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Weitere Entscheidung unten: BSG, 03.05.2013

Rechtsprechung
   OLG Saarbrücken, 14.01.2013 - 2 U 85/13   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2013,7643
OLG Saarbrücken, 14.01.2013 - 2 U 85/13 (https://dejure.org/2013,7643)
OLG Saarbrücken, Entscheidung vom 14.01.2013 - 2 U 85/13 (https://dejure.org/2013,7643)
OLG Saarbrücken, Entscheidung vom 14. Januar 2013 - 2 U 85/13 (https://dejure.org/2013,7643)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • openjur.de
  • Rechtsprechungsdatenbank Saarland

    § 139 ZPO, § 233 ZPO, § 234 Abs 1 S 2 ZPO, § 236 ZPO
    Wiedereinsetzung in die Berufungsbegründungsfrist: Nachschieben von Tatsachen zur Ausgangskontrolle bei Übersendung von Schriftstücken per Telefax

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    ZPO § 233; ZPO § 520 Abs. 2
    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumung der Berufungsbegrün

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Voraussetzungen für eine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumung der Berufungsbegründungsfrist

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ...Zitiert selbst (9)

  • BGH, 23.10.2003 - V ZB 28/03

    Zulässigkeit der Rechtsbeschwerde wegen Verletzung des Anspruchs auf effektiven …

    Auszug aus OLG Saarbrücken, 14.01.2013 - 2 U 85/13
    Eine konkrete Einzelanweisung des Rechtsanwalts an sein Büropersonal, einen Frist wahrenden Schriftsatz per Telefax zu übersenden, macht die weitere Ausgangskontrolle somit nicht entbehrlich (BGH, Beschl. v. 15. Juni 2011, X ZB 572/10, NJW 2011, 2367, m.w.N.; BGH, Beschl. v. 7. Juli 2010, XII ZB 59/10, NJW-RR 2010, 1648, m.w.N.; BGH, NJW 2004, 367; BGH, VersR 1999, 996).

    Denn innerhalb dieser Frist müssen mit dem Wiedereinsetzungsgesuch die Tatsachen, soweit sie zur Wiedereinsetzung erforderlich sind, ausdrücklich und bestimmt angegeben werden; hierzu gehören auch alle Tatsachen zur Büroorganisation und Fristenkontrolle, wobei auch der rechtzeitige Ausgang einer Rechtsmittel(begründungs-)schrift und das Bestehen einer zuverlässigen Ausgangskontrolle vorgetragen werden müssen (BGH, NJW 2004, 367 und 2525;… Hüßtege in: Thomas/Putzo, ZPO, 31. Aufl., § 236, Rz. 5, m.w.N.).

  • BGH, 07.07.2010 - XII ZB 59/10

    Wiedereinsetzung nach Versäumung der Berufungsbegründungsfrist: Notwendiger …

    Auszug aus OLG Saarbrücken, 14.01.2013 - 2 U 85/13
    Eine konkrete Einzelanweisung des Rechtsanwalts an sein Büropersonal, einen Frist wahrenden Schriftsatz per Telefax zu übersenden, macht die weitere Ausgangskontrolle somit nicht entbehrlich (BGH, Beschl. v. 15. Juni 2011, X ZB 572/10, NJW 2011, 2367, m.w.N.; BGH, Beschl. v. 7. Juli 2010, XII ZB 59/10, NJW-RR 2010, 1648, m.w.N.; BGH, NJW 2004, 367; BGH, VersR 1999, 996).

    Zwar wird, wenn bloß ein Übermittlungsauftrag erteilt wird, eine solche allgemeine Kanzleianweisung durch die Einzelanweisung nicht außer Kraft gesetzt (BGH, Beschl. v. 7. Juli 2010, XII ZB 59/10, aaO).

  • BGH, 16.06.1998 - XI ZB 13/98

    Versäumung der Berufungsbegründungsfrist - Zurückweisung eines …

    Auszug aus OLG Saarbrücken, 14.01.2013 - 2 U 85/13
    Eine konkrete Einzelanweisung des Rechtsanwalts an sein Büropersonal, einen Frist wahrenden Schriftsatz per Telefax zu übersenden, macht die weitere Ausgangskontrolle somit nicht entbehrlich (BGH, Beschl. v. 15. Juni 2011, X ZB 572/10, NJW 2011, 2367, m.w.N.; BGH, Beschl. v. 7. Juli 2010, XII ZB 59/10, NJW-RR 2010, 1648, m.w.N.; BGH, NJW 2004, 367; BGH, VersR 1999, 996).

    Wenn der geschilderte Ablauf innerhalb der Kanzleiorganisation der Prozessbevollmächtigten des Klägers die zu stellenden Sorgfaltsanforderungen nicht (vollständig) erfüllt, ergibt sich daraus keine Ergänzungsbedürftigkeit seines Vorbringens (BGH, NJW-RR 1992, 1277; BGH, VersR 2000, 1563; VersR 1999, 996;… Hüßtege, aaO; siehe BGH, NJW-RR 2011, 1284; FamRZ 2009, 1132, j.m.w.N.).

  • BGH, 09.06.1992 - VI ZB 9/92

    Sorgfaltspflichten bei Fristenkontrolle

    Auszug aus OLG Saarbrücken, 14.01.2013 - 2 U 85/13
    Wenn der geschilderte Ablauf innerhalb der Kanzleiorganisation der Prozessbevollmächtigten des Klägers die zu stellenden Sorgfaltsanforderungen nicht (vollständig) erfüllt, ergibt sich daraus keine Ergänzungsbedürftigkeit seines Vorbringens (BGH, NJW-RR 1992, 1277; BGH, VersR 2000, 1563; VersR 1999, 996;… Hüßtege, aaO; siehe BGH, NJW-RR 2011, 1284; FamRZ 2009, 1132, j.m.w.N.).

    Es ist nicht Aufgabe des Gerichts, eine anwaltlich vertretene Partei im Rahmen eines Hinweises nach § 139 ZPO darüber zu belehren, welche Maßnahmen der Büroorganisation ein Verschulden bei der Fristversäumung ausschließen und einem Wiedereinsetzungsgesuch zum Erfolg verhelfen würden (BGH, NJW-RR 1992, 1277).Kann somit dieses Vorbringen zur Ausgangskontrolle nicht berücksichtigt werden, stellt deren Fehlen einen dem Kläger anzulastenden Organisationsmangel im Büro seines Prozessbevollmächtigten dar, und ist dieser Mangel für die Fristversäumnis ursächlich, da davon auszugehen ist, dass der Angestellten im Rahmen der Ausgangskontrolle ihr bisheriges Versäumnis aufgefallen wäre.

  • BGH, 15.06.2011 - XII ZB 572/10

    Wiedereinsetzungantrag in eine versäumte Berufungsbegründungsfrist: Inhaltliche …

    Auszug aus OLG Saarbrücken, 14.01.2013 - 2 U 85/13
    Eine konkrete Einzelanweisung des Rechtsanwalts an sein Büropersonal, einen Frist wahrenden Schriftsatz per Telefax zu übersenden, macht die weitere Ausgangskontrolle somit nicht entbehrlich (BGH, Beschl. v. 15. Juni 2011, X ZB 572/10, NJW 2011, 2367, m.w.N.; BGH, Beschl. v. 7. Juli 2010, XII ZB 59/10, NJW-RR 2010, 1648, m.w.N.; BGH, NJW 2004, 367; BGH, VersR 1999, 996).
  • BGH, 19.04.2011 - XI ZB 4/10

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Erforderlicher Sachvortrag zur Wahrung der …

    Auszug aus OLG Saarbrücken, 14.01.2013 - 2 U 85/13
    Wenn der geschilderte Ablauf innerhalb der Kanzleiorganisation der Prozessbevollmächtigten des Klägers die zu stellenden Sorgfaltsanforderungen nicht (vollständig) erfüllt, ergibt sich daraus keine Ergänzungsbedürftigkeit seines Vorbringens (BGH, NJW-RR 1992, 1277; BGH, VersR 2000, 1563; VersR 1999, 996;… Hüßtege, aaO; siehe BGH, NJW-RR 2011, 1284; FamRZ 2009, 1132, j.m.w.N.).
  • BGH, 25.03.2009 - XII ZB 150/08

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumung der …

    Auszug aus OLG Saarbrücken, 14.01.2013 - 2 U 85/13
    Wenn der geschilderte Ablauf innerhalb der Kanzleiorganisation der Prozessbevollmächtigten des Klägers die zu stellenden Sorgfaltsanforderungen nicht (vollständig) erfüllt, ergibt sich daraus keine Ergänzungsbedürftigkeit seines Vorbringens (BGH, NJW-RR 1992, 1277; BGH, VersR 2000, 1563; VersR 1999, 996;… Hüßtege, aaO; siehe BGH, NJW-RR 2011, 1284; FamRZ 2009, 1132, j.m.w.N.).
  • BGH, 15.12.1999 - XII ZB 158/99

    Anforderungen an Darlegung und Glaubhaftmachung beim Wiedereinsetzungsantrag

    Auszug aus OLG Saarbrücken, 14.01.2013 - 2 U 85/13
    Wenn der geschilderte Ablauf innerhalb der Kanzleiorganisation der Prozessbevollmächtigten des Klägers die zu stellenden Sorgfaltsanforderungen nicht (vollständig) erfüllt, ergibt sich daraus keine Ergänzungsbedürftigkeit seines Vorbringens (BGH, NJW-RR 1992, 1277; BGH, VersR 2000, 1563; VersR 1999, 996;… Hüßtege, aaO; siehe BGH, NJW-RR 2011, 1284; FamRZ 2009, 1132, j.m.w.N.).
  • OLG Frankfurt, 25.05.2011 - 13 U 54/11

    Wiedereinsetzung: Anforderungen an den Vortrag des Bevollmächtigten, der für die …

    Auszug aus OLG Saarbrücken, 14.01.2013 - 2 U 85/13
    Rn. 7 Die Kostenentscheidung folgt aus §§ 238 Abs. 4, 97 Abs. 1 ZPO (OLG Frankfurt, Beschl. v. 25. Mai 2011, 13 U 54/11;… Zöller/Greger, ZPO, 29. Aufl., § 238, Rz. 11).
  • OLG Saarbrücken, 04.10.2019 - 2 U 117/19

    Umfang der anwaltlichen Sorgfaltspflicht bei Übersendung einer Berufungbegründung …

    Hierzu hat er grundsätzlich sein Möglichstes zu tun, um Fehlerquellen bei der Eintragung und Behandlung von Rechtsmittel- und Rechtsmittelbegründungsfristen auszuschließen (BGH, Beschluss vom 4. September 2018 - VIII ZB 70/17, NJW-RR 2018, 1325, mwN; Senat, Beschluss vom 14. Januar 2013 - 2 U 85/13, mwN).
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Rechtsprechung
   BSG, 03.05.2013 - B 2 U 85/13 B   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2013,45038
BSG, 03.05.2013 - B 2 U 85/13 B (https://dejure.org/2013,45038)
BSG, Entscheidung vom 03.05.2013 - B 2 U 85/13 B (https://dejure.org/2013,45038)
BSG, Entscheidung vom 03. Mai 2013 - B 2 U 85/13 B (https://dejure.org/2013,45038)
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Wird zitiert von ... (0)Zitiert selbst (6)

  • BSG, 12.04.2005 - B 2 U 5/04 R

    Unfallversicherungsschutz - Wie-Beschäftigter - Jagdunfall - sachlicher …

    Auszug aus BSG, 03.05.2013 - B 2 U 85/13 B
    Die zum Unfall führende Tätigkeit sei vergleichbar mit derjenigen des Treibers, der nach der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts (…BSG SozR Nr. 19 zu § 539 RVO; Urteil vom 12.04.2005 - B 2 U 5/04 R - www.juris.de) der Versicherungspflicht nach § 2 Abs. 2 SGB VII unterliege.

    Maßgebend ist danach die Handlungstendenz des Versicherten (BSG, Urteil vom 12.04.2005, a.a.O.).

    Eine persönliche oder wirtschaftliche Abhängigkeit vom unterstützten Unternehmen ist ebenso wenig erforderlich wie eine Entgeltzahlung (vgl. BSG, Urteil vom 12.04.2005, a.a.O., m. w. N.).

  • BSG, 11.11.2003 - B 2 U 41/02 R

    Unfallversicherungsschutz - Wie-Beschäftigter - Jagdgast - Hegemaßnahmen - …

    Auszug aus BSG, 03.05.2013 - B 2 U 85/13 B
    Nur wenn keine Jagd ausgeübt wurde und der Aufenthalt im Revier im wesentlichen Zwecken des Jagdpächters und seines Unternehmens gedient hat, kann die in Rede stehende Tätigkeit nach § 2 Abs. 2 SGB VII versichert sein (vgl. BSG, Urteil vom 11.11.2003 - B 2 U 41/02 R - www.juris.de, m. w. N.).

    Zur Bestimmung dessen, was zur Jagdausübung gehört, sind die Vorschriften des Jagdrechts zu Grunde zu legen, da es einen hiervon unterschiedlichen Begriff der Jagdausübung in der gesetzlichen Unfallversicherung nicht gibt (BSG, Urteil vom 11.11.2003, a.a.O.).

  • LSG Hessen, 01.12.2009 - L 3 U 229/06

    Gesetzliche Unfallversicherung - Unfallversicherungsschutz eines …

    Auszug aus BSG, 03.05.2013 - B 2 U 85/13 B
    Die Tätigkeit des Hundeführers übt der Kläger seit vielen Jahren aus und bedarf nicht nur der Kenntnisse eines Jägers, sondern darüber hinaus spezieller Kenntnisse und Erfahrungen mit besonderer ausgebildeten Stöberhunden (vgl. zum Unfallversicherungsschutz eines Schweißhundeführers: LSG Darmstadt, Urteil vom 01.12.2009 - L 3 U 229/06 - www.juris.de).

    Neben den vom LSG Darmstadt (vgl. Urteil vom 01.12.2009, a.a.O.) aufgezeigten systematischen Gesichtspunkten - die Jagden sind in § 123 Abs. 1 Nr. 5 SGB VII gesondert zu den in Nr. 7 aufgeführten landwirtschaftlichen Unternehmen genannt - handelte es sich im vorliegenden Fall aber auch insoweit um eine versicherungsfreie Tätigkeit als Jagdgast (§ 4 Abs. 2 Nr. 1 SGB VII).

  • BSG, 02.04.2009 - B 2 U 29/07 R

    Gesetzliche Unfallversicherung - Arbeitsunfall - Unfallmechanismus - …

    Auszug aus BSG, 03.05.2013 - B 2 U 85/13 B
    Die zulässige Berufung der Beklagten ist begründet, denn das SG hat die Beklagte zu Unrecht - und im Übrigen unzulässig unbestimmt (vgl. BSG, Urteile vom 02.04.2009 - B 2 U 29/07 R - und 18.03.2008 - B 2 U 2/07 R - www.juris.de) - zur "Entschädigung" des Ereignisses vom 19.01.2008 als Arbeitsunfall verpflichtet.
  • BSG, 18.03.2008 - B 2 U 2/07 R

    Gesetzliche Unfallversicherung - Unfallversicherungsschutz - freiwillige …

    Auszug aus BSG, 03.05.2013 - B 2 U 85/13 B
    Die zulässige Berufung der Beklagten ist begründet, denn das SG hat die Beklagte zu Unrecht - und im Übrigen unzulässig unbestimmt (vgl. BSG, Urteile vom 02.04.2009 - B 2 U 29/07 R - und 18.03.2008 - B 2 U 2/07 R - www.juris.de) - zur "Entschädigung" des Ereignisses vom 19.01.2008 als Arbeitsunfall verpflichtet.
  • LSG Berlin-Brandenburg, 17.02.2010 - L 3 U 139/07

    Gesetzliche Unfallversicherung - Unfallversicherungsschutz - arbeitnehmerähnliche …

    Auszug aus BSG, 03.05.2013 - B 2 U 85/13 B
    Die Beklagte sieht sich bestätigt durch eine rechtskräftige Entscheidung des LSG Berlin-Brandenburg vom 17.02.2010 - L 3 U 139/07 - und das Ergebnis der Beweisaufnahme im Berufungsverfahren.
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