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Rechtsprechung
   VGH Bayern, 29.06.2010 - 19 CS 10.447   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2010,70464
VGH Bayern, 29.06.2010 - 19 CS 10.447 (https://dejure.org/2010,70464)
VGH Bayern, Entscheidung vom 29.06.2010 - 19 CS 10.447 (https://dejure.org/2010,70464)
VGH Bayern, Entscheidung vom 29. Juni 2010 - 19 CS 10.447 (https://dejure.org/2010,70464)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • openjur.de

    Aufenthaltserlaubnis für die Ehegattin eines Deutschen; Schengenvisum für einen kurzfristigen Aufenthalt; Dänemark-Ehe; Visumpflicht; Ermessensausübung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
 
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Wird zitiert von ... (20)Zitiert selbst (8)

  • VGH Baden-Württemberg, 08.07.2008 - 11 S 1041/08

    Ehegattennachzug; Einreise mit Schengen-Visum; Eintreten offensichtlicher …

    Auszug aus VGH Bayern, 29.06.2010 - 19 CS 10.447
    Die textliche Fassung der Ausnahmevorschrift ist zwar nicht vollständig gelungen; bei systematischer Auslegung unter Einbeziehung der Grundentscheidung des Gesetzgebers für die Visumpflicht (§§ 6 Abs. 4 S. 1, 5 Abs. 2 S. 1 AufenthG) liegt ihre Bedeutung jedoch klar zu Tage, so dass es nicht darauf ankommt, welche anderweitigen Wortinterpretationen möglich wären (vgl. die Entscheidung des Senats vom 29.9.2009 Az. 19 CS 09.1405; sinngemäß ebenso die Entscheidung des Senats vom 23.12.2008 Az. 19 CS 08.577/19 C 08.3068; HessVGH vom 22.9.2008 InfAuslR 2009, 14; OVG Berlin-Brandenburg vom 16.7.2009 Az. 2 B 19.08; Heilbronner, Ausländerrecht, RdNr. 55 zu § 5 AufenthG; Albrecht in Storr/Wenger/Eberle/ Albrecht/Harms, Zuwanderungsrecht, RdNr. 55 zu § 99 AufenthG; trotz Auswertung der Gesetzesbegründung zweifelnd - im Hinblick auf den Wortlaut der Vorschrift - VGH Baden Württemberg vom 8.7.2008 InfAuslR 2008, 444).

    Der Nachzugsgrund des § 28 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 AufenthG, der die zentrale Voraussetzung des Anspruchs der Antragstellerin zu 1 auf Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis darstellt und auf den (wie sich aus der erwähnten Begründung ergibt) der Austausch der Wendung "… sofern die Voraussetzungen… erfüllt sind" (§ 39 Nr. 3 AufenthV a. F.) gegen die Formulierung "…nach der Einreise entstanden sind" in erster Linie (wenn nicht sogar ausschließlich) abzielt, wurde somit bereits vor der (letzten) Einreise in das Bundesgebiet geschaffen (…vgl. die Entscheidungen des Senats vom 29.9.2009 a.a.O. …und vom 23.12.2008 a.a.O. zu vergleichbaren Fällen; zum Begriff der Einreise vgl. VGH Baden-Württemberg vom 8.7.2008 a.a.O. Nr. 11.2.b, aa der Gründe;… Hessischer VGH von 22.9.2008 a.a.O.;… OVG Berlin-Brandenburg a.a.O. Nr. 2.b der Gründe).

  • OVG Berlin-Brandenburg, 16.07.2009 - 2 B 19.08

    Aufenthaltserlaubnis zum Ehegattennachzug - Begriff der Einreise i.S.v. § 39 Nr 3 …

    Auszug aus VGH Bayern, 29.06.2010 - 19 CS 10.447
    Die textliche Fassung der Ausnahmevorschrift ist zwar nicht vollständig gelungen; bei systematischer Auslegung unter Einbeziehung der Grundentscheidung des Gesetzgebers für die Visumpflicht (§§ 6 Abs. 4 S. 1, 5 Abs. 2 S. 1 AufenthG) liegt ihre Bedeutung jedoch klar zu Tage, so dass es nicht darauf ankommt, welche anderweitigen Wortinterpretationen möglich wären (vgl. die Entscheidung des Senats vom 29.9.2009 Az. 19 CS 09.1405; sinngemäß ebenso die Entscheidung des Senats vom 23.12.2008 Az. 19 CS 08.577/19 C 08.3068; HessVGH vom 22.9.2008 InfAuslR 2009, 14; OVG Berlin-Brandenburg vom 16.7.2009 Az. 2 B 19.08; Heilbronner, Ausländerrecht, RdNr. 55 zu § 5 AufenthG; Albrecht in Storr/Wenger/Eberle/ Albrecht/Harms, Zuwanderungsrecht, RdNr. 55 zu § 99 AufenthG; trotz Auswertung der Gesetzesbegründung zweifelnd - im Hinblick auf den Wortlaut der Vorschrift - VGH Baden Württemberg vom 8.7.2008 InfAuslR 2008, 444).

    Diese Vorschriften verpflichten den Gesetzgeber nicht, den Ehegattennachzug unbeschränkt zuzulassen (OVG Berlin-Brandenburg vom 28.4.2009 Az. 2 B 6.08 Nr. 1.d, dd der Gründe und vom 16.7.2009 a.a.O. Nr. 2.b, cc der Gründe;… Heilbronner a.a.O. RdNr. 67 zu § 5 AufenthG m.w.N. zur verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung); angesichts der kurzen Dauer der ehelichen Lebensgemeinschaft und der ungesicherten aufenthaltsrechtlichen Stellung der Antragstellerin stehen sie auch nach den vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte entwickelten Kriterien (vgl. insbesondere EGMR vom 28.6.2007 InfAuslR 2007, 325 RdNr. 51 ff.; vom 18.10.2006 RdNr. 57 ff. DVBl 2007, 689 und vom 2.8.2001 RdNr. 40 InfAuslR 2001, 476) einer Beendigung des gegenwärtigen Aufenthalts der Antragsteller nicht entgegen.

  • VGH Hessen, 22.09.2008 - 1 B 1628/08

    "Einreise" im Sinne von § 39 Nr. 3 AufenthV

    Auszug aus VGH Bayern, 29.06.2010 - 19 CS 10.447
    Die textliche Fassung der Ausnahmevorschrift ist zwar nicht vollständig gelungen; bei systematischer Auslegung unter Einbeziehung der Grundentscheidung des Gesetzgebers für die Visumpflicht (§§ 6 Abs. 4 S. 1, 5 Abs. 2 S. 1 AufenthG) liegt ihre Bedeutung jedoch klar zu Tage, so dass es nicht darauf ankommt, welche anderweitigen Wortinterpretationen möglich wären (vgl. die Entscheidung des Senats vom 29.9.2009 Az. 19 CS 09.1405; sinngemäß ebenso die Entscheidung des Senats vom 23.12.2008 Az. 19 CS 08.577/19 C 08.3068; HessVGH vom 22.9.2008 InfAuslR 2009, 14; OVG Berlin-Brandenburg vom 16.7.2009 Az. 2 B 19.08; Heilbronner, Ausländerrecht, RdNr. 55 zu § 5 AufenthG; Albrecht in Storr/Wenger/Eberle/ Albrecht/Harms, Zuwanderungsrecht, RdNr. 55 zu § 99 AufenthG; trotz Auswertung der Gesetzesbegründung zweifelnd - im Hinblick auf den Wortlaut der Vorschrift - VGH Baden Württemberg vom 8.7.2008 InfAuslR 2008, 444).

    Der Nachzugsgrund des § 28 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 AufenthG, der die zentrale Voraussetzung des Anspruchs der Antragstellerin zu 1 auf Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis darstellt und auf den (wie sich aus der erwähnten Begründung ergibt) der Austausch der Wendung "… sofern die Voraussetzungen… erfüllt sind" (§ 39 Nr. 3 AufenthV a. F.) gegen die Formulierung "…nach der Einreise entstanden sind" in erster Linie (wenn nicht sogar ausschließlich) abzielt, wurde somit bereits vor der (letzten) Einreise in das Bundesgebiet geschaffen (…vgl. die Entscheidungen des Senats vom 29.9.2009 a.a.O. …und vom 23.12.2008 a.a.O. zu vergleichbaren Fällen;… zum Begriff der Einreise vgl. VGH Baden-Württemberg vom 8.7.2008 a.a.O. Nr. 11.2.b, aa der Gründe; Hessischer VGH von 22.9.2008 a.a.O.;… OVG Berlin-Brandenburg a.a.O. Nr. 2.b der Gründe).

  • VGH Bayern, 29.09.2009 - 19 CS 09.1405

    Aufenthaltserlaubnis für die Ehegattin eines Deutschen; Schengenvisum für einen …

    Auszug aus VGH Bayern, 29.06.2010 - 19 CS 10.447
    Die textliche Fassung der Ausnahmevorschrift ist zwar nicht vollständig gelungen; bei systematischer Auslegung unter Einbeziehung der Grundentscheidung des Gesetzgebers für die Visumpflicht (§§ 6 Abs. 4 S. 1, 5 Abs. 2 S. 1 AufenthG) liegt ihre Bedeutung jedoch klar zu Tage, so dass es nicht darauf ankommt, welche anderweitigen Wortinterpretationen möglich wären (vgl. die Entscheidung des Senats vom 29.9.2009 Az. 19 CS 09.1405; sinngemäß ebenso die Entscheidung des Senats vom 23.12.2008 Az. 19 CS 08.577/19 C 08.3068; HessVGH vom 22.9.2008 InfAuslR 2009, 14; OVG Berlin-Brandenburg vom 16.7.2009 Az. 2 B 19.08; Heilbronner, Ausländerrecht, RdNr. 55 zu § 5 AufenthG; Albrecht in Storr/Wenger/Eberle/ Albrecht/Harms, Zuwanderungsrecht, RdNr. 55 zu § 99 AufenthG; trotz Auswertung der Gesetzesbegründung zweifelnd - im Hinblick auf den Wortlaut der Vorschrift - VGH Baden Württemberg vom 8.7.2008 InfAuslR 2008, 444).

    Der Nachzugsgrund des § 28 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 AufenthG, der die zentrale Voraussetzung des Anspruchs der Antragstellerin zu 1 auf Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis darstellt und auf den (wie sich aus der erwähnten Begründung ergibt) der Austausch der Wendung "… sofern die Voraussetzungen… erfüllt sind" (§ 39 Nr. 3 AufenthV a. F.) gegen die Formulierung "…nach der Einreise entstanden sind" in erster Linie (wenn nicht sogar ausschließlich) abzielt, wurde somit bereits vor der (letzten) Einreise in das Bundesgebiet geschaffen (vgl. die Entscheidungen des Senats vom 29.9.2009 a.a.O. …und vom 23.12.2008 a.a.O. zu vergleichbaren Fällen;… zum Begriff der Einreise vgl. VGH Baden-Württemberg vom 8.7.2008 a.a.O. Nr. 11.2.b, aa der Gründe;… Hessischer VGH von 22.9.2008 a.a.O.;… OVG Berlin-Brandenburg a.a.O. Nr. 2.b der Gründe).

  • VGH Bayern, 23.12.2008 - 19 CS 08.577

    Beschwerdeverfahren; Familiennachzug; Erfordernis eines nationalen Visums; …

    Auszug aus VGH Bayern, 29.06.2010 - 19 CS 10.447
    Die textliche Fassung der Ausnahmevorschrift ist zwar nicht vollständig gelungen; bei systematischer Auslegung unter Einbeziehung der Grundentscheidung des Gesetzgebers für die Visumpflicht (§§ 6 Abs. 4 S. 1, 5 Abs. 2 S. 1 AufenthG) liegt ihre Bedeutung jedoch klar zu Tage, so dass es nicht darauf ankommt, welche anderweitigen Wortinterpretationen möglich wären (vgl. die Entscheidung des Senats vom 29.9.2009 Az. 19 CS 09.1405; sinngemäß ebenso die Entscheidung des Senats vom 23.12.2008 Az. 19 CS 08.577/19 C 08.3068; HessVGH vom 22.9.2008 InfAuslR 2009, 14; OVG Berlin-Brandenburg vom 16.7.2009 Az. 2 B 19.08; Heilbronner, Ausländerrecht, RdNr. 55 zu § 5 AufenthG; Albrecht in Storr/Wenger/Eberle/ Albrecht/Harms, Zuwanderungsrecht, RdNr. 55 zu § 99 AufenthG; trotz Auswertung der Gesetzesbegründung zweifelnd - im Hinblick auf den Wortlaut der Vorschrift - VGH Baden Württemberg vom 8.7.2008 InfAuslR 2008, 444).

    Der Nachzugsgrund des § 28 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 AufenthG, der die zentrale Voraussetzung des Anspruchs der Antragstellerin zu 1 auf Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis darstellt und auf den (wie sich aus der erwähnten Begründung ergibt) der Austausch der Wendung "… sofern die Voraussetzungen… erfüllt sind" (§ 39 Nr. 3 AufenthV a. F.) gegen die Formulierung "…nach der Einreise entstanden sind" in erster Linie (wenn nicht sogar ausschließlich) abzielt, wurde somit bereits vor der (letzten) Einreise in das Bundesgebiet geschaffen (…vgl. die Entscheidungen des Senats vom 29.9.2009 a.a.O. und vom 23.12.2008 a.a.O. zu vergleichbaren Fällen;… zum Begriff der Einreise vgl. VGH Baden-Württemberg vom 8.7.2008 a.a.O. Nr. 11.2.b, aa der Gründe;… Hessischer VGH von 22.9.2008 a.a.O.;… OVG Berlin-Brandenburg a.a.O. Nr. 2.b der Gründe).

  • EGMR, 18.10.2006 - 46410/99

    Rechtssache ÜNER gegen die NIEDERLANDE

    Auszug aus VGH Bayern, 29.06.2010 - 19 CS 10.447
    Diese Vorschriften verpflichten den Gesetzgeber nicht, den Ehegattennachzug unbeschränkt zuzulassen (OVG Berlin-Brandenburg vom 28.4.2009 Az. 2 B 6.08 Nr. 1.d, dd der Gründe …und vom 16.7.2009 a.a.O. Nr. 2.b, cc der Gründe;… Heilbronner a.a.O. RdNr. 67 zu § 5 AufenthG m.w.N. zur verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung); angesichts der kurzen Dauer der ehelichen Lebensgemeinschaft und der ungesicherten aufenthaltsrechtlichen Stellung der Antragstellerin stehen sie auch nach den vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte entwickelten Kriterien (vgl. insbesondere EGMR vom 28.6.2007 InfAuslR 2007, 325 RdNr. 51 ff.; vom 18.10.2006 RdNr. 57 ff. DVBl 2007, 689 und vom 2.8.2001 RdNr. 40 InfAuslR 2001, 476) einer Beendigung des gegenwärtigen Aufenthalts der Antragsteller nicht entgegen.
  • OVG Berlin-Brandenburg, 28.04.2009 - 2 B 6.08

    Sprachanforderungen beim Ehegattennachzug

    Auszug aus VGH Bayern, 29.06.2010 - 19 CS 10.447
    Diese Vorschriften verpflichten den Gesetzgeber nicht, den Ehegattennachzug unbeschränkt zuzulassen (OVG Berlin-Brandenburg vom 28.4.2009 Az. 2 B 6.08 Nr. 1.d, dd der Gründe …und vom 16.7.2009 a.a.O. Nr. 2.b, cc der Gründe;… Heilbronner a.a.O. RdNr. 67 zu § 5 AufenthG m.w.N. zur verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung); angesichts der kurzen Dauer der ehelichen Lebensgemeinschaft und der ungesicherten aufenthaltsrechtlichen Stellung der Antragstellerin stehen sie auch nach den vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte entwickelten Kriterien (vgl. insbesondere EGMR vom 28.6.2007 InfAuslR 2007, 325 RdNr. 51 ff.; vom 18.10.2006 RdNr. 57 ff. DVBl 2007, 689 und vom 2.8.2001 RdNr. 40 InfAuslR 2001, 476) einer Beendigung des gegenwärtigen Aufenthalts der Antragsteller nicht entgegen.
  • EGMR, 28.06.2007 - 31753/02

    D (A), Ausweisung, Schutz von Ehe und Familie, Privatleben, Europäische …

    Auszug aus VGH Bayern, 29.06.2010 - 19 CS 10.447
    Diese Vorschriften verpflichten den Gesetzgeber nicht, den Ehegattennachzug unbeschränkt zuzulassen (OVG Berlin-Brandenburg vom 28.4.2009 Az. 2 B 6.08 Nr. 1.d, dd der Gründe …und vom 16.7.2009 a.a.O. Nr. 2.b, cc der Gründe;… Heilbronner a.a.O. RdNr. 67 zu § 5 AufenthG m.w.N. zur verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung); angesichts der kurzen Dauer der ehelichen Lebensgemeinschaft und der ungesicherten aufenthaltsrechtlichen Stellung der Antragstellerin stehen sie auch nach den vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte entwickelten Kriterien (vgl. insbesondere EGMR vom 28.6.2007 InfAuslR 2007, 325 RdNr. 51 ff.; vom 18.10.2006 RdNr. 57 ff. DVBl 2007, 689 und vom 2.8.2001 RdNr. 40 InfAuslR 2001, 476) einer Beendigung des gegenwärtigen Aufenthalts der Antragsteller nicht entgegen.
  • VG München, 27.09.2011 - M 25 S 11.2834

    Keine Visumbefreiung bei Heirat vor Einreise

    Ob die Antragstellerin nach ihrer Einreise weitere Anspruchsvoraussetzungen (u.a. den Nachweis des gesicherten Lebensunterhalts) erfüllt hat, ist demgegenüber unerheblich (BayVGH v. 29.6.2010, 19 CS 10.447 [juris] RdNr. 4 a.E.).

    Diese Vorschriften verpflichten den Gesetzgeber nicht, den Ehegattennachzug unbeschränkt zuzulassen (vgl. BayVGH v. 29.6.2010, 19 CS 10.447 [juris] RdNr. 6).

  • OVG Hamburg, 27.09.2010 - 2 Bs 183/10

    Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis für mit Besuchsvisum eingereistem Ausländer

    Dabei folgt das Beschwerdegericht der Auffassung, dass jedenfalls der Nachzugsgrund des § 28 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 AufenthG, der die zentrale, den Aufenthaltszweck gerade kennzeichnende Voraussetzung für den hier geltend gemachten Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis darstellt, erst nach der Einreise eingetreten sein darf und unter Einreise i.S.d. § 39 Nr. 3 AufenthV nur die zeitlich letzte Einreise in das Bundesgebiet zu verstehen ist (vgl. VGH München, Beschl. v. 29.6.2010, 19 CS 10.447, juris; OVG Lüneburg, Beschl. v. 1.3.2010, 13 ME 3/10, juris; OVG Bremen, Beschl. v. 26.6.2009, NordÖR 2010, 24; vgl. ferner VGH Kassel, Beschl. v. 22.9.2008, InfAuslR 2009, 14, demzufolge sämtliche Voraussetzungen des Anspruchs erst nach der Einreise entstanden sein dürfen).
  • VG Bayreuth, 14.09.2011 - B 1 S 11.527

    Dänemarkehe; früheres indisches Scheidungsurteil nicht legalisiert; Nachholung …

    Da die Antragstellerin vor der Einreise aus Dänemark in das Bundesgebiet geheiratet hat, sind nicht alle für den Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis wesentlichen Voraussetzungen erst nach der (letzten) Einreise entstanden, sondern insbesondere die zentrale Voraussetzung der Eheschließung mit dem aufenthaltsberechtigten Ehemann schon vorher (vgl. insbesondere BVerwG vom 11.1.2011 in NVwZ 2011, 871 und vom 16.11.2010 in NVwZ 2011, 495 = InfAuslR 2011, 186; BayVGH vom 12.8.2011 Az. 19 CS 11.1245 zu VG Bayreuth vom 6.5.2011 Az. B 1 S 11.62, vom 28.6.2011 Az. 19 CS 11.1143 zu VG Bayreuth vom 19.4.2011 Az. B 1 S 11.131, vom 10.11.2010 Az. 10 CS 10.2115, vom 29.6.2010 Az. 19 CS 10.447, vom 12.1.2010 Az. 10 CS 09.2705 und vom 29.9.2009 Az. 19 CS 09.1405).
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