Rechtsprechung
| OLG Naumburg, 30.11.2007 - 1 U 86/06 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
Pauschalhonorarvereinbarung unterhalb d. Mindestsätze
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Besprechungen u.ä. (2)
- baunetz.de (Entscheidungsbesprechung)
Geringer Aufwand als Begründung einer Mindestsatzunterschreitung?
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)
Pauschalhonorarvereinbarungen unterhalb der Mindestsätze (IBR 2008, 1256)
Verfahrensgang
- LG Magdeburg, 31.08.2006 - 11 O 330/06
- OLG Naumburg, 30.11.2007 - 1 U 86/06
- BGH, 19.06.2008 - VII ZR 3/08
Papierfundstellen
- MDR 2010, 676
- NZBau 2008, 774
- BauR 2008, 1671
- BauR 2009, 267
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (6)
- BGH, 22.05.1997 - VII ZR 290/95
HOAI kann auch für eine Architektenleistungen erbringende GmbH gelten
Auszug aus OLG Naumburg, 30.11.2007 - 1 U 86/06
Ein Ausnahmefall, in dem die Unterschreitung der Mindestsätze der HOAI zulässig ist, liegt vor, wenn aufgrund besonderer Umstände des Einzelfalls unter Berücksichtigung des Zwecks der Mindestsatzregelung das vereinbarte Pauschalhonorar angemessen ist (vgl. nur BGH, Urteil v. 22. Mai 1997, VII ZR 290/95 = BGHZ 136, 1 = NJW 1997, 2329 = BauR 1997, 677 ).Ihr Begehren im Rechtsstreit ist mit dem Grundsatz von Treu und Glauben nicht zu vereinbaren, weil die Beklagte hier auf die Wirksamkeit der Pauschalhonorarvereinbarungen vertrauen durfte und sich tatsächlich hierauf eingerichtet hat (vgl. nur BGH, Urteil v. 5. November 1992, VII ZR 52/91 = BGHZ 120, 133; Urteil v. 22. Mai 1997, a.a.O. ; Beschluss v. 12. Mai 2005, VII ZR 333/03).
- BGH, 05.11.1992 - VII ZR 52/91
Treuwidriges Verhalten bei Nachforderung zur Schlußrechnung eines Architekten
Auszug aus OLG Naumburg, 30.11.2007 - 1 U 86/06
Ihr Begehren im Rechtsstreit ist mit dem Grundsatz von Treu und Glauben nicht zu vereinbaren, weil die Beklagte hier auf die Wirksamkeit der Pauschalhonorarvereinbarungen vertrauen durfte und sich tatsächlich hierauf eingerichtet hat (vgl. nur BGH, Urteil v. 5. November 1992, VII ZR 52/91 = BGHZ 120, 133;… Urteil v. 22. Mai 1997, a.a.O. ; Beschluss v. 12. Mai 2005, VII ZR 333/03). - BGH, 28.09.2000 - VII ZR 57/00
Streitgegenstand bei Honorarklage eines Architekten
Auszug aus OLG Naumburg, 30.11.2007 - 1 U 86/06
Mit dem Einspruch hat die Klägerin zwar ihre Klageforderung betragsmäßig erweitert, sie beruht aber weiterhin auf den vertraglichen Regelungen vom 18. Juli 2002 (Hauptvertrag) und vom 4. / 7. März 2003 (Nachtrag) und bezieht sich auf dieselben Leistungen, nämlich auf die im Rahmen dieses Auftragsverhältnisses von der Klägerin tatsächlich erbrachten Leistungen, auch wenn diese u.U. nicht ausreichend spezifiziert worden sind (vgl. zur Identität des Streitgegenstands einer Pauschalvergütung und einer Vergütung nach gesetzlichen Preisvorschriften Urteil des erkennenden Senats v. 8. Februar 2000, 1 U 136/99; BGH, Urteil v. 28. September 2000, VII ZR 57/00 - NJW-RR 2001, 310 = BauR 2001, 34).
- BGH, 13.09.2001 - VII ZR 380/00
Darlegungs- und Beweislast für einen Verstoß gegen das Preisrecht der HOAI
Auszug aus OLG Naumburg, 30.11.2007 - 1 U 86/06
Der Klägerin obliegt es danach im Rahmen ihrer durch die Einwendungen der Beklagten erweiterten Darlegungslast, das Vorliegen der Voraussetzungen einer nach § 4 Abs. 2 HOAI wirksamen Vereinbarung zumindest zu erschüttern, weil sie aus dem angeblichen Verstoß gegen das Preisrecht der HOAI für sich günstige Rechtsfolgen ableiten möchte (vgl. nur BGH, Urteil v. 13. September 2001, VII ZR 380/00 = BauR 2001, 1926). - BGH, 12.05.2005 - VII ZR 333/03
Auszug aus OLG Naumburg, 30.11.2007 - 1 U 86/06
Ihr Begehren im Rechtsstreit ist mit dem Grundsatz von Treu und Glauben nicht zu vereinbaren, weil die Beklagte hier auf die Wirksamkeit der Pauschalhonorarvereinbarungen vertrauen durfte und sich tatsächlich hierauf eingerichtet hat (vgl. nur BGH, Urteil v. 5. November 1992, VII ZR 52/91 = BGHZ 120, 133;… Urteil v. 22. Mai 1997, a.a.O. ; Beschluss v. 12. Mai 2005, VII ZR 333/03). - OLG Naumburg, 08.02.2000 - 1 U 136/99
Auszug aus OLG Naumburg, 30.11.2007 - 1 U 86/06
Mit dem Einspruch hat die Klägerin zwar ihre Klageforderung betragsmäßig erweitert, sie beruht aber weiterhin auf den vertraglichen Regelungen vom 18. Juli 2002 (Hauptvertrag) und vom 4. / 7. März 2003 (Nachtrag) und bezieht sich auf dieselben Leistungen, nämlich auf die im Rahmen dieses Auftragsverhältnisses von der Klägerin tatsächlich erbrachten Leistungen, auch wenn diese u.U. nicht ausreichend spezifiziert worden sind (vgl. zur Identität des Streitgegenstands einer Pauschalvergütung und einer Vergütung nach gesetzlichen Preisvorschriften Urteil des erkennenden Senats v. 8. Februar 2000, 1 U 136/99; BGH, Urteil v. 28. September 2000, VII ZR 57/00 - NJW-RR 2001, 310 = BauR 2001, 34).
- OLG Frankfurt, 02.05.2013 - 3 U 212/11
Zur Frage, ob die Honorarvereinbarung eines Architekten wegen der vereinbarten …
Der Architekt hat den Mindestsatz substantiiert darzulegen und zu beweisen, wenn er sich auf die Unwirksamkeit einer Pauschalvereinbarung gemäß § 4 Abs. 1 HOAI beruft (…vgl. BGH, Urt. v. 13.09.2001, VII ZR 380/00, WM 2001, 2076, zit. nach juris, Rn. 19; OLG Naumburg, Urt. v. 30.11.2007, 1 U 86/06, BauR 2009, 267, zit. nach juris, Rn. 30;… Koeble, a.a.O., Rn. 101 zu § 7).
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Rechtsprechung
| OLG Frankfurt, 23.06.2008 - 1 U 86/07 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- openjur.de
- Justiz Hessen
§ 286 ZPO, § 17 Abs 3 StVG, § 2 Abs 2 StVO
Schadensersatz aus Verkehrsunfall: Beweiswürdigung bezüglich des Unfallhergangs - Wolters Kluwer
Schadensersatz aus Verkehrsunfall: Beweiswürdigung bezüglich des Unfallhergangs
- juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- LG Limburg, 08.03.2007 - 1 O 469/04
- OLG Frankfurt, 23.06.2008 - 1 U 86/07
- BGH, 16.06.2009 - VI ZR 215/08
- BGH, 11.08.2009 - VI ZR 215/08
Wird zitiert von ... (5) Zitiert selbst (2)
- BGH, 18.06.1998 - IX ZR 311/95
Auskunftspflicht des Beauftragten; Pfändung des Anspruchs auf Abtretung einer …
Auszug aus OLG Frankfurt, 23.06.2008 - 1 U 86/07
Diese verlangt keine absolute Sicherheit, sondern nur einen für das praktische Leben brauchbaren Grad an Gewissheit, der etwaigen Zweifeln Schweigen gebietet, ohne sie völlig auszuschließen (vgl. Bundesgerichtshof, Urteil vom 18. Juni 1998, NJW 1998, S. 2969, 2971). - BGH, 06.03.1986 - III ZR 245/84
Außerordentliche Kündigung eines betriebsbezogenen Kredits; Einholung eines …
Auszug aus OLG Frankfurt, 23.06.2008 - 1 U 86/07
Insbesondere bestehen keine Unvollständigkeiten, Unklarheiten oder Zweifel, die nach der - vom Gericht geteilten - Auffassung des Bundesgerichtshofs (vgl. Urteil vom 6. März 1986, NJW 1986, S. 1928 ff., juris Rn. 40) eine weitere Ergänzung der schriftlichen Gutachten des Sachverständigen Dipl.-Ing.
- OLG Bamberg, 23.02.2010 - 1 U 161/09
Unfallversicherung: Leistungsausschluss bei einem Verkehrsunfall nach …
Dies bedeutet, dass eine mathematische, jede Möglichkeit eines abweichenden Geschehensablaufs ausschließende, von niemandem mehr anzweifelbare Gewissheit nicht erforderlich ist (vgl. BGH NJW 1970, 946; NJW 2004, 777; NJW-RR 2007, 312; Senat in ständiger Rspr., vgl. Beschlüsse vom 11.07.2007, Az.: 1 U 86/07; vom 29.10.2008, Az.: 1 U 120/08; vom 25.03.2009, Az.: 1 U 20/09). - OLG Düsseldorf, 11.10.2011 - 1 U 17/11
Anforderungen an den Nachweis der Eigentümerstellung an einem verunfallten …
Voraussetzung für diese Überzeugungsbildung ist daher keine mathematische lückenlose Gewissheit, die beim Indizienbeweis ohnehin kaum zu erlangen ist (so zur Unfallmanipulation Senat, Urteil vom 30.11.2010, Az.: I-1 U 3/10 und Urteil vom 10.12.2007, Az.: I-1 U 86/07). - OLG Bamberg, 08.12.2010 - 1 U 120/10
Private Unfallversicherung: Schlafwandeln des Versicherten als …
Dies bedeutet, dass eine mathematische, jede Möglichkeit eines abweichenden Geschehensablaufs ausschließende, von niemandem mehr anzweifelbare Gewissheit nicht erforderlich ist (vgl. BGH NJW 1970, 946; NJW 2004, 777; NJW-RR 2007, 312; Senat in ständiger Rspr., vgl. Beschlüsse vom 11.07.2007, Az.: 1 U 86/07; vom 29.10.2008, Az.: 1 U 120/08; vom 25.03.2009, Az.: 1 U 20/09). - OLG Bamberg, 17.08.2015 - 1 U 143/14
Beweiswürdigung im Rahmen einer Kapitalanlagesache
Dies bedeutet, dass eine mathematische, jede Möglichkeit eines abweichenden Geschehensablaufs ausschließende, von niemandem mehr anzweifelbare Gewissheit nicht erforderlich ist (vgl. BGH NJW 1970, 946; NJW 2004, 777; NJW-RR 2007, 312; Senat in ständiger Rspr., vgl. Beschlüsse vom 11.07.2007, Az.: 1 U 86/07; vom 29.10.2008, Az.: 1 U 120/08; vom 25.03.2009, Az.: 1 U 20/09; vom 19.09.2011, Az.: 1 U 77/11; vom 02.01.2012, Az.: 1 U 126/11). - OLG Bamberg, 22.02.2010 - 1 U 7/10
Private Rentenversicherung: Beratungspflichten eines Versicherers gegenüber einem …
Dies bedeutet, dass eine mathematische, jede Möglichkeit eines abweichenden Geschehensablaufs ausschließende, von niemandem mehr anzweifelbare Gewissheit nicht erforderlich ist (vgl. BGH NJW 1970, 946; NJW 2004, 777; NJW-RR 2007, 312; Senat in ständiger Rspr., vgl. Beschlüsse vom 11.07.2007, Az.: 1 U 86/07; vom 29.10.2008, Az.: 1 U 120/08; vom 25.03.2009, Az.: 1 U 20/09).
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