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Weitere Entscheidungen unten: OLG Celle, 14.11.2014 | BSG, 17.06.2014

Rechtsprechung
   OLG Oldenburg, 03.03.2015 - 2 U 111/14   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2015,5237
OLG Oldenburg, 03.03.2015 - 2 U 111/14 (https://dejure.org/2015,5237)
OLG Oldenburg, Entscheidung vom 03.03.2015 - 2 U 111/14 (https://dejure.org/2015,5237)
OLG Oldenburg, Entscheidung vom 03. März 2015 - 2 U 111/14 (https://dejure.org/2015,5237)
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Kurzfassungen/Presse (3)

  • wolterskluwer-online.de (Kurzinformation)

    Dioxin im Futtermittel - Schadenersatzanspruch eines Landwirts

  • juraforum.de (Kurzinformation)

    Schadenersatz wegen Dioxine im Futtermittel

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Landwirt hat Anspruch auf Schadenersatz nach Belieferung mit dioxinbelastetem Futter - Zur Schadensersatzpflicht einer Futtermittelherstellerin

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dejure.org Übersicht OLG Oldenburg

Rechtsprechung
   OLG Celle, 14.11.2014 - 2 U 111/14   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2014,44795
OLG Celle, 14.11.2014 - 2 U 111/14 (https://dejure.org/2014,44795)
OLG Celle, Entscheidung vom 14.11.2014 - 2 U 111/14 (https://dejure.org/2014,44795)
OLG Celle, Entscheidung vom 14. November 2014 - 2 U 111/14 (https://dejure.org/2014,44795)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • IWW
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Vermieter erwirbt kein Eigentum: Vertragsstrafe auch ohne vereinbarte Obergrenze zu zahlen!

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Mietsache nicht übergeben: Mieter steht Vertragsstrafe trotz fehlender Obergrenze zu! (IMR 2015, 155)

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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (2)Zitiert selbst (12)

  • BGH, 20.07.2005 - VIII ZR 342/03

    Zumutbarkeit eines Mängelbeseitigungsverlangens des Mieters gegenüber dem …

    Auszug aus OLG Celle, 14.11.2014 - 2 U 111/14
    Ein unverhältnismäßiger Aufwand dürfte überdies deshalb kaum anzunehmen sein, weil bei Mietverträgen grundsätzlich ein strenger Maßstab gilt (BGH, Urteil vom 20. Juli 2005, VIII ZR 342/03, NJW 2005, 3284; BGH, Urteil vom 21. April 2010, VIII ZR 131/09, NJW 2010, 2050;… Palandt, a. a. O., § 275 Rz. 28).

    Dies ist in der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs anerkannt (vgl. BGH, Urteil vom 2. Oktober 1987, V ZR 140/86, NJW 1988, 699; BGH, Urteil vom 20. Juli 2005, VIII ZR 342/03, NJW 2005, 3284; BGH, Urteil vom 21. April 2010, VIII ZR 131/09, NJW 2010, 2050).

    Damit wäre aber im Rahmen des § 275 Abs. 2 BGB die Zumutbarkeitsgrenze ("Opfergrenze") für die Beklagte selbst für den Fall, dass für den Eigentumserwerb am Grundstück noch erhebliche Aufwendungen erforderlich sein sollten, nicht überschritten (vgl. BGH, Urteil vom 2. Oktober 1987, V ZR 140/86, NJW 1988, 699; BGH, Urteil vom 20. Juli 2005, VIII ZR 342/03, NJW 2005, 3284; BGH, Urteil vom 21. April 2010, VIII ZR 131/09, NJW 2010, 2050).

  • BGH, 21.04.2010 - VIII ZR 131/09

    Zum Mängelbeseitigungsanspruch des Mieters und zum Erreichen der "Opfergrenze" …

    Auszug aus OLG Celle, 14.11.2014 - 2 U 111/14
    Ein unverhältnismäßiger Aufwand dürfte überdies deshalb kaum anzunehmen sein, weil bei Mietverträgen grundsätzlich ein strenger Maßstab gilt (BGH, Urteil vom 20. Juli 2005, VIII ZR 342/03, NJW 2005, 3284; BGH, Urteil vom 21. April 2010, VIII ZR 131/09, NJW 2010, 2050;… Palandt, a. a. O., § 275 Rz. 28).

    Dies ist in der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs anerkannt (vgl. BGH, Urteil vom 2. Oktober 1987, V ZR 140/86, NJW 1988, 699; BGH, Urteil vom 20. Juli 2005, VIII ZR 342/03, NJW 2005, 3284; BGH, Urteil vom 21. April 2010, VIII ZR 131/09, NJW 2010, 2050).

    Damit wäre aber im Rahmen des § 275 Abs. 2 BGB die Zumutbarkeitsgrenze ("Opfergrenze") für die Beklagte selbst für den Fall, dass für den Eigentumserwerb am Grundstück noch erhebliche Aufwendungen erforderlich sein sollten, nicht überschritten (vgl. BGH, Urteil vom 2. Oktober 1987, V ZR 140/86, NJW 1988, 699; BGH, Urteil vom 20. Juli 2005, VIII ZR 342/03, NJW 2005, 3284; BGH, Urteil vom 21. April 2010, VIII ZR 131/09, NJW 2010, 2050).

  • BGH, 25.10.2012 - VII ZR 146/11

    Internet-Domain: Voraussetzungen eines Providerwechsels nach den …

    Auszug aus OLG Celle, 14.11.2014 - 2 U 111/14
    Hierfür müsste das Leistungshindernis für die Beklagte unüberwindbar sein (BGH, Urteil vom 25. Oktober 2012, VII ZR 146/11, NJW -, 152).

    a) Die Beklagte kann sich nach wie vor nicht mit Erfolg darauf berufen, es lägen die Voraussetzungen eines Ausschlusses der Leistungspflicht wegen subjektiver Unmöglichkeit nach § 275 Abs. 1 BGB vor, weil das Leistungshindernis für die Beklagte unüberwindbar gewesen sei (vgl. BGH, Urteil vom 25. Oktober 2012, VII ZR 146/11, NJW -, 152).

  • BGH, 02.10.1987 - V ZR 140/86

    Mißbräuchlichkeit des Verlangens nach Herstellung eines vertraglich geschuldeten …

    Auszug aus OLG Celle, 14.11.2014 - 2 U 111/14
    Dies ist in der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs anerkannt (vgl. BGH, Urteil vom 2. Oktober 1987, V ZR 140/86, NJW 1988, 699; BGH, Urteil vom 20. Juli 2005, VIII ZR 342/03, NJW 2005, 3284; BGH, Urteil vom 21. April 2010, VIII ZR 131/09, NJW 2010, 2050).

    Damit wäre aber im Rahmen des § 275 Abs. 2 BGB die Zumutbarkeitsgrenze ("Opfergrenze") für die Beklagte selbst für den Fall, dass für den Eigentumserwerb am Grundstück noch erhebliche Aufwendungen erforderlich sein sollten, nicht überschritten (vgl. BGH, Urteil vom 2. Oktober 1987, V ZR 140/86, NJW 1988, 699; BGH, Urteil vom 20. Juli 2005, VIII ZR 342/03, NJW 2005, 3284; BGH, Urteil vom 21. April 2010, VIII ZR 131/09, NJW 2010, 2050).

  • BGH, 12.03.2003 - XII ZR 18/00

    Prüfung der Schriftform durch das Revisionsgericht; Zustimmung des Mieters zu …

    Auszug aus OLG Celle, 14.11.2014 - 2 U 111/14
    Nach der Entscheidung des Bundesgerichtshofes vom 12. März 2003 (BGH, Urteil vom 12. März 2003, XII ZR 18/00, NJW 2003, 2158) ist geklärt, dass für den Fall der Nichtüberlassung einer erst noch zu errichtenden Gewerbeimmobilie entgegen einer mietvertraglichen Abrede ein Vertragsstrafeversprechen, das die Verwirkung einer täglichen Summe vorsieht, auch ohne Vereinbarung einer Obergrenze nicht gegen § 307 Abs. 1 BGB verstößt.

    Die Nichtfertigstellung des Objekts stellt sich insoweit als einer der gröbsten denkbaren Vertragsverstöße dar (vgl. BGH NJW 2003, 2158, 2161).

  • OLG Celle, 03.01.2014 - 2 U 164/13

    Zahlung einer Vertragsstrafe aus einem geschlossenen Gewerberaummietvertrag …

    Auszug aus OLG Celle, 14.11.2014 - 2 U 111/14
    Dem folgt der Senat in ständiger Rechtsprechung (vgl. OLG Celle, Beschluss vom 03. Januar 2014, 2 U 164/13, ZMR 2014, 353).

    Gerade in Fällen wie dem vorliegenden, in denen sich ein Vermieter ohne berechtigten Grund weigert, seine Vertragspflichten zu erfüllen, gibt es keine Veranlassung, die Vertragsstrafe der Höhe nach zu begrenzen (OLG Celle, Beschluss vom 03. Januar 2014, 2 U 164/13, ZMR 2014, 353).

  • BGH, 21.12.2011 - VIII ZR 166/11

    Neues Verteidigungsmittel in der Berufungsinstanz: Beeinflussung des …

    Auszug aus OLG Celle, 14.11.2014 - 2 U 111/14
    Diese Voraussetzung ist erfüllt, wenn das erstinstanzliche Gericht durch seine Prozessleitung oder erkennbare rechtliche Beurteilung des Streitverhältnisses die Parteien davon abgehalten hat, zu bestimmten weiteren Gesichtspunkten weiter vorzutragen (vgl. BGH NJW-RR 2012, 341, 342).
  • BGH, 30.06.2006 - V ZR 148/05

    Beurkundungsbedürftigkeit mündlich besprochener Umstände; Berücksichtigung neuer …

    Auszug aus OLG Celle, 14.11.2014 - 2 U 111/14
    § 531 Abs. 2 Nr. 1 ZPO findet indessen nur unter der weiteren, ungeschriebenen Voraussetzung Anwendung, dass die objektiv fehlerhafte Rechtsansicht des Gerichts den erstinstanzlichen Sachvortrag der Partei beeinflusst hat und daher mitursächlich dafür geworden ist, dass sich Parteivorbringen in das Berufungsverfahren verlagert (vgl. BGH NJW-RR 2006, 1292, 1293).
  • BGH, 11.11.2010 - III ZR 57/10

    Vorzeitige Kündigung eines DSL-Vertrags

    Auszug aus OLG Celle, 14.11.2014 - 2 U 111/14
    Eine außerordentliche Kündigung aus wichtigem Grund gemäß § 543 Abs. 1 BGB würde voraussetzen, dass die Kündigungsgründe, auf die die Kündigung gestützt wird, im Risikobereich des Kündigungsgegners liegen (vgl. BGH, Urteil vom 13.12.1995, XII ZR 185/93, ZMR 1996, 309; BGH, Urteil vom 11.11.2010, III ZR 57/10, NJW-RR 2011, 916).
  • OLG Dresden, 16.08.2012 - 5 U 1350/11

    Wirtschaftliche Unmöglichkeit; Wegfall der Geschäftsgrundlage; Kündigung

    Auszug aus OLG Celle, 14.11.2014 - 2 U 111/14
    Dies gilt nur ausnahmsweise, wenn die Abwägung der beiderseitigen Interessen unter Berücksichtigung des Inhaltes der von den Parteien geschlossenen Vereinbarung ergibt, dass das Interesse des Klägers an der Lösung vom Vertrag das Interesse des Beklagten, am Vertrag festzuhalten, übersteigt (vgl. OLG Dresden, Urteil vom 16. August 2012, 5 U 1350/11, MDR -, 85).
  • BGH, 13.12.1995 - XII ZR 185/93

    Außerordentliche Kündigung eines Vertrages unter Berufung auf Treu und Glauben

  • OLG München, 26.05.2004 - 7 U 3802/02

    Zum Schadenersatzanspruch des Konzertveranstalters wegen einer auf Erkrankung des …

  • OLG Bremen, 09.12.2022 - 4 U 20/21

    Wirksamkeit und Angemessenheit einer Vertragsstrafenregelung in einem Mietvertrag …

    Nach der Rechtsprechung des BGH (…Urteil vom 12.03.2003, XII ZR 18/00, juris Rn. 50 ff.) ist geklärt, dass für den Fall der Nichtüberlassung einer erst noch zu errichtenden Gewerbeimmobilie entgegen einer mietvertraglichen Abrede ein Vertragsstrafeversprechen, das die Verwirkung einer täglichen Summe vorsieht, auch ohne Vereinbarung einer Obergrenze zulässig ist und zwar selbst dann, wenn die Vertragsstrafe im Rahmen von AGB vereinbart wurde und am Maßstab des § 307 Abs. 1 BGB zu messen ist (so auch OLG Celle, Beschlüsse vom 03.01.2014, 2 U 164/13, juris Rn. 48 und 14.11.2014, 2 U 111/14, juris Rn. 34).

    Der Schuldner selbst hat es letztlich in der Hand, zur Vertragstreue zurückzukehren und die Vertragsstrafe damit zu begrenzen (OLG Celle, Beschluss 14.11.2014, 2 U 111/14, juris Rn. 36).

    Zudem übersieht der Beklagte, dass der BGH in der bereits zitierten Entscheidung angenommen hat, dass bei der Prüfung der Angemessenheit der Vertragsstrafe im Rahmen des § 307 BGB jedenfalls nicht auf den theoretisch denkbaren Extremfall abzustellen ist, sondern darauf, in welchem Verhältnis der täglich anfallende Betrag zu dem steht, was eine Überschreitung um einen Tag für einen Mieter bedeutet, der seinem Vertragspartner durch diese Klausel von Anfang an deutlich gemacht hat, dass er allergrößten Wert auf pünktliche Fertigstellung legt (vgl. auch OLG Celle, Beschluss 14.11.2014, 2 U 111/14, juris Rn. 36).

    Der BGH hat in dem von ihm entschiedenen Fall diese Grenze bei einer verlangten Vertragsstrafe für 478 Tage jedenfalls als noch nicht erreicht angesehen (BGH…, Urteil vom 12.03.2003, XII ZR 18/00, juris Rn. 52), das OLG Celle bei 212 bzw. 123 Tagen (OLG Celle, Beschlüsse vom 03.01.2014, 2 U 164/13, juris Rn. 55 und 14.11.2014, 2 U 111/14, juris Rn. 40) ebenfalls nicht.

    Entsprechende Entscheidungen hat auch das OLG Celle getroffen (Urteil vom 03.01.2014, 2 U 164/13: Vertragsstrafe: 42.400,00 EUR (212 Tage x 200, 00 EUR) bei einer Nettomonatsmiete von 8.000,00 EUR, die Vertragsstrafe entspricht etwa einer 5-fachen Monatsmiete und Urteil vom 14.04.2014, 2 U 111/14: Vertragsstrafe: 36.900,00 EUR (123 Tage x 300, 00 EUR) bei einer Nettomonatsmiete von ca. EUR 9.200,00, die Vertragsstrafe entspricht etwa einer 4- fachen Monatsmiete).

  • LG Hamburg, 09.11.2017 - 307 O 370/14

    Verschuldensunabhängige Vertragsstrafenklausel ist ausnahmsweise wirksam!

    Bei dem Sonderfall der Vermietung vom Reißbrett trifft den Vermieter eine verschuldensunabhängige Garantiehaftung für die rechtzeitige Übergabe der Mietsache (…vgl. BGH, Urteil vom 12, März 2003 - XII ZR 18/00 -, Rdnr. 52; OLG Celle…, Beschluss vom 3. Januar 201.4 - 2 U 164113, Rdnr. 51; OLG Celle, Beschluss vom 14. November 2014 - 2 U 111/14).
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Rechtsprechung
   BSG, 17.06.2014 - B 2 U 111/14 B   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2014,16417
BSG, 17.06.2014 - B 2 U 111/14 B (https://dejure.org/2014,16417)
BSG, Entscheidung vom 17.06.2014 - B 2 U 111/14 B (https://dejure.org/2014,16417)
BSG, Entscheidung vom 17. Juni 2014 - B 2 U 111/14 B (https://dejure.org/2014,16417)
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Volltextveröffentlichung

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