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Rechtsprechung
   VGH Bayern, 27.10.2011 - 10 B 08.1325   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2011,65013
VGH Bayern, 27.10.2011 - 10 B 08.1325 (https://dejure.org/2011,65013)
VGH Bayern, Entscheidung vom 27.10.2011 - 10 B 08.1325 (https://dejure.org/2011,65013)
VGH Bayern, Entscheidung vom 27. Oktober 2011 - 10 B 08.1325 (https://dejure.org/2011,65013)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • openjur.de

    Ermessensausweisung eines geduldeten Ausländers; Ermessen ordnungsgemäß ausgeübt

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
 
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Wird zitiert von ... (8)Zitiert selbst (9)

  • BVerwG, 30.04.2009 - 1 C 3.08

    Ehegattennachzug; Familienzusammenführung; Sicherung des Lebensunterhalts; …

    Auszug aus VGH Bayern, 27.10.2011 - 10 B 08.1325
    Denn eine Verwurzelung im Sinne der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, die einer Ausweisung entgegengehalten werden könnte, kommt grundsätzlich nur auf der Grundlage eines rechtmäßigen Aufenthalts und eines Vertrauens auf den Fortbestand des Aufenthalts in Betracht (vgl. EGMR vom 8.4.2008 - Nnyanzi -, ZAR 2010, 189; EGMR vom 31.7.2008 - Omoregie -, InfAuslR 2008, 421; BVerwG vom 30.4.2009 InfAuslR 2009, 333; in diese Richtung bereits EGMR vom 16.9.2004 - Ghiban -, NVwZ 2005, 1046; BayVGH vom 23.11.2010 Az. 10 B 09.731 ).
  • EGMR, 31.07.2008 - 265/07

    Ausweisung, Schutz von Ehe und Familie, Kinder, Eltern-Kind-Verhältnis, EMRK, …

    Auszug aus VGH Bayern, 27.10.2011 - 10 B 08.1325
    Denn eine Verwurzelung im Sinne der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, die einer Ausweisung entgegengehalten werden könnte, kommt grundsätzlich nur auf der Grundlage eines rechtmäßigen Aufenthalts und eines Vertrauens auf den Fortbestand des Aufenthalts in Betracht (vgl. EGMR vom 8.4.2008 - Nnyanzi -, ZAR 2010, 189; EGMR vom 31.7.2008 - Omoregie -, InfAuslR 2008, 421; BVerwG vom 30.4.2009 InfAuslR 2009, 333; in diese Richtung bereits EGMR vom 16.9.2004 - Ghiban -, NVwZ 2005, 1046; BayVGH vom 23.11.2010 Az. 10 B 09.731 ).
  • EGMR, 16.09.2004 - 11103/03

    M. C. G. gegen Deutschland

    Auszug aus VGH Bayern, 27.10.2011 - 10 B 08.1325
    Denn eine Verwurzelung im Sinne der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, die einer Ausweisung entgegengehalten werden könnte, kommt grundsätzlich nur auf der Grundlage eines rechtmäßigen Aufenthalts und eines Vertrauens auf den Fortbestand des Aufenthalts in Betracht (vgl. EGMR vom 8.4.2008 - Nnyanzi -, ZAR 2010, 189; EGMR vom 31.7.2008 - Omoregie -, InfAuslR 2008, 421; BVerwG vom 30.4.2009 InfAuslR 2009, 333; in diese Richtung bereits EGMR vom 16.9.2004 - Ghiban -, NVwZ 2005, 1046; BayVGH vom 23.11.2010 Az. 10 B 09.731 ).
  • VGH Bayern, 23.11.2010 - 10 B 09.731

    Kein de-fakto-Inländer bei unberechtigtem Aufenthalt im Bundesgebiet

    Auszug aus VGH Bayern, 27.10.2011 - 10 B 08.1325
    Denn eine Verwurzelung im Sinne der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, die einer Ausweisung entgegengehalten werden könnte, kommt grundsätzlich nur auf der Grundlage eines rechtmäßigen Aufenthalts und eines Vertrauens auf den Fortbestand des Aufenthalts in Betracht (vgl. EGMR vom 8.4.2008 - Nnyanzi -, ZAR 2010, 189; EGMR vom 31.7.2008 - Omoregie -, InfAuslR 2008, 421; BVerwG vom 30.4.2009 InfAuslR 2009, 333; in diese Richtung bereits EGMR vom 16.9.2004 - Ghiban -, NVwZ 2005, 1046; BayVGH vom 23.11.2010 Az. 10 B 09.731 ).
  • BVerwG, 15.11.2007 - 1 C 45.06

    Ausweisung; maßgeblicher Zeitpunkt; Sach- und Rechtslage; Verhältnismäßigkeit; …

    Auszug aus VGH Bayern, 27.10.2011 - 10 B 08.1325
    Rn. 45 Maßgeblich für die Beurteilung der Rechtmäßigkeit der Ausweisung ist die Sach- und Rechtslage im Zeitpunkt der letzten mündlichen Verhandlung oder Entscheidung des Tatsachengerichts (vgl. BVerwG vom 15.11.2007 BVerwGE 130, 20).
  • BVerwG, 24.09.1996 - 1 C 9.94

    Ausländerrecht - Ausnahmen von der Ausweisung bei vorsätzlich begangener …

    Auszug aus VGH Bayern, 27.10.2011 - 10 B 08.1325
    Dies ist beim Kläger der Fall, denn insbesondere die Körperverletzungsdelikte und die Drogenstraftaten können nicht als geringfügig angesehen werden (vgl. BVerwG vom 24.9.1996 BVerwGE 102, 63, wonach eine vorsätzlich begangene Straftat grundsätzlich kein geringfügiger Rechtsverstoß ist).
  • BVerwG, 30.04.2010 - 9 B 42.10

    Nachschieben von Ermessenserwägungen; Ergänzung; Klageabweisung; Wegfall des …

    Auszug aus VGH Bayern, 27.10.2011 - 10 B 08.1325
    Diese Prüfung ergibt, dass die Beklagte nach Ergänzung ihrer Ermessenserwägungen im verwaltungsgerichtlichen sowie im Berufungsverfahren, die gemäß § 114 Satz 2 VwGO in zulässiger Weise erfolgen konnte (vgl. dazu BVerwG vom 30.4.2010 BayVBl 2010, 672), weder wesentliche Gesichtspunkte für und wider die Ausweisung unberücksichtigt gelassen noch ansonsten ihr Ermessen fehlerhaft ausgeübt hat.
  • BVerwG, 19.07.2011 - 10 B 10.11

    Aussicht einer Rechtsverfolgung auf Erfolg für einen Antrag auf Bewilligung von …

    Auszug aus VGH Bayern, 27.10.2011 - 10 B 08.1325
    Rn. 39 Mit Beschluss vom 19. Juli 2011 (Az. 10 B 10.11) hat das Bundesverwaltungsgericht die Beschwerde des Klägers gegen die Nichtzulassung der Revision in dem asylrechtlichen Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs vom 14. Dezember 2010 (Az. 13a B 10.30247) verworfen.
  • VGH Bayern, 19.02.2010 - 10 B 07.1564

    Ermessensausweisung; besonderer Ausweisungsschutz; schwerwiegende Gründe der …

    Auszug aus VGH Bayern, 27.10.2011 - 10 B 08.1325
    Dabei ist eine Ausweisung auch dann möglich, wenn wegen des Rechtsverstoßes keine Verurteilung erfolgt ist, der Rechtsverstoß aber zweifelsfrei feststeht (vgl. BayVGH vom 19.2.2010 Az. 10 B 07.1564 ).
  • VGH Bayern, 25.08.2015 - 10 B 13.715

    Ausweisung eines wegen Betäubungsmitteldelikten mehrfach verurteilten Nigerianers

    Nicht zu prüfen ist, ob eine andere Lösung zweckmäßiger gewesen wäre (vgl. BayVGH, U.v. 27.10.2011 - 10 B 08.1325 - juris Rn. 50;… BayVGH, U.v. 22.1.2013 - 10 B 12.2008 -juris Rn. 43).

    Eine Verwurzelung im Sinne der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, die einer Ausweisung entgegengehalten werden könnte, kommt im Übrigen grundsätzlich nur auf der Grundlage eines rechtmäßigen Aufenthalts und eines Vertrauens auf den Fortbestand des Aufenthalts in Betracht (vgl. BayVGH, U.v. 27.10.2011 - 10 B 08.1325 - juris Rn. 54 m.w.N. insbesondere zur Rechtsprechung des EGMR).

  • VGH Bayern, 22.01.2013 - 10 B 12.2008

    Ägyptischer Staatsangehöriger; Ermessensausweisung; Verurteilung zu 4 Jahren und …

    Nicht zu prüfen ist, ob eine andere Lösung zweckmäßiger gewesen wäre (vgl. BayVGH, U.v. 27.10.2011 - 10 B 08.1325 - juris Rn. 50).
  • OVG Sachsen, 07.03.2013 - 3 A 132/12
    Hatte sich der Kläger während der Haft noch erfolglos um eine Drogentherapie bemüht, so sind entsprechende Bemühungen nach der Haftentlassung nicht einmal vorgetragen worden, so dass eine endgültige Überwindung der Drogenprobleme, bei der gegebenenfalls eine Wiederholungsgefahr auszuschließen sein könnte (vgl. BayVGH, Urt. v. 27. Oktober 2011 - 10 B 08.1325 -, juris Rn. 51), jedenfalls derzeit noch nicht erreicht ist.
  • VGH Bayern, 03.09.2012 - 10 BV 10.1237

    Keine Anwendung der Unionsbürgerrichtlinie auf assoziationsberechtigte türkische …

    Dabei geht der Senat in ständiger Rechtsprechung (vgl. z.B. Urteil vom 27.10.2011 Az. 10 B 08.1325 RdNr. 54) davon aus, dass der Schutz des Privat- und Familienlebens die Ausweisung nicht schlechthin untersagt, sondern vielmehr fordert, dass die Ausweisung nur zu einem der in Art. 8 Abs. 2 EMRK geltenden Ziele unter Beachtung des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit erfolgen darf (vgl. EuGH vom 31.7.2008 - 265/07 - Omoregie - InfAuslR 2008, 421; vom 23.6.2008 - 1638/03 - Maslov II, InfAuslR 2008, 333; vom 22.3.2007 - 1638/03 - Maslov - InfAuslR 2007, 221).
  • VG München, 15.12.2014 - M 12 K 14.2232

    Ausweisung; familiäre Lebensgemeinschaft

    Es ist nicht zu überprüfen, ob eine andere Lösung zweckmäßiger gewesen wäre (BayVGH, U.v. 27.10.2011 - 10 B 08.1325 - juris Rn. 50).
  • VG Würzburg, 26.02.2021 - W 7 S 21.154

    Ausweisung eines türkischen Staatsangehörigen wegen Straffälligkeit

    Gleichwohl verbietet das Recht auf Privatleben aus Art. 8 Abs. 1 EMRK, Art. 2 Abs. 1 GG nicht die Ausweisung bei Prüfung aller Umstände des Einzelfalls; diese kann auch dann als gerechtfertigter bzw. notwendiger und verhältnismäßiger Eingriff in das verfassungs- und konventionsrechtliche Recht auf Privatleben angesehen werden, wenn der Betroffene keine oder nur geringe Bindungen zu seinem Heimatland aufweist (vgl. EGMR, U.v. 28.6.2007 - 31753/02, BeckRS 2008, 06725; U.v. 18.10.2006 - 46410/99, NVwZ 2007, 1279; BayVGH, U.v. 27.10.2011 - 10 B 08.1325, BeckRS 2011, 34239;… B.v. 4.7.2008 - 10 B 07.677, BeckRS 2010, 53434, Rn. 15).
  • VG München, 18.07.2013 - M 12 K 13.988

    Ausweisung; türkischer Staatsangehöriger; Drogenhandel; Ermessen

    Dabei untersagt der Schutz des Privat- und Familienlebens die Ausweisung nicht schlechthin, sondern fordert, dass die Ausweisung nur zu einem der in Art. 8 Abs. 2 EMRK geltenden Ziele unter Beachtung des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit erfolgen darf (vgl. EuGH v. 31.7.2008 - 265/07 - Omoregie - InfAuslR 2008, 421; v. 23.6.2008 - 1638/03 - Maslov II, InfAuslR 2008, 333; v. 22.3.2007 - 1638/03 - Maslov - InfAuslR 2007, 221; BayVGH v. 27.10.2011, 10 B 08.1325, und v. 3.9.2012, a.a.O.).
  • VG München, 24.08.2015 - M 12 S 15.3367

    Antrag auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung; asiatischer …

    Es ist nicht zu überprüfen, ob eine andere Lösung zweckmäßiger gewesen wäre (BayVGH, U.v. 27.10.2011 - 10 B 08.1325 - juris Rn. 50).
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