Rechtsprechung
   BVerfG, 25.04.1985 - 2 BvR 617/84   

Politische Parteien

Art. 3 i.V.m. Art. 21 GG, Wahlwerbesendungen, § 185 StGB

Volltextveröffentlichungen (4)

  • DFR

    Politische Parteien

  • Juristenzeitung(kostenpflichtig)

    Zur Ablehnung von Wahlsendungen politischer Parteien durch Rundfunkanstalten

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Verfassungsrechtliche Grenzen des Inhalts einer von öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten auszustrahlenden Wahlwerbesendung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Jurion (Leitsatz)

    Wahlwerbung - Partei - Rundfunkanstalt - Soziale Indikation

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BVerfGE 69, 257
  • NJW 1985, 2521
  • NVwZ 1985, 819 (Ls.)
  • NStZ 1985, 450



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Wird zitiert von ... (23)  

  • BVerfG, 04.11.2009 - 1 BvR 2150/08  

    Zum Strafverbot der Legitimation der NS-Willkürherrschaft

    Hiervon ausgehend hat das Bundesverfassungsgericht in Bezug auf Art. 5 Abs. 2 GG etwa die Vorschriften zu den politischen Mäßigungspflichten der Soldaten und Beamten (vgl. BVerfGE 28, 282 ; 39, 334 ), zur Strafbarkeit der Verunglimpfung des Staates und seiner Symbole gemäß § 90a StGB (vgl. BVerfGE 47, 198 ; 69, 257 ), zur Beleidigung nach § 185 StGB (vgl. BVerfGE 93, 266 ; BVerfGK 8, 89 ; BVerfG, Beschluss der 1. Kammer des Ersten Senats vom 12. Mai 2009 - 1 BvR 2272/04 -, NJW 2009, S. 3016 ) oder zur Vorgängerfassung des Volksverhetzungstatbestandes nach § 130 StGB a.F. (vgl. BVerfGE 90, 241 ; 111, 147 ) als allgemeine Gesetze beurteilt.

    Dementsprechend hat das Bundesverfassungsgericht auch bisher schon etwa den Straftatbestand der Beleidigung als allgemeines Gesetz angesehen (vgl. BVerfGE 69, 257 ; 93, 266 ; vgl. auch BVerfGK 1, 289 ).

  • BGH, 24.01.2006 - XI ZR 384/03  

    Zur Schadensersatzfeststellungsklage von Dr. Kirch gegen die Deutsche Bank AG und

    Es findet also eine Wechselwirkung in dem Sinne statt, dass § 823 Abs. 1 BGB zwar dem Grundrecht Schranken setzt, aber aus der Erkenntnis der wertsetzenden Bedeutung dieses Grundrechts ausgelegt und in seiner das Grundrecht begrenzenden Wirkung selbst wieder eingeschränkt werden muss (BVerfGE 7, 198, 208 f.; 68, 226, 231; 69, 257, 269 f.; 85, 1, 16; BVerfG NJW 2000, 2413, 2414; st.Rspr.).
  • BVerfG, 01.10.1987 - 2 BvR 1178/86  

    Neue Heimat

    Die Auflösung des Untersuchungsausschusses "NEUE HEIMAT" steht dem nicht entgegen (vgl. BVerfGE 69, 257).
  • BVerfG, 04.12.2008 - 2 BvR 1043/08  

    Informationelle Selbstbestimmung; Gewährung von Akteneinsicht an mutmaßlich

    Das Rechtsschutzinteresse besteht fort, wenn wegen des zugrunde liegenden Sachverhalts eine Wiederholungsgefahr für die grundrechtliche Beeinträchtigung besteht (vgl. BVerfGE 69, 257 ; 81, 208 ).
  • BVerfG, 21.04.1998 - 1 BvR 2311/94  

    Verletzung von GG Art 8 Abs 1 iVm Art 19 Abs 4 durch Zurückweisung eines Antrags

    Sind verfassungsrechtliche Fragen von grundsätzlicher Bedeutung nicht (mehr) zu klären, besteht ein Rechtsschutzbedürfnis auch nach Erledigung des ursprünglichen Begehrens im Falle einer Wiederholungsgefahr (BVerfGE 10, 302 ; 21, 139 ; 69, 257 ; 81, 138 ; 81, 208 ; stRspr).
  • BVerfG, 26.01.2007 - 2 BvR 2408/06  

    Keine Verletzung von Art 80 Abs 1 GG durch Übernahme der Altersgrenze von 65

    Eine Verweisung auf das Hauptsacheverfahren kommt allerdings auch dann nicht in Betracht, wenn im Verfahren der einstweiligen Anordnung eine verwaltungsgerichtliche Entscheidung in ihrer Wirkung die Hauptsache vorwegnimmt und die vorläufigen und im Hauptsacheverfahren zu entscheidenden Rechtsfragen die gleichen sind (BVerfGE 69, 257 [267]).
  • BVerfG, 04.11.2010 - 1 BvR 3389/08  

    Anforderungen der Wissenschaftsfreiheit an Gestaltung des Habilitationsverfahrens

    Allerdings besteht an der Feststellung einer Verletzung des Art. 19 Abs. 4 GG auch dann ein berechtigtes Interesse, wenn eine Wiederholung des Verstoßes konkret zu besorgen ist (vgl. BVerfGE 52, 42 ; 69, 257 ; 81, 138 ; stRspr).
  • BGH, 18.08.2000 - 3 StR 433/99  

    Verunglimpfung des Staates; Beschimpfen; Schutzgut Ansehen der Bundesrepublik

    Dabei kann -was ebenfalls offen bleibt - das Beschimpfen in einzelnen Formulierungen, aber auch im Gesamtzusammenhang liegen, wobei harte politische Kritik (BVerfGE 69, 257, 271),-sei sie auch offenkundig unberechtigt, unsachlich oder uneinsichtig (BGHSt 19, 317), noch kein Beschimpfen darstellt (Tröndle/Fischer aaO Rdn. 3 m.w.Nachw.).

    Mit dieser Abgrenzung, auf die es aber für die Bedeutung des Grundrechts auf Meinungsfreiheit entscheidend ankommt (vgl. auch BVerfGE 47, 198, 231; 69, 257, 269; BGHR StGB § 90 a Kunstfreiheit 1), haben sich Landgericht und Oberlandesgericht nicht auseinandergesetzt, obwohl erhebliche Anhaltspunkte dafür vorliegen, daß jedenfalls einige der beanstandeten Äußerungen der Angeklagten nur harte politische Kritik darstellen.

  • BVerfG, 06.03.2006 - 2 BvR 1545/05  

    Verweigerung der Ausstrahlung einer die Menschenwürde missachtenden

    Der Intendant einer Fernsehanstalt hat das ihm zustehende Prüfungsrecht bei der Beurteilung von Wahlwerbesendungen großzügig zu handhaben (vgl. BVerfGE 69, 257 ).

    Deren Entscheidung ist von Verfassungs wegen nur zu beanstanden, wenn ihre Feststellungen und Wertungen in der fraglichen Wahlwerbesendung keine Stütze finden (vgl. BVerfGE 47, 198 ; 69, 257 ).

  • BVerfG, 08.12.2001 - 1 BvQ 49/01  

    Beeinträchtigung der Grundrechte aus GG Art 5 Abs 1 S 1 und Art 8 Abs 1 durch

    Die Funktionäre, Mitglieder und Anhänger einer Partei dürfen dementsprechend grundsätzlich nicht daran gehindert werden, die Ziele ihrer Partei einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln und insbesondere auch auf offenen Parteiveranstaltungen im Namen ihrer Partei für eine bestimmte Beantwortung politischer Fragen zu werben (vgl. BVerfGE 47, 130 [139]; 47, 198 [230]; 69, 257 [268 f.]).
  • BVerwG, 04.03.2015 - 6 B 58.14  

    Rechtswegverweisung; Verbreitung von Fernsehprogrammen mit Must-Carry-Status im

  • OVG Rheinland-Pfalz, 07.09.2005 - 2 B 11269/05  

    Ausstrahlung schwer jugendgefährdender Wahlwerbespots

  • BVerfG, 11.10.2007 - 2 BvR 1538/06  

    Behandlung von Beweisproblemen hinsichtlich des Zugangs von Anträgen

  • BVerwG, 17.10.1986 - 7 C 79.85  

    Wahlwerbesendungen I - Art. 21 GG, Chancengleichheit der Parteien

  • VGH Hessen, 04.01.2008 - 8 B 17/08  

    Zur Prüfungsbefugnis der öffentlichen Rundfunkanstalten hinsichtlich

  • VG Frankfurt/Main, 03.01.2008 - 10 G 4397/07  

    Ausstrahlung volksverhetzender Wahlwerbespots im Rundfunk

  • StGH Hessen, 10.06.1992 - P.St. 1128  

    Unzulässigkeit einer Grundrechtsklage gegen Versagung einstweiligen

  • VG Berlin, 18.08.2011 - 2 L 131.11  

    Rbb muss NPD-Wahlkampfspot nicht ausstrahlen

  • OVG Brandenburg, 14.09.2004 - 1 B 271/04  

    Rundfunk- und Fernsehrecht, Zuteilung von Sendezeiten zum Zwecke der Wahlwerbung

  • VGH Baden-Württemberg, 22.03.2001 - 1 S 692/01  

    Wahlwerbung in den Medien - Sendetermine - Chancengleichheit

  • VGH Baden-Württemberg, 15.02.1993 - 10 S 329/93  

    Ausschluß einer Wahlzeitung von der Postbeförderung wegen Verstoßes gegen

  • VG Berlin, 28.04.2014 - 2 L 59.14  

    Sendung von eingereichten Wahlwerbespots für die Europawahl 2014

  • VG Regensburg, 03.02.1994 - RN 12 K 93.2170  

    Berechtigung der Bundespost zum Ausschluß von Postwurfsendungen von der

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