Rechtsprechung
| OVG Saarland, 31.03.2004 - 2 N 2/03 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Judicialis
VO § 1; ; VO § 1 I; ; VO § 1 I 2; ; VO § 1 I Nr. 1; ; VO § 1 I Nr. 2; ; VO § 1 I Nr. 3; ; VO § 1 II; ; VO § 1 III; ; VO § 2; ; VO § 2 Abs. 3; ; VO § 2 I; ; VO § 2 II; ; VO § 2 V; ;... VO § 3; ; VO § 3 I; ; VO § 4; ; VO § 4 I 1; ; VO § 4 I 4; ; VO § 5; ; VO § 5 I; ; VO § 5 III; ; VO § 5 III 1; ; VO § 5 IV; ; VO § 5 IV 2; ; VO § 5 IV 4; ; VO § 6; ; VO § 6 I; ; VO § 6 I 1; ; VO § 6 I 3; ; VO § 6 I 5; ; VO § 6 II; ; VO § 6 III; ; VO § 6 III 1; ; VO § 6 IV; ; VO § 7 I; ; VO § 7 I Nr. 2; ; VO § 7 II; ; VO § 9; ; VO § 9 II; ; VO § 10; ; SPolG § 1 II; ; SPolG § 2; ; SPolG § 8; ; SPolG § 8 I; ; SPolG § 17 I; ; SPolG § 59; ; SPolG § 59 I; ; SPolG § 59 II; ; SPolG § 60 S. 1; ; SPolG § 61 II; ; SPolG § 66; ; SPolG § 75 II Nr. 1; ; SPolG § 76 I; ; SPolG § 90 I; ; VwGO § 47; ; VwGO § 47 II 1; ; VwGO § 47 II 1, 1. Alternative; ; VwGO § 47 II 2; ; VwGO § 91; ; VwGO § 121; ; AGVwGO § 16; ; LOG § 4 II; ; TierSchG § 11 b
- ra.de
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Wirksamkeit der Polizeiverordnung über den Schutz der Bevölkerung vor gefährlichen Hunden im Saarland; Bedeutung des Gesetzvorbehalts für Eingriffsmaßnahmen gegenüber Hunden; Notwendigkeit der Feststellung von Wesenseigenschaften von Hunden zur Berechtigung der ...
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (15)
- OVG Saarland, 01.12.1993 - 3 N 3/93
Zuständigkeit; Bezeichnung; Normenkontrolle; Ausfertigung; Polizeiverordnung; …
Auszug aus OVG Saarland, 31.03.2004 - 2 N 2/03
Danach ist bei diesen Hunden ein spezifisches Aggressionsverhalten möglich, das die Annahme eine entsprechenden Gefahrenverdachtes ebenso rechtfertigt wie die Möglichkeit der Widerlegung dieses Verdachtes durch einen Wesenstest (vgl. bereits das Urteil des Oberverwaltungsgerichts des Saarlandes vom 1.12.1993 - 3 N 3/93 -, AS 24, 412).Die Regelungen der VO wiesen keine wesentlichen Unterschiede zu der vom angerufenen Gericht mit Urteil vom 1.12.1993 - 3 N 3/93 - aufgehobenen sogenannten Kampfhundeverordnung auf; sie sei daher nichtig, zumindest was die Aufnahme von Hunden der Rasse American Staffordshire Terrier in die Rasseliste anbelange.
OVG Saarland, Urteil vom 1. Dezember 1993 - 3 N 3/93 -.
dazu OVG Saarland, Urteil vom 1.12.1993 - 3 N 3/93 -, AS 24, 412.
Vorab ist festzustellen, dass die VO mit ihrer durch § 6 I 1, III 1 und den dort enthaltenen Katalog von Hunderassen bzw. -gruppen eröffneten Gleichstellung der benannten Hunde mit individuell als gefährlich erkannten Hunden nicht gegen das sich aus der Bindungswirkung des o.a. Normenkontrollurteils des Gerichts vom 1.12.1993 - 3 N 3/93 - verstößt.
Das Gericht hat in seinem Normenkontrollurteil zur sog. Kampfhundeverordnung von 1991, vgl. das Urteil vom 1.12.1993, a.a.O., deren Katalog die hier fraglichen drei Hunderassen bzw. -gruppen gleichfalls ausweist, ausführlich dargelegt, dass aus vorliegenden verschiedenen "Beißstatistiken" hervorgehe, dass sogenannte großrahmige Hunde allgemein erwartungsgemäß stärker an tödlichen oder von schwereren Verletzungen geprägten Beißzwischenfällen beteiligt sind als kleinere Hunde.
Die so erkannte spezifische Gefahrenträchtigkeit der sogenannten Kampfhunde hat das Gericht in seiner Entscheidung vom 1.12.1993 a.a.O., S. 22 bis 35 d. amtl.
Das Gericht hat in seinem bereits mehrfach erwähnten Normenkontrollurteil vom 1.12.1993, a.a.O., S. 37 d. amtl.
dazu OVG Saarland, Urteil vom 1.12.1993 - 3 N 3/93 -, S. 39 d. amtl.
Hinsichtlich der Gruppe der American Pit Bull Terrier hat das Gericht bereits in seiner Normenkontrollentscheidung vom 1.12.1993 - 3 N 3/93 -, S. 43 d. amtl.
- BVerwG, 03.07.2002 - 6 CN 8.01
Hunderassen; Rasselisten; Generalermächtigung; Gefahr; Gefahrenabwehr; …
Auszug aus OVG Saarland, 31.03.2004 - 2 N 2/03
Vor dem Hintergrund der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts zum Gesetzvorbehalt für Eingriffsmaßnahmen gegenüber Hunden der in § 6 I 1 Polizeiverordnung gelisteten Rassen beziehungsweise des dort aufgeführten Hundetyps (vgl. dessen Urteile vom 3.7.2002 - 6 CN 8.01 - und vom 18.12.2002 - 6 CN 4.01 -) war der Verordnungsgeber der Polizeiverordnung angesichts der bei diesen Hunden festzustellenden Wesenseigenschaften berechtigt, Gefahrerforderungsgriffe im Wege einer Polizeiverordnung festzulegen.etwa die Urteile des BVerwG vom 3.7.2002 - 6 CN 8.01 -, vom 18.12.2002 - 6 CN 4/01 - und vom 20.8.2003 - 6 CN 3.02 - Ausnahmeregelungen für Gebrauchshunde ergeben sich aus § 7 I VO.
Dabei hat sich der Verordnungsgeber von den Erwägungen des Bundesverwaltungsgerichts in dessen Urteilen vom 3.7.2002 - 6 CN 8.01 - und vom 18.12.2002 - 6 CN 4.01 - (insoweit Seite 19 f. des amtl. Umdr.) leiten lassen, wonach Maßnahmen der Gefahrerforschung nach den von diesem entwickelten Grundsätzen zur Notwendigkeit einer spezialgesetzlichen Regelung für Maßnahmen gegenüber den hier fraglichen Hunden im Rahmen der Aufstellung eines verordnungsrechtlichen Gefahrermittlungsprogramms auf der Grundlage der polizeirechtlichen Verordnungsermächtigung eine Berechtigung bestehen kann, wenn die konkrete Ermächtigungsnorm eine ausreichende Rechtsgrundlage hierfür darstellt.
Das Bundesverwaltungsgericht hat sich in mehreren Entscheidungen betreffend vergleichbare Rechts- bzw. Polizeiverordnungen zum Schutze von gefährlichen Hunden anderer Bundesländer vgl. die Urteile vom 3.7.2002 - 6 CN 8.01 - (Niedersachsen), vom 18.12.2002 - 6 CN 1.02 - (Schleswig-Holstein), vom 18.12.2002 - 6 CN 4.01 - (Mecklenburg-Vorpommern), vom 20.8.2003 - 6 CN 3.02 - (Brandenburg) speziell mit der Anknüpfung der polizeirechtlichen Gefahr an die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Hunderasse bzw. einen bestimmten Hundetyp - letztlich allesamt sogenannte Kampfhunde - befasst und insbesondere in den Fällen, in denen die gesetzliche Verordnungsermächtigung den Erlass von (Polizei-)Gefahrenabwehrverordnungen an das Vorliegen einer abstrakten Gefahr knüpft, klargestellt, dass darauf beruhende Verordnungen, die an einen bloßen Gefahrenverdacht anknüpfen, durch die Ermächtigung nicht gedeckt sind und der Vorbehalt des Gesetzes eingreift.
etwa das Urteil vom 3.7.2002 - 6 CN 8.01 -, S. 15-19 des amtl.
Damit trägt der Antragsgegner der weiteren Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts in seinen Urteilen vom 3.7.2002 - 6 CN 8.01 -, S. 19 f. des amtl.
- BVerwG, 18.12.2002 - 6 CN 4.01
Gefahrhundeverordnung des Landes Schleswig-Holstein teilweise ungültig
Auszug aus OVG Saarland, 31.03.2004 - 2 N 2/03
Vor dem Hintergrund der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts zum Gesetzvorbehalt für Eingriffsmaßnahmen gegenüber Hunden der in § 6 I 1 Polizeiverordnung gelisteten Rassen beziehungsweise des dort aufgeführten Hundetyps (vgl. dessen Urteile vom 3.7.2002 - 6 CN 8.01 - und vom 18.12.2002 - 6 CN 4.01 -) war der Verordnungsgeber der Polizeiverordnung angesichts der bei diesen Hunden festzustellenden Wesenseigenschaften berechtigt, Gefahrerforderungsgriffe im Wege einer Polizeiverordnung festzulegen.etwa die Urteile des BVerwG vom 3.7.2002 - 6 CN 8.01 -, vom 18.12.2002 - 6 CN 4/01 - und vom 20.8.2003 - 6 CN 3.02 - Ausnahmeregelungen für Gebrauchshunde ergeben sich aus § 7 I VO.
Dabei hat sich der Verordnungsgeber von den Erwägungen des Bundesverwaltungsgerichts in dessen Urteilen vom 3.7.2002 - 6 CN 8.01 - und vom 18.12.2002 - 6 CN 4.01 - (insoweit Seite 19 f. des amtl. Umdr.) leiten lassen, wonach Maßnahmen der Gefahrerforschung nach den von diesem entwickelten Grundsätzen zur Notwendigkeit einer spezialgesetzlichen Regelung für Maßnahmen gegenüber den hier fraglichen Hunden im Rahmen der Aufstellung eines verordnungsrechtlichen Gefahrermittlungsprogramms auf der Grundlage der polizeirechtlichen Verordnungsermächtigung eine Berechtigung bestehen kann, wenn die konkrete Ermächtigungsnorm eine ausreichende Rechtsgrundlage hierfür darstellt.
Das Bundesverwaltungsgericht hat sich in mehreren Entscheidungen betreffend vergleichbare Rechts- bzw. Polizeiverordnungen zum Schutze von gefährlichen Hunden anderer Bundesländer vgl. die Urteile vom 3.7.2002 - 6 CN 8.01 - (Niedersachsen), vom 18.12.2002 - 6 CN 1.02 - (Schleswig-Holstein), vom 18.12.2002 - 6 CN 4.01 - (Mecklenburg-Vorpommern), vom 20.8.2003 - 6 CN 3.02 - (Brandenburg) speziell mit der Anknüpfung der polizeirechtlichen Gefahr an die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Hunderasse bzw. einen bestimmten Hundetyp - letztlich allesamt sogenannte Kampfhunde - befasst und insbesondere in den Fällen, in denen die gesetzliche Verordnungsermächtigung den Erlass von (Polizei-)Gefahrenabwehrverordnungen an das Vorliegen einer abstrakten Gefahr knüpft, klargestellt, dass darauf beruhende Verordnungen, die an einen bloßen Gefahrenverdacht anknüpfen, durch die Ermächtigung nicht gedeckt sind und der Vorbehalt des Gesetzes eingreift.
Umdrucks, und vom 18.12.2002 - 6 CN 4.01, S. 18 ff. des amtl.
- BVerfG, 16.03.2004 - 1 BvR 1778/01
Kampfhunde - Verfassungsbeschwerde gegen das Bundesgesetz zur Bekämpfung …
Auszug aus OVG Saarland, 31.03.2004 - 2 N 2/03
Diese Bewertung wird schließlich in aller Deutlichkeit bestätigt durch das Urteil des BVerfG vom 16.3.2004 - 1 BvR 1778/01 - zur Rasseliste in § 2 I 1 Hundeverbringungs- und Einfuhrbe- schränkungsgesetz vom 12. April 2001, in dem ebenfalls die dem Verfahren zugrundeliegenden Rassen aufgeführt sind.Dem steht auch nicht entgegen, dass das Bundesverfassungsgericht in seinem o.a. Urteil vom 16.3.2004 - 1 BvR 1778/01, Rdn. 84 d. amtl.
- BVerwG, 18.12.2002 - 6 CN 1.02
Gefahrhundeverordnung des Landes Schleswig-Holstein teilweise ungültig
Auszug aus OVG Saarland, 31.03.2004 - 2 N 2/03
Das Bundesverwaltungsgericht hat sich in mehreren Entscheidungen betreffend vergleichbare Rechts- bzw. Polizeiverordnungen zum Schutze von gefährlichen Hunden anderer Bundesländer vgl. die Urteile vom 3.7.2002 - 6 CN 8.01 - (Niedersachsen), vom 18.12.2002 - 6 CN 1.02 - (Schleswig-Holstein), vom 18.12.2002 - 6 CN 4.01 - (Mecklenburg-Vorpommern), vom 20.8.2003 - 6 CN 3.02 - (Brandenburg) speziell mit der Anknüpfung der polizeirechtlichen Gefahr an die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Hunderasse bzw. einen bestimmten Hundetyp - letztlich allesamt sogenannte Kampfhunde - befasst und insbesondere in den Fällen, in denen die gesetzliche Verordnungsermächtigung den Erlass von (Polizei-)Gefahrenabwehrverordnungen an das Vorliegen einer abstrakten Gefahr knüpft, klargestellt, dass darauf beruhende Verordnungen, die an einen bloßen Gefahrenverdacht anknüpfen, durch die Ermächtigung nicht gedeckt sind und der Vorbehalt des Gesetzes eingreift.etwa das Urteil vom 18.12.2002 - 6 CN 1.02 -, S. 21 des amtl.
- BVerwG, 20.08.2003 - 6 CN 3.02
Hundehalterverordnung des Landes Brandenburg teilweise ungültig
Auszug aus OVG Saarland, 31.03.2004 - 2 N 2/03
etwa die Urteile des BVerwG vom 3.7.2002 - 6 CN 8.01 -, vom 18.12.2002 - 6 CN 4/01 - und vom 20.8.2003 - 6 CN 3.02 - Ausnahmeregelungen für Gebrauchshunde ergeben sich aus § 7 I VO.Das Bundesverwaltungsgericht hat sich in mehreren Entscheidungen betreffend vergleichbare Rechts- bzw. Polizeiverordnungen zum Schutze von gefährlichen Hunden anderer Bundesländer vgl. die Urteile vom 3.7.2002 - 6 CN 8.01 - (Niedersachsen), vom 18.12.2002 - 6 CN 1.02 - (Schleswig-Holstein), vom 18.12.2002 - 6 CN 4.01 - (Mecklenburg-Vorpommern), vom 20.8.2003 - 6 CN 3.02 - (Brandenburg) speziell mit der Anknüpfung der polizeirechtlichen Gefahr an die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Hunderasse bzw. einen bestimmten Hundetyp - letztlich allesamt sogenannte Kampfhunde - befasst und insbesondere in den Fällen, in denen die gesetzliche Verordnungsermächtigung den Erlass von (Polizei-)Gefahrenabwehrverordnungen an das Vorliegen einer abstrakten Gefahr knüpft, klargestellt, dass darauf beruhende Verordnungen, die an einen bloßen Gefahrenverdacht anknüpfen, durch die Ermächtigung nicht gedeckt sind und der Vorbehalt des Gesetzes eingreift.
- BGH, 12.03.1992 - III ZR 128/91
Entschädigung des Eigentümers bei unberechtigter Inanspruchnahme als …
Auszug aus OVG Saarland, 31.03.2004 - 2 N 2/03
Lisken/Denninger, a.a.O., M Rdn. 54, S. 1071; BGH, NJW 1994, 2355, und DVBl. 1992, 1158. - BVerwG, 25.11.1999 - 4 CN 17.98
Normenkontrolle; Bebauungsplan; Feststellung der Nichtigkeit; …
Auszug aus OVG Saarland, 31.03.2004 - 2 N 2/03
VGH Baden-Württemberg, Entscheidungen vom 22.4.2002 - 1 S 1667/00 -, m.w.N., und vom 26.9.1978, DÖV 1979, 571; BVerwG, Beschluss vom 25.11.1999, NVwZ 2000, 813 ff. - BVerfG, 16.03.2004 - 1 BvR 550/02
Verfassungsbeschwerde gegen Gefahrenabwehrverordnung - Gefährliche Hunde - des …
Auszug aus OVG Saarland, 31.03.2004 - 2 N 2/03
dazu auch den Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 16.3.2004 - 1 BvR 550/02 - zur Gefahrenabwehrverordnung - Gefährliche Hunde - des Landes Rheinland-Pfalz. - BGH, 23.06.1994 - III ZR 54/93
Voraussetzungen eines Entschädigungsanspruchs aufgrund Tätigkeit der …
Auszug aus OVG Saarland, 31.03.2004 - 2 N 2/03
Lisken/Denninger, a.a.O., M Rdn. 54, S. 1071; BGH, NJW 1994, 2355, und DVBl. 1992, 1158. - VGH Baden-Württemberg, 22.04.2002 - 1 S 1667/00
Einstufung als gefährlicher Hund - Typisierungsbefugnis - Widerlegbarkeit der …
- OVG Saarland, 25.08.2003 - 2 R 18/03
Ortspolizeibehörde, Bestattung, Bestattungspflicht, Bestattungspflichtiger, …
- VGH Baden-Württemberg, 26.09.1978 - I 1303/77
- BVerwG, 07.07.1989 - 8 C 86.87
Keine Ermächtigung zur Einschränkung der Nacherhebung von Erschließungsbeiträgen; …
- VGH Hessen, 08.09.2000 - 11 NG 2500/00
Halten und Führen gefährlicher Hunde; zur Gültigkeit der Gefahrenabwehrverordnung
- OVG Niedersachsen, 30.11.2012 - 11 KN 187/12
Auf Wochenendnächte begrenztes Trinkverbot auf Straße kann zulässig sein
Jedenfalls dürfen sich dann die hieran anknüpfenden Rechtsfolgen nur auf Gefahrerforschungseingriffe beziehen (vgl. BVerwG, Urt. v. 3.7.2002 - 6 CN 8/01 -, a. a. O., Rn. 43, sowie Saarl. OVG, Beschl. v. 31.3.2004 - 2 N 2/03 -, juris, Rn. 90 ff.). - VG Saarlouis, 09.08.2022 - 3 K 1295/21
Heranziehung zu Hundesteuer; dynamische Verweisung der Steuersatzung auf die …
Rn. 24 Zunächst ist darauf hinzuweisen, dass die HundeVO, auf die die HStS in § 2 Abs. 2 verweist, bereits Gegenstand verwaltungsgerichtlicher Entscheidungen gewesen ist und gegen die Rechtmäßigkeit der Verordnung keine Bedenken bestehen[OVG des Saarlandes, B. v. 31.03.2004 - 2 N 2/03 - zitiert nach juris][OVG des Saarlandes, B. v. 31.03.2004 - 2 N 2/03 - zitiert nach juris]. - OVG Saarland, 20.09.2004 - 1 U 5/04
Anforderungen an eine vorläufige Außervollzugsetzung eines Bebauungsplans
Dem Umstand, dass sich die Antragsgegnerin zwischenzeitlich entschlossen hat, nach der Nachholung einer vor der im Normenkontrollantrag in Bezug genommenen Bekanntmachung vom 21.7.2004 ursprünglich nicht vorgenommenen Anzeige beim Ministerium für Umwelt (vgl. dessen Schreiben an die Antragsgegnerin vom 31.8.2004, wonach eine Verletzung von Rechtsvorschriften nicht geltend gemacht wurde) den auf die Ausräumung von Wirksamkeitsmängeln nach § 215a BauGB (a.F.) zielenden Satzungsbeschluss erneut ortsüblich bekannt zu machen (vgl. die ortsübliche Bekanntmachung im Saarbrücker Wochenspiegel vom 8.9.2004), berührt die Zulässigkeit des zu diesem Zeitpunkt bereits anhängig gemachten Normenkontrollantrags der Antragstellerin nicht und bleibt im Ergebnis für das Verfahren ohne Bedeutung (vgl. dazu OVG des Saarlandes, Urteil vom 9.5.2003 - 2 N 2/03 -, SKZ 2003, 201, Leitsatz Nr. 49, wonach eine nachträgliche Inkraftsetzung eines inhaltlich unveränderten Bebauungsplans während eines bereits anhängigen Normenkontrollverfahrens nichts daran ändert, dass diese Planung nach wie vor Gegenstand des Rechtsstreits bleibt, insoweit unter Verweis auf BVerwG, Urteil vom 21.10.1999 - 4 CN 1.98 -, BRS 62 Nr. 51; siehe im Übrigen OVG des Saarlandes, Beschluss vom 19.3.2002 - 2 U 2/02 -, SKZ 2002, 300, Leitsatz Nr. 49, wonach ein Antrag nach § 47 Abs. 6 VwGO bereits vor Einleitung eines Normenkontrollverfahrens zulässiger Weise gestellt werden können soll;… dazu auch Kopp/Schenke, VwGO , 13. Auflage 2003, § 47 RNr. 149).
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Rechtsprechung
| OVG Berlin, 04.09.2003 - 2 N 2.03 |
Volltextveröffentlichung
- juris (Volltext/Leitsatz)
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