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Rechtsprechung
   LAG Düsseldorf, 03.01.2008 - 13 Sa 1895/07   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2008,6812
LAG Düsseldorf, 03.01.2008 - 13 Sa 1895/07 (https://dejure.org/2008,6812)
LAG Düsseldorf, Entscheidung vom 03.01.2008 - 13 Sa 1895/07 (https://dejure.org/2008,6812)
LAG Düsseldorf, Entscheidung vom 03. Januar 2008 - 13 Sa 1895/07 (https://dejure.org/2008,6812)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • LAG Düsseldorf PDF

    § 62 Abs. 1 S. 3 ArbGG, §§ 719 Abs. 1 S. 1, 707 Abs. 1 ZPO
    Einstweilige Einstellung der Zwangsvollstreckung

  • RA Kotz (Volltext/Leitsatz)

    Weiterbeschäftigungsanspruch des Arbeitnehmers - Zwangsdurchsetzung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Keine einstweilige Einstellung der Zwangsvollstreckung des Beschäftigungsanspruchs bei erstinstanzlich unterlassenem Antrag auf Ausschließung der Vollstreckbarkeit

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • IWW (Kurzinformation)

    Zwangsvollstreckung - Keine einstweilige Einstellung der ZV in der Berufung ohne Vollstreckungsschutzantrag

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Möglichkeit einer einstweiligen Einstellung der Zwangsvollstreckung durch das Berufungsgericht bei Versäumung der Beantragung der Einstellung der Zwangsvollstreckung im erstinstanzlichen Verfahren

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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (3)Zitiert selbst (12)

  • BAG, 27.02.1985 - GS 1/84

    Anspruch des Arbeitnehmers auf Weiterbeschäftigung während der Dauer des …

    Auszug aus LAG Düsseldorf, 03.01.2008 - 13 Sa 1895/07
    Daran ändert auch nichts, dass hier die beklagtenseits vorgebrachten Tatsachen sowohl die Frage, ob ihr durch die Vollstreckung ein nicht zu ersetzender Nachteil droht, als auch die Beurteilung berühren, ob der Weiterbeschäftigungsanspruch zu Fall gebracht wird, weil ihr die ausgeurteilte Beschäftigung unzumutbar im Sinne der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts ist (vgl. grundlegend BAG GS 27. Februar 1985 - GS 1/84 - NZA 1985, 702).
  • BGH, 05.06.1996 - VIII ZR 130/96

    Zulässigkeit eines Vollstreckungsschutzantrages in der Revisionsinstanz

    Auszug aus LAG Düsseldorf, 03.01.2008 - 13 Sa 1895/07
    Nach der ständigen Rechtsprechung der Zivilsenate des Bundesgerichtshofs (vgl. nur 25. August 1978 - X ZR 17/78 - NJW 1979, 1208; 3. Juli 1991 - XII ZR 262/90 - NJW-RR 1991, 1216; 5. Juni 1996 - VIII ZR 130/96 - NJW 1996, 2103; 13. März 2003 - XII ZR 144/00 - FamRZ 2003, 1009) kommt eine Einstellung der Zwangsvollstreckung durch das Revisionsgericht nach § 719 Abs. 2 ZPO regelmäßig nicht in Betracht, wenn der Schuldner nicht bereits im Berufungsverfahren einen Schutzantrag nach § 712 ZPO gestellt hat, obwohl die Umstände, die einen nicht zu ersetzenden Nachteil begründen sollen, bereits dort erkennbar und nachweisbar waren.
  • LAG Berlin-Brandenburg, 23.08.2007 - 15 Sa 1630/07

    Keine einstweilige Einstellung der Zwangsvollstreckung bei unterlassenem Antrag …

    Auszug aus LAG Düsseldorf, 03.01.2008 - 13 Sa 1895/07
    Das Landesarbeitsgericht Berlin/Brandenburg (23. August 2007 - 15 Sa 1630/07 - NZA-RR 2008, 42) hat aus der geschilderten Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs den Schluss gezogen, die einstweilige Einstellung der Zwangsvollstreckung nach § 62 Abs. 1 Satz 3 ArbGG komme regelmäßig nicht in Betracht, wenn der Schuldner es versäumt habe, bereits vor dem Arbeitsgericht den Antrag nach § 62 Abs. 1 Satz 2 ArbGG auf Ausschließung der vorläufigen Vollstreckbarkeit zu stellen.
  • KG, 11.10.2004 - 12 U 198/04

    Berufungsverfahren: Vorläufige Einstellung der Zwangsvollstreckung auf …

    Auszug aus LAG Düsseldorf, 03.01.2008 - 13 Sa 1895/07
    Andere lehnen eine Übertragung der höchstrichterlichen Rechtsprechung auf das Verhältnis zwischen erster und zweiter Instanz hingegen vor allem mit dem Argument ab, die vorzunehmende Prüfung sei nicht dieselbe, es würden völlig andere und tendenziell geringere Anforderungen gestellt (OLG Düsseldorf 30. Dezember 1986 - 1 U 212/86 - NJW-RR 1987, 702; Thüringer Oberlandesgericht 26. Oktober 2001 - 4 U 234/01 - MDR 2002, 289; KG Berlin 11. Oktober 2004 - 12 U 198/04 - MDR 2005, 117;… vgl. auch MüKo-ZPO-Krüger aaO Rn. 6: Beide Regelungen haben unterschiedliche Zielrichtungen).
  • BGH, 03.07.1991 - XII ZR 262/90

    Anordnung einer einstweiligen Einstellung der Zwangsvollstreckung gegen ein für …

    Auszug aus LAG Düsseldorf, 03.01.2008 - 13 Sa 1895/07
    Nach der ständigen Rechtsprechung der Zivilsenate des Bundesgerichtshofs (vgl. nur 25. August 1978 - X ZR 17/78 - NJW 1979, 1208; 3. Juli 1991 - XII ZR 262/90 - NJW-RR 1991, 1216; 5. Juni 1996 - VIII ZR 130/96 - NJW 1996, 2103; 13. März 2003 - XII ZR 144/00 - FamRZ 2003, 1009) kommt eine Einstellung der Zwangsvollstreckung durch das Revisionsgericht nach § 719 Abs. 2 ZPO regelmäßig nicht in Betracht, wenn der Schuldner nicht bereits im Berufungsverfahren einen Schutzantrag nach § 712 ZPO gestellt hat, obwohl die Umstände, die einen nicht zu ersetzenden Nachteil begründen sollen, bereits dort erkennbar und nachweisbar waren.
  • BGH, 13.03.2003 - XII ZR 144/00

    Vollstreckungsschutz im Revisionsverfahren

    Auszug aus LAG Düsseldorf, 03.01.2008 - 13 Sa 1895/07
    Nach der ständigen Rechtsprechung der Zivilsenate des Bundesgerichtshofs (vgl. nur 25. August 1978 - X ZR 17/78 - NJW 1979, 1208; 3. Juli 1991 - XII ZR 262/90 - NJW-RR 1991, 1216; 5. Juni 1996 - VIII ZR 130/96 - NJW 1996, 2103; 13. März 2003 - XII ZR 144/00 - FamRZ 2003, 1009) kommt eine Einstellung der Zwangsvollstreckung durch das Revisionsgericht nach § 719 Abs. 2 ZPO regelmäßig nicht in Betracht, wenn der Schuldner nicht bereits im Berufungsverfahren einen Schutzantrag nach § 712 ZPO gestellt hat, obwohl die Umstände, die einen nicht zu ersetzenden Nachteil begründen sollen, bereits dort erkennbar und nachweisbar waren.
  • BGH, 25.08.1978 - X ZR 17/78

    Einstellung einer Zwangsvollstreckung bei fehlendem Vollstreckungsschutzantrag …

    Auszug aus LAG Düsseldorf, 03.01.2008 - 13 Sa 1895/07
    Nach der ständigen Rechtsprechung der Zivilsenate des Bundesgerichtshofs (vgl. nur 25. August 1978 - X ZR 17/78 - NJW 1979, 1208; 3. Juli 1991 - XII ZR 262/90 - NJW-RR 1991, 1216; 5. Juni 1996 - VIII ZR 130/96 - NJW 1996, 2103; 13. März 2003 - XII ZR 144/00 - FamRZ 2003, 1009) kommt eine Einstellung der Zwangsvollstreckung durch das Revisionsgericht nach § 719 Abs. 2 ZPO regelmäßig nicht in Betracht, wenn der Schuldner nicht bereits im Berufungsverfahren einen Schutzantrag nach § 712 ZPO gestellt hat, obwohl die Umstände, die einen nicht zu ersetzenden Nachteil begründen sollen, bereits dort erkennbar und nachweisbar waren.
  • OLG Köln, 02.01.1997 - 2 U 81/96

    Einstellung der Zwangsvollstreckung im Berufungsrechtszug

    Auszug aus LAG Düsseldorf, 03.01.2008 - 13 Sa 1895/07
    Einige Oberlandesgerichte folgen für das Verhältnis zwischen § 719 Abs. 1 und § 712 ZPO dieser Rechtsprechung (OLG Frankfurt 19. September 1984 - 1 U 5/84 - NJW 1984, 2955; OLG Celle 13. Januar 1993 - 2 U 179/92 - JurBüro 1994, 311; OLG Köln 2. Januar 1997 - 2 U 81/96 - JurBüro 1997, 553).
  • OLG Düsseldorf, 30.12.1986 - 1 U 212/86
    Auszug aus LAG Düsseldorf, 03.01.2008 - 13 Sa 1895/07
    Andere lehnen eine Übertragung der höchstrichterlichen Rechtsprechung auf das Verhältnis zwischen erster und zweiter Instanz hingegen vor allem mit dem Argument ab, die vorzunehmende Prüfung sei nicht dieselbe, es würden völlig andere und tendenziell geringere Anforderungen gestellt (OLG Düsseldorf 30. Dezember 1986 - 1 U 212/86 - NJW-RR 1987, 702; Thüringer Oberlandesgericht 26. Oktober 2001 - 4 U 234/01 - MDR 2002, 289; KG Berlin 11. Oktober 2004 - 12 U 198/04 - MDR 2005, 117;… vgl. auch MüKo-ZPO-Krüger aaO Rn. 6: Beide Regelungen haben unterschiedliche Zielrichtungen).
  • OLG Jena, 26.10.2001 - 4 U 234/01
    Auszug aus LAG Düsseldorf, 03.01.2008 - 13 Sa 1895/07
    Andere lehnen eine Übertragung der höchstrichterlichen Rechtsprechung auf das Verhältnis zwischen erster und zweiter Instanz hingegen vor allem mit dem Argument ab, die vorzunehmende Prüfung sei nicht dieselbe, es würden völlig andere und tendenziell geringere Anforderungen gestellt (OLG Düsseldorf 30. Dezember 1986 - 1 U 212/86 - NJW-RR 1987, 702; Thüringer Oberlandesgericht 26. Oktober 2001 - 4 U 234/01 - MDR 2002, 289; KG Berlin 11. Oktober 2004 - 12 U 198/04 - MDR 2005, 117;… vgl. auch MüKo-ZPO-Krüger aaO Rn. 6: Beide Regelungen haben unterschiedliche Zielrichtungen).
  • OLG Frankfurt, 19.09.1984 - 1 U 5/84
  • OLG Celle, 13.01.1993 - 2 U 179/92
  • LAG Baden-Württemberg, 26.08.2008 - 5 Sa 52/08

    Einstellung der Zwangsvollstreckung nach § 62 Abs 1 ArbGG

    cc) Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg hat aus der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes zum Verhältnis von § 719 Abs. 2 ZPO und § 712 ZPO den Schluss gezogen, die einstweilige Einstellung der Zwangsvollstreckung nach § 62 Abs. 1 Satz 3 ArbGG komme regelmäßig nicht mehr in Betracht, wenn der Schuldner es versäumt habe, vor dem Arbeitsgericht den Antrag nach § 62 Abs. 1 Satz 2 ArbGG auf Ausschließung der vorläufigen Vollstreckbarkeit des zu erwartenden Urteils zu stellen (LAG Berlin-Brandenburg 23. August 2007 - 15 Sa 1630/07 - NZA-RR 2008, 42 = LAGE ArbGG 1979 § 62 Nr. 33; vgl. auch LAG Düsseldorf 3. Januar 2008 - 13 Sa 1895/07 - zitiert nach juris).
  • OLG Düsseldorf, 28.01.2013 - 7 UF 230/12

    Einstellung der Zwangsvollstreckung aus einem Unterhaltstitel in der …

    Es hätte immerhin nahegelegen, eine Abhängigkeit des Antrags in II. Instanz von der Stellung des Antrages in II. Instanz ausdrücklich zu regeln, da im Rahmen des § 62 Abs. 1 ArbGG, dem die Regelung des § 120 FamFG nachempfunden ist, ebenfalls eine solche Abhängigkeit von Teilen (der allerdings älteren) Rechtsprechung (vgl. Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg, NZA-RR 2008, 42, s.o., aufgegeben; Landesarbeitsgericht Düsseldorf, Beschluss vom 03.01.2008, Az. 13 Sa 1895/07, bei juris) vertreten wird.
  • LAG Düsseldorf, 01.12.2008 - 11 Sa 1490/08

    Zulässigkeit der Einstellung der Zwangsvollstreckung im arbeitsgerichtlichen …

    Rn. 4 Zunächst ist darauf hinzuweisen, dass eine Einstellung der Zwangsvollstreckung aus einem vorläufig vollstreckbaren Urteil des Arbeitsgerichts regelmäßig nicht in Betracht kommt, wenn der Schuldner es versäumt hat, im erstinstanzlichen Verfahren einen Schutzantrag nach § 62 Abs. 1 Satz 2 ArbGG zu stellen, es sei denn, die Gründe, auf die der Einstellungsantrag gestützt wird, lagen im Zeitpunkt der letzten mündlichen Verhandlung vor dem Arbeitsgericht noch nicht vor oder konnten aus anderen Gründen nicht vorgetragen und glaubhaft gemacht werden (LAG Berlin-Brandenburg 23.08.2007 - 15 Sa 1630/07 - NZA-RR 2008, 42, 43; vgl. auch LAG Düsseldorf 03.01.2008 - 13 Sa 1895/07 - juris).
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