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   LG Karlsruhe, 02.08.2019 - 8 O 26/19   

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LG Karlsruhe, 02.08.2019 - 8 O 26/19 (https://dejure.org/2019,25297)
LG Karlsruhe, Entscheidung vom 02.08.2019 - 8 O 26/19 (https://dejure.org/2019,25297)
LG Karlsruhe, Entscheidung vom 02. August 2019 - 8 O 26/19 (https://dejure.org/2019,25297)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • openjur.de
  • RA Kotz

    Versagung Verbraucherdarlehen wegen negativen Bonitätsscore in Wirtschaftsauskunftei

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (6)

  • lhr-law.de (Kurzinformation)

    Bonitätsauskunft von Schufa & Co ist nicht unmittelbar angreifbar

  • dr-bahr.com (Kurzinformation)

    Kein Schadensersatz-Anspruch nach der DSGVO aus generalpräventiven Gründen

  • kurzschmuck.de (Kurzinformation)

    Datenschutz: Schadensersatz nach Art. 82 DS-GVO nicht bei jedem Datenschutzverstoß

  • kurzschmuck.de (Kurzinformation)

    Datenschutz: Schadensersatz nach Art. 82 DS-GVO nicht bei jedem Datenschutzverstoß

  • shopbetreiber-blog.de (Kurzinformation)

    Kein Schadensersatzanspruch gegen Auskunftei bei schlechtem Scorewert

  • hoganlovells-blog.de (Rechtsprechungsübersicht)

    Schadensersatz bei DSGVO-Verstößen

 
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Wird zitiert von ... (10)

  • ArbG Düsseldorf, 05.03.2020 - 9 Ca 6557/18

    5000,- EUR Schadensersatz für unvollständige DSGVO-Auskunft

    aa) Auch Art. 82 Abs. 1 DSGVO findet im nationalen Recht unmittelbar Anwendung (LG Karlsruhe 2. August 2019 - 8 O 26/19 -).

    Die Schwere des immateriellen Schadens ist für die Begründung der Haftung nach Art. 82 Abs. 1 DSGVO irrelevant und wirkt sich nur noch bei der Höhe des Anspruchs aus (LG Karlsruhe 2. August 2019 - 8 O 26/19 - Gola/Pitz, in Gola, DSGVO, 2. Aufl., Art. 82 Rn. 13 mwN.

  • OLG Stuttgart, 31.03.2021 - 9 U 34/21

    Mastercard-Priceless-Datenleck, Schadenersatzklage abgewiesen

    Erst wenn ein Verstoß festgestellt ist, hilft dem Geschädigten - allerdings auch nur hinsichtlich des Verschuldens - die Regelung in Art. 82 Abs. 3 DS-GVO, wonach hinsichtlich des Verschuldens der Verantwortliche sich exkulpieren muss, andernfalls von einem schuldhaften Verstoß auszugehen ist (vgl. LG Karlsruhe, Urteil vom 02.08.2019 - 8 O 26/19, ZD 2019, 511, 512; LG Frankfurt a.M., Urteil vom 18.01.2021 - 30 O 147/20, zitiert nach Leibold, ZD-Aktuell 2021, 05043).

    Die in der Literatur zum Teil (vgl. Bergt, in: Kühling/Buchner, 3. Aufl. 2020, Art. 82 DS-GVO Rn. 47; Paal, MMR 2020, 14, 17) für eine Beweislastumkehr oder Beweiserleichterungen vorgebrachten Argumente überzeugen den Senat nicht (i.E. wie hier bspw. BeckOK-Datenschutzrecht/Quaas, 34. Ed. Stand 01.11.2020, § 82 DS-GVO Rn. 27; Plath/Becker, DSGVO/BDSG, 3. Aufl. 2018, Art. 82 DS-GVO Rn. 4 mit - der Sache nach - Hinweis auf die sekundäre Darlegungslast; Franzen, in: Franzen/Gallner/Oetker, Kommentar zum europäischen Arbeitsrecht, 3. Aufl. 2020, Art. 82 DS-GVO Rn. 15; Spindler, DB 2016, 937, 947; Spindler/Horváth, in: Spindler/Schuster, Recht der elektronischen Medien, 4. Aufl. 2019, Rn. 11; Tribess, Anm. zu öOGH, Urteil vom 27.11.2019 - 6 Ob 217/19h, GWR 2020, 140; Piltz/Zwerschke, GRUR Prax 2011, 11, 13; Wybutil, NJW 2019, 3265, 3268; LG Karlsruhe, Urteil vom 02.08.2019 - 8 O 26/19, ZD 2019, 511, 512; LG Frankfurt a.M., Urteil vom 18.01.2021 - 30 O 147/20, zitiert nach Leibold, ZD-Aktuell 2021, 05043).

  • LG Hamburg, 04.09.2020 - 324 S 9/19

    (Voraussetzungen eines Anspruchs auf Ersatz immaterieller Schäden aus Art. 82

    Allein der Verstoß gegen datenschutzrechtliche Vorschriften führt nicht zu einer Verpflichtung des Verantwortlichen zur Zahlung von Schadensersatz (so auch LG Karlsruhe, Urteil vom 2.8.2019 - 8 O 26/19 = ZD 2019, 511).
  • OLG Frankfurt, 02.03.2022 - 13 U 206/20

    Unterlassung und Schadensersatz wegen Datenschutzverstoßes

    Die Frage, ob bereits der Datenschutzverstoß als solcher für das Entstehen eines Schadensersatzanspruchs ausreicht oder es darüber hinaus der Darlegung und des Nachweises eines konkreten (auch: immateriellen) Schadens bedarf, ist in Rechtsprechung und Literatur umstritten (für ein Ausreichen des Eingriffs in das allgemeine Persönlichkeitsrecht: z.B. OLG München, Urteil vom 4.2.2019 - 15 U 3688/18 -, juris, Rn. 19 ff., Ehmann/Selmayr/Nemitz, Datenschutz-Grundverordnung, 2. Aufl., Art. 82 DS-GVO Rn. 11-13; für das Erfordernis eines nachgewiesenen Schadens z.B. LAG Baden-Württemberg, Urt. v. 25.02.2021, 17 Sa 37/20, zit. nach juris, Rn. 96, LG Karlsruhe, Urt. v. 02.08.2019, 8 O 26/19, zit. nach juris, Rn. 19, Ernst, juris PR-ITR 1/2021 Anm. 6 in einer Anmerkung zu dem vorliegend angefochtenen Urteil des Landgerichts Darmstadt v. 26.05.2020, 13 O 244/19 , m.w.N.).
  • OLG Frankfurt, 14.04.2022 - 3 U 21/20

    Zur Bemessung des Schmerzensgeldanspruchs nach Artt. 6 i.V.m. 82 DSGVO bei

    Nach dieser eben genannten Auffassung ist die Schwere des immateriellen Schadens für die Begründung des Anspruchs nach Art. 82 Abs. 1 DSGVO irrelevant und wirkt sich lediglich auf die Schadenshöhe aus (vgl. ArbG Düsseldorf, Urteil vom 05. März 2020 - 9 Ca 6557/18 -, juris Rn. 102 a. E.; nicht eindeutig: AG Pforzheim, Urteil vom 25. März 2020 - 13 C 160/19 -, juris Rz. 45; a. A. LG Karlsruhe, Urteil vom 02. August 2019 - 8 O 26/19 -, juris Rn. 19 "nicht jeder Verstoß gegen die DSGVO führt zur Ausgleichspflicht").

    bb) Der Senat ist auch nicht der Auffassung, dass hier ein Bagatellfall vorliegt, der von der Anwendbarkeit der Datenschutzgrundverordnung grundsätzlich auszuschließen wäre (vgl. in diese Richtung wohl OLG Dresden, Beschluss vom 11. Juni 2019 - 4 U 760/19 -, juris Rz. 13; LG Essen, Urteil vom 23.9.2021 - 6 O 190/21, LG Karlsruhe, Urteil vom 02. August 2019 - 8 O 26/19 -, juris; AG Hannover, Urteil vom 09. März 2020 - 531 C 10952/19 -, juris Rz. 22f.; AG Goslar, Urteil vom 27. September 2019 - 28 C 7/19 -, juris, RA Wybitul, Immaterieller Schadensersatz wegen Datenschutzverstößen, NJW 2019, 3265; Eichelberger, Ersatz immaterieller Schäden bei Datenschutzverstößen, WRP 2021, 159 ff. Rz. 29 ff.; Spittka: Die Kommerzialisierung von Schadensersatz unter der DSGVO, GRUR-Prax 2019, 475; nach derzeitiger Rechtsprechung des EuGH ohne Vorlage klar verneinend: BVerfG, Beschluss v. 14. Januar 2021 - 1 BvR 2853/19 -, juris; Kühling/Buchner/Bergt, 3. Aufl. 2020, DS-GVO Art. 82 Rn. 18a m. w. N.; verneinend: Gola DS-GVO/Gola/Piltz, 2. Aufl. 2018, DS-GVO Art. 82 Rn. 13; offen gelassen: BeckOK DatenschutzR/Quaas, 38. Ed. 1.11.2021, DS-GVO Art. 82 Rn. 25c).

  • OLG Köln, 26.11.2020 - 15 U 39/20
    Doch auch dies und die (streitigen) Grenzen im Detail bedürfen hier keiner weiteren Vertiefung durch den Senat; insbesondere nicht die Frage, ob es auch bei Art. 82 DSGVO eine Art "Bagatellvorbehalt" gibt (so etwa OLG Dresden v. 11.06.2019 - 4 U 760/19, BeckRS 2019, 12941 Rn. 13; weiter hingegen wohl LG Karlsruhe v. 02.08.2019 - 8 O 26/19, ZD 2019, 511 Rn. 17 gegen zu strenge Kriterien wie etwa bei der Geldentschädigung; vgl. allgemein auch Klein , GRUR-Prax 2020, 433, 434 f.; Fuhlrott/Oltmanns , ArbRAktuell 2020, 565 m.w.N.).
  • LG Hannover, 14.02.2022 - 13 O 129/21

    5.000 EURO immaterieller Schadensersatz aus Art. 82 DSGVO wegen unberechtigtem

    Ein solches Verschulden ist - wie nach Auffassung der Kammer schon Art. 82 Abs. 3 DSGVO zeigt - auch im Rahmen einer Haftung nach Art. 82 DSGVO erforderlich und wird zunächst mit der Möglichkeit einer Exkulpation vermutet (vgl. OLG Stuttgart, Urteil vom 31.03.2021 - 9 U 34/21 -, Rn. 43, juris; LG Karlsruhe, Urteil vom 02.08.2019- 8 O 26/19-, Rn. 15, juris; Gola DS-GVO, a.a.O., Rn. 9; BeckOK DatenschutzR, a.a.O., Rn. 17; a.A. wohl: BAG, EuGH-Vorlage vom 26.08.2021 - 8 AZR 253/20 (A) -, Rn. 39, juris).
  • OLG Stuttgart, 20.07.2021 - 9 U 34/21

    Darlegungs- und Beweislast bei einem Schadensersatzanspruch gemäß Art. 82 DS- GVO

    Erst wenn ein Verstoß festgestellt ist, hilft dem Geschädigten - allerdings auch nur hinsichtlich des Verschuldens - die Regelung in Art. 82 Abs. 3 DS- GVO , wonach hinsichtlich des Verschuldens der Verantwortliche sich exkulpieren muss, andernfalls von einem schuldhaften Verstoß auszugehen ist (vgl. LG Karlsruhe, Urteil vom 02.08.2019 - 8 O 26/19, ZD 2019, 511, 512; LG Frankfurt a.M., Urteil vom 18.01.2021 - 30 O 147/20, zitiert nach Leibold, ZD-Aktuell 2021, 05043).

    Die in der Literatur zum Teil (vgl. Bergt, in: Kühling/Buchner, 3. Aufl. 2020, Art. 82 DS- GVO Rn. 47; Paal, MMR 2020, 14, 17) für eine Beweislastumkehr oder Beweiserleichterungen vorgebrachten Argumente überzeugen den Senat nicht (i.E. wie hier bspw. BeckOK-Datenschutzrecht/Quaas, 34. Ed. Stand 01.11.2020, § 82 DS- GVO Rn. 27; Plath/Becker, DSGVO/BDSG, 3. Aufl. 2018, Art. 82 DS- GVO Rn. 4 mit - der Sache nach - Hinweis auf die sekundäre Darlegungslast; Franzen, in: Franzen/Gallner/Oetker, Kommentar zum europäischen Arbeitsrecht, 3. Aufl. 2020, Art. 82 DS- GVO Rn. 15; Spindler, DB 2016, 937, 947; Spindler/Horváth, in: Spindler/Schuster, Recht der elektronischen Medien, 4. Aufl. 2019, Rn. 11; Tribess, Anm. zu öOGH, Urteil vom 27.11.2019 - 6 Ob 217/19h, GWR 2020, 140; Piltz/Zwerschke, GRUR Prax 2011, 11, 13; Wybutil, NJW 2019, 3265, 3268; LG Karlsruhe, Urteil vom 02.08.2019 - 8 O 26/19, ZD 2019, 511, 512; LG Frankfurt a.M., Urteil vom 18.01.2021 - 30 O 147/20, zitiert nach Leibold, ZD-Aktuell 2021, 05043).

  • AG Hamburg-Barmbek, 18.08.2020 - 816 C 33/20

    "MasterCard Priceless Specials", DSGVO, kein Anspruch auf Schadenersatz

    Im objektiven Sinne spürbare Schäden sind z.B. öffentliche Bloßstellung, die Weitergabe intimer Informationen, soziale Diskriminierung, Identitätsdiebstahl, Spionieren im Privatleben oder die Veröffentlichung großer Mengen Daten des Einzelnen (Becker, a.a.O. Rn. 4 d; vgl. auch LG Karlsruhe, Urteil vom 02.08.2019, 8 O 26/19, ZD 2019, 511: "Der Verpflichtung zum Ausgleich eines immateriellen Schadens muss eine benennbar und insoweit tatsächliche Persönlichkeitsverletzung gegenüberstehen, die z.B. in der mit einer unrechtmäßigen Zugänglichmachung von Daten liegenden "Bloßstellung" liegen kann.").
  • AG Frankfurt/Main, 16.10.2020 - 30 C 2705/19
    Auch bedarf es entsprechend des Wortlauts von Art. 82 Abs. 1 DSGVO keiner schwerwiegenden Persönlichkeitsrechtsverletzung mehr für ein Entstehen eines Schadensersatzanspruchs (so auch LG Karlsruhe, Urt. v. 2.8.2019 - 8 O 26/19 = BeckRS 2019, 17459; Plath/Becker, DSGVO, 3. Aufl. Art. 82, Rn. 4; Gola/Piltz, DS-GVO, 2. Aufl., Art. 82 Rn. 13).
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