Rechtsprechung
| OLG Stuttgart, 01.04.1970 - 2 Ws 46/70 |
Volltextveröffentlichung
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- NJW 1970, 2224
Wird zitiert von ... (4)
- OLG Köln, 14.03.2000 - Ss 10/00
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gegen die Versäumung der …
Anm. Meyer; OLG Stuttgart NJW 1970, 2224 u. StV 1987, 309; OLG Köln 2. StS NStZ-RR 1998, 240 [241]; SenE v. 13.11.1979 - 1 Ws 13/79 - = VRS 59, 42; SenE v. 15.10.1982 - 1 Ws 20/82 - = VRS 64, 199 [200]; SenE v. 25.02.1992 - Ss 58/92 - SenE v. 19.08.1994 - Ss 341/94 - SenE v. 19.09.1995 - Ss 311/95 - Kleinknecht/Meyer-Goßner, StPO, 44. Aufl., § 329 Rdnr. 41; Gollwitzer, in: Löwe-Rosenberg, StPO, 24. Aufl., § 329 Rdnr. 117; Pfeiffer, StPO, 2. Aufl., § 329 Rdnr. 11; Schlüchter, in: SK-StPO, § 235 Rndr. - BGH, 11.11.1986 - 1 StR 207/86
Nachprüfung der ordnungsgemäßen Ladung zur Berufungsverhandlung im …
Dieser revisionsgerichtlichen Nachprüfung steht die Möglichkeit nicht entgegen, dem Angeklagten - der mangels ordnungsgemäßer Ladung im Rechtssinne nicht ausgeblieben ist - in entsprechender Anwendung des § 329 Abs. 3 in Verbindung mit §§ 44 und 45 StPO Wiedereinsetzung in den vorigen Stand zu gewähren, ein Weg, den die herrschende Meinung beschreitet, weil derjenige, der zu Unrecht als säumig behandelt worden ist, einem Säumigen gleichgestellt werden müsse (so schon OLG München HRR 1938 Nr. 427 und vor allem OLG Bremen MDR 1960, 244; OLG Stuttgart NJW 1970, 2224 [OLG Stuttgart 01.04.1970 - 2 Ws 46/70]; OLG Celle JR 1979, 121; OLG Frankfurt MDR 1980, 513; OLG Düsseldorf StV 1982, 216, 217; OLG Hamm NStZ 1982, 521; ebenso Wendisch JR 1976, 426 sowie 1981, 131; a. A. KG JR 1976, 425; 1984, 78, 79 und K. Meyer JR 1979, 122 sowie NStZ 1982, 523). - BVerfG, 02.06.1987 - 2 BvR 1389/86
Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör durch Zugrundelegung eines nicht …
Nach obergerichtlicher Rechtsprechung kann es in Betracht kommen, in Wiedereinsetzungsverfahren Wiedereinsetzung darum zu gewähren, weil in einem vorangegangenen Verfahren zwar rechtskräftig, aber rechtsirrig die Versäumung der Frist angenommen wurde, in die Wiedereinsetzung begehrt wird (vgl. OLG Oldenburg, MDR 1968, 941, 942; OLG Stuttgart, NJW 1970, 2224, 2225; OLG Frankfurt, MDR 1980, 513).Nach überwiegender, gut vertretbarer Auffassung greifen diese Erwägungen jedoch nur dann ein, wenn der Betroffene an dem Sachverhalt, der zur rechtsirrigen Annahme der Fristversäumnis führte, schuldlos ist (vgl. OLG Bremen, MDR 1960, 244; OLG Oldenburg, MDR 1968, 941, 942; OLG Stuttgart, NJW 1970, 2224, 2225; a.A. wohl die hierzu ungenau formulierte Entscheidung OLG Frankfurt, MDR 1980, 513).
- BGH, 10.01.1974 - VII ZR 28/72
Geschäftsbedingungen: Ausschluß von Schadensersatz und Rücktritt bei Fehlschlagen …
Insoweit läßt die vom Berufungsgericht vorgenommene Auslegung keinen Verstoß gegen die Grundsätze erkennen, daß Freizeichnungsklauseln eng und nicht über ihren Wortlaut hinaus auszulegen sind (BGHZ 22, 90, 96; BGH NJW 1960, 1661; 1962, 388, 389; 1970, 383, 386; 1970, 2224, 2245).
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