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Rechtsprechung
   OVG Berlin-Brandenburg, 10.02.2022 - 1 S 16.22   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2022,2246
OVG Berlin-Brandenburg, 10.02.2022 - 1 S 16.22 (https://dejure.org/2022,2246)
OVG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 10.02.2022 - 1 S 16.22 (https://dejure.org/2022,2246)
OVG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 10. Februar 2022 - 1 S 16.22 (https://dejure.org/2022,2246)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • openjur.de
  • Entscheidungsdatenbank Berlin

    § 15 Abs 1 VersammlG, § 14 VersammlG, § 9 Abs 1 S 1 Ziff 2 CoronaV2V BB, § 9 Abs 1 S 1 Ziff 3 CoronaV2V BB
    Corona-Leugner; Cottbuser Spaziergänge; Versammlung ohne Anmeldung; präventives Verbot

  • Entscheidungsdatenbank Brandenburg

    § 15 Abs 1 VersammlG, § 14 VersammlG, § 9 Abs 1 S 1 Ziff 2 CoronaV2V BB, § 9 Abs 1 S 1 Ziff 3 CoronaV2V BB
    Versammlungsrecht; Cottbuser Spaziergänge; ohne Anmeldung; Maskenpflicht; Abstandsgebot; massive Verstöße; Allgemeinverfügung; präventives Verbot; hinreichende tatsächliche Anhaltspunkte; schwerwiegende Infektionsgefahr; hohe Wahrscheinlichkeit

Kurzfassungen/Presse (6)

  • berlin.de (Pressemitteilung)

    "Cottbuser Spaziergänge" bleiben einstweilen verboten

  • lto.de (Kurzinformation)

    Corona-"Spaziergänge" in Cottbus bleiben verboten

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Die "Cottbuser Spaziergänge" bleiben einstweilen verboten

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    "Cottbuser Spaziergänge" bleiben einstweilen verboten - Corona-Virus

  • beck-aktuell.de (Kurzinformation)

    "Cottbuser Spaziergänge" bleiben vorerst weiterhin verboten - "Cottbuser Spaziergänge" bleiben vorerst weiterhin verboten

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Sparziergang gegen Corona-Beschränkungen: Unangemeldete Demonstrationen dürfen vorbeugend verboten werden - "Cottbuser Spaziergänge" bleiben einstweilen verboten

Verfahrensgang

Corona: Rechtsprechungsübersichten

 
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Wird zitiert von ... (6)Zitiert selbst (9)

  • BVerfG, 31.01.2022 - 1 BvR 208/22

    Erfolgloser Eilantrag bzgl der Allgemeinverfügung der Stadt Freiburg über die …

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 10.02.2022 - 1 S 16.22
    Unter bestimmten Voraussetzungen kann es mit dem Versammlungsgrundrecht vereinbar sein, durch Allgemeinverfügung präventiv ein Versammlungsverbot für eine räumlich und zeitlich näher bestimmte Vielzahl von Versammlungen zu erlassen, die mit Aufrufen zu den vorbezeichneten "Spaziergängen" im Zusammenhang stehen (vgl. BVerfG, Ablehnung einstweilige Anordnung vom 31. Januar 2022 - 1 BvR 208/22 - juris).

    Etwas anderes gelte allerdings dann, wenn - wie hier - durch eine fehlende Anzeige verhindert werden solle, dass die Behörden die notwendigen organisatorischen Maßnahmen treffen und personelle Kräfte zur Wahrung der öffentlichen Sicherheit bereitstellen könnten (vgl. bereits BVerfG, Entscheidung vom 27. Januar 2012 - 1 BvQ 4/12 - juris Rn. 9, sowie jüngst - speziell zu einem präventiven Versammlungsverbot für eine prinzipiell unbestimmte Vielzahl von Versammlungen - BVerfG, Ablehnung einer einstweiligen Anordnung vom 31. Januar 2022 - 1 BvR 208/22 - juris Rn. 7 ff. m.w.N.).

  • VGH Baden-Württemberg, 04.02.2022 - 10 S 236/22

    Präventives Verbot unangemeldeter Montagsspaziergänge

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 10.02.2022 - 1 S 16.22
    de/u/2385076.html; VGH Mannheim, Beschluss vom 4. Februar 2022 - 10 S 236/22 - juris PM; VG Freiburg [Breisgau], Beschlüsse vom 24. Januar 2022 - 4 K 142/22 u.a. - juris Rn. 26 ff.; im Ausgangspunkt auch VG Stuttgart, Beschluss vom 27. Januar 2022 - 1 K 371/22 - juris Rn. 25 und VG Karlsruhe, Beschluss vom 17. Januar 2022 - 4 K 119/22 - juris Rn. 95).

    Daher stellt die vom Verwaltungsgericht erwähnte Möglichkeit, die "Spaziergänge" bei Nichtbeachtung der Schutzbestimmungen gegebenenfalls aufzulösen, bereits kein gleich geeignetes Mittel dar, weil sich die zu verhindernden Ansteckungsgefahren dann bereits realisiert hätten (vgl. VGH Mannheim, Beschluss vom 4. Februar 2022, a.a.O.).

  • VGH Bayern, 19.01.2022 - 10 CS 22.162

    Allgemeinverfügung zu Versammlungen im Zusammenhang mit Protesten gegen …

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 10.02.2022 - 1 S 16.22
    Dieser Bewertung tritt der Senat bei (ebenso u.a. VG Karlsruhe, Beschluss vom 21. Dezember 2021 - 3 K 4579/21 - juris Rn. 40 ff. ; VGH München, Beschluss vom 19. Januar 2022 - 10 CS 22.162 - Rn. 26 ff., https://openjur.
  • VG Karlsruhe, 21.12.2021 - 3 K 4579/21

    Einstweiliger Rechtschutz gegen Allgemeinverfügung

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 10.02.2022 - 1 S 16.22
    Dieser Bewertung tritt der Senat bei (ebenso u.a. VG Karlsruhe, Beschluss vom 21. Dezember 2021 - 3 K 4579/21 - juris Rn. 40 ff. ; VGH München, Beschluss vom 19. Januar 2022 - 10 CS 22.162 - Rn. 26 ff., https://openjur.
  • VG Karlsruhe, 17.01.2022 - 14 K 119/22

    Präventives Versammlungsverbot in Form der Allgemeinverfügung für ein …

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 10.02.2022 - 1 S 16.22
    Soweit sich das Verwaltungsgericht insoweit auf den Beschluss des VG Karlsruhe vom 17. Januar 2022 - 14 K 119/22 - (…juris Rn. 108) bezogen hat, ist diese Entscheidung durch den Verwaltungsgerichtshof Mannheim zu Recht geändert worden.
  • BVerfG, 27.01.2012 - 1 BvQ 4/12

    Ablehnung des Erlasses einer eA: versammlungsbehördlich angeordneter …

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 10.02.2022 - 1 S 16.22
    Etwas anderes gelte allerdings dann, wenn - wie hier - durch eine fehlende Anzeige verhindert werden solle, dass die Behörden die notwendigen organisatorischen Maßnahmen treffen und personelle Kräfte zur Wahrung der öffentlichen Sicherheit bereitstellen könnten (vgl. bereits BVerfG, Entscheidung vom 27. Januar 2012 - 1 BvQ 4/12 - juris Rn. 9, sowie jüngst - speziell zu einem präventiven Versammlungsverbot für eine prinzipiell unbestimmte Vielzahl von Versammlungen - BVerfG, Ablehnung einer einstweiligen Anordnung vom 31. Januar 2022 - 1 BvR 208/22 - juris Rn. 7 ff. m.w.N.).
  • VG Freiburg, 24.01.2022 - 4 K 142/22

    Coronapandemie: befristetes Verbot von unangemeldeten Versammlungen in der Form …

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 10.02.2022 - 1 S 16.22
    de/u/2385076.html; VGH Mannheim, Beschluss vom 4. Februar 2022 - 10 S 236/22 - juris PM; VG Freiburg [Breisgau], Beschlüsse vom 24. Januar 2022 - 4 K 142/22 u.a. - juris Rn. 26 ff.; im Ausgangspunkt auch VG Stuttgart, Beschluss vom 27. Januar 2022 - 1 K 371/22 - juris Rn. 25 und VG Karlsruhe, Beschluss vom 17. Januar 2022 - 4 K 119/22 - juris Rn. 95).
  • VG Koblenz, 07.04.2022 - 4 K 119/22

    Analoge Anwendung des StVG § 2a Abs. 5 S. 5 bei vorherigem Verzicht auf die …

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 10.02.2022 - 1 S 16.22
    de/u/2385076.html; VGH Mannheim, Beschluss vom 4. Februar 2022 - 10 S 236/22 - juris PM; VG Freiburg [Breisgau], Beschlüsse vom 24. Januar 2022 - 4 K 142/22 u.a. - juris Rn. 26 ff.; im Ausgangspunkt auch VG Stuttgart, Beschluss vom 27. Januar 2022 - 1 K 371/22 - juris Rn. 25 und VG Karlsruhe, Beschluss vom 17. Januar 2022 - 4 K 119/22 - juris Rn. 95).
  • VG Stuttgart, 27.01.2022 - 1 K 371/22

    Voraussetzungen für Versammlungsverbot in Zeiten der Corona-Pandemie

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 10.02.2022 - 1 S 16.22
    de/u/2385076.html; VGH Mannheim, Beschluss vom 4. Februar 2022 - 10 S 236/22 - juris PM; VG Freiburg [Breisgau], Beschlüsse vom 24. Januar 2022 - 4 K 142/22 u.a. - juris Rn. 26 ff.; im Ausgangspunkt auch VG Stuttgart, Beschluss vom 27. Januar 2022 - 1 K 371/22 - juris Rn. 25 und VG Karlsruhe, Beschluss vom 17. Januar 2022 - 4 K 119/22 - juris Rn. 95).
  • VG Trier, 26.08.2022 - 6 K 747/22

    "Spaziergang" in Trierer Innenstadt

    (1) Bei der als "Spaziergang" betitelten Ansammlung von Personen handelte es sich erkennbar um eine Versammlung im Sinne von Art. 8 Abs. 1 GG (so auch zu sog. "Montagsspaziergängen": BVerfG, Beschluss vom 31. Januar 2022 - 1 BvR 208/22 -, juris; VGH BW, Beschluss vom 4. Februar 2022 - 10 S 236/22 -, juris; OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 10. Februar 2022 - OVG 1 S 16/22 -, juris), denn die teilnehmenden Personen, die aufgrund ihres geschlossenen Auftretens und des kollusiven Verhaltens gegenüber der Polizei eine innere Verbundenheit erkennen ließen, hatten sich - entsprechend dem Aufruf über den Messenger-Dienst "Telegram" - zum Zwecke der gemeinsamen Meinungsäußerung am Abend des 22. Dezember 2021 in der Trierer Innenstadt eingefunden (…vgl. zum Versammlungsbegriff Depenheuer in: Dürig/Herzog/Scholz, a.a.O, Art. 8 Rn. 45 f.).

    Dies trifft auch auf sog. "Spaziergänge" zu, bei denen gefahrenabwehrrechtliche Sicherheitsmaßnahmen, wie etwa die Erteilung versammlungsspezifischer oder infektionsschutzrechtlicher Auflagen, durch die planmäßige Nichtanmeldung gezielt vereitelt werden sollen (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 10. Februar 2022, a.a.O, Rn. 9; VGH BW…, Beschluss vom 4. Februar 2022, a.a.O, Rn. 11; so in der Tendenz auch: BVerfG…, Beschluss vom 31. Januar 2022 - 1 BvR 208/22 -, juris, Rn. 9).

  • VG Stuttgart, 02.07.2024 - 5 K 2137/21

    Gruppierung "Querdenken 711"; Feststellung der Rechtswidrigkeit polizeilicher …

    Hiermit bedienten sich die betreffenden Teilnehmer der Personenzusammenkunft des unter Corona-Kritikern zu dieser Zeit weit verbreiteten Narrativs mit dem erkennbaren Ziel, sich angesichts der bestehenden (Ersatz-) Versammlungsverbote und der daher zu befürchtenden Versammlungsauflösung gemäß § 15 Abs. 4 VersG dem Anwendungsbereich des Versammlungsrechts zu entziehen (für vergleichbare Fälle der Umgehung von Anmeldepflichten vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 10.02.2022 - OVG 1 S 16/22 -, juris LS 3; vgl. allg. Schwier, SächsVBl 2023, 270).
  • VGH Bayern, 13.09.2023 - 10 CS 23.1650

    Überwiegend erfolgreicher Eilantrag gegen präventives Benutzungsverbot von …

    Umgekehrt kann eine fehlende Anzeige für die Gefahrenprognose relevant sein, insbesondere, wenn konkrete Anhaltspunkte dafür bestehen, dass eine planmäßige Nichtanzeige der gezielten Vereitelung gefahrenabwehrender Sicherungsmaßnahmen dient (…speziell für Versammlungsverbote für eine unbestimmte Vielzahl von Versammlungen durch Allgemeinverfügung BVerfG, B.v. 31.1.2022 - 1 BvR 208/22 - juris Rn. 7 ff. m.w.N.;… VGH BW, B.v. 4.2.2022 - 10 S 236/22 - juris Rn. 11;… BayVGH, B.v. 19.1.2022 - 10 CS 22.162 - juris Rn. 26 ff.; OVG Berlin-Bbg, B.v. 10.2.2022 - OVG 1 S 16/22 - juris Rn. 9).
  • VG Koblenz, 26.09.2022 - 3 K 448/22

    Verbot der "Montags- und Samstagsspaziergänge" in Bad Kreuznach war rechtmäßig

    Dies vorausgeschickt verkennt die Klägerin, dass ein Versammlungsverbot bei einem Verstoß gegen die grundsätzlich bestehende Anmeldepflicht dann ausnahmsweise in Betracht kommt, wenn gerade durch die fehlende Anzeige der Versammlungen verhindert werden soll, dass die Behörden die notwendigen organisatorischen Maßnahmen treffen und personelle Kräfte zur Wahrung der öffentlichen Sicherheit bereitstellen können (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 10. Februar 2022 - OVG 1 S 16/22 -, juris Rn. 10 ff m. w. N.).
  • VG Koblenz, 25.07.2022 - 3 K 268/22

    Verbot der "Montags- und Samstagsspaziergänge" in Koblenz und Andernach war …

    Dies vorausgeschickt verkennt der Kläger, dass ein Versammlungsverbot bei einem Verstoß gegen die grundsätzlich bestehende Anmeldepflicht dann ausnahmsweise in Betracht kommt, wenn gerade durch die fehlende Anzeige der Versammlungen verhindert werden soll, dass die Behörden die notwendigen organisatorischen Maßnahmen treffen und personelle Kräfte zur Wahrung der öffentlichen Sicherheit bereitstellen können (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 10. Februar 2022 ­ OVG 1 S 16/22 ­, juris Rn. 10 ff m. w. N.).
  • VG Koblenz, 25.07.2022 - 3 K 269/22

    Verbot der "Montags- und Samstagsspaziergänge" in Koblenz und Andernach war …

    Dies vorausgeschickt verkennt der Kläger, dass ein Versammlungsverbot bei einem Verstoß gegen die grundsätzlich bestehende Anmeldepflicht dann ausnahmsweise in Betracht kommt, wenn gerade durch die fehlende Anzeige der Versammlungen verhindert werden soll, dass die Behörden die notwendigen organisatorischen Maßnahmen treffen und personelle Kräfte zur Wahrung der öffentlichen Sicherheit bereitstellen können (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 10. Februar 2022 ­ OVG 1 S 16/22 ­, juris Rn. 10 ff m. w. N.).
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