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Rechtsprechung
   VGH Bayern, 18.12.2023 - 2 N 21.859   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2023,37682
VGH Bayern, 18.12.2023 - 2 N 21.859 (https://dejure.org/2023,37682)
VGH Bayern, Entscheidung vom 18.12.2023 - 2 N 21.859 (https://dejure.org/2023,37682)
VGH Bayern, Entscheidung vom 18. Dezember 2023 - 2 N 21.859 (https://dejure.org/2023,37682)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • openjur.de
  • BAYERN | RECHT

    EMRK Art. 6 Abs. 1 S. 1; BauGB § 1 Abs. 6 Nr. 9, § 13a, § 13b; VwGO § 47 Abs. 2 S. 1
    Normenkontrollantrag gegen Bebauungsplan - Zunahme des Verkehrslärms

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Normenkontrollantrag der Eigentümerin eines außerhalb des Plangebiets liegenden Grundstücks gegen einen Bebauungsplan aufgrund einer erhöhten Verkehrsauslastung im Gebiet der Antragstellerin; Rüge formeller Mängel und Mängel in der Abwägung insbesondere im Hinblick auf ...

  • rechtsportal.de

    Normenkontrollantrag der Eigentümerin eines außerhalb des Plangebiets liegenden Grundstücks gegen einen Bebauungsplan aufgrund einer erhöhten Verkehrsauslastung im Gebiet der Antragstellerin; Rüge formeller Mängel und Mängel in der Abwägung insbesondere im Hinblick auf ...

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Wann ist eine Verkehrslärmzunahme abwägungsrelevant?

 
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Wird zitiert von ... (4)Zitiert selbst (46)

  • BVerwG, 16.12.1999 - 4 CN 9.98

    Normenkontrollverfahren; Verfahrensermessen; Verhandlung, mündliche; öffentliche; …

    Auszug aus VGH Bayern, 18.12.2023 - 2 N 21.859
    Unstreitig erstreckt sich dies nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. U.v. 16.12.1999 - 4 CN 9.98 - BVerwGE 110, 203) grundsätzlich auch auf die Entscheidung über die Gültigkeit eines Bebauungsplans nach § 47 Abs. 5 VwGO, da das Recht am Grundeigentum zu den "zivilrechtlichen" Ansprüchen im Sinn von Art. 6 Abs. 1 Satz 1 EMRK zählt.

    Dies gilt jedenfalls dann, wenn sich ein im Plangebiet befindlicher Eigentümer gegen eine sein Grundstück betreffende Festsetzung wehren möchte (vgl. BVerwG, U.v. 16.12.1999 - 4 CN 9.98 - BVerwGE 110, 203).

    Zudem liegt eine Ausnahmesituation, in der von der Durchführung einer mündlichen Verhandlung abgesehen werden kann, nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. BVerwG, U.v. 16.12.1999 - 4 CN 9.98 - BVerwGE 110, 203; B.v. 26.2.2008 - 4 BN 51.07 - NVwZ 2008, 696; B.v. 30.11.2017 - 6 BN 2.17 - NVwZ 2018, 340) vor, wenn ein Normenkontrollantrag offensichtlich unzulässig ist.

  • BVerwG, 30.07.2001 - 4 BN 41.01

    Normenkontrollverfahren; verwaltungsgerichtliches Normenkontrollverfahren; …

    Auszug aus VGH Bayern, 18.12.2023 - 2 N 21.859
    Maßgeblich ist, ob die angegriffene planerische Festsetzung auf sein Grundeigentum unmittelbar einwirkt und welche konkreten Beeinträchtigungen beispielsweise erst in einem nachfolgenden Baugenehmigungsverfahren zu beurteilen sind (vgl. BVerwG, B.v. 30.7.2001 - 4 BN 41.01 - NVwZ 2002, 87).

    Steht dem nicht im Plangebiet liegenden Nachbarn der Rechtsschutz durch eine Nachbarklage offen, schließt dies bereits die Annahme einer unmittelbaren Beeinträchtigung im Sinn des Art. 6 Abs. 1 Satz 1 EMRK durch den Bebauungsplan unter Umständen aus (vgl. BVerwG, B.v. 30.7.2001 - 4 BN 41.01 - NVwZ 2002, 87).

  • VGH Hessen, 17.08.2017 - 4 C 2760/16

    Baurecht - Überprüfung des Bebauungsplans Nr. 84/3 - "Wohngebiet Steinkaute, An …

    Auszug aus VGH Bayern, 18.12.2023 - 2 N 21.859
    Der Hessische Verwaltungsgerichtshof (vgl. HessVGH, U.v. 29.06.2016 - 4 C 1440/14.N - ZfBR 2016, 803 sowie die weiteren Nachweise bei HessVGH, U.v. 17.8.2017 - 4 C 2760/16.N - ZfBR 2018, 77) geht davon aus, dass die Betroffenheit der Anlieger bei einer voraussichtlichen Zunahme des Verkehrs von bis zu 200 Fahrzeugbewegungen in der Regel täglich nur geringfügig und daher nicht mehr abwägungsrelevant ist.

    Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof ist dieser Rechtsprechung - unter dem Vorbehalt der Berücksichtigung besonderer Umstände des Einzelfalls sowie unter einem Zuschlag von zwei Fahrten pro Wohneinheit am Tag für Besucher-, Versorgungs- und Dienstleistungsverkehr - grundsätzlich gefolgt (vgl. BayVGH, U.v. 16.5.2017 - 15 N 15.1485 - BayVBl 2018, 307 sowie im Anschluss BVerwG, B.v. 24.8.2017 - 4 BN 35.17 - BRS 85 Nr. 193; vgl. im Nachgang hierauf Bezug nehmend: BayVGH, B.v. 6.8.2019 - 15 NE 19.635 - juris; B.v. 6.8.2019 - 15 NE 19.636 - juris; B.v. 28.11.2019 - 1 NE 19.1502 - juris; Hess-VGH, U.v. 17.8.2017 - 4 C 2760/16.N - ZfBR 2018, 77; OVG Rh-Pf, U.v. 18.4.2018 - 1 C 11559/16 - juris; OVG NRW, U.v. 5.12.2017 - 10 D 97/15.NE - NuR 2018, 138; U.v. 26.6.2018 - 10 D 51/16.NE - juris).

  • VGH Bayern, 30.09.2026 - 2 NE 26.1726

    Antragsbefugnis (verneint), Bagatellgrenze, Verkehrslärmzunahme, Verschlechterung …

    Der Senat geht in Übereinstimmung mit der obergerichtlichen Rechtsprechung dabei regelmäßig davon aus, dass die Betroffenheit der Anlieger bei einer voraussichtlichen Zunahme des Verkehrs von bis zu 200 Fahrzeugbewegungen (im Wohngebiet) täglich nur geringfügig und daher nicht abwägungsrelevant ist (vgl. BayVGH, B.v. 18.12.2023 - 2 N 21.859 - juris m.w.N.).
  • VGH Bayern, 04.09.2024 - 9 NE 24.470

    Einstweiliger Rechtsschutzantrag gegen Bebauungsplan für Wohngebiet

    Rn. 28 Lärmschutzbelange betroffener Plannachbarn müssen grundsätzlich dann als für die Planung bedeutsame öffentliche und private Belange (Abwägungsmaterial) ermittelt und bewertet (§ 2 Abs. 3 BauGB) sowie gegeneinander und untereinander gerecht abgewogen werden (§ 1 Abs. 7 BauGB), wenn die Lärmbelastung - z.B. aufgrund der zu prognostizierenden zusätzlichen Verkehrsbelastung - infolge des Bebauungsplans ansteigt (vgl. BVerwG, B.v. 6.3.2013 - 4 BN 39.12 - BayVBl 2013, 545;… BayVGH, B.v. 19.8.2016 - 9 NE 16.1512 - juris Rn. 15; U.v. 24.11.2017 - 15 N 16.2158 - BayVBl 2018, 814; B.v. 18.12.2023 - 2 N 21.859 - juris Rn. 17).

    Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof ist dieser Rechtsprechung - unter dem Vorbehalt der Berücksichtigung besonderer Umstände des Einzelfalls sowie unter einem Zuschlag von zwei Fahrten pro Wohneinheit am Tag für Besucher-, Versorgungs- und Dienstleistungsverkehr - grundsätzlich gefolgt (vgl. BayVGH, U.v. 16.5.2017 - 15 N 15.1485 - BayVBl 2018, 307 sowie im Anschluss BVerwG, B.v. 24.8.2017 - 4 BN 35.17 - BRS 85 Nr. 193; vgl. im Nachgang hierauf Bezug nehmend: BayVGH, B.v. 18.12.2023 - 2 N 21.859 - juris Rn. 17; B.v. 6.8.2019 - 15 NE 19.635 - juris; B.v. 6.8.2019 - 15 NE 19.636 - juris; B.v. 28.11.2019 - 1 NE 19.1502 - juris; Hess-VGH, U.v. 17.8.2017 - 4 C 2760/16.N - ZfBR 2018, 77; OVG Rh-Pf, U.v. 18.4.2018 - 1 C 11559/16 - juris; OVG NRW, U.v. 5.12.2017 - 10 D 97/15.NE - NuR 2018, 138; U.v. 26.6.2018 - 10 D 51/16.NE - juris).

  • VGH Bayern, 07.03.2024 - 9 NE 23.1648

    Einstweiliger Rechtsschutz gegen vorhabenbezogenen Bebauungsplan - …

    Die Rüge, eine Umweltverträglichkeitsprüfung hätte gemäß § 2 Abs. 4 Satz 1 BauGB durchgeführt werden müssen, kann die Antragsbefugnis daher nur unter der Voraussetzung begründen, dass sich der behauptete Verstoß auf eine materiell-rechtliche Position der Antragstellerin ausgewirkt haben könnte (vgl. BayVGH, B.v. 18.12.2023 - 2 N 21.859 - juris Rn. 22 m.w.N.).
  • VGH Bayern, 10.02.2026 - 2 N 23.356

    Bebauungsplan der Innenentwicklung, Siedlungsbereich, Überplanung einer bereits …

    Der Senat geht in Übereinstimmung mit der sonstigen Rechtsprechung dabei davon aus, dass die Betroffenheit der Anlieger bei einer voraussichtlichen Zunahme des Verkehrs von bis zu 200 Fahrzeugbewegungen (im Wohngebiet) täglich nur geringfügig und daher nicht abwägungsrelevant ist (vgl. BayVGH, B.v. 18.12.2023 - 2 N 21.859 - juris m.w.N.).
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