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Rechtsprechung
   BVerfG, 23.03.1971 - 2 BvL 17/69   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1971,7
BVerfG, 23.03.1971 - 2 BvL 17/69 (https://dejure.org/1971,7)
BVerfG, Entscheidung vom 23.03.1971 - 2 BvL 17/69 (https://dejure.org/1971,7)
BVerfG, Entscheidung vom 23. März 1971 - 2 BvL 17/69 (https://dejure.org/1971,7)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • DFR

    Berlinhilfegesetz

  • Wolters Kluwer

    Zeitlich befristete Gesetze - Begründung eines Vertrauenstatbestands - Rechtsschutz - Unechte Rückwirkung von Gesetzen

  • opinioiuris.de

    Berlinhilfegesetz

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Verfassungsmäßigkeit der Umsatzsteuerbefreiungen nach dem Wirtschaftsförderungsgesetz für Berlin

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Sonstiges

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BVerfGE 30, 392
  • NJW 1971, 1211
  • MDR 1971, 728
  • DVBl 1971, 654
  • DB 1971, 1090
  • DÖV 1971, 605
  • BStBl II 1971, 439
 
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Wird zitiert von ... (307)Zitiert selbst (17)

  • BVerfG, 16.10.1968 - 1 BvL 7/62

    Angestelltenversicherung

    Auszug aus BVerfG, 23.03.1971 - 2 BvL 17/69
    Der Gesichtspunkt des Vertrauensschutzes kann aber je nach Lage der Verhältnisse im einzelnen Fall der Regelungsbefugnis Schranken setzen (vgl. BVerfGE 1, 264 [280]; 13, 274 [278]; 21, 117 [132]; 24, 220 [230]; 25, 371 [406]; 27, 231 [238]).

    Rn. 35 Wann ein belastendes Gesetz auf gegenwärtige, noch nicht abgeschlossene Sachverhalte für die Zukunft einwirkt, läßt sich nur im Einzelfall nach dem jeweils in Betracht kommenden gesetzlichen Tatbestand ermitteln (vgl. BVerfGE 13, 274 [277]; 18, 135 [142 f.]; 19, 119 [127]; 23, 12 [32]; 24, 220 [230]).

    Bei der Entscheidung über diese Frage ist zwischen dem Ausmaß des Vertrauensschadens einerseits und der Bedeutung des gesetzgeberischen Anliegens für das Wohl der Allgemeinheit andererseits abzuwägen (vgl. BVerfGE 14, 288 [300]; 18, 135 [144 f.]; 22, 241 [249]; 24, 220 [230 f.]; 25, 142 [154]).

  • BVerfG, 07.07.1964 - 2 BvL 22/63

    Errichtete Wohngebäude

    Auszug aus BVerfG, 23.03.1971 - 2 BvL 17/69
    Rn. 31 Belastende Gesetze, die in schon abgewickelte, der Vergangenheit angehörende Tatbestände eingreifen und dadurch echte Rückwirkung entfalten, sind wegen Verstoßes gegen das im Rechtsstaatsprinzip enthaltene Gebot der Rechtssicherheit und des Vertrauensschutzes regelmäßig verfassungswidrig (vgl. BVerfGE 11, 139 [145 f.]; 13, 261 [271]; 14, 288 [297]; 18, 135 [142]; 22, 241 [248]; 27, 375 [385]).

    Rn. 35 Wann ein belastendes Gesetz auf gegenwärtige, noch nicht abgeschlossene Sachverhalte für die Zukunft einwirkt, läßt sich nur im Einzelfall nach dem jeweils in Betracht kommenden gesetzlichen Tatbestand ermitteln (vgl. BVerfGE 13, 274 [277]; 18, 135 [142 f.]; 19, 119 [127]; 23, 12 [32]; 24, 220 [230]).

    Bei der Entscheidung über diese Frage ist zwischen dem Ausmaß des Vertrauensschadens einerseits und der Bedeutung des gesetzgeberischen Anliegens für das Wohl der Allgemeinheit andererseits abzuwägen (vgl. BVerfGE 14, 288 [300]; 18, 135 [144 f.]; 22, 241 [249]; 24, 220 [230 f.]; 25, 142 [154]).

  • BVerfG, 11.10.1962 - 1 BvL 22/57

    Selbstversicherung

    Auszug aus BVerfG, 23.03.1971 - 2 BvL 17/69
    Rn. 31 Belastende Gesetze, die in schon abgewickelte, der Vergangenheit angehörende Tatbestände eingreifen und dadurch echte Rückwirkung entfalten, sind wegen Verstoßes gegen das im Rechtsstaatsprinzip enthaltene Gebot der Rechtssicherheit und des Vertrauensschutzes regelmäßig verfassungswidrig (vgl. BVerfGE 11, 139 [145 f.]; 13, 261 [271]; 14, 288 [297]; 18, 135 [142]; 22, 241 [248]; 27, 375 [385]).

    Rn. 34 Eine Norm entfaltet unechte Rückwirkung, wenn sie zwar nicht auf vergangene, aber auch nicht nur auf zukünftige, sondern auf gegenwärtige, noch nicht abgeschlossene Sachverhalte und Rechtsbeziehungen für die Zukunft einwirkt und damit zugleich die betroffene Rechtsposition nachträglich im ganzen entwertet (vgl. BVerfGE 11, 139 [146]; 14, 288 [297]; 15, 313 [324]; 22, 241 [248]; 25, 142 [154]; 25, 269 [290]).

    Bei der Entscheidung über diese Frage ist zwischen dem Ausmaß des Vertrauensschadens einerseits und der Bedeutung des gesetzgeberischen Anliegens für das Wohl der Allgemeinheit andererseits abzuwägen (vgl. BVerfGE 14, 288 [300]; 18, 135 [144 f.]; 22, 241 [249]; 24, 220 [230 f.]; 25, 142 [154]).

  • BVerfG, 19.07.1967 - 2 BvL 1/65

    Zweites Rentenanpassungsgesetz

    Auszug aus BVerfG, 23.03.1971 - 2 BvL 17/69
    Rn. 31 Belastende Gesetze, die in schon abgewickelte, der Vergangenheit angehörende Tatbestände eingreifen und dadurch echte Rückwirkung entfalten, sind wegen Verstoßes gegen das im Rechtsstaatsprinzip enthaltene Gebot der Rechtssicherheit und des Vertrauensschutzes regelmäßig verfassungswidrig (vgl. BVerfGE 11, 139 [145 f.]; 13, 261 [271]; 14, 288 [297]; 18, 135 [142]; 22, 241 [248]; 27, 375 [385]).

    Rn. 34 Eine Norm entfaltet unechte Rückwirkung, wenn sie zwar nicht auf vergangene, aber auch nicht nur auf zukünftige, sondern auf gegenwärtige, noch nicht abgeschlossene Sachverhalte und Rechtsbeziehungen für die Zukunft einwirkt und damit zugleich die betroffene Rechtsposition nachträglich im ganzen entwertet (vgl. BVerfGE 11, 139 [146]; 14, 288 [297]; 15, 313 [324]; 22, 241 [248]; 25, 142 [154]; 25, 269 [290]).

    Bei der Entscheidung über diese Frage ist zwischen dem Ausmaß des Vertrauensschadens einerseits und der Bedeutung des gesetzgeberischen Anliegens für das Wohl der Allgemeinheit andererseits abzuwägen (vgl. BVerfGE 14, 288 [300]; 18, 135 [144 f.]; 22, 241 [249]; 24, 220 [230 f.]; 25, 142 [154]).

  • BVerfG, 21.01.1969 - 2 BvL 11/64

    Beamtenwitwe

    Auszug aus BVerfG, 23.03.1971 - 2 BvL 17/69
    Rn. 34 Eine Norm entfaltet unechte Rückwirkung, wenn sie zwar nicht auf vergangene, aber auch nicht nur auf zukünftige, sondern auf gegenwärtige, noch nicht abgeschlossene Sachverhalte und Rechtsbeziehungen für die Zukunft einwirkt und damit zugleich die betroffene Rechtsposition nachträglich im ganzen entwertet (vgl. BVerfGE 11, 139 [146]; 14, 288 [297]; 15, 313 [324]; 22, 241 [248]; 25, 142 [154]; 25, 269 [290]).

    Bei der Entscheidung über diese Frage ist zwischen dem Ausmaß des Vertrauensschadens einerseits und der Bedeutung des gesetzgeberischen Anliegens für das Wohl der Allgemeinheit andererseits abzuwägen (vgl. BVerfGE 14, 288 [300]; 18, 135 [144 f.]; 22, 241 [249]; 24, 220 [230 f.]; 25, 142 [154]).

  • BVerfG, 19.12.1961 - 2 BvR 1/60

    Steuererhöhung im Veranlagungszeitraum

    Auszug aus BVerfG, 23.03.1971 - 2 BvL 17/69
    Der Gesichtspunkt des Vertrauensschutzes kann aber je nach Lage der Verhältnisse im einzelnen Fall der Regelungsbefugnis Schranken setzen (vgl. BVerfGE 1, 264 [280]; 13, 274 [278]; 21, 117 [132]; 24, 220 [230]; 25, 371 [406]; 27, 231 [238]).

    Rn. 35 Wann ein belastendes Gesetz auf gegenwärtige, noch nicht abgeschlossene Sachverhalte für die Zukunft einwirkt, läßt sich nur im Einzelfall nach dem jeweils in Betracht kommenden gesetzlichen Tatbestand ermitteln (vgl. BVerfGE 13, 274 [277]; 18, 135 [142 f.]; 19, 119 [127]; 23, 12 [32]; 24, 220 [230]).

  • BVerfG, 31.05.1960 - 2 BvL 4/59

    Kostenrechtsnovelle

    Auszug aus BVerfG, 23.03.1971 - 2 BvL 17/69
    Rn. 31 Belastende Gesetze, die in schon abgewickelte, der Vergangenheit angehörende Tatbestände eingreifen und dadurch echte Rückwirkung entfalten, sind wegen Verstoßes gegen das im Rechtsstaatsprinzip enthaltene Gebot der Rechtssicherheit und des Vertrauensschutzes regelmäßig verfassungswidrig (vgl. BVerfGE 11, 139 [145 f.]; 13, 261 [271]; 14, 288 [297]; 18, 135 [142]; 22, 241 [248]; 27, 375 [385]).

    Rn. 34 Eine Norm entfaltet unechte Rückwirkung, wenn sie zwar nicht auf vergangene, aber auch nicht nur auf zukünftige, sondern auf gegenwärtige, noch nicht abgeschlossene Sachverhalte und Rechtsbeziehungen für die Zukunft einwirkt und damit zugleich die betroffene Rechtsposition nachträglich im ganzen entwertet (vgl. BVerfGE 11, 139 [146]; 14, 288 [297]; 15, 313 [324]; 22, 241 [248]; 25, 142 [154]; 25, 269 [290]).

  • BVerfG, 19.12.1967 - 2 BvL 4/65

    Unfallversicherungsgesetz

    Auszug aus BVerfG, 23.03.1971 - 2 BvL 17/69
    Rn. 35 Wann ein belastendes Gesetz auf gegenwärtige, noch nicht abgeschlossene Sachverhalte für die Zukunft einwirkt, läßt sich nur im Einzelfall nach dem jeweils in Betracht kommenden gesetzlichen Tatbestand ermitteln (vgl. BVerfGE 13, 274 [277]; 18, 135 [142 f.]; 19, 119 [127]; 23, 12 [32]; 24, 220 [230]).
  • BVerfG, 24.09.1965 - 1 BvR 228/65

    Couponsteuer

    Auszug aus BVerfG, 23.03.1971 - 2 BvL 17/69
    Rn. 35 Wann ein belastendes Gesetz auf gegenwärtige, noch nicht abgeschlossene Sachverhalte für die Zukunft einwirkt, läßt sich nur im Einzelfall nach dem jeweils in Betracht kommenden gesetzlichen Tatbestand ermitteln (vgl. BVerfGE 13, 274 [277]; 18, 135 [142 f.]; 19, 119 [127]; 23, 12 [32]; 24, 220 [230]).
  • BVerfG, 26.02.1969 - 2 BvL 15/68

    Verfolgungsverjährung

    Auszug aus BVerfG, 23.03.1971 - 2 BvL 17/69
    Rn. 34 Eine Norm entfaltet unechte Rückwirkung, wenn sie zwar nicht auf vergangene, aber auch nicht nur auf zukünftige, sondern auf gegenwärtige, noch nicht abgeschlossene Sachverhalte und Rechtsbeziehungen für die Zukunft einwirkt und damit zugleich die betroffene Rechtsposition nachträglich im ganzen entwertet (vgl. BVerfGE 11, 139 [146]; 14, 288 [297]; 15, 313 [324]; 22, 241 [248]; 25, 142 [154]; 25, 269 [290]).
  • BVerfG, 19.12.1961 - 2 BvL 6/59

    Rückwirkende Steuern

  • BVerfG, 30.04.1952 - 1 BvR 14/52

    Bezirksschornsteinfeger

  • BVerfG, 07.05.1969 - 2 BvL 15/67

    lex Rheinstahl

  • BVerfG, 14.03.1963 - 1 BvL 28/62

    Rückwirkende Gewerbesteuer

  • BVerfG, 28.01.1970 - 1 BvL 4/67

    Haushaltssicherungsgesetz

  • BVerfG, 17.01.1967 - 2 BvL 28/63

    Kommunale Baudarlehen

  • BVerfG, 02.12.1969 - 2 BvR 560/65

    Verfassungsmäßigkeit des § 43a Bundesrückerstattungsgesetz

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