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| VGH Bayern, 14.08.2008 - 14 ZB 07.1251 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- openjur.de
Naturschutz; Landschaftsschutzgebiet; Rückbauanordnung; Landwirtschaft; Landwirtschaftsklausel
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Wird zitiert von ... (5) Zitiert selbst (1)
- BVerwG, 13.04.1983 - 4 C 76.80
Ordnungsgemäße land- und forstwirtschaftliche Bodennutzung bei Wechsel von der …
Auszug aus VGH Bayern, 14.08.2008 - 14 ZB 07.1251
Schließlich ist auch der Übergang von einer privilegierten landwirtschaftlichen Nutzung zu einer anderen, wie hier von extensiver Grünlandnutzung auf Weidewirtschaft und Obstbau, nicht durch die Landwirtschaftsklausel privilegiert (vgl. BVerwG v. 13.4.1983 BVerwGE 67, 93; BVerwG v. 14.4.1988 Buchholz 406.401 § 15 BNatSchG Nr. 4; BayVGH v. 20.10.1994 Az. 9 CS 94.2447 und 9 CS 94.2562).
- VGH Bayern, 24.07.2024 - 14 B 22.2247
Naturschutzrechtliche Erlaubnis für Fahrsilo im Landschaftsschutzgebiet
Insoweit hat das angegriffene verwaltungsgerichtliche Urteil (dort UA S. 15 zweiter Absatz bis S. 16 zweiter Absatz) zutreffend das naturschutzrechtliche Verständnis des Begriffs landwirtschaftlicher "Bodennutzung" herangezogen, wonach davon nur die "unmittelbare" Urproduktion und insbesondere nicht auch "Gebäude" umfasst sind (vgl. BVerwG, U.v. 13.4.1983 - 4 C 76.80 - BVerwGE 67, 93/94 m.w.N.;… B.v. 18.3.1985 - 4 B 11.85 - juris Rn. 7; BayVGH, B.v. 14.8.2008 - 14 ZB 07.1251 - juris Rn. 3 m.w.N.).Rn. 71 Außerdem ist die Errichtung einer baulichen Anlage selbst keine landwirtschaftliche Bodennutzung "im engeren Sinn" des Natur- und Landschaftsrechts (vgl. BVerwG, B.v. 14.4.1988 - 4 B 55.88 -NVwZ-RR 1989, 179 unter 1. a.E.; B.v. 3.3.1992 - 4 B 44.92 - Buchholz 406.401 § 8 BNatSchG [a.F.] Nr. 12; OVG NW, B.v. 16.12.2008 - 8 A 2769/07 - BeckRS 2009, 32443 unter 1.b) m.w.N.; siehe auch BayVGH, B.v. 14.8.2008 - 14 ZB 07.1251 - juris Rn. 3 m.w.N.) - insoweit ist der naturschutzrechtliche Landwirtschaftsbegriff enger als derjenige des § 201 BauGB und bezieht sich die Berücksichtigungspflicht gemäß § 26 Abs. 2 i.V.m. § 5 Abs. 1 BNatSchG unmittelbar nur auf die tägliche Wirtschaftsweise, nicht aber auf Handlungen, die eine landwirtschaftliche Nutzung erst ermöglichen (…vgl. Hendrischke in Schlacke, GK-BNatSchG, 3. Aufl. 2024, § 26 Rn. 29 m.w.N.).
- VG München, 01.03.2012 - M 11 K 11.3636
Kein Eingriff nach § 14 BNatSchG bei landwirtschaftlicher Bodennutzung, soweit …
Rn. 3 Gegen diesen Bescheid eingelegte Rechtsmittel blieben zuletzt durch Entscheidung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs vom 14. August 2008 (14 ZB 07.1251) erfolglos.Zwar haben das Verwaltungsgericht und der Bayerische Verwaltungsgerichtshof in ihren Urteilen vom 8. März 2007 (Az. M 11 K 06.4848) und vom 4. August 2008 (Az.: 14 ZB 07.1251) erwähnt, dass das Seeufergrundstück nicht für Rinderhaltung geeignet sei.
- VGH Bayern, 05.09.2011 - 14 ZB 11.454
Keine ernstlichen Zweifel
Rn. 6 b) Unabhängig von Vorstehendem verkennt der Kläger, dass ihm infolge der Bestandskraft des Bescheids vom 13. Juli 2006 (aufgrund der Ablehnung des Antrages des Klägers auf Zulassung der Berufung durch Beschluss des Senats vom 14.8.2008 Az. 14 ZB 07.1251) Einwände gegen diesen Grundverwaltungsakt im Rahmen der Bekämpfung der Fälligstellung von Zwangsgeldern bzw. der Androhung weiterer Zwangsgelder gemäß Art. 38 Abs. 1 Satz 3, Abs. 3 VwZVG abgeschnitten sind.Ein solcher liegt hier jedoch nicht vor (und wird vom Kläger auch nicht behauptet); vielmehr haben die Überprüfung des Bescheids vom 13. Juli 2006 durch die Regierung von Oberbayern (Widerspruchsbescheid vom 24.11.2006), das Verwaltungsgericht München (Urteil vom 8.3.2007 Az. 11 K 06.4848) und den Bayerischen Verwaltungsgerichtshof (Beschluss vom 14.8.2008 Az. 14 ZB 07.1251) ergeben, dass dieser Bescheid rechtmäßig ergangen ist.
- VG München, 01.03.2012 - M 11 K 11.3922
Auslegung des Inhaltsadressaten eines widersprüchlichen Verwaltungsaktes
Rn. 3 Gegen diesen Bescheid eingelegte Rechtsmittel blieben zuletzt durch Entscheidung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs vom 14. August 2008 (14 ZB 07.1251) erfolglos.Zwar haben das Verwaltungsgericht und der Bayerische Verwaltungsgerichtshof in ihren Urteilen vom 8. März 2007 (Az. M 11 K 06.4848) und vom 4. August 2008 (Az.: 14 ZB 07.1251) erwähnt, dass das Seeufergrundstück nicht für Rinderhaltung geeignet sei.
- VGH Bayern, 20.04.2010 - 1 ZB 07.1258
Beseitigungsanordnung für einen Stall zur Rinderhaltung
Der Antrag des Klägers auf Zulassung der Berufung gegen diese Entscheidung hatte keinen Erfolg (BayVGH vom 14.8.2008 - 14 ZB 07.1251).
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