Rechtsprechung
| OLG Naumburg, 31.08.2006 - 2 U 48/06 (Lw) |
Volltextveröffentlichungen (4)
- Judicialis
BGB § 585a
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
BGB § 585a
Formerfordernisse für Vertrag über die Verlängerung eines Landpachtverhältnisses gemäß § 585a BGB - ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
Pachtrecht - Einhaltung der Schriftform
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Anspruch auf Räumung und Herausgabe von Pachtflächen ; Wirksamkeit einer ordentlichen Kündigung bei Mängeln in der Schriftform des Pachtvertrages; Bedingungen für die Einhaltung des Schriftformerfordernisses; Anforderungen an vertragliche Nachträge und ...
Verfahrensgang
- AG Halle/Saale, 02.03.2006 - 121 Lw 5/05
- OLG Naumburg, 31.08.2006 - 2 U 48/06 (Lw)
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (4)
- BGH, 22.02.1994 - LwZR 4/93
Unterzeichnung der Verlängerungsvereinbarung zu einem Landpachtvertrag durch den …
Auszug aus OLG Naumburg, 31.08.2006 - 2 U 48/06
Der BGH setzt nämlich voraus, dass die neue Urkunde "ebenfalls von beiden Parteien unterzeichnet ist" (BGH, NJW 1994, 1649), also dass die Parteien, die die Haupturkunde unterschrieben haben, auch den Nachtragsvertrag unterschrieben haben. - BGH, 23.02.2000 - XII ZR 251/97
Wahrung der Schriftform bei langfristigen Mietvertrag
Auszug aus OLG Naumburg, 31.08.2006 - 2 U 48/06
In der Rechtsprechung des BGH (NJW-RR 1992, 798 ff.; NJW-RR 2000, 744 f.) findet sich zwar nicht ausdrücklich die Formulierung, dass alle übrigen Bedingungen der "Haupturkunde" ausdrücklich aufrechterhalten werden müssen; der BGH verlangt aber, dass es "unter Einbeziehung des Nachtrags bei dem verbleiben" solle, "was früher bereits formgültig niedergelegt war". - OLG Naumburg, 08.01.2004 - 2 U (Lw) 9/03
Übergang des in einem Landpachtvertrag vereinbarten Kündigungsrechts für den Fall …
Auszug aus OLG Naumburg, 31.08.2006 - 2 U 48/06
Auf das vom Kläger vorprozessual in erster Linie geltend gemachte vertraglich vereinbarte Sonderkündigungsrecht für den Fall der beabsichtigten Eigenbewirtschaftung kommt es nicht an; nach der ständigen Rechtsprechung des Senats (vgl. Urteil vom 08.01.2004, Az. 2 U (Lw) 9/03) würde dem Kläger das Sonderkündigungsrecht nicht zum Erfolg verhelfen, weil es bei Fehlen konkreter Anhaltspunkte für einen abweichenden Willen der vertragschließenden Parteien nur für die ursprünglichen Verpächter bzw. allenfalls deren nächste Familienangehörige gilt. - OLG Düsseldorf, 06.03.1992 - 17 U 201/91
Auszug aus OLG Naumburg, 31.08.2006 - 2 U 48/06
In der Rechtsprechung des BGH (NJW-RR 1992, 798 ff.; NJW-RR 2000, 744 f.) findet sich zwar nicht ausdrücklich die Formulierung, dass alle übrigen Bedingungen der "Haupturkunde" ausdrücklich aufrechterhalten werden müssen; der BGH verlangt aber, dass es "unter Einbeziehung des Nachtrags bei dem verbleiben" solle, "was früher bereits formgültig niedergelegt war".
- AG Wernigerode, 22.04.2014 - 10 Lw 13/13
Schriftformerfordernis bei Landpachtverträgen: Bezugnahme auf Anlagen und auf …
Dies gilt etwa bei einem urkundlichen Nachtrag, z.B. einer Verlängerung der Vertragszeit, wenn hinreichend deutlich auf einen formwirksamen Erstvertrag Bezug genommen wird (…Fassbender u.a., a.a.O. Rz 14; BGH, Urteil vom 09.04.2008 - XII ZR 89/06 - Rz 27; OLG Naumburg, Urteil vom 31.08.2006 -2 U 48/06- Rz. 5, zitiert nach juris).
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Rechtsprechung
| OLG Brandenburg, 26.02.2008 - 2 U 48/06 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- openjur.de
- Judicialis
BGB § 249; ; BGB § ... 253; ; BGB § 823 Abs. 1; ; BGB § 823 Abs. 2; ; BGB § 831 Abs. 1; ; StGB § 230; ; BbgStrG § 49 a; ; Straßenreinigungssatzung § 2 Nr. 1; ; Straßenreinigungssatzung § 4 Nr. 6 S. 2; ; ZPO § 141
- rechtsportal.de
Räum- und Streupflicht auf Gehwegen bei Glättebildung - Beweislast
- Wolters Kluwer (Leitsatz und Volltext)
Schmerzensgeld und Feststellung des Ersatzes künftiger Schäden wegen eines Unfalls als Fußgänger infolge von Glatteis; Verletzung winterdienstlicher Verkehrssicherungspflichten; Übertragung der Räumpflicht und Streupflicht von der Gemeinde auf die Anlieger; Inhalt und ...
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- ebnerstolz.de (Kurzinformation)
Auf Gehwegen besteht nur bei durchgängiger Glättebildung eine Streupflicht
Verfahrensgang
- LG Frankfurt/Oder, 28.08.2006 - 12 O 97/05
- OLG Brandenburg, 26.02.2008 - 2 U 48/06
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (14)
- BGH, 20.10.1994 - III ZR 60/94
Umfang der Streupflicht außerhalb geschlossener Ortschaften an besonders …
Auszug aus OLG Brandenburg, 26.02.2008 - 2 U 48/06
Sie steht vielmehr unter dem Vorbehalt des Zumutbaren, wobei es auch auf die Leistungsfähigkeit des Sicherungspflichtigen ankommt (BGHZ 112, 74, 75 f.; VersR 1995, 721).Für Fußgänger müssen die Gehwege, soweit auf ihnen ein nicht unbedeutender Verkehr stattfindet, sowie die belebten, über die Fahrbahn führenden unentbehrlichen Fußgängerüberwege bestreut werden (BGH VersR 1995, 721, 722; NJW 2003, 3622 ff.).
- OLG Brandenburg, 28.09.1999 - 2 U 11/99
Auszug aus OLG Brandenburg, 26.02.2008 - 2 U 48/06
So braucht der Verkehrssicherungspflichtige nicht zu streuen, wenn angesichts der konkreten Wetterlage das Bestreuen mit abstumpfenden Mitteln nur zu einer unwesentlichen und ganz vorübergehenden Minderung der dem Verkehr drohenden Gefahren führt (Senat, Urteil vom 28.09.1999, Az. 2 U 11/99).Die von der Rechtsprechung entschiedenen Fälle betreffen stets extreme Witterungsbedingungen (s. nur Urteil des Senats vom 28.09.1999, Az. 2 U 11/99).
- BGH, 09.10.2003 - III ZR 8/03
Amtshaftung gegenüber Radfahrer bei Verletzung der Streupflicht auf Fuß- und …
Auszug aus OLG Brandenburg, 26.02.2008 - 2 U 48/06
Für Fußgänger müssen die Gehwege, soweit auf ihnen ein nicht unbedeutender Verkehr stattfindet, sowie die belebten, über die Fahrbahn führenden unentbehrlichen Fußgängerüberwege bestreut werden (BGH VersR 1995, 721, 722; NJW 2003, 3622 ff.).
- BGH, 05.07.1990 - III ZR 217/89
Reichweite der Verkehrssicherungspflicht (Streupflicht) der Gemeinden unter § 1 …
Auszug aus OLG Brandenburg, 26.02.2008 - 2 U 48/06
Sie steht vielmehr unter dem Vorbehalt des Zumutbaren, wobei es auch auf die Leistungsfähigkeit des Sicherungspflichtigen ankommt (BGHZ 112, 74, 75 f.; VersR 1995, 721). - BGH, 21.01.1982 - III ZR 80/81
Bei vereinzelten Glättegefahren nicht unbedingt Streupflicht
Auszug aus OLG Brandenburg, 26.02.2008 - 2 U 48/06
Eine Streu- und Räumpflicht auf Gehwegen setzt aber eine allgemeine Glättebildung und nicht nur das Vorhandensein vereinzelter Glättestellen voraus (BGH VersR 1982, 299; OLG Hamm, Urteil vom 29.01.1993, Az. 9 U 68/92). - BGH, 27.04.1987 - III ZR 123/86
Verkehrssicherungspflicht - Streupflicht - Stadt - Glätte - Ampel
Auszug aus OLG Brandenburg, 26.02.2008 - 2 U 48/06
Zwar besteht eine Räum- und Streupflicht nur im Rahmen des Zumutbaren; insbesondere obliegen dem Streupflichtigen keine zwecklosen Maßnahmen (BGH VersR 1974, 910, 911; 1987, 989; OLG Hamm VersR 1982, 1081; 1984, 645; 1997, 68; OLG Schleswig VersR 1975, 431). - OLG Hamm, 03.07.1995 - 6 U 16/95
Keine Streupflicht bei extremen Witterungsverhältnissen
Auszug aus OLG Brandenburg, 26.02.2008 - 2 U 48/06
Zwar besteht eine Räum- und Streupflicht nur im Rahmen des Zumutbaren; insbesondere obliegen dem Streupflichtigen keine zwecklosen Maßnahmen (BGH VersR 1974, 910, 911; 1987, 989; OLG Hamm VersR 1982, 1081; 1984, 645; 1997, 68; OLG Schleswig VersR 1975, 431). - BGH, 30.04.1974 - III ZR 166/72
Glatteis - Vorbeugendes Streuen - Vorsorgemaßnahmen
Auszug aus OLG Brandenburg, 26.02.2008 - 2 U 48/06
Zwar besteht eine Räum- und Streupflicht nur im Rahmen des Zumutbaren; insbesondere obliegen dem Streupflichtigen keine zwecklosen Maßnahmen (BGH VersR 1974, 910, 911; 1987, 989; OLG Hamm VersR 1982, 1081; 1984, 645; 1997, 68; OLG Schleswig VersR 1975, 431). - OLG Brandenburg, 22.08.1995 - 2 U 1/95
Räum- und Streupflicht der Gemeinde
Auszug aus OLG Brandenburg, 26.02.2008 - 2 U 48/06
Für das Bestehen einer Winterdienstpflicht an dem konkreten Ort in der konkreten Situation ist es jedoch unerheblich, ob die Gemeinde die betreffende Straße in ihren Streuplan bzw. die Straßenreinigungssatzung aufgenommen hat (vgl. Senat VersR 1995, 1439, 1440 m.w.N.). - OLG Hamm, 15.10.1981 - 27 U 73/81
Auszug aus OLG Brandenburg, 26.02.2008 - 2 U 48/06
Zwar besteht eine Räum- und Streupflicht nur im Rahmen des Zumutbaren; insbesondere obliegen dem Streupflichtigen keine zwecklosen Maßnahmen (BGH VersR 1974, 910, 911; 1987, 989; OLG Hamm VersR 1982, 1081; 1984, 645; 1997, 68; OLG Schleswig VersR 1975, 431). - OLG Hamm, 29.01.1993 - 9 U 68/92
Voraussetzungen der Streu- und Räumpflicht bei winterlichen Straßenverhältnissen
- OLG Schleswig, 04.01.1973 - 5 U 198/71
- OLG Hamm, 23.03.1983 - 13 U 231/82
- OLG Hamm, 07.11.1980 - 9 U 316/79
- OLG Karlsruhe, 28.03.2012 - 7 U 104/11
Materieller und immaterieller Schadensersatzanspruch: Sturzunfall eines …
Die Pflichten der Anlieger richten sich hinsichtlich des Umfangs grundsätzlich nach dem Übertragungsakt, hier der Ortssatzung (OLG Brandenburg, Urteil vom 26.02.2008, Az. 2 U 48/06, juris Tz. 28;… Palandt/Sprau, BGB, 71. Aufl., § 823 Rn. 229). - OLG Brandenburg, 28.08.2023 - 2 U 1/23
Schadensersatz aus Glatteisunfall Haftung der Stadt für Glatteisunfall an …
Es genügt insoweit, dass das Streugut die Gefahr des Ausgleitens wenigstens vermindert, mag seine abstumpfende Wirkung auch durch weitere Eisbildung abgeschwächt werden (BGH, Urteil vom 1. Juli 1993 - III ZR 88/92 -, NJW 1993, 2802 = MDR 1994, 673, Rdnr. 13 bei juris; Beschluss vom 8. März 1990 - III ZR 27/89 -, BeckRS 1990, 31062991, Rdnr. 2 bei juris; Senat, Urteil vom 26. Februar 2008 - 2 U 48/06 -, Rdnr. 29 bei juris; Urteil vom 28. September 1999 - 2 U 11/99 -, OLGR Brandenburg 1999, 419 = MDR 2000, 159; OLG Hamm, Urteil vom 14. Januar 2005 - 9 U 116/03 -, OLGR Hamm 2005, 437 = NZV 2005, 526; OLG Hamburg, Urteil vom 24. März 2000 - 11 U 45/98 -, OLGR Hamburg 2000, 422 m. u. N.; OLG Hamm, Urteil vom 15. Oktober 1981 - 27 U 73/81 -, VersR 1982, 1081; Urteil vom 2. Juli 1996 - 27 U 80/96 -, r + s 1997, 285 = ZfS 1998, 6; Tassarek-Schröder/Rönsberg ebd.
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