Rechtsprechung
| FG Hamburg, 06.02.2014 - 2 K 73/13 |
Volltextveröffentlichungen (6)
- openjur.de
- Justiz Hamburg
§ 32b Abs 1 S 2 EStG 2009, § 32b Abs 1 S 1 Nr 3 EStG 2002, § 32b Abs 2 S 1 Nr 2 EStG 2002, Art 10 DBA NLD, Art 20 DBA NLD
Berücksichtigung ausländischer Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit im Rahmen des Progressionsvorbehalts - ra.de
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Einkommensteuerrecht: Berücksichtigung von ausländischen Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit im Rahmen des Progressionsvorbehalts
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
Einkommensteuerrecht: Berücksichtigung von ausländischen Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit im Rahmen des Progressionsvorbehalts
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- wolterskluwer-online.de (Kurzinformation)
Besonderer Steuersatz des § 32b Abs. 2 EStG
Verfahrensgang
- FG Hamburg, 06.02.2014 - 2 K 73/13
- BFH - I B 24/14 (anhängig)
Papierfundstellen
- EFG 2014, 1000
Wird zitiert von ... (5) Zitiert selbst (16)
- BFH, 18.04.2012 - X R 62/09
Steuerrechtliche Berücksichtigung von ausländischen Sozialversicherungsbeiträgen …
Auszug aus FG Hamburg, 06.02.2014 - 2 K 73/13
Die mit der Verausgabung der Pflichtbeiträge verbundene Minderung der Leistungsfähigkeit wird bereits durch den Bezug der steuerfreien Einnahmen aufgefangen (BFH-Urteile vom 18.04.2012 X R 62/09, BStBl II 2012, 721; vom 29.04.1992 I R 102/91, BStBl II. 1993, 149).Nur in diesem Fall könnte eine Beschränkung der Arbeitnehmerfreizügigkeit vorliegen (vgl. BFH-Urteil vom 18.04.2012 X R 62/09, BStBl II 2012, 721).
Das schließt ihre Berücksichtigung im Rahmen des Progressionsvorbehalts aus (BFH-Urteile vom 18.04.2012 X R 62/09, BStBl II 2012, 721;… vom 03.11.2010 I R 73/09, BFH/NV 2011, 773 zur steuerlichen Berücksichtigung von Beiträgen zu einer niederländischen Krankenversicherung).
- BFH, 19.11.2003 - I R 19/03
Progressionsvorbehalt bei Zuzug ins Inland
Auszug aus FG Hamburg, 06.02.2014 - 2 K 73/13
Die Einbeziehung ausländischer Einkünfte in den besonderen Steuersatz gemäß § 32 b Abs. 1 Nr. 3 EStG scheidet nur dann aus, wenn - anders als im Streitfall - ein Abkommen dies ausdrücklich verbietet (BFH-Urteile vom 19.11.2003 I R 19/03, BStBl II 2004, 549; vom 19.12.2001 I R 63/00, BStBl II 2003, 302).Vielmehr bewirkt sie im Gegenteil, dass im Ausland erzielte Einkünfte einerseits und vergleichbare inländische Einkünfte andererseits gleichbehandelt werden (vgl. BFH-Urteile vom 15.05.2002 I R 40/01, BStBl II 2002, 660; vom 19.11.2003 I R 19/03, BStBl II 2004, 549;… Beschluss vom 19.07.2010 I B 10/10, BFH/NV 2011, 17).
Vielmehr entspricht die Einbeziehung ausländischer Einkünfte in den Progressionsvorbehalt bei unbeschränkt steuerpflichtigen Personen grundsätzlich dem Prinzip der Besteuerung eines jeden nach seiner wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit (vgl. BFH-Urteile vom 19.11.2003 I R 19/03, BStBl II 2004, 549; vom 19.12.2001 I R 63/00, BStBl II 2003, 302).
- BVerfG, 03.05.1995 - 1 BvR 1176/88
Verfassungsmäßigkeit des § 32b Abs. 1 Nr. 1 i.V.m. Abs. 2 EStG i.d.F. des Zweiten …
Auszug aus FG Hamburg, 06.02.2014 - 2 K 73/13
Rn. 27 Der Steuergesetzgeber hat weitgehende Gestaltungsfreiheit hinsichtlich der Erschließung von Steuerquellen (vgl. BVerfG-Beschluss vom 29.11.1989 1 BvR 1402/87, 1 BvR 1528/87, BVerfGE 81, 108, 117; vom 03.05.1995 1 BvR 1176/88, BStBl II 1995, 758).Will er eine bestimmte Steuerquelle erschließen, eine andere hingegen nicht, dann ist der allgemeine Gleichheitssatz so lange nicht verletzt, als die Differenzierung auf sachgerechten Erwägungen, beispielsweise finanzpolitischer, volkswirtschaftlicher, sozialpolitischer oder steuerrechtlicher Natur, beruht (BVerfG-Beschluss vom 03.05.1995 1 BvR 1176/88, BStBl II 1995, 758).
- BFH, 19.12.2001 - I R 63/00
§ 32b Abs. 1 Nr. 2 EStG ist bereits anwendbar, wenn das DBA es nicht verbietet
Auszug aus FG Hamburg, 06.02.2014 - 2 K 73/13
Die Einbeziehung ausländischer Einkünfte in den besonderen Steuersatz gemäß § 32 b Abs. 1 Nr. 3 EStG scheidet nur dann aus, wenn - anders als im Streitfall - ein Abkommen dies ausdrücklich verbietet (BFH-Urteile vom 19.11.2003 I R 19/03, BStBl II 2004, 549; vom 19.12.2001 I R 63/00, BStBl II 2003, 302).Vielmehr entspricht die Einbeziehung ausländischer Einkünfte in den Progressionsvorbehalt bei unbeschränkt steuerpflichtigen Personen grundsätzlich dem Prinzip der Besteuerung eines jeden nach seiner wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit (vgl. BFH-Urteile vom 19.11.2003 I R 19/03, BStBl II 2004, 549; vom 19.12.2001 I R 63/00, BStBl II 2003, 302).
- BVerfG, 09.12.2008 - 2 BvL 1/07
Pendlerpauschale
Auszug aus FG Hamburg, 06.02.2014 - 2 K 73/13
Genauere Maßstäbe und Kriterien dafür, unter welchen Voraussetzungen der Gesetzgeber den Gleichheitssatz verletzt, lassen sich nur in Bezug auf die jeweils betroffenen unterschiedlichen Sach- und Regelungsbereiche bestimmen (BVerfG-Beschluss vom 12.10.2010 1 BvL 12/07, BVerfGE 127, 224, 244; Urteil vom 09.12.2008, 2 BvL 1, 2/07, 1, 2/08. BVerfGE 122, 210, 230 ff., jeweils m. w. N.).Ausnahmen von einer solchen folgerichtigen Umsetzung bedürfen eines besonderen sachlichen Grundes (…BVerfG-Beschluss vom 07.07.2010, 2 BvL 14/02, 2 BvL 2/04, 2 BvL 13/05, a. a. O.; Urteil vom 09.12.2008, 2 BvL 1, 2/07, 1, 2/08. BVerfGE 122, 210, 230 ff. m. w. N.).
- EuGH, 27.06.1996 - C-107/94
Asscher / Staatssecretaris van Financiën
Auszug aus FG Hamburg, 06.02.2014 - 2 K 73/13
Außerdem habe es der EuGH in der Rechtssache Asscher (Rs. C-107/94) als unionsrechtkonform angesehen, wenn ausländische Einkünfte einer im Inland ansässigen Person im Wege des Progressionsvorbehalts berücksichtigt würden.Im Ergebnis ist die Beeinträchtigung der Arbeitnehmerfreizügigkeit jedoch im Wesentlichen nach denselben Grundsätzen zu prüfen wie eine Beeinträchtigung der Niederlassungsfreiheit (vgl. EuGH, Urteil vom 27.06.1996 Rs. C-107/94 Asscher, Slg. 1996, I-3113, Rn. 29).
- BFH, 15.05.2002 - I R 40/01
Progressionsvorbehalt in Wegzugsfällen
Auszug aus FG Hamburg, 06.02.2014 - 2 K 73/13
Der EuGH ist in seiner Rechtsprechung stillschweigend davon ausgegangen, dass es nicht gegen Unionsrecht verstößt, wenn ein steuerberechtigter Staat ausländische Einkünfte einer in ihm ansässigen Person im Wege des Progressionsvorbehalts berücksichtigt (…Urteil vom 27.06.1996, Rs. Asscher, a. a. O.; BFH-Urteil vom 15.05.2002 I R 40/01 BStBl II 2002, 660).Vielmehr bewirkt sie im Gegenteil, dass im Ausland erzielte Einkünfte einerseits und vergleichbare inländische Einkünfte andererseits gleichbehandelt werden (vgl. BFH-Urteile vom 15.05.2002 I R 40/01, BStBl II 2002, 660; vom 19.11.2003 I R 19/03, BStBl II 2004, 549;… Beschluss vom 19.07.2010 I B 10/10, BFH/NV 2011, 17).
- BFH, 19.07.2010 - I B 10/10
Progressionsvorbehalt bei steuerfreien Auslandseinkünften ist mit EU-Recht …
Auszug aus FG Hamburg, 06.02.2014 - 2 K 73/13
Der BFH habe mit Beschluss vom 19.07.2010 (I B 10/10) seine Rechtsprechung bestätigt, dass durch die Berücksichtigung ausländischer Einkünfte beim Progressionsvorbehalt keine steuerliche Benachteiligung vorliege, dass vielmehr im Gegenteil durch die Anwendung des besonderen Steuersatzes im Ausland erzielte Einkünfte einerseits und vergleichbare inländische Einkünfte andererseits gleichbehandelt würden.Vielmehr bewirkt sie im Gegenteil, dass im Ausland erzielte Einkünfte einerseits und vergleichbare inländische Einkünfte andererseits gleichbehandelt werden (vgl. BFH-Urteile vom 15.05.2002 I R 40/01, BStBl II 2002, 660; vom 19.11.2003 I R 19/03, BStBl II 2004, 549; Beschluss vom 19.07.2010 I B 10/10, BFH/NV 2011, 17).
- EuGH, 29.03.2007 - C-347/04
DIE DEUTSCHE REGELUNG ÜBER DIE ABZUGSFÄHIGKEIT VON VERLUSTEN AUS ABSCHREIBUNGEN …
Auszug aus FG Hamburg, 06.02.2014 - 2 K 73/13
Nachdem der EuGH mit seiner Entscheidungen vom 21.02.2006 (Rs. C-152/03 Ritter Coulais, Slg. 2006 I-01711) und vom 29.03.2007 (Rs. C-347/04 Rewe Zentralfinanz, Slg. 2007 I-2647) die Verlustabzugsbeschränkung und damit den negativen Progressionsvorbehalts des § 2a EStG in der damaligen Fassung als unionsrechtswidrig verworfen hatte, wurde mit dem Jahressteuergesetz 2008 zunächst die Beschränkung auf positive Progressionsvorbehalte aufgehoben. - EuGH, 21.02.2006 - C-152/03
DIE DEUTSCHE REGELUNG, NACH DER DIE BERÜCKSICHTIGUNG "NEGATIVER EINKÜNFTE" AUS …
Auszug aus FG Hamburg, 06.02.2014 - 2 K 73/13
Nachdem der EuGH mit seiner Entscheidungen vom 21.02.2006 (Rs. C-152/03 Ritter Coulais, Slg. 2006 I-01711) und vom 29.03.2007 (Rs. C-347/04 Rewe Zentralfinanz, Slg. 2007 I-2647) die Verlustabzugsbeschränkung und damit den negativen Progressionsvorbehalts des § 2a EStG in der damaligen Fassung als unionsrechtswidrig verworfen hatte, wurde mit dem Jahressteuergesetz 2008 zunächst die Beschränkung auf positive Progressionsvorbehalte aufgehoben. - BFH, 20.09.2006 - I R 59/05
Vorweggenommene Werbungskosten bei Umzug ins DBA-Ausland - Zuflussprinzip und …
- BVerfG, 29.11.1989 - 1 BvR 1402/87
Vergünstigte Einkommensteuer
- BFH, 03.11.2010 - I R 73/09
Steuerrechtliche Berücksichtigung von Beiträgen zu niederländischer …
- BFH, 29.04.1992 - I R 102/91
Abzugsverbot gem. § 10 Abs. 2 Nr. 2 EStG
- BVerfG, 07.07.2010 - 2 BvL 14/02
Spekulationsfrist
- BVerfG, 12.10.2010 - 1 BvL 12/07
Betriebsausgabenabzugsverbot
- FG Düsseldorf, 08.05.2015 - 9 K 400/14
Abzug von niederländischen Krankenversicherungsbeiträgen als Sonderausgabe im …
In diesem Sinne hat auch der BFH einen unmittelbaren wirtschaftlichen Zusammenhang bejaht, wenn die Erzielung steuerfreier Einkünfte Versicherungsbeiträge auslöst, wie dies bei Pflichtbeiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung der Fall ist (BFH vom 29.04.1992 - I R 102/91, BStBl II 1993, 149; vom 18.04.2012 - X R 62/09, BStBl II 2012, 721; vom 18.07.1980 - VI R 97/77, BStBl II 1981, 16;… vom 03.11.2010 - I R 73/09, Sammlung der Entscheidungen des BFH - BFH/NV - 2011, 773; vgl. auch Finanzgericht - FG - Köln vom 26.05.2009 - 1 K 3199/07, juris (für in den Niederlanden gezahlte Arbeitnehmerbeiträge zur Krankenversicherung); FG Hamburg vom 06.02.2014 - 2 K 73/13, juris).Rn. 46 Die Anwendung des § 10 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 EStG auf die Sozialversicherungsbeiträge der Kläger bedeutet auch keinen Verstoß gegen Gemeinschaftsrecht in Form der Niederlassungsfreiheit nach Art. 49 AEUV (so für die niederländischen Sozialversicherungsbeiträge auch: FG Hamburg vom 06.02.2014, 2 K 73/13, juris).
Rn. 47 Nach der Rechtsprechung des BFH, der sich der Senat anschließt, kommt eine Verletzung des Gemeinschaftsrechts durch die vorliegende Versagung des Sonderausgabenabzugs nur dann in Betracht, wenn ein Steuerpflichtiger weder im Tätigkeitsstaat (als beschränkt Steuerpflichtiger) noch im Inland (als unbeschränkt Steuerpflichtiger) seine Vorsorgeaufwendungen geltend machen kann (BFH vom 18.04.2012, X R 62/09, BStBl II 2012, 721; FG Hamburg vom 06.02.2014, 2 K 73/13, EFG 2014, 1000).
Der Leistungsträger berücksichtigt die allgemeine Abgabenermäßigung beim Einbehalt, und es gelten Sonderregeln für die Berechnung der veranlagten Steuern, wenn der Steuerpflichtige für einen Zeitraum nicht in der Einheitsversicherung oder nicht in einer Krankenversicherung versichert war (zu der Berücksichtigung der Sozialversicherungsbeiträge im niederländischen Steuerrecht vgl. auch FG Hamburg vom 06.02.2014, 2 K 73/13, EFG 2014, 1000).
Es obliegt dem nationalen Gesetzgeber, in welcher Höhe er die Einkünfte, deren Besteuerung ihm nach dem DBA zusteht, besteuert (so FG Hamburg vom 06.02.2014, 2 K 73/13, EFG 2014, 1000; Schleswig-Holsteinisches FG vom 15.08.2012, 2 K 9/11, EFG 2012, 2109; FG Köln vom 26.05.2009, 1 K 3199/07, juris; FG Saarland vom 17.07.2008, 2 K 2194/05, EFG 2008, 1708; so im Ergebnis auch BFH vom 18.04.2012, X R 62/09, BStBl II 2012, 721;… vom 03.11.2010, I R 73/09, BFH/NV 2011, 773).
- BFH, 11.10.2023 - I R 53/20
Folgewirkungen (Progressionsvorbehalt, Kinderfreibeträge) bei abkommensrechtlich …
Rn. 16 bb) Auch aus unionsrechtlicher Sicht bestehen keine durchgreifenden rechtlichen Bedenken: Nach ständiger Rechtsprechung stellt die Einbeziehung nach DBA freigestellter Einkünfte in einen Progressionsvorbehalt weder eine unzulässige Einschränkung der Freizügigkeit noch der Dienstleistungsfreiheit dar (Gerichtshof der Europäischen Union --EuGH--, Urteil Bechtel vom 22.06.2017 - C-20/16, EU:C:2017:488, BStBl II 2017, 1271 [Anwendung des Progressionsvorbehalts im Ausgangspunkt unionsrechtskonform, s. sogleich]; Senatsbeschluss vom 16.09.2015 - I R 62/13, BFHE 251, 204, BStBl II 2016, 205; FG Hamburg, Urteil vom 06.02.2014 - 2 K 73/13, EFG 2014, 1000). - BFH, 14.04.2021 - X R 17/19
Fehlende Feststellungen des FG zur Zusammenveranlagung von Ehegatten
Rn. 42 (2) Unabhängig davon geben die Umstände des Streitfalls Veranlassung für die Prüfung, ob die Anwendung des Progressionsvorbehalts hier nicht gemäß § 32b Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 EStG ausgeschlossen sein könnte, sofern es sich bei dem Betrieb des Hotels bzw. des Restaurants/Spa-Bereichs um eine in der Europäischen Union (EU) belegene Betriebsstätte mit Einkünften aus passiver Tätigkeit i.S. von § 2a Abs. 2 Satz 1 EStG handelte (…vgl. BFH-Beschluss vom 26.01.2017 - I R 66/15, BFH/NV 2017, 726, Rz 16 ff.) und der gesetzliche Ausschluss den Anforderungen der EU-Grundfreiheiten entspräche (vgl. FG Hamburg, Urteil vom 06.02.2014 - 2 K 73/13, EFG 2014, 1000, Rz 28 f.; FG München, Urteil vom 23.11.2015 - 7 K 3198/14, EFG 2016, 703, Rz 18 ff.; Blümich/Wagner, § 32b EStG Rz 31;… Schmidt/Heinicke, EStG, 40. Aufl., § 32b Rz 17). - FG Köln, 24.03.2021 - 4 K 2117/16
Berücksichtigen von negativen Einkünften aus der Vermietung einer in Portugal …
Rn. 25 Entgegen der Argumentation der Kläger führt die Neuregelung des § 32b Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 EStG i.d.F. des JStG 2009 nicht zu einer gemeinschaftsrechtswidrigen Ungleichbehandlung von Steuerinländern mit im EU/EWR-Raum erzielten passiven Einkünften im Sinne des § 32b Abs. 1 Satz 2 EStG gegenüber Steuerinländern mit entsprechenden inländischen Einkünften (so auch: Urteil des FG München vom 23. November 2015 - 7 K 3198/14 -, EFG 2016, 703;… Urteil des FG Baden-Württemberg vom 08. Juli 2014 - 4 K 1134/12 -, DStRE 2015, 1293, bestätigt durch BFH-Beschluss vom22. September 2015 - I B 83/14 -, BFH/NV 2016, 375; Urteil des FG Hamburg vom 06. Februar 2014 - 2 K 73/13 -, EFG 2014, 1000;… Wagner in: Blümich, Kommentar zum EStG, KStG, GewStG und Nebengesetzen, Werkstand: 145. EL Dezember 2018, § 32b EStG Rn. 31;… Pfirrmann in: Kirchhof, Einkommensteuergesetz, 19. Aufl. 2020, § 32b EStG Rn. 18;… Heinicke in: Schmidt, EStG, 38. Auflage 2019, § 32b EStG Rn. 17; Pfützenreuther EFG 2016, 703;… a.A.: Kuhn in: Herrmann/Heuer/Raupach, EStG/KStG, 301. Lieferung 12.2020, § 32b EStG Rn. 11;… Krippner in: Bordewin/Brandt, Einkommensteuergesetz, Kommentar, 434. AL 02/2021, § 32b EStG Rn. 50a; Gebhardt/Quilitzsch, IStR 2010, 390). - FG Hamburg, 22.04.2025 - 6 K 39/23
Einkommensteuergesetz: Progressionsvorbehalt bei Antragsveranlagung eines …
Rn. 48 (e) Schließlich stellt die Einbeziehung von (z.B. nach DBA freigestellten) Einkünften in einen Progressionsvorbehalt nach ständiger Rechtsprechung keinen Verstoß gegen Unions- oder Verfassungsrecht dar (vgl. z.B. BFH…, Beschluss vom 11. Oktober 2023, I R 53/20, BFH/NV 2024, 379 m.w.N.; FG Hamburg, Urteil vom 6. Februar 2014, 2 K 73/13 , EFG 2014, 1000 ).
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".