschätzten Finanzbedarf zu orientieren, wodurch eine Prognose der erforderlichen Kosten notwendig ist, die großzügig gehandhabt werden darf (BGH, 13.01.2012 - V ZR 129/11;… OLG Düsseldorf ZWE 2002, 90, 91, Rn. 17; LG München I ZMR 2011, 239, 240).
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