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Rechtsprechung
   OLG Köln, 08.06.1982 - 21 WF 78/82   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1982,2448
OLG Köln, 08.06.1982 - 21 WF 78/82 (https://dejure.org/1982,2448)
OLG Köln, Entscheidung vom 08.06.1982 - 21 WF 78/82 (https://dejure.org/1982,2448)
OLG Köln, Entscheidung vom 08. Juni 1982 - 21 WF 78/82 (https://dejure.org/1982,2448)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Abänderung der Entscheidung über die Gewährung von Prozesskostenhilfe ohne Raten bei Beruhen der ursprünglichen Entscheidung auf einer fehlerhaften Beurteilung; Beachtung einer im Vertrauen auf die zunächst erfolgte Prozesskostenhilfebewilligung getätigten finanziellen ...

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • FamRZ 1982, 1226 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (6)Zitiert selbst (2)

  • BVerfG, 22.01.1959 - 1 BvR 154/55

    Armenrecht

    Auszug aus OLG Köln, 08.06.1982 - 21 WF 78/82
    Dieser Zweck besteht darin, die prozessuale Stellung von Bemittelten und Unbemittelten weitgehend anzugleichen und auf diese Weise den verfassungsrechtlichen Gleichheitssatz (Art. 3 Abs. 1 GG) sowie das Sozialstaatsprinzip der Verfassung (Art. 20 Abs. 1 GG) zu verwirklichen (vgl. BVerfG in NJW 1959/715 und 1960/331).
  • BVerfG, 12.01.1960 - 1 BvL 17/59

    Gerichtskostenvorschuß

    Auszug aus OLG Köln, 08.06.1982 - 21 WF 78/82
    Dieser Zweck besteht darin, die prozessuale Stellung von Bemittelten und Unbemittelten weitgehend anzugleichen und auf diese Weise den verfassungsrechtlichen Gleichheitssatz (Art. 3 Abs. 1 GG) sowie das Sozialstaatsprinzip der Verfassung (Art. 20 Abs. 1 GG) zu verwirklichen (vgl. BVerfG in NJW 1959/715 und 1960/331).
  • OLG Schleswig, 31.01.2012 - 10 WF 249/11

    Verfahrenskostenhilfe für Stufenantrag

    Es wird allerdings die Auffassung vertreten, wie § 120 Abs. 4 ZPO diene auch § 124 Nr. 3 ZPO nicht dazu, Rechtsanwendungsfehler des Gerichts bei vollständigen und richtigen Angaben zu korrigieren (…Zöller-Geimer § 124 ZPO Rn. 13; a.A. OLG Zweibrücken v. 7.3.1988 - 2 WF 12/88, JurBüro 1988, 1062; OLG Bremen v. OLG Bremen v. 5.3.1985 - 5 WF 237/84, FamRZ 1985, 728; OLG Köln v. 8.6.1982 - 21 WF 78/82, FamRZ 1982, 1226).

    Vor einer Korrektur einer zunächst zu Gunsten eines Antragstellers erfolgten fehlerhaften Beurteilung der wirtschaftlichen Verhältnisse ist festzustellen, ob der Antragsteller im Vertrauen auf die Bewilligung Dispositionen getroffen hat, die es nunmehr als unbillig erscheinen lassen, nachträglich eine Zahlungsanordnung zu treffen oder gar eine Bewilligung aufzuheben (zutr. OLG Köln v. 8.6.1982 - 21 WF 78/82, FamRZ 1982, 1226, bei juris Tz. 13ff; OLG Bremen v. 5.3.1985 - 5 WF 237/84, FamRZ 1985, 728; im Ansatz auch LSG Schleswig v. 12.11.2008 - L 5 B 209/08 KR PKH, zitiert nach juris, Tz. 13 unter Hinweis auf §§ 45 SGB X, 48 VwVfG).

  • OLG Köln, 30.11.1983 - 25 WF 206/83
    Eine Entscheidung des Oberlandesgerichts Köln an der angegebenen Fundstelle gibt es nicht; gemeint ist wahrscheinlich ein Beschluß des Oberlandesgerichts Köln vom 8. Juni 1982, der in FamRZ 1982, 1226 veröffentlicht worden ist, allerdings nur durch Abdruck zweier Leitsätze, nicht der Gründe.

    Ergibt sich, daß diese Voraussetzungen in Wahrheit nicht vorgelegen haben, so kann das Gericht die Bewilligung, und zwar von Amts wegen, aufheben (vgl. OLG Köln FamRZ 1982, 1226), und zwar unabhängig davon, ob die Partei insofern ein Verschulden trifft oder nicht (LAG Bremen Rpfleger 1983, 365).

  • LAG Hamm, 27.01.2006 - 4 Ta 745/05

    Aufhebung der PKH-Bewilligung wegen Nichtvorliegens der …

    Hat die Partei richtige und vollständige Angaben zu ihren persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen gemacht und hat das Prozessgericht uneingeschränkt Prozesskostenhilfe bewilligt, ist eine Abänderung oder Aufhebung von Amts wegen aufgrund einer geänderten Beurteilung der Sach- und Rechtslage (OLG Stuttgart v. 05.04.1984 - 15 WF 140/84, FamRZ 1984, 722 = Justiz 1984, 397; OLG Hamburg v. 15.11.1995 - 12 WF 146/95, FamRZ 1996, 874 = Rpfleger 1996, 163; OLG Karlsruhe v. 31.05.2000 - 2 WF 40/00 + 2 WF 41/00, juris Dok-Nr. KORE401822001; a.A. OLG Köln v. 08.06.1982 - 21 WF 78/82, FamRZ 1982, 1226; OLG Zweibrücken v. 26.09.1984 - 2 WF 172/83, Rpfleger 1985, 165) oder einer rechtsirrig erfolgten Bewilligung nicht zulässig (OLG Hamm v. 28.05.1984 - 3 WF 125/84, JurBüro 1985, 1266 = NJW 1984, 2837 = Rpfleger 1984, 432; OLG Brandenburg v. 01.07.1999 - 9 WF 94/99, FamRZ 2000, 1229 = MDR 2000, 174 = OLGR Brandenburg 2000, 61; a.A. OLG Bremen v. 05.03.1985 - 5 WF 237/84 [b], FamRZ 1985, 728; OLG Zweibrücken v. 07.03.1988 - 2 WF 12/88, JurBüro 1988, 1062 [Mümmler]).
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