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Rechtsprechung
   AG Brandenburg, 27.03.2025 - 30 C 99/23   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2025,6470
AG Brandenburg, 27.03.2025 - 30 C 99/23 (https://dejure.org/2025,6470)
AG Brandenburg, Entscheidung vom 27.03.2025 - 30 C 99/23 (https://dejure.org/2025,6470)
AG Brandenburg, Entscheidung vom 27. März 2025 - 30 C 99/23 (https://dejure.org/2025,6470)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • mietrechtsiegen.de

    Kündigung Mietvertrage wegen Eigenbedarfs für Mieter eine Härte im Sinne des § 574 BGB

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Eigenbedarfskündigung: Eigene "Härte" des Vermieters kann "Härte" des Mieters schlagen!

Kurzfassungen/Presse (2)

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Ist Eigenbedarf auch bei Härte für den Mieter möglich?

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Eigenbedarfskündigung: Voraussetzungen eines Härtefalles i.S.d. § 574 BGB

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Vermieter kann bei Eigenbedarf gegen Härte des Mieters gewinnen (IMR 2025, 320)

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (0)Zitiert selbst (75)

  • BVerfG, 20.05.1999 - 1 BvR 29/99

    Eigenbedarf; Wohnbedarf des Vermieters; Sozialklausel; Lebensgestaltung des …

    Auszug aus AG Brandenburg, 27.03.2025 - 30 C 99/23
    Es soll ihm als Grundlage privater Initiative und in eigenverantwortlichem privatem Interesse von Nutzen sein (BVerfG, Beschluss vom 20.05.1999, Az.: 1 BvR 29/99; BVerfG, Beschluss vom 03.10.1989, Az.: 1 BvR 558/89; BVerfG, Urteil vom 14.02.1989, Az.: 1 BvR 308/88; BVerfG, Beschluss vom 08.01.1985, Az.: 1 BvR 792/83; BVerfG, Beschluss vom 12.06.1979, Az.: 1 BvL 19/76).

    Mit einer Vermietung begibt sich der Eigentümer somit noch nicht endgültig dieser Befugnis (BVerfG, Beschluss vom 20.05.1999, Az.: 1 BvR 29/99; BVerfG, Beschluss vom 03.10.1989, Az.: 1 BvR 558/89; BVerfG, Urteil vom 14.02.1989, Az.: 1 BvR 308/88; BVerfG, Beschluss vom 08.01.1985, Az.: 1 BvR 792/83).

    Das erkennende Gericht muss die Entscheidung der Klägerseite als Eigentümer über den Wohnbedarf der privilegierten Person somit grundsätzlich achten (BVerfG, Beschluss vom 20.05.1999, Az.: 1 BvR 29/99; BVerfG, Beschluss vom 03.10.1989, Az.: 1 BvR 558/89; BVerfG, Urteil vom 14.02.1989, Az.: 1 BvR 308/88; BVerfG, Beschluss vom 08.01.1985, Az.: 1 BvR 792/83).

    Rn. 107 Denn es unterliegt der alleinigen, sich aus dem Eigentumsgrundrecht ergebenden Befugnis des Vermieters zu bestimmen, welchen Wohnbedarf er für sich und seine Angehörigen als angemessen ansieht (BVerfG, Beschluss vom 20.05.1999, Az.: 1 BvR 29/99; BVerfG, Beschluss vom 03.10.1989, Az.: 1 BvR 558/89; BVerfG, Urteil vom 14.02.1989, Az.: 1 BvR 308/88; BVerfG, Beschluss vom 08.01.1985, Az.: 1 BvR 792/83).

    Rn. 108 Art. 14 Abs. 1 Satz 1 GG schließt allerdings Beschränkungen des Kündigungsrechts, wie sie die - verfassungsgemäßen (BVerfG, Beschluss vom 20.05.1999, Az.: 1 BvR 29/99; BVerfG, Beschluss vom 03.10.1989, Az.: 1 BvR 558/89; BVerfG, Urteil vom 14.02.1989, Az.: 1 BvR 308/88; BVerfG, Beschluss vom 08.01.1985, Az.: 1 BvR 792/83) - Vorschriften des BGB vorsehen, nicht aus.

    Diese Beschränkungen tragen dem Umstand Rechnung, dass neben dem Eigentum des Vermieters auch das Besitzrecht des Mieters den Schutz des Art. 14 Abs. 1 Satz 1 GG genießt (BVerfG, Beschluss vom 20.05.1999, Az.: 1 BvR 29/99; BVerfG, Beschluss vom 03.10.1989, Az.: 1 BvR 558/89; BVerfG, Urteil vom 14.02.1989, Az.: 1 BvR 308/88; BVerfG, Beschluss vom 08.01.1985, Az.: 1 BvR 792/83).

    Rn. 109 Bei der Auslegung und Anwendung der genannten mietrechtlichen Vorschriften sind deshalb von dem hier erkennenden Gericht neben den Belangen des Klägers/Vermieters und seinem Erlangungsinteresse, auch die Belange der Beklagten/Mieterin und ihr Bestandsinteresse, angemessen zu berücksichtigen, die beiderseitigen Belange gegeneinander abzuwägen und in einen verhältnismäßigen Ausgleich zu bringen (BVerfG, Beschluss vom 20.05.1999, Az.: 1 BvR 29/99; BVerfG, Beschluss vom 03.10.1989, Az.: 1 BvR 558/89; BVerfG, Urteil vom 14.02.1989, Az.: 1 BvR 308/88; BVerfG, Beschluss vom 08.01.1985, Az.: 1 BvR 792/83).

    Unter Berücksichtigung dieser starken personalen Beziehung hat deshalb das hier nunmehr erkennende Gericht bei der Auslegung und Anwendung der Voraussetzungen des § 573 Abs. 2 BGB den Eigennutzungswunsch des Klägers für seine Schwester als privilegierte Person grundsätzlich zu respektieren, wie auch den Umstand, welchen Wohnbedarf der Kläger für seine Schwester als angemessen ansieht (BVerfG, Beschluss vom 20.05.1999, Az.: 1 BvR 29/99; BVerfG, Beschluss vom 03.10.1989, Az.: 1 BvR 558/89; BVerfG, Urteil vom 14.02.1989, Az.: 1 BvR 308/88; BVerfG, Beschluss vom 08.01.1985, Az.: 1 BvR 792/83).

    Rn. 130 Die Gerichte haben zwar dem Erlangungswunsch eines Vermieters dort eine Grenze zu ziehen, wo dieser nicht tatsächlich ernsthaft verfolgt, vielmehr also vorgeschoben wird oder in anderer Weise rechtsmissbräuchlich ist, etwa weil der geltend gemachte Wohnbedarf - gemessen an objektiven Kriterien - weit überhöht ist oder weil die gekündigte Wohnung die Nutzungswünsche des Eigentümers überhaupt nicht erfüllen kann oder der Wohnbedarf in einer anderen frei gewordenen oder freien Wohnung des Vermieters ohne wesentliche Abstriche befriedigt werden könnte (BVerfG, BVerfGE 79, Seiten 292 ff.; BVerfG, NJW 1993, Seiten 1637 ff.; BVerfG, NJW 1994, Seiten 309 f.; BVerfG, NJW 1994, Seiten 310 f.; BVerfG, NJW 1995, Seiten 1480 ff.; BVerfG, NJW-RR 1999, Seite 1097; LG Bochum, ZMR 2007, Seiten 452 ff.).

    Rn. 141 Bei der Auslegung und Anwendung der oben genannten mietrechtlichen Vorschriften sind neben den Belangen des Klägers/Vermieters und seinem Erlangungsinteresse, aber auch die Belange der Beklagten/Mieterin, d.h. ihr Bestandsinteresse, angemessen zu berücksichtigen; die beiderseitigen Belange sind gegeneinander abzuwägen und in einen verhältnismäßigen Ausgleich zu bringen (BVerfG, Beschluss vom 20.05.1999, Az.: 1 BvR 29/99, u.a. in: NJW-RR 1999, Seiten 1097 f.; VerfGH des Landes Berlin, Beschluss vom 16.05.2002, Az.: 124/01, u.a. in: NZM 2003, Seiten 593 ff.).

    Rn. 202 Bei der Auslegung und der Anwendung des § 574 BGB hat das erkennende Gericht aber auch das Bestandsinteresse der Beklagten/Mieterin und das Erlangungsinteresse des Klägers/Vermieters angemessen zu berücksichtigen, die beiderseitigen Belange gegeneinander abzuwägen und in einen verhältnismäßigen Ausgleich zu bringen (BVerfG, Beschluss vom 20.05.1999, Az.: 1 BvR 29/99; BVerfG, Beschluss vom 26.05.1993, Az.: 1 BvR 208/93; BGH, Urteil vom 22.05.2019, Az.: VIII ZR 180/18).

    Rn. 203 Dabei ist auf Seiten des Klägers/Vermieters stets das durch Art. 14 I 1 GG gewährleistete Eigentum betroffen, das in seinem rechtlichen Gehalt durch Privatnützigkeit und die gesetzliche Verfügungsbefugnis des Eigentümers über den Eigentumsgegenstand gekennzeichnet ist und auch die Befugnis umfasst, den Eigentumsgegenstand selbst zu nutzen (BVerfG, Beschluss vom 20.05.1999, Az.: 1 BvR 29/99; BVerfG, Beschluss vom 26.05.1993, Az.: 1 BvR 208/93; BVerfG, Beschluss vom 03.10.1989, Az.: 1 BvR 558/89; BGH, Urteil vom 22.05.2019, Az.: VIII ZR 180/18).

    Rn. 204 Die grundrechtlich verbürgte Eigentumsgarantie, die - wie bereits ausgeführt - auch dann eingreift, wenn der Vermieter die Eigenbedarfssituation - etwa durch den Erwerb einer vermieteten Wohnung - willentlich herbeigeführt hat, ist nicht nur bei der Auslegung und Anwendung des Kündigungstatbestands des § 573 Abs. 2 Nr. 2 BGB, sondern auch bei der Interessenabwägung nach § 574 BGB zu beachten (BVerfG, Beschluss vom 20.05.1999, Az.: 1 BvR 29/99; BGH, Urteil vom 22.05.2019, Az.: VIII ZR 180/18).

    Rn. 213 Die Rechtsauffassung der Beklagtenseite missachtet insofern die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG, Beschluss vom 20.05.1999, Az.: 1 BvR 29/99; BVerfG, Beschluss vom 26.05.1993, Az.: 1 BvR 208/93) und des Bundesgerichtshofs (BGH, Urteil vom 22.05.2019, Az.: VIII ZR 180/18), die bezüglich der Anwendung und Auslegung des Kündigungstatbestands des § 573 Abs. 2 Nr. 2 BGB einerseits und der Sozialklausel des § 574 BGB andererseits dieselben verfassungsrechtlichen Maßstäbe aufgestellt hat.

    Dies steht aber in Widerspruch dazu, dass auch im Rahmen der Vorschrift des § 574 BGB die vom Vermieter beabsichtigte Lebensplanung grundsätzlich zu respektieren und ihrer Rechtsfindung zugrunde zu legen ist (BVerfG, Beschluss vom 20.05.1999, Az.: 1 BvR 29/99; BVerfG, Beschluss vom 26.05.1993, Az.: 1 BvR 208/93; BVerfG, Beschluss vom 03.10.1989, Az.: 1 BvR 558/89; BGH, Urteil vom 22.05.2019, Az.: VIII ZR 180/18).

  • BGH, 22.05.2019 - VIII ZR 180/18

    Widerspruch gegen Eigenbedarfskündigung; sogenannte Sozialklausel in §§ 574 ff. …

    Auszug aus AG Brandenburg, 27.03.2025 - 30 C 99/23
    Dabei genügt es, wenn für den Willen des Vermieters eine begünstigte Person dort wohnen zu lassen, ein vernünftiger, nachvollziehbarer Grund besteht (BGH, Urteil vom 22.05.2019, Az.: VIII ZR 180/18; BGH, Urteil vom 13.10.2010, Az.: VIII ZR 78/10; BGH, Rechtsentscheid in Mietsachen vom 20.01.1988, Az.: VIII ARZ 4/87; BGH, NJW 2005, Seite 2395).

    Rn. 129 Damit ist der Eigennutzungswunsch des Klägers für seine Schwester aber auch im vorliegenden Fall im Grundsatz zu respektieren, da bei dem Eigenbedarf im Sinne des § 573 Abs. 2 BGB allein entscheidend ist, ob die geltend gemachten Gründe nachvollziehbar und verständlich sind (BVerfG, NJW 1994, Seiten 309 ff.; BGH, Urteil vom 22.05.2019, Az.: VIII ZR 180/18; LG Bochum, ZMR 2007, Seiten 452 ff.).

    Rn. 142 Insofern kann die Beklagte/Mieterin nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts auch verlangen, dass das erkennende Gericht bei der Auslegung der Sozialklausel und namentlich des Begriffs der "Härte" Gewicht und Tragweite ihres Bestandsinteresses hinreichend erfasst und berücksichtigt (BVerfG, Beschluss vom 09.10.2014, Az.: 1 BvR 2335/14; BVerfG, BVerfGE 89, Seiten 1 ff.; VerfGH des Landes Berlin, Beschluss vom 16.05.2002, Az.: 124/01, u.a. in: NZM 2003, Seiten 593 ff.; BGH, Urteil vom 22.05.2019, Az.: VIII ZR 180/18).

    Rn. 186 Nur wenn sich im Rahmen einer nach den vorstehenden Maßstäben vorgenommenen Abwägung ein Überwiegen der Belange der Beklagten/Mieterin ergibt, kann sie nämlich die Fortsetzung des Mietverhältnisses verlangen (BGH, Urteil vom 22.05.2019, Az.: VIII ZR 180/18; BGH, Urteil vom 20.10.2004, Az.: VIII ZR 246/03).

    Rn. 188 Maßgebend ist daher hier allein, ob sich ein Übergewicht der Belange der Beklagten/Mieterin feststellen lässt, also die Interessenabwägung zu einem klaren Ergebnis führt (BGH, Urteil vom 22.05.2019, Az.: VIII ZR 180/18).

    Rn. 201 Insofern ist vorliegen nämlich zunächst - anders als bei der Frage, ob der Kündigungsgrund des Eigenbedarfs vorliegt - bei der im Rahmen des § 574 Abs. 1 BGB vorzunehmenden Bewertung und Gewichtung der gegenläufigen Interessen der Parteien die in Art. 14 I GG verbürgte Eigentumsgarantie des Klägers hinreichend mit zu berücksichtigen, d.h., dass dem Kläger als Erwerber einer vermieteten Wohnung nicht weniger schutzwürdiges Interesse zuzubilligen ist als einem Vermieter, der den Mietvertrag abgeschlossen und mit einer Eigenbedarfskündigung geraume Zeit zugewartet hat (BGH, Urteil vom 22.05.2019, Az.: VIII ZR 180/18).

    Rn. 202 Bei der Auslegung und der Anwendung des § 574 BGB hat das erkennende Gericht aber auch das Bestandsinteresse der Beklagten/Mieterin und das Erlangungsinteresse des Klägers/Vermieters angemessen zu berücksichtigen, die beiderseitigen Belange gegeneinander abzuwägen und in einen verhältnismäßigen Ausgleich zu bringen (BVerfG, Beschluss vom 20.05.1999, Az.: 1 BvR 29/99; BVerfG, Beschluss vom 26.05.1993, Az.: 1 BvR 208/93; BGH, Urteil vom 22.05.2019, Az.: VIII ZR 180/18).

    Rn. 203 Dabei ist auf Seiten des Klägers/Vermieters stets das durch Art. 14 I 1 GG gewährleistete Eigentum betroffen, das in seinem rechtlichen Gehalt durch Privatnützigkeit und die gesetzliche Verfügungsbefugnis des Eigentümers über den Eigentumsgegenstand gekennzeichnet ist und auch die Befugnis umfasst, den Eigentumsgegenstand selbst zu nutzen (BVerfG, Beschluss vom 20.05.1999, Az.: 1 BvR 29/99; BVerfG, Beschluss vom 26.05.1993, Az.: 1 BvR 208/93; BVerfG, Beschluss vom 03.10.1989, Az.: 1 BvR 558/89; BGH, Urteil vom 22.05.2019, Az.: VIII ZR 180/18).

    Rn. 204 Die grundrechtlich verbürgte Eigentumsgarantie, die - wie bereits ausgeführt - auch dann eingreift, wenn der Vermieter die Eigenbedarfssituation - etwa durch den Erwerb einer vermieteten Wohnung - willentlich herbeigeführt hat, ist nicht nur bei der Auslegung und Anwendung des Kündigungstatbestands des § 573 Abs. 2 Nr. 2 BGB, sondern auch bei der Interessenabwägung nach § 574 BGB zu beachten (BVerfG, Beschluss vom 20.05.1999, Az.: 1 BvR 29/99; BGH, Urteil vom 22.05.2019, Az.: VIII ZR 180/18).

    Rn. 213 Die Rechtsauffassung der Beklagtenseite missachtet insofern die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG, Beschluss vom 20.05.1999, Az.: 1 BvR 29/99; BVerfG, Beschluss vom 26.05.1993, Az.: 1 BvR 208/93) und des Bundesgerichtshofs (BGH, Urteil vom 22.05.2019, Az.: VIII ZR 180/18), die bezüglich der Anwendung und Auslegung des Kündigungstatbestands des § 573 Abs. 2 Nr. 2 BGB einerseits und der Sozialklausel des § 574 BGB andererseits dieselben verfassungsrechtlichen Maßstäbe aufgestellt hat.

    Dies steht aber in Widerspruch dazu, dass auch im Rahmen der Vorschrift des § 574 BGB die vom Vermieter beabsichtigte Lebensplanung grundsätzlich zu respektieren und ihrer Rechtsfindung zugrunde zu legen ist (BVerfG, Beschluss vom 20.05.1999, Az.: 1 BvR 29/99; BVerfG, Beschluss vom 26.05.1993, Az.: 1 BvR 208/93; BVerfG, Beschluss vom 03.10.1989, Az.: 1 BvR 558/89; BGH, Urteil vom 22.05.2019, Az.: VIII ZR 180/18).

    Bei derartig gelagerten Sachverhalten - so wie hier - kann bei der Abwägung je nach Einzelfall aber ein Überwiegen der Interessen des Vermieters oder des Mieters möglich sein (BGH, Urteil vom 22.05.2019, Az.: VIII ZR 180/18).

  • BVerfG, 03.10.1989 - 1 BvR 558/89

    Ferienwohnungen

    Auszug aus AG Brandenburg, 27.03.2025 - 30 C 99/23
    Es soll ihm als Grundlage privater Initiative und in eigenverantwortlichem privatem Interesse von Nutzen sein (BVerfG, Beschluss vom 20.05.1999, Az.: 1 BvR 29/99; BVerfG, Beschluss vom 03.10.1989, Az.: 1 BvR 558/89; BVerfG, Urteil vom 14.02.1989, Az.: 1 BvR 308/88; BVerfG, Beschluss vom 08.01.1985, Az.: 1 BvR 792/83; BVerfG, Beschluss vom 12.06.1979, Az.: 1 BvL 19/76).

    Mit einer Vermietung begibt sich der Eigentümer somit noch nicht endgültig dieser Befugnis (BVerfG, Beschluss vom 20.05.1999, Az.: 1 BvR 29/99; BVerfG, Beschluss vom 03.10.1989, Az.: 1 BvR 558/89; BVerfG, Urteil vom 14.02.1989, Az.: 1 BvR 308/88; BVerfG, Beschluss vom 08.01.1985, Az.: 1 BvR 792/83).

    Das erkennende Gericht muss die Entscheidung der Klägerseite als Eigentümer über den Wohnbedarf der privilegierten Person somit grundsätzlich achten (BVerfG, Beschluss vom 20.05.1999, Az.: 1 BvR 29/99; BVerfG, Beschluss vom 03.10.1989, Az.: 1 BvR 558/89; BVerfG, Urteil vom 14.02.1989, Az.: 1 BvR 308/88; BVerfG, Beschluss vom 08.01.1985, Az.: 1 BvR 792/83).

    Rn. 107 Denn es unterliegt der alleinigen, sich aus dem Eigentumsgrundrecht ergebenden Befugnis des Vermieters zu bestimmen, welchen Wohnbedarf er für sich und seine Angehörigen als angemessen ansieht (BVerfG, Beschluss vom 20.05.1999, Az.: 1 BvR 29/99; BVerfG, Beschluss vom 03.10.1989, Az.: 1 BvR 558/89; BVerfG, Urteil vom 14.02.1989, Az.: 1 BvR 308/88; BVerfG, Beschluss vom 08.01.1985, Az.: 1 BvR 792/83).

    Rn. 108 Art. 14 Abs. 1 Satz 1 GG schließt allerdings Beschränkungen des Kündigungsrechts, wie sie die - verfassungsgemäßen (BVerfG, Beschluss vom 20.05.1999, Az.: 1 BvR 29/99; BVerfG, Beschluss vom 03.10.1989, Az.: 1 BvR 558/89; BVerfG, Urteil vom 14.02.1989, Az.: 1 BvR 308/88; BVerfG, Beschluss vom 08.01.1985, Az.: 1 BvR 792/83) - Vorschriften des BGB vorsehen, nicht aus.

    Diese Beschränkungen tragen dem Umstand Rechnung, dass neben dem Eigentum des Vermieters auch das Besitzrecht des Mieters den Schutz des Art. 14 Abs. 1 Satz 1 GG genießt (BVerfG, Beschluss vom 20.05.1999, Az.: 1 BvR 29/99; BVerfG, Beschluss vom 03.10.1989, Az.: 1 BvR 558/89; BVerfG, Urteil vom 14.02.1989, Az.: 1 BvR 308/88; BVerfG, Beschluss vom 08.01.1985, Az.: 1 BvR 792/83).

    Rn. 109 Bei der Auslegung und Anwendung der genannten mietrechtlichen Vorschriften sind deshalb von dem hier erkennenden Gericht neben den Belangen des Klägers/Vermieters und seinem Erlangungsinteresse, auch die Belange der Beklagten/Mieterin und ihr Bestandsinteresse, angemessen zu berücksichtigen, die beiderseitigen Belange gegeneinander abzuwägen und in einen verhältnismäßigen Ausgleich zu bringen (BVerfG, Beschluss vom 20.05.1999, Az.: 1 BvR 29/99; BVerfG, Beschluss vom 03.10.1989, Az.: 1 BvR 558/89; BVerfG, Urteil vom 14.02.1989, Az.: 1 BvR 308/88; BVerfG, Beschluss vom 08.01.1985, Az.: 1 BvR 792/83).

    Unter Berücksichtigung dieser starken personalen Beziehung hat deshalb das hier nunmehr erkennende Gericht bei der Auslegung und Anwendung der Voraussetzungen des § 573 Abs. 2 BGB den Eigennutzungswunsch des Klägers für seine Schwester als privilegierte Person grundsätzlich zu respektieren, wie auch den Umstand, welchen Wohnbedarf der Kläger für seine Schwester als angemessen ansieht (BVerfG, Beschluss vom 20.05.1999, Az.: 1 BvR 29/99; BVerfG, Beschluss vom 03.10.1989, Az.: 1 BvR 558/89; BVerfG, Urteil vom 14.02.1989, Az.: 1 BvR 308/88; BVerfG, Beschluss vom 08.01.1985, Az.: 1 BvR 792/83).

    Rn. 203 Dabei ist auf Seiten des Klägers/Vermieters stets das durch Art. 14 I 1 GG gewährleistete Eigentum betroffen, das in seinem rechtlichen Gehalt durch Privatnützigkeit und die gesetzliche Verfügungsbefugnis des Eigentümers über den Eigentumsgegenstand gekennzeichnet ist und auch die Befugnis umfasst, den Eigentumsgegenstand selbst zu nutzen (BVerfG, Beschluss vom 20.05.1999, Az.: 1 BvR 29/99; BVerfG, Beschluss vom 26.05.1993, Az.: 1 BvR 208/93; BVerfG, Beschluss vom 03.10.1989, Az.: 1 BvR 558/89; BGH, Urteil vom 22.05.2019, Az.: VIII ZR 180/18).

    Dies steht aber in Widerspruch dazu, dass auch im Rahmen der Vorschrift des § 574 BGB die vom Vermieter beabsichtigte Lebensplanung grundsätzlich zu respektieren und ihrer Rechtsfindung zugrunde zu legen ist (BVerfG, Beschluss vom 20.05.1999, Az.: 1 BvR 29/99; BVerfG, Beschluss vom 26.05.1993, Az.: 1 BvR 208/93; BVerfG, Beschluss vom 03.10.1989, Az.: 1 BvR 558/89; BGH, Urteil vom 22.05.2019, Az.: VIII ZR 180/18).

  • BVerfG, 14.02.1989 - 1 BvR 308/88

    Eigenbedarf II

    Auszug aus AG Brandenburg, 27.03.2025 - 30 C 99/23
    Nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG, Beschluss vom 09.10.2014, Az.: 1 BvR 2335/14; BVerfG, Urteil vom 14.02.1989, Az.: 1 BvR 308/88) und des Bundesgerichtshofs (BGH, Urteil vom 13.10.2010, Az.: VIII ZR 78/10; BGH, Rechtsentscheid in Mietsachen vom 20.01.1988, Az.: VIII ARZ 4/87) ist der geltend gemachte Eigenbedarf eines Vermieters für sich oder eine privilegierte Person im Sinne des § 573 BGB grundsätzlich gegeben, wenn dieser Wunsch nachvollziehbar, verständlich und vernünftig erscheint.

    Es soll ihm als Grundlage privater Initiative und in eigenverantwortlichem privatem Interesse von Nutzen sein (BVerfG, Beschluss vom 20.05.1999, Az.: 1 BvR 29/99; BVerfG, Beschluss vom 03.10.1989, Az.: 1 BvR 558/89; BVerfG, Urteil vom 14.02.1989, Az.: 1 BvR 308/88; BVerfG, Beschluss vom 08.01.1985, Az.: 1 BvR 792/83; BVerfG, Beschluss vom 12.06.1979, Az.: 1 BvL 19/76).

    Mit einer Vermietung begibt sich der Eigentümer somit noch nicht endgültig dieser Befugnis (BVerfG, Beschluss vom 20.05.1999, Az.: 1 BvR 29/99; BVerfG, Beschluss vom 03.10.1989, Az.: 1 BvR 558/89; BVerfG, Urteil vom 14.02.1989, Az.: 1 BvR 308/88; BVerfG, Beschluss vom 08.01.1985, Az.: 1 BvR 792/83).

    Das erkennende Gericht muss die Entscheidung der Klägerseite als Eigentümer über den Wohnbedarf der privilegierten Person somit grundsätzlich achten (BVerfG, Beschluss vom 20.05.1999, Az.: 1 BvR 29/99; BVerfG, Beschluss vom 03.10.1989, Az.: 1 BvR 558/89; BVerfG, Urteil vom 14.02.1989, Az.: 1 BvR 308/88; BVerfG, Beschluss vom 08.01.1985, Az.: 1 BvR 792/83).

    Rn. 107 Denn es unterliegt der alleinigen, sich aus dem Eigentumsgrundrecht ergebenden Befugnis des Vermieters zu bestimmen, welchen Wohnbedarf er für sich und seine Angehörigen als angemessen ansieht (BVerfG, Beschluss vom 20.05.1999, Az.: 1 BvR 29/99; BVerfG, Beschluss vom 03.10.1989, Az.: 1 BvR 558/89; BVerfG, Urteil vom 14.02.1989, Az.: 1 BvR 308/88; BVerfG, Beschluss vom 08.01.1985, Az.: 1 BvR 792/83).

    Rn. 108 Art. 14 Abs. 1 Satz 1 GG schließt allerdings Beschränkungen des Kündigungsrechts, wie sie die - verfassungsgemäßen (BVerfG, Beschluss vom 20.05.1999, Az.: 1 BvR 29/99; BVerfG, Beschluss vom 03.10.1989, Az.: 1 BvR 558/89; BVerfG, Urteil vom 14.02.1989, Az.: 1 BvR 308/88; BVerfG, Beschluss vom 08.01.1985, Az.: 1 BvR 792/83) - Vorschriften des BGB vorsehen, nicht aus.

    Diese Beschränkungen tragen dem Umstand Rechnung, dass neben dem Eigentum des Vermieters auch das Besitzrecht des Mieters den Schutz des Art. 14 Abs. 1 Satz 1 GG genießt (BVerfG, Beschluss vom 20.05.1999, Az.: 1 BvR 29/99; BVerfG, Beschluss vom 03.10.1989, Az.: 1 BvR 558/89; BVerfG, Urteil vom 14.02.1989, Az.: 1 BvR 308/88; BVerfG, Beschluss vom 08.01.1985, Az.: 1 BvR 792/83).

    Rn. 109 Bei der Auslegung und Anwendung der genannten mietrechtlichen Vorschriften sind deshalb von dem hier erkennenden Gericht neben den Belangen des Klägers/Vermieters und seinem Erlangungsinteresse, auch die Belange der Beklagten/Mieterin und ihr Bestandsinteresse, angemessen zu berücksichtigen, die beiderseitigen Belange gegeneinander abzuwägen und in einen verhältnismäßigen Ausgleich zu bringen (BVerfG, Beschluss vom 20.05.1999, Az.: 1 BvR 29/99; BVerfG, Beschluss vom 03.10.1989, Az.: 1 BvR 558/89; BVerfG, Urteil vom 14.02.1989, Az.: 1 BvR 308/88; BVerfG, Beschluss vom 08.01.1985, Az.: 1 BvR 792/83).

    Unter Berücksichtigung dieser starken personalen Beziehung hat deshalb das hier nunmehr erkennende Gericht bei der Auslegung und Anwendung der Voraussetzungen des § 573 Abs. 2 BGB den Eigennutzungswunsch des Klägers für seine Schwester als privilegierte Person grundsätzlich zu respektieren, wie auch den Umstand, welchen Wohnbedarf der Kläger für seine Schwester als angemessen ansieht (BVerfG, Beschluss vom 20.05.1999, Az.: 1 BvR 29/99; BVerfG, Beschluss vom 03.10.1989, Az.: 1 BvR 558/89; BVerfG, Urteil vom 14.02.1989, Az.: 1 BvR 308/88; BVerfG, Beschluss vom 08.01.1985, Az.: 1 BvR 792/83).

    Rn. 130 Die Gerichte haben zwar dem Erlangungswunsch eines Vermieters dort eine Grenze zu ziehen, wo dieser nicht tatsächlich ernsthaft verfolgt, vielmehr also vorgeschoben wird oder in anderer Weise rechtsmissbräuchlich ist, etwa weil der geltend gemachte Wohnbedarf - gemessen an objektiven Kriterien - weit überhöht ist oder weil die gekündigte Wohnung die Nutzungswünsche des Eigentümers überhaupt nicht erfüllen kann oder der Wohnbedarf in einer anderen frei gewordenen oder freien Wohnung des Vermieters ohne wesentliche Abstriche befriedigt werden könnte (BVerfG, BVerfGE 79, Seiten 292 ff.; BVerfG, NJW 1993, Seiten 1637 ff.; BVerfG, NJW 1994, Seiten 309 f.; BVerfG, NJW 1994, Seiten 310 f.; BVerfG, NJW 1995, Seiten 1480 ff.; BVerfG, NJW-RR 1999, Seite 1097; LG Bochum, ZMR 2007, Seiten 452 ff.).

  • BVerfG, 08.01.1985 - 1 BvR 792/83

    Eigenbedarf I

    Auszug aus AG Brandenburg, 27.03.2025 - 30 C 99/23
    Es soll ihm als Grundlage privater Initiative und in eigenverantwortlichem privatem Interesse von Nutzen sein (BVerfG, Beschluss vom 20.05.1999, Az.: 1 BvR 29/99; BVerfG, Beschluss vom 03.10.1989, Az.: 1 BvR 558/89; BVerfG, Urteil vom 14.02.1989, Az.: 1 BvR 308/88; BVerfG, Beschluss vom 08.01.1985, Az.: 1 BvR 792/83; BVerfG, Beschluss vom 12.06.1979, Az.: 1 BvL 19/76).

    Mit einer Vermietung begibt sich der Eigentümer somit noch nicht endgültig dieser Befugnis (BVerfG, Beschluss vom 20.05.1999, Az.: 1 BvR 29/99; BVerfG, Beschluss vom 03.10.1989, Az.: 1 BvR 558/89; BVerfG, Urteil vom 14.02.1989, Az.: 1 BvR 308/88; BVerfG, Beschluss vom 08.01.1985, Az.: 1 BvR 792/83).

    Das erkennende Gericht muss die Entscheidung der Klägerseite als Eigentümer über den Wohnbedarf der privilegierten Person somit grundsätzlich achten (BVerfG, Beschluss vom 20.05.1999, Az.: 1 BvR 29/99; BVerfG, Beschluss vom 03.10.1989, Az.: 1 BvR 558/89; BVerfG, Urteil vom 14.02.1989, Az.: 1 BvR 308/88; BVerfG, Beschluss vom 08.01.1985, Az.: 1 BvR 792/83).

    Rn. 107 Denn es unterliegt der alleinigen, sich aus dem Eigentumsgrundrecht ergebenden Befugnis des Vermieters zu bestimmen, welchen Wohnbedarf er für sich und seine Angehörigen als angemessen ansieht (BVerfG, Beschluss vom 20.05.1999, Az.: 1 BvR 29/99; BVerfG, Beschluss vom 03.10.1989, Az.: 1 BvR 558/89; BVerfG, Urteil vom 14.02.1989, Az.: 1 BvR 308/88; BVerfG, Beschluss vom 08.01.1985, Az.: 1 BvR 792/83).

    Rn. 108 Art. 14 Abs. 1 Satz 1 GG schließt allerdings Beschränkungen des Kündigungsrechts, wie sie die - verfassungsgemäßen (BVerfG, Beschluss vom 20.05.1999, Az.: 1 BvR 29/99; BVerfG, Beschluss vom 03.10.1989, Az.: 1 BvR 558/89; BVerfG, Urteil vom 14.02.1989, Az.: 1 BvR 308/88; BVerfG, Beschluss vom 08.01.1985, Az.: 1 BvR 792/83) - Vorschriften des BGB vorsehen, nicht aus.

    Diese Beschränkungen tragen dem Umstand Rechnung, dass neben dem Eigentum des Vermieters auch das Besitzrecht des Mieters den Schutz des Art. 14 Abs. 1 Satz 1 GG genießt (BVerfG, Beschluss vom 20.05.1999, Az.: 1 BvR 29/99; BVerfG, Beschluss vom 03.10.1989, Az.: 1 BvR 558/89; BVerfG, Urteil vom 14.02.1989, Az.: 1 BvR 308/88; BVerfG, Beschluss vom 08.01.1985, Az.: 1 BvR 792/83).

    Rn. 109 Bei der Auslegung und Anwendung der genannten mietrechtlichen Vorschriften sind deshalb von dem hier erkennenden Gericht neben den Belangen des Klägers/Vermieters und seinem Erlangungsinteresse, auch die Belange der Beklagten/Mieterin und ihr Bestandsinteresse, angemessen zu berücksichtigen, die beiderseitigen Belange gegeneinander abzuwägen und in einen verhältnismäßigen Ausgleich zu bringen (BVerfG, Beschluss vom 20.05.1999, Az.: 1 BvR 29/99; BVerfG, Beschluss vom 03.10.1989, Az.: 1 BvR 558/89; BVerfG, Urteil vom 14.02.1989, Az.: 1 BvR 308/88; BVerfG, Beschluss vom 08.01.1985, Az.: 1 BvR 792/83).

    Unter Berücksichtigung dieser starken personalen Beziehung hat deshalb das hier nunmehr erkennende Gericht bei der Auslegung und Anwendung der Voraussetzungen des § 573 Abs. 2 BGB den Eigennutzungswunsch des Klägers für seine Schwester als privilegierte Person grundsätzlich zu respektieren, wie auch den Umstand, welchen Wohnbedarf der Kläger für seine Schwester als angemessen ansieht (BVerfG, Beschluss vom 20.05.1999, Az.: 1 BvR 29/99; BVerfG, Beschluss vom 03.10.1989, Az.: 1 BvR 558/89; BVerfG, Urteil vom 14.02.1989, Az.: 1 BvR 308/88; BVerfG, Beschluss vom 08.01.1985, Az.: 1 BvR 792/83).

  • BVerfG, 26.05.1993 - 1 BvR 208/93

    Besitzrecht des Mieters

    Auszug aus AG Brandenburg, 27.03.2025 - 30 C 99/23
    Rn. 132 Der Kläger hat sein Eigentumsrecht aus Art. 14 GG auch in Abwägung mit dem ebenfalls von Art. 14 GG geschützten Besitzrecht der Beklagten an der Wohnung (BVerfG, WuM 1993, Seite 377) somit hier nicht rechtsmissbräuchlich ausgeübt.

    Rn. 142 Insofern kann die Beklagte/Mieterin nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts auch verlangen, dass das erkennende Gericht bei der Auslegung der Sozialklausel und namentlich des Begriffs der "Härte" Gewicht und Tragweite ihres Bestandsinteresses hinreichend erfasst und berücksichtigt (BVerfG, Beschluss vom 09.10.2014, Az.: 1 BvR 2335/14; BVerfG, BVerfGE 89, Seiten 1 ff.; VerfGH des Landes Berlin, Beschluss vom 16.05.2002, Az.: 124/01, u.a. in: NZM 2003, Seiten 593 ff.; BGH, Urteil vom 22.05.2019, Az.: VIII ZR 180/18).

    Rn. 202 Bei der Auslegung und der Anwendung des § 574 BGB hat das erkennende Gericht aber auch das Bestandsinteresse der Beklagten/Mieterin und das Erlangungsinteresse des Klägers/Vermieters angemessen zu berücksichtigen, die beiderseitigen Belange gegeneinander abzuwägen und in einen verhältnismäßigen Ausgleich zu bringen (BVerfG, Beschluss vom 20.05.1999, Az.: 1 BvR 29/99; BVerfG, Beschluss vom 26.05.1993, Az.: 1 BvR 208/93; BGH, Urteil vom 22.05.2019, Az.: VIII ZR 180/18).

    Rn. 203 Dabei ist auf Seiten des Klägers/Vermieters stets das durch Art. 14 I 1 GG gewährleistete Eigentum betroffen, das in seinem rechtlichen Gehalt durch Privatnützigkeit und die gesetzliche Verfügungsbefugnis des Eigentümers über den Eigentumsgegenstand gekennzeichnet ist und auch die Befugnis umfasst, den Eigentumsgegenstand selbst zu nutzen (BVerfG, Beschluss vom 20.05.1999, Az.: 1 BvR 29/99; BVerfG, Beschluss vom 26.05.1993, Az.: 1 BvR 208/93; BVerfG, Beschluss vom 03.10.1989, Az.: 1 BvR 558/89; BGH, Urteil vom 22.05.2019, Az.: VIII ZR 180/18).

    Rn. 213 Die Rechtsauffassung der Beklagtenseite missachtet insofern die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG, Beschluss vom 20.05.1999, Az.: 1 BvR 29/99; BVerfG, Beschluss vom 26.05.1993, Az.: 1 BvR 208/93) und des Bundesgerichtshofs (BGH, Urteil vom 22.05.2019, Az.: VIII ZR 180/18), die bezüglich der Anwendung und Auslegung des Kündigungstatbestands des § 573 Abs. 2 Nr. 2 BGB einerseits und der Sozialklausel des § 574 BGB andererseits dieselben verfassungsrechtlichen Maßstäbe aufgestellt hat.

    Dies steht aber in Widerspruch dazu, dass auch im Rahmen der Vorschrift des § 574 BGB die vom Vermieter beabsichtigte Lebensplanung grundsätzlich zu respektieren und ihrer Rechtsfindung zugrunde zu legen ist (BVerfG, Beschluss vom 20.05.1999, Az.: 1 BvR 29/99; BVerfG, Beschluss vom 26.05.1993, Az.: 1 BvR 208/93; BVerfG, Beschluss vom 03.10.1989, Az.: 1 BvR 558/89; BGH, Urteil vom 22.05.2019, Az.: VIII ZR 180/18).

  • BGH, 20.01.1988 - VIII ARZ 4/87

    Eigenbedarf des Vermieters

    Auszug aus AG Brandenburg, 27.03.2025 - 30 C 99/23
    Nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG, Beschluss vom 09.10.2014, Az.: 1 BvR 2335/14; BVerfG, Urteil vom 14.02.1989, Az.: 1 BvR 308/88) und des Bundesgerichtshofs (BGH, Urteil vom 13.10.2010, Az.: VIII ZR 78/10; BGH, Rechtsentscheid in Mietsachen vom 20.01.1988, Az.: VIII ARZ 4/87) ist der geltend gemachte Eigenbedarf eines Vermieters für sich oder eine privilegierte Person im Sinne des § 573 BGB grundsätzlich gegeben, wenn dieser Wunsch nachvollziehbar, verständlich und vernünftig erscheint.

    Dabei genügt es, wenn für den Willen des Vermieters eine begünstigte Person dort wohnen zu lassen, ein vernünftiger, nachvollziehbarer Grund besteht (BGH, Urteil vom 22.05.2019, Az.: VIII ZR 180/18; BGH, Urteil vom 13.10.2010, Az.: VIII ZR 78/10; BGH, Rechtsentscheid in Mietsachen vom 20.01.1988, Az.: VIII ARZ 4/87; BGH, NJW 2005, Seite 2395).

    Rn. 146 Die entgegenstehende Interessen der Beklagten/Mieterin sind insofern aber ausschließlich auf deren schriftlichen Widerspruch vom 24.11.2022 gegen die Kündigung zu berücksichtigen (BGH, Rechtsentscheid in Mietsachen vom 20.01.1988, Az.: VIII ARZ 4/87).

    Es reicht, wenn der Nutzungswunsch auf vernünftige und nachvollziehbare Gründe zurückgeht (BGH, Rechtsentscheid vom 20.01.1988, Az.: VIII ARZ 4/87).

  • BGH, 13.10.2010 - VIII ZR 78/10

    Zu den Informationspflichten eines Vermieters im Fall des Freiwerdens einer …

    Auszug aus AG Brandenburg, 27.03.2025 - 30 C 99/23
    Ein Vermieter genügt seiner Begründungspflicht bei der Geltendmachung somit bereits dann, wenn er im Kündigungsschreiben hinreichend genaue Angabe von Tatsachen, aus denen sich der Kündigungsgrund bei Eigenbedarf hinsichtlich der Person ergibt, für die er die Wohnung benötigt und er einen konkreten Lebenssachverhalt darlegt, auf den er das Interesse dieser Person an der Erlangung der Wohnräume stützt (BGH, Urteil vom 23.09.2015, Az.: VIII ZR 297/14; BGH, Urteil vom 30.04.2014, Az.: VIII ZR 284/13; BGH, Urteil vom 13.10.2010, Az.: VIII ZR 78/10; BGH, Urteil vom 17.03.2010, Az.: VIII ZR 70/09; BGH, Urteil vom 27.6.2007, Az.: VIII ZR 271/06).

    Diesem Zweck wird aber im Allgemeinen bereits dadurch Genüge getan, wenn das Kündigungsschreiben den Kündigungsgrund so benennt, dass er identifiziert und von anderen Gründen unterschieden werden kann (BGH, Urteil vom 23.09.2015, Az.: VIII ZR 297/14; BGH, Urteil vom 30.04.2014, Az.: VIII ZR 284/13; BGH, Urteil vom 13.10.2010, Az.: VIII ZR 78/10; BGH, Urteil vom 17.03.2010, Az.: VIII ZR 70/09; BGH, Urteil vom 27.6.2007, Az.: VIII ZR 271/06).

    Nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG, Beschluss vom 09.10.2014, Az.: 1 BvR 2335/14; BVerfG, Urteil vom 14.02.1989, Az.: 1 BvR 308/88) und des Bundesgerichtshofs (BGH, Urteil vom 13.10.2010, Az.: VIII ZR 78/10; BGH, Rechtsentscheid in Mietsachen vom 20.01.1988, Az.: VIII ARZ 4/87) ist der geltend gemachte Eigenbedarf eines Vermieters für sich oder eine privilegierte Person im Sinne des § 573 BGB grundsätzlich gegeben, wenn dieser Wunsch nachvollziehbar, verständlich und vernünftig erscheint.

    Dabei genügt es, wenn für den Willen des Vermieters eine begünstigte Person dort wohnen zu lassen, ein vernünftiger, nachvollziehbarer Grund besteht (BGH, Urteil vom 22.05.2019, Az.: VIII ZR 180/18; BGH, Urteil vom 13.10.2010, Az.: VIII ZR 78/10; BGH, Rechtsentscheid in Mietsachen vom 20.01.1988, Az.: VIII ARZ 4/87; BGH, NJW 2005, Seite 2395).

  • VerfGH Berlin, 16.05.2002 - VerfGH 124/01

    Verletzung der Eigentumsgarantie durch fachgerichtliche Stattgabe einer auf …

    Auszug aus AG Brandenburg, 27.03.2025 - 30 C 99/23
    Rn. 141 Bei der Auslegung und Anwendung der oben genannten mietrechtlichen Vorschriften sind neben den Belangen des Klägers/Vermieters und seinem Erlangungsinteresse, aber auch die Belange der Beklagten/Mieterin, d.h. ihr Bestandsinteresse, angemessen zu berücksichtigen; die beiderseitigen Belange sind gegeneinander abzuwägen und in einen verhältnismäßigen Ausgleich zu bringen (BVerfG, Beschluss vom 20.05.1999, Az.: 1 BvR 29/99, u.a. in: NJW-RR 1999, Seiten 1097 f.; VerfGH des Landes Berlin, Beschluss vom 16.05.2002, Az.: 124/01, u.a. in: NZM 2003, Seiten 593 ff.).

    Rn. 142 Insofern kann die Beklagte/Mieterin nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts auch verlangen, dass das erkennende Gericht bei der Auslegung der Sozialklausel und namentlich des Begriffs der "Härte" Gewicht und Tragweite ihres Bestandsinteresses hinreichend erfasst und berücksichtigt (BVerfG, Beschluss vom 09.10.2014, Az.: 1 BvR 2335/14; BVerfG, BVerfGE 89, Seiten 1 ff.; VerfGH des Landes Berlin, Beschluss vom 16.05.2002, Az.: 124/01, u.a. in: NZM 2003, Seiten 593 ff.; BGH, Urteil vom 22.05.2019, Az.: VIII ZR 180/18).

    Nur wenn die Vermögenseinbuße im Falle des Wohnungsverlustes eine außergewöhnliche Höhe erreicht, kann die Beendigung des Mietverhältnisses nämlich für den Mieter eine Härte darstellen, die auch unter Berücksichtigung der berechtigten Interessen des Klägers/Vermieters nicht zu rechtfertigen wäre (VerfGH Berlin, Beschluss vom 16.05.2002, Az.: VerfGH 124/01, u.a. in: NZM 2003, Seite 593).

  • BGH, 04.03.2015 - VIII ZR 166/14

    Eigenbedarfskündigung bei Wohnraummiete: Prüfungsgrenzen für die Gerichte bei der …

    Auszug aus AG Brandenburg, 27.03.2025 - 30 C 99/23
    Der vom Vermieter geltend gemachte Wohnbedarf ist nicht auf Angemessenheit, sondern nur auf Rechtsmissbrauch zu überprüfen (BGH, Urteil vom 04.03.2015, Az.: VIII ZR 166/14; AG Halle/Saale, Urteil vom 11.10.2016 - 95 C 1281/16).

    Grundsätzlich ist dem Eigentümer mit Blick auf die grundrechtlich verbürgte Eigentumsgewährleistung nämlich ein weiter Ermessensspielraum bei der Einschätzung seines Bedarfs einzuräumen (BGH, Urteil vom 04.03.2015, Az.: VIII ZR 166/14).

  • BGH, 10.04.2024 - VIII ZR 114/22

    Eigenbedarfskündigung: Gefahr eines Suizids des Mieters bei Verurteilung zur …

  • BVerfG, 11.11.1993 - 1 BvR 696/93

    Verfassungsrechtliche Anforderungen an die Prüfung einer Eigenbedarfskündigung

  • BVerfG, 19.03.1993 - 1 BvR 1714/92

    Verfassungsrechtliche Anforderungen an die Prüfung einer Eigenbedarfskündigung

  • BVerfG, 09.10.2014 - 1 BvR 2335/14

    Nichtannahmebeschluss: Mangels hinreichender Substantiierung eines …

  • LG Bochum, 16.02.2007 - 10 S 68/06
  • BGH, 23.09.2015 - VIII ZR 297/14

    Eigenbedarfskündigung von Wohnraum: Notwendige Konkretisierung und …

  • BGH, 30.04.2014 - VIII ZR 284/13

    Zur Begründung der Eigenbedarfskündigung

  • BGH, 27.06.2007 - VIII ZR 271/06

    Kündigung eines Mietverhältnisses über Wohnraum wegen Eigenbedarfs eines …

  • BGH, 17.03.2010 - VIII ZR 70/09

    Wohnraummiete: Formelle Anforderungen an eine Eigenbedarfskündigung

  • BGH, 29.03.2017 - VIII ZR 45/16

    Kündigung einer Mietwohnung zwecks Nutzung als Büroraum durch den Ehegatten des …

  • BGH, 18.05.2005 - VIII ZR 368/03

    Zur Darlegungs- und Beweislast im Schadenersatzprozeß des Mieters wegen …

  • BGH, 16.10.2013 - VIII ZR 57/13

    Zur Anwendbarkeit des § 573a BGB bei einer mietvertraglichen …

  • BGH, 09.11.2005 - VIII ZR 339/04

    Berücksichtigung des Wegfalls des Eigenbedarfsgrundes nach einer auf Eigenbedarf …

  • BGH, 21.08.2018 - VIII ZR 186/17

    Wohnraummiete: Eigenbedarfskündigung wegen beabsichtigter Nutzung einer Wohnung …

  • BGH, 20.03.2013 - VIII ZR 233/12

    Keine Rechtsmissbräuchlichkeit einer Kündigung wegen eines bei Abschluss des …

  • BGH, 23.08.2016 - VIII ZR 178/15

    Gehörsverletzung: Wahrunterstellung nur eines unwesentlichen Teils des …

  • BGH, 15.09.2010 - XII ZR 188/08

    Gewerberaummiete: Fristlose Kündigung des Mieters wegen Zerstörung des …

  • BGH, 20.10.2004 - VIII ZR 246/03

    Überprüfung der Interessenabwägung im Rahmen einer Eigenbedarfskündigung durch …

  • BGH, 09.07.2003 - VIII ZR 276/02

    Zur sogenannten Anbietpflicht des Vermieters gegenüber einem wegen Eigenbedarf …

  • AG Dortmund, 07.10.2003 - 125 C 6414/03
  • LG München I, 25.03.2009 - 14 S 18532/08

    Wohnraummietvertrag: Fristlose Kündigung wegen Falschbeantwortung von Fragen in …

  • BGH, 06.10.2021 - XII ZR 11/20

    A) Die formularvertraglich vereinbarte Betriebs- und Offenhaltungspflicht des …

  • BVerfG, 20.02.1995 - 1 BvR 665/94

    Verletzung der Eigentumsgarantie durch Abweisung einer auf Eigenbedarf gestützten …

  • BVerfG, 28.01.1992 - 1 BvR 1054/91

    Verletzung des Grundrechts aus Art. 2 Abs. 1 GG durch gerichtlichen Eingriff in …

  • OLG Düsseldorf, 21.03.2011 - 24 U 102/10

    Kündigung wegen vorgetäuschten Mangels?

  • LG Bremen, 22.05.2003 - 2 S 315/02

    Widerspruch gegen die Kündigung einer Wohnung wegen Eigenbedarfs; Voraussetzungen …

  • BGH, 08.02.2022 - VIII ZR 182/21

    Prozesskostenhilfe für Revisionsverfahren: Bewilligung für zugelassene Revision …

  • OLG Celle, 07.10.2008 - 2 U 99/08

    Voraussetzungen einer außerordentlichen unbefristeten Kündigung eines …

  • LG Bamberg, 21.05.2021 - 3 S 9/19

    Eigenbedarfskündigung - Darlegungslast für das Vorliegen eine Härtegrundes

  • LG München I, 23.07.2014 - 14 S 20700/13

    Vermieter schwer krank, Mieter suizidgefährdet: Kündigung wegen Eigenbedarfs …

  • AG Aachen, 20.05.2021 - 121 C 109/19

    Räumungsfrist bis ins Jahr 2022 u.a. wegen Coronavirus-Pandemielage

  • BVerfG, 23.11.1993 - 1 BvR 697/93

    Verfassungsrechtliche Anforderungen an die Prüfung einer Eigenbedarfskündigung

  • LG Potsdam, 03.11.2005 - 11 S 146/05

    Wohnraummiete: Voraussetzungen und Wirksamkeit einer Eigenbedarfskündigung …

  • BVerfG, 30.06.1994 - 1 BvR 2048/93

    Verfassungsrechtliche Anforderungen an eine Entscheidung über …

  • AG Berlin-Schöneberg, 17.10.2022 - 105 C 191/22

    Widerspruch gegen Eigenbedarfskündigung bei allgemeiner Wohnungsmangellage

  • AG Lörrach, 24.05.2012 - 4 C 50/12

    Räumungsanspruch und Herausgabeanspruch aufgrund einer Eigenbedarfskündigung

  • LG Landau/Pfalz, 17.03.1992 - 1 S 243/91

    Kündigung eines Mietverhältnisses wegen Eigenbedarfs ; Räumung und Herausgabe …

  • BVerfG, 02.02.1994 - 1 BvR 1422/93

    Verfassungsrechtliche Anforderungen an die Entschedung über eine …

  • AG Halle/Saale, 11.10.2016 - 95 C 1281/16

    Wohnraummietrecht: Eigenbedarfskündigung - Eigennutzungswille

  • LG Frankfurt/Main, 23.02.1990 - 17 S 345/89
  • BVerfG, 27.01.1994 - 1 BvR 2067/93

    Verfassungsmäßigkeit von Prüfung und Bewertung der Interessen eines Mieters auf …

  • LG Hamburg, 25.10.1990 - 307 S 231/90
  • AG Hamburg, 05.06.2009 - 46 C 21/09

    Vernünftige, nachvollziehbare und realisierbare Gründe für Eigenbedarf

  • LG Berlin, 23.01.1998 - 64 S 229/97

    Kündigung eines Mietverhältnisses wegen Zahlungsverzug nach erfolgter Abmahnung; …

  • LG Siegen, 24.11.1988 - 3 S 257/88
  • LG Rostock, 11.08.2000 - 2 T 253/00

    Beschwerde gegen einen Prozesskostenhilfe versagenden Beschluss; Voraussetzungen …

  • BayObLG, 21.07.1970 - Allg. Reg. 20/70
  • LG Frankenthal, 11.10.1989 - 2 S 203/89
  • LG Karlsruhe, 18.04.1991 - 5 S 47/91
  • LG Waldshut-Tiengen, 11.03.1993 - 1 S 38/92

    Beendigung eines Mietverhältnisses mit der Begründung von Eigenbedarf

  • LG Berlin, 31.10.2000 - 64 T 90/00
  • LG Düsseldorf, 04.07.1989 - 24 S 3/89
  • LG Mannheim, 03.12.1991 - 4 T 302/91
  • AG Bochum, 23.04.1980 - 40 C 43/80
  • AG Stuttgart, 14.12.1989 - 33 C 11772/89
  • LG Kaiserslautern, 11.08.1981 - 1 S 133/81
  • LG Berlin, 22.03.1990 - 62 S 48/90
  • AG Münster, 15.06.1998 - 49 C 70/98
  • AG Köln, 21.12.1988 - 211 C 440/88
  • LG München I, 06.12.1989 - 14 S 14920/89
  • AG Neumünster, 28.04.1989 - 9 C 1717/88
  • LG Berlin, 07.08.1990 - 65 S 178/90
  • LG Göttingen, 19.07.1989 - 5 S 43/89
  • AG Dortmund, 27.05.1992 - 124 C 2808/92
  • BVerfG, 12.06.1979 - 1 BvL 19/76

    Kleingarten

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