Gesetzgebung
| BGBl. I 2001 S. 838 |
- Bundesgesetzblatt Jahrgang 2001 Teil I Nr. 21, ausgegeben am 14.05.2001, Seite 838
- Tierschutz-Hundeverordnung
- vom 02.05.2001
Verordnungstext
Gesetzesbegründung
- Deutscher Bundestag (Ablauf des Gesetzgebungsverfahrens, mit Materialien)
Wird zitiert von ... (22)
- BVerfG, 16.03.2004 - 1 BvR 1778/01
Kampfhunde - Verfassungsbeschwerde gegen das Bundesgesetz zur Bekämpfung …
§ 11 b Absatz 2 Buchstabe a Alternative 2 des Tierschutzgesetzes in der Fassung des Gesetzes zur Bekämpfung gefährlicher Hunde vom 12. April 2001 (Bundesgesetzblatt I Seite 530) in Verbindung mit § 11 der Tierschutz-Hundeverordnung vom 2. Mai 2001 (Bundesgesetzblatt I Seite 838) sowie § 143 Absatz 1 des Strafgesetzbuchs, eingefügt durch das Gesetz vom 12. April 2001, sind mit Artikel 12 Absatz 1 und Artikel 14 Absatz 1 des Grundgesetzes unvereinbar und nichtig.Unter anderem auf der Grundlage dieser Ermächtigung ist in § 11 der Tierschutz-Hundeverordnung vom 2. Mai 2001 (BGBl I S. 838; im Folgenden: TierSchHundVO) bestimmt:.
- VerfGH Rheinland-Pfalz, 24.10.2001 - VGH B 12/01
Normenkontrolle, verwaltungsgerichtliche; Oberverwaltungsgericht; …
Eine unmittelbare Betroffenheit ist auch hinsichtlich des § 1 Abs. 1 Nr. 4 GefAbwV anzunehmen, da die dort umschriebenen Eigenschaften gerade den Hunden der Beschwerdeführer zuerkannt werden (vgl. § 11 Satz 3 Tierschutz-Hundeverordnung vom 2. Mai 2001, BGBl. I S. 838).Dies gilt auch für das Zuchtverbot gemäß § 2 Abs. 1 GefAbwV, das freilich in Zukunft von dem inzwischen auf Bundesebene erlassenen und ebenfalls auf Pit Bull Terrier, Staffordshire Bullterrier und American Staffordshire Terrier bezogenen tierschutzrechtlichen Zuchtverbot gemäß § 11 b Abs. 2 TierSchG in der Fassung des Gesetzes zur Bekämpfung gefährlicher Hunde vom 12. April 2001 (BGBl. I S. 530) in Verbindung mit § 11 Satz 3 der Tierschutz-Hundeverordnung vom 2. Mai 2001 (BGBl. I S. 838) überlagert wird.
- BVerfG, 23.11.2001 - 1 BvR 1778/01
Keine einstweilige Anordnung gegen das Gesetz zur Bekämpfung gefährlicher Hunde
gegen das Gesetz zur Bekämpfung gefährlicher Hunde vom 12. April 2001 (BGBl I S. 530) und § 11 der Tierschutz-Hundeverordnung vom 2. Mai 2001 (BGBl I S. 838) .Gegenstand des Verfahrens ist ein Antrag von Hundezüchtern auf Erlass einer einstweiligen Anordnung, mit der die Anwendung des Gesetzes zur Bekämpfung gefährlicher Hunde vom 12. April 2001 (BGBl I S. 530) und des § 11 der Tierschutz-Hundeverordnung vom 2. Mai 2001 (BGBl I S. 838) vorläufig ausgesetzt werden soll.
Nach § 11 Satz 3 der unter anderem auf dieser Grundlage ergangenen Tierschutz-Hundeverordnung vom 2. Mai 2001 (BGBl I S. 838) ist bei Pitbull-Terriern, Staffordshire Bullterriern, American Staffordshire Terriern und Bullterriern sowie Kreuzungen mit diesen Tieren vom Vorliegen einer Aggressionssteigerung im Sinne des § 11 b Abs. 2 TierSchG auszugehen.
- OVG Thüringen, 26.04.2007 - 3 N 699/05
Ordnungsrecht; Ordnungsrecht; ordnungsbehördliche Verordnung; Leinenzwang; …
Demgegenüber lassen sich tierschutzrechtliche Anforderungen an eine artgerechte Hundehaltung, namentlich die in § 2 Abs. 1 der Tierschutz-Hundeverordnung vom 2. Mai 2001 (BGBl. I S. 838), geändert durch Gesetz vom 19. April 2006 (BGBl. I S. 900), vorgeschriebenen Auslaufmöglichkeiten für Hunde im Freien, nicht ins Feld führen. - VerfGH Berlin, 12.07.2001 - VerfGH 152/00
Neuregelung der Verordnung über das Halten von Hunden in Berlin mit …
Diese Regelung, die durch den erst am 1. September 2001 in Kraft tretenden § 11 der Tierschutz-Hundeverordnung vom 2. Mai 2001 (BGBl. I S. 838) derzeit noch nicht verdrängt wird, verletzt weder das Eigentumsgrundrecht der Beschwerdeführer, noch greift sie in unzulässiger Weise in die durch Art. 17 VvB geschützte Berufsfreiheit ein. - BVerfG, 10.05.2002 - 1 BvR 1685/01
Verfassungsbeschwerde gegen die unwiderlegbare Einstufung bestimmter Hunderassen …
Rn. 8 Dass die Zucht von Hunden der Rasse Staffordshire Bullterrier bundesrechtlich nach § 11 b Abs. 2 Buchstabe a und Abs. 5 des Tierschutzgesetzes in der Fassung des Art. 2 des Gesetzes zur Bekämpfung gefährlicher Hunde vom 12. April 2001 (BGBl. I S. 530) in Verbindung mit § 11 Satz 3 der Tierschutz-Hundeverordnung vom 2. Mai 2001 (BGBl. I S. 838) verboten ist, ist insoweit unerheblich, weil diese Vorschriften von der Beschwerdeführerin nicht angegriffen worden sind. - OVG Berlin-Brandenburg, 27.05.2010 - 5 A 1.08
Normenkontrolle einer Stadtordnung mit generellem Leinenzwang für Hunde im …
Rn. 39 Soweit der Antragsteller durch den Leinenzwang die Möglichkeit einer artgerechten Hundehaltung beeinträchtigt sieht, indem er seinen Hunden nicht mehr ausreichend Auslauf im Freien außerhalb eines Zwingers oder einer Anbindehaltung (vgl. § 2 Abs. 1 Satz 2 Tierschutz-Hundeverordnung vom 2. Mai 2001 [BGBl. I S. 838]) gewähren könne, ist darauf hinzuweisen, dass grundsätzlich nicht die Antragsgegnerin das artgerechte Halten von Tieren sicherzustellen hat, sondern hierfür der Hundehalter selbst zu sorgen hat (so zutreffend VGH München…, Beschluss vom 12. September 2001, a.a.O., juris Rn. 24). - VG Saarlouis, 08.02.2012 - 5 L 48/12
Ablehnung einstweiligen Rechtsschutzes gegen tierschutzrechtliche Anordnungen …
Rn. 149 Die Einwände der Antragsteller gegen die unter B.1 ausgesprochene Verpflichtung zur Einhaltung der Tierschutz-Hundeverordnung(vom 02.05.2001, BGBl. I 838, geändert durch Art. 3 des Gesetzes vom 19.04.2006, BGBl. I 900) greifen nicht durch. - OVG Berlin-Brandenburg, 15.11.2007 - 5 A 1.06
Brandenburgische Hundehalterverordnung rechtmäßig
Ferner ist durch § 2 Abs. 1 des Gesetzes zur Bekämpfung gefährlicher Hunde vom 12. April 2001 (BGBl. I S. 530) die Einfuhr und Verbringung dieser Hunderassen in das Bundesgebiet verboten worden; nach § 11 der Tierschutz-Hundeverordnung vom 2. Mai 2001 (BGBl. I S. 838) wurde für diese Hunderassen zugleich das Vorliegen eines übersteigerten Angriffs- und Kampfverhaltens festgestellt und eine Züchtung von und mit ihnen verboten. - OVG Berlin-Brandenburg, 25.05.2011 - 5 A 1.10
Rechtsschutzfunktion des Zitiergebotes; abstrakte Gefahr für die öffentliche …
Rn. 35 Soweit die Antragstellerinnen durch den Leinenzwang die Möglichkeit einer artgerechten Hundehaltung beeinträchtigt sehen, indem Hunde nicht mehr ausreichend Auslauf im Freien außerhalb eines Zwingers oder einer Anbindehaltung (vgl. § 2 Abs. 1 Satz 2 Tierschutz-Hundeverordnung vom 2. Mai 2001 [BGBl. I S. 838]) gewährt werden könne, ist darauf hinzuweisen, dass grundsätzlich nicht die Antragsgegnerin das artgerechte Halten von Tieren sicherzustellen hat, sondern hierfür der Hundehalter selbst zu sorgen hat (so zutreffend VGH München…, Beschluss vom 12. September 2001, a.a.O., juris Rn. 24). - VG Cottbus, 02.12.2014 - 3 L 241/14
Tierschutz
- VG Gelsenkirchen, 14.05.2003 - 7 K 625/01
Elektroreizgeräte zur Hundeerziehung sind tierschutzrechtlich verboten
- VG Gelsenkirchen, 15.05.2013 - 16 L 514/13
Tierschutzbehörde darf Veräußerung sichergestellter Foxterrier anordnen
- VG Cottbus, 29.11.2019 - 3 L 435/19
- OVG Niedersachsen, 30.05.2001 - 11 K 4333/00
Dobermann; gefährlicher Hund; Gefährlichkeit; Hund; Hunderasse; Kampfhund; …
- VG Sigmaringen, 28.04.2003 - 6 K 1329/01
Kampfhund - Einschläferung - Übermaßverbot
- VG Braunschweig, 19.11.2002 - 5 A 187/01
Begleithundeprüfung; Bestimmtheit; Bullterrier; Gefährlichkeit; Gemeinde; …
- VG Schwerin, 10.05.2013 - 7 B 209/13
Tierschutzrechtliches Hundehaltungsverbot mit Wegnahmeanordnung
- VG Frankfurt/Main, 22.11.2007 - 2 E 2385/07
- VGH Bayern, 11.07.2001 - 24 CS 01.1201
Ausstellung eines Negativzeugnisses für das Halten eines Bullterriers; …
- OVG Bremen, 12.01.2012 - 1 B 289/11
Leinenzwang im Stadtgebiet - einstweiliger Rechtsschutz; …
- VG Bayreuth, 24.10.2012 - B 1 K 10.534
Tierschutzwidrige Katzen- und Hundehaltung; Wegnahme und Veräußerung auf …
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