Rechtsprechung
| VG Lüneburg, 14.11.2017 - 2 A 372/17 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- openjur.de
- Entscheidungsdatenbank Niedersachsen
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (10)
- EGMR, 21.01.2011 - 30696/09
Belgische Behörden hätten Asylbewerber nicht nach Griechenland abschieben dürfen
Auszug aus VG Lüneburg, 14.11.2017 - 2 A 372/17
Eine unmenschliche Behandlung, die einen Verstoß gegen Art. 13 EMRK i.V.m. Art. 3 EMRK begründet, kann dabei auch in Mängeln bei der Prüfung des Asylantrags liegen sowie in der Gefahr, dass ein Antragsteller in sein Herkunftsland abgeschoben wird, ohne dass ernsthaft geprüft worden ist, ob sein Asylantrag begründet ist, und ohne dass er einen wirksamen Rechtsbehelf einlegen konnte (EGMR, Urteil vom 21. Januar 2011 - 30696/09 - M.S.S. v. Belgium and Greece Rn. 321; vgl. auch EuGH, Urteil vom 21. Dezember 2011 - C-411/10 und C-493/10, C-411/10, C-493/10 -, juris).Nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte vom 21. Januar 2011 (30696/09; M.S.S. v. Belgium and Greece) wies das Asylsystem in Griechenland zum Zeitpunkt der damaligen Entscheidung, also im Jahr 2011, erhebliche strukturelle Mängel auf, weshalb Asylbewerber sehr geringe Chancen hätten, dass ihr Antrag und ihre Beschwerde von den griechischen Behörden ernsthaft geprüft würden.
Diese Situation habe die Asylantragsteller in ihren Rechten aus Art. 13 EMRK und Art. 3 EMRK verletzt (vgl. zum Vorstehenden: EGMR, Urteil vom 21. Januar 2011 - 30696/09 - M.S.S. v. Belgium and Greece Rn. 125, 187, 300-321).
- VG Hannover, 19.01.2017 - 11 B 460/17
Zweitantrag; Griechenland; systemische Mängel; Sachprüfung; Anhörung; sicherer …
Auszug aus VG Lüneburg, 14.11.2017 - 2 A 372/17
Griechenland ist zwar als Mitgliedstaat der Europäischen Union grundsätzlich als sicherer Drittstaat anzusehen, § 26a Abs. 2 AsylG, Art. 16a Abs. 2 Satz 1 GG, allerdings ist § 71a AsylG dahingehend auszulegen, dass ein erfolglos abgeschlossenes Asylverfahren in einem sicheren Drittstaat nur dann vorliegt, wenn das betreffende Asylverfahren gemäß der Definition des sicheren Drittstaats in Art. 16a Abs. 2 Satz 1 GG in Anwendung des Abkommens über die Rechtsstellung der Flüchtlinge und der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten durchgeführt worden ist (vgl. VG München…, Urteil vom 26. Oktober 2016 - M 17 K 15.31601 -, juris Rn. 39; VG Aachen…, Beschluss vom 4. August 2015 - 8 L 171/15.A -, juris Rn. 9; VG Augsburg…, Beschluss vom 8. Dezember 2016 - Au 3 S 16.32229 -, juris Rn. 28; VG Hannover, Beschluss vom 19. Januar 2017 - 11 B 460/17 -, juris Rn. 9; VG Osnabrück, Beschluss vom 1. August 2017 - 5 B 187/17 -, veröffl.Voraussetzung der Einordnung eines Staates als sicherer Drittstaat ist unter dem Gesichtspunkt von Verstößen gegen Art. 3 EMRK damit insbesondere, dass in dem betreffenden Mitgliedstaat keine sog. systemischen Mängel des Asylverfahrens gegeben sind, aufgrund derer der Asylbewerber Gefahr läuft, einer unmenschlichen oder erniedrigenden Behandlung im Sinne von Art. 4 EU-GR-Charta bzw. Art. 3 EMRK ausgesetzt zu werden (vgl. OVG Rheinland-Pfalz…, Urteil vom 18. Februar 2016 - 1 A 11081/14 -, juris Rn. 23; insgesamt VG Hannover, Beschluss vom 19. Januar 2017 - 11 B 460/17 - VG Osnabrück. Beschluss vom 1. August 2017 - 5 B 187/17 - veröffl. n.b.).
- RG, 23.01.1918 - I 187/17
Klausel "Zahlung gegen Duplikatfrachtbrief
Auszug aus VG Lüneburg, 14.11.2017 - 2 A 372/17
Griechenland ist zwar als Mitgliedstaat der Europäischen Union grundsätzlich als sicherer Drittstaat anzusehen, § 26a Abs. 2 AsylG, Art. 16a Abs. 2 Satz 1 GG, allerdings ist § 71a AsylG dahingehend auszulegen, dass ein erfolglos abgeschlossenes Asylverfahren in einem sicheren Drittstaat nur dann vorliegt, wenn das betreffende Asylverfahren gemäß der Definition des sicheren Drittstaats in Art. 16a Abs. 2 Satz 1 GG in Anwendung des Abkommens über die Rechtsstellung der Flüchtlinge und der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten durchgeführt worden ist (vgl. VG München…, Urteil vom 26. Oktober 2016 - M 17 K 15.31601 -, juris Rn. 39; VG Aachen…, Beschluss vom 4. August 2015 - 8 L 171/15.A -, juris Rn. 9; VG Augsburg…, Beschluss vom 8. Dezember 2016 - Au 3 S 16.32229 -, juris Rn. 28; VG Hannover…, Beschluss vom 19. Januar 2017 - 11 B 460/17 -, juris Rn. 9; VG Osnabrück, Beschluss vom 1. August 2017 - 5 B 187/17 -, veröffl.Voraussetzung der Einordnung eines Staates als sicherer Drittstaat ist unter dem Gesichtspunkt von Verstößen gegen Art. 3 EMRK damit insbesondere, dass in dem betreffenden Mitgliedstaat keine sog. systemischen Mängel des Asylverfahrens gegeben sind, aufgrund derer der Asylbewerber Gefahr läuft, einer unmenschlichen oder erniedrigenden Behandlung im Sinne von Art. 4 EU-GR-Charta bzw. Art. 3 EMRK ausgesetzt zu werden (vgl. OVG Rheinland-Pfalz…, Urteil vom 18. Februar 2016 - 1 A 11081/14 -, juris Rn. 23; insgesamt VG Hannover, Beschluss vom 19. Januar 2017 - 11 B 460/17 - VG Osnabrück. Beschluss vom 1. August 2017 - 5 B 187/17 - veröffl. n.b.).
- EuGH, 21.12.2011 - C-411/10
Ein Asylbewerber darf nicht an einen Mitgliedstaat überstellt werden, in dem er …
Auszug aus VG Lüneburg, 14.11.2017 - 2 A 372/17
Eine unmenschliche Behandlung, die einen Verstoß gegen Art. 13 EMRK i.V.m. Art. 3 EMRK begründet, kann dabei auch in Mängeln bei der Prüfung des Asylantrags liegen sowie in der Gefahr, dass ein Antragsteller in sein Herkunftsland abgeschoben wird, ohne dass ernsthaft geprüft worden ist, ob sein Asylantrag begründet ist, und ohne dass er einen wirksamen Rechtsbehelf einlegen konnte (EGMR…, Urteil vom 21. Januar 2011 - 30696/09 - M.S.S. v. Belgium and Greece Rn. 321; vgl. auch EuGH, Urteil vom 21. Dezember 2011 - C-411/10 und C-493/10, C-411/10, C-493/10 -, juris). - OVG Rheinland-Pfalz, 18.02.2016 - 1 A 11081/14
Asyl; Dublin-Verfahren; Abschiebungsanordnung bei bereits gewährtem subsidiären …
Auszug aus VG Lüneburg, 14.11.2017 - 2 A 372/17
Voraussetzung der Einordnung eines Staates als sicherer Drittstaat ist unter dem Gesichtspunkt von Verstößen gegen Art. 3 EMRK damit insbesondere, dass in dem betreffenden Mitgliedstaat keine sog. systemischen Mängel des Asylverfahrens gegeben sind, aufgrund derer der Asylbewerber Gefahr läuft, einer unmenschlichen oder erniedrigenden Behandlung im Sinne von Art. 4 EU-GR-Charta bzw. Art. 3 EMRK ausgesetzt zu werden (vgl. OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 18. Februar 2016 - 1 A 11081/14 -, juris Rn. 23; insgesamt VG Hannover, Beschluss vom 19. Januar 2017 - 11 B 460/17 - VG Osnabrück. Beschluss vom 1. August 2017 - 5 B 187/17 - veröffl. n.b.). - BVerfG, 14.05.1996 - 2 BvR 1938/93
Sichere Drittstaaten
Auszug aus VG Lüneburg, 14.11.2017 - 2 A 372/17
Der verfassungsändernde Gesetzgeber hat sich bei der Bestimmung der Mitgliedstaaten der Europäischen Union zu sicheren Drittstaaten davon leiten lassen, dass in allen Mitgliedstaaten die Genfer Flüchtlingskonvention und die Europäische Menschenrechtskonvention gelten und ferner davon, dass diese Konventionen auf der Grundlage gemeinsamer Grundüberzeugungen im Rahmen der Flüchtlingspolitik prinzipiell auch angewendet werden (BVerfG, Urteil vom 14. Mai 1996 - 2 BvR 1938/93 -, juris Rn. 157-160). - BVerwG, 14.12.2016 - 1 C 4.16
Keine Prüfungseinschränkung bei Asylanträgen im Fall nicht abgeschlossener …
Auszug aus VG Lüneburg, 14.11.2017 - 2 A 372/17
Die Durchführung eines Erstverfahrens ist aber nur dann möglich, wenn Ziffer 1 des Bescheides - über die Anfechtungsklage (§ 42 Abs. 1 Alt. 1 VwGO) - beseitigt wird (vgl. BVerwG, Urteil vom 14. Dezember 2016 - 1 C 4.16 -, juris). - VG München, 26.10.2016 - M 17 K 15.31601
Das Erfordernis der persönlichen Anhörung zum Verfolgungsschicksal in einem …
Auszug aus VG Lüneburg, 14.11.2017 - 2 A 372/17
Griechenland ist zwar als Mitgliedstaat der Europäischen Union grundsätzlich als sicherer Drittstaat anzusehen, § 26a Abs. 2 AsylG, Art. 16a Abs. 2 Satz 1 GG, allerdings ist § 71a AsylG dahingehend auszulegen, dass ein erfolglos abgeschlossenes Asylverfahren in einem sicheren Drittstaat nur dann vorliegt, wenn das betreffende Asylverfahren gemäß der Definition des sicheren Drittstaats in Art. 16a Abs. 2 Satz 1 GG in Anwendung des Abkommens über die Rechtsstellung der Flüchtlinge und der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten durchgeführt worden ist (vgl. VG München, Urteil vom 26. Oktober 2016 - M 17 K 15.31601 -, juris Rn. 39; VG Aachen, Beschluss vom 4. August 2015 - 8 L 171/15.A -, juris Rn. 9; VG Augsburg, Beschluss vom 8. Dezember 2016 - Au 3 S 16.32229 -, juris Rn. 28; VG Hannover, Beschluss vom 19. Januar 2017 - 11 B 460/17 -, juris Rn. 9; VG Osnabrück, Beschluss vom 1. August 2017 - 5 B 187/17 -, veröffl. - VG Aachen, 04.08.2015 - 8 L 171/15
Zweitantrag; Anhörung; Wiederaufgreifen des Verfahrens
Auszug aus VG Lüneburg, 14.11.2017 - 2 A 372/17
Griechenland ist zwar als Mitgliedstaat der Europäischen Union grundsätzlich als sicherer Drittstaat anzusehen, § 26a Abs. 2 AsylG, Art. 16a Abs. 2 Satz 1 GG, allerdings ist § 71a AsylG dahingehend auszulegen, dass ein erfolglos abgeschlossenes Asylverfahren in einem sicheren Drittstaat nur dann vorliegt, wenn das betreffende Asylverfahren gemäß der Definition des sicheren Drittstaats in Art. 16a Abs. 2 Satz 1 GG in Anwendung des Abkommens über die Rechtsstellung der Flüchtlinge und der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten durchgeführt worden ist (vgl. VG München, Urteil vom 26. Oktober 2016 - M 17 K 15.31601 -, juris Rn. 39; VG Aachen, Beschluss vom 4. August 2015 - 8 L 171/15.A -, juris Rn. 9; VG Augsburg, Beschluss vom 8. Dezember 2016 - Au 3 S 16.32229 -, juris Rn. 28; VG Hannover, Beschluss vom 19. Januar 2017 - 11 B 460/17 -, juris Rn. 9; VG Osnabrück, Beschluss vom 1. August 2017 - 5 B 187/17 -, veröffl. - VG Augsburg, 08.12.2016 - Au 3 S 16.32229
Erfolgreicher Eilantrag gegen fehlerhafte Einstufung eines Asylantrags als …
Auszug aus VG Lüneburg, 14.11.2017 - 2 A 372/17
Griechenland ist zwar als Mitgliedstaat der Europäischen Union grundsätzlich als sicherer Drittstaat anzusehen, § 26a Abs. 2 AsylG, Art. 16a Abs. 2 Satz 1 GG, allerdings ist § 71a AsylG dahingehend auszulegen, dass ein erfolglos abgeschlossenes Asylverfahren in einem sicheren Drittstaat nur dann vorliegt, wenn das betreffende Asylverfahren gemäß der Definition des sicheren Drittstaats in Art. 16a Abs. 2 Satz 1 GG in Anwendung des Abkommens über die Rechtsstellung der Flüchtlinge und der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten durchgeführt worden ist (vgl. VG München, Urteil vom 26. Oktober 2016 - M 17 K 15.31601 -, juris Rn. 39; VG Aachen, Beschluss vom 4. August 2015 - 8 L 171/15.A -, juris Rn. 9; VG Augsburg, Beschluss vom 8. Dezember 2016 - Au 3 S 16.32229 -, juris Rn. 28; VG Hannover, Beschluss vom 19. Januar 2017 - 11 B 460/17 -, juris Rn. 9; VG Osnabrück, Beschluss vom 1. August 2017 - 5 B 187/17 -, veröffl.
- VG Cottbus, 09.07.2018 - 5 L 270/18
Asylrecht
Im Zeitraum Mitte 2014 bis Mitte 2015 lagen keine durchgreifenden systemischen Mängel im griechischen Asylverfahren vor (Anschluss VG Köln, Beschluss vom 19. Februar 2018 - 14 L 4188/17.A -, juris; entgegen VG Lüneburg, Urteil vom 14. November 2017 - 2 A 372/17 -, juris).10 Einer endgültigen Entscheidung hierzu bedarf es indes vorliegend nicht, da das Gericht jedenfalls für den hier maßgeblichen Zeitraum Mitte 2014 bis Mitte 2015 keine hinreichenden Anhaltspunkte dafür sieht, dass das griechische Asylverfahren regelhaft an derart gravierenden Mängeln gelitten haben könnte (wie hier: VG Köln…, Beschluss vom 19. Februar 2018 - 14 L 4188/17.A -, juris Rn. 22 ff.; i.E auch: VG Augsburg…, Urteil vom 18. Mai 2018 - Au 4 K 17.34594 -, juris Rn. 8; a.A.: VG Lüneburg, Urteil vom 14. November 2017 - 2 A 372/17 -, juris Rn. 16 [für Asylentscheidungen aus dem Jahr 2014]; VG Hannover…, Beschluss vom 11. Januar 2018 - 11 B 87/18 -, juris Rn. 11 ff. [für Asylentscheidungen aus dem Jahr 2012]).
Neben den Haft- und Existenzbedingungen für Asylbewerber in Griechenland, die nach Auffassung des EGMR eine erniedrigende Behandlung im Sinne des Art. 3 EMRK darstellten, hatte der EGMR zum damaligen Zeitpunkt auch beanstandet, dass aufgrund struktureller Defizite im griechischen Asylverfahren nur eine geringe Wahrscheinlichkeit für einen Antragsteller bestand, dass sein Antrag auf internationalen Schutz einer ernsthaften Prüfung unterzogen wurde, so dass er - auch mangels eines effektiven Rechtsbehelfs gegen die qualitativ schlechten Entscheidungen - im Ergebnis nicht vor willkürlichen Zurückweisungen in seinen Heimatstaat geschützt war (vgl. im Einzelnen: EGMR…, Urteil vom 21. Januar 2011 - Nr. 30696/09 - M.S.S. v. Belgien und Griechenland -, juris Rn. 205 ff., Rn. 235 ff. und Rn. 300 ff.; VG Lüneburg, Urteil vom 14. November 2017 - 2 A 372/17 -, juris Rn. 16; VG Hannover…, Beschluss vom 11. Januar 2018 - 11 B 87/18 -, juris Rn. 13).
Soweit das Verwaltungsgericht Lüneburg daraus ableitet, dass gerade das griechische Asylverfahren auch im Jahr 2014 noch unter systemischen Mängeln gelitten habe (vgl. Urteil vom 14. November 2017 - 2 A 372/17 -, juris Rn. 16), vermag sich das Gericht dem allerdings nicht anzuschließen.
- OVG Saarland, 26.04.2018 - 1 A 543/17
Keine internationale Flüchtlingseigenschaft für männliche Syrier wg. …
Insoweit stellt sich zum einen die - in der Rechtsprechung der Verwaltungsgerichte in Deutschland umstrittene und vom Senat bislang nicht entschiedene - Frage, ob die allgemeinen Lebensbedingungen für anerkannte Flüchtlinge bzw. subsidiär Schutzberechtigte in Griechenland aufgrund systemischer Mängel so schlecht sind, dass ihnen ein Verbleib oder eine Rückkehr dorthin nicht zugemutet werden kann(so z.B. VG Düsseldorf, Urteil vom 19.12.2017 - 12 K 15680/17A -, VG Lüneburg, Urteil vom 14.11.2017 - 2 A 372/17 - a.A. z.B. VG des Saarlandes, Beschluss vom 27.12.2016 - 3 L 2691/16 -, jeweils zitiert nach Juris), und in diesem Fall der Betroffene auf den Schutz durch diesen Mitgliedsstaat verwiesen werden kann(…verneinend Funke-Kaiser, GK-Asyl, Stand April 2017, § 29 Rdnr. 6, 9). - VG Hannover, 05.02.2018 - 11 A 11248/17
Asyl; Asylantragsstellung; Erfolgloses Asylverfahren; Griechenland; maßgeblicher …
Rn. 23 Das Asylverfahren des Klägers in Griechenland könnte unabhängig davon aber auch nicht als Asylverfahren in einem sicheren Drittstaat im Sinne von § 71a Abs. 1 AsylG, § 26a AsylG und Art. 16a Abs. 2 Satz 1 GG angesehen werden (vgl. hierzu bereits VG Hannover, Beschluss vom 19. Januar 2017 - 11 B 460/17 -, juris; sowie Urteil vom 3. August 2017 - 11 A 4422/17 - n.v.; VG Lüneburg, Urteil vom 14. November 2017 - 2 A 372/17 -, juris; VG Braunschweig, Urteil vom 23. März 2017 - 5 A 95/17 - V.n.b.; VG Osnabrück, Beschluss vom 1. August 2017 - 5 B 187/17 - V.n.b.).
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".