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Rechtsprechung
   AG Neuwied, 14.02.2000 - 22 IK 28/99   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2000,15573
AG Neuwied, 14.02.2000 - 22 IK 28/99 (https://dejure.org/2000,15573)
AG Neuwied, Entscheidung vom 14.02.2000 - 22 IK 28/99 (https://dejure.org/2000,15573)
AG Neuwied, Entscheidung vom 14. Februar 2000 - 22 IK 28/99 (https://dejure.org/2000,15573)
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Volltextveröffentlichung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NZI 2000, 334
 
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Wird zitiert von ... (8)

  • BGH, 21.07.2005 - IX ZR 115/04

    Zulässigkeit der Aufrechnung gegen Steuererstattungsansprüche des Schuldners in …

    § 294 Abs. 3 InsO sei als Ausnahmevorschrift anzusehen, die zugunsten einzelner Gläubiger wie der Arbeitgeber in bestimmten Fällen die an sich ausgeschlossene Aufrechnung gestatte (vgl. AG Neuwied NZI 2000, 334, 335;… HK-InsO/Landfermann, InsO 3. Aufl. § 295 Rn. 9;… Uhlenbruck/Vallender, aaO § 294 Rn. 34; Grote ZInsO 2001, 452, 453 ff).
  • AG Göttingen, 19.03.2004 - 74 IK 74/02

    Anforderungen an die Durchführung eines Insolvenzverfahrens; Voraussetzungen für …

    Rn. 11 c) Im Rahmen der Entscheidung gemäß § 309 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 InsO werden Steuererstattungsansprüche teilweise nicht als Arbeitseinkommen angesehen (AG Neuwied NZI 2000, 334, 335; LG Koblenz ZInsO 2000, 507, 508; AG Wittlich ZInsO 2003, 577 = ZVI 2003, 428; Hilbertz/Busch ZInsO 2000, 491, 492), teilweise bleibt die Frage dahingestellt (AG Göttingen ZInsO 2001, 329 = NZI 2001, 270).

    Diese Frage wird in der Rechtsprechung kontrovers diskutiert (bejahend LG Koblenz ZInsO 2000, 507; ablehnend AG Neuwied NZI 2000, 334; AG Göttingen ZInsO 2001, 329 = NZI 2001, 270; AG Wittlich ZInsO 2003, 577 = ZVI 2003, 428).

  • FG Münster, 02.09.2005 - 11 K 3099/04

    Aufrechnung in der Insolvenz

    Rn. 28 Der Einkommensteuererstattungsanspruch war auch durch den Beklagten erfüllbar, denn der Anspruch der Klägerin war nicht von der im Rahmen des Restschuldbefreiungsverfahrens erfolgten Abtretung der Bezüge der Klägerin im Sinne des § 287 Abs. 2 InsO umfasst (siehe hierzu: BFH-Urteil vom 21. Juli 2005 IX ZR 115/04, JURIS-Dokument; FG Münster Urteil vom 12. November 2004 11 K 1959/04 AO, EFG 2005, 251; LG Koblenz Beschluss vom 13. Juni 2000, ZinsO 2000, 507; AG Neuwied Beschluss vom 14. Februar 2000, NZI 2000, 334; AG Göttingen Beschluss vom 19. März 2004, ZinsO 2004, 456, Stephan in Münchner Kommentar § 287 InsO Rn 40, Grote InsO 2001, 452; aA AG Gifhorn, Urteil vom 12. Juni 2001, ZInsO 2001, 630;… Vallender in Uhlenbrock, InsO 12. Auflage, § 287 Rn 31).

    BGH Urteil vom 21. Juli 2005 IX ZR 115/04, JURIS-Dokument, FG Schleswig-Holstein Urteil vom 18. November 2004, EFG 2005, 333; Hessisches FG Urteil vom 29. November 2004, EFG 2005, 331; FG Düsseldorf Beschluss vom 10. November 2004, ZInsO 2004, 1368, LG Koblenz Beschluss vom 13. Juni 2000, ZinsO 2000, 507; AG Göttingen, Beschluss vom 27. Februar 2001, ZinsO 2001, 329; Hilbertz/Busch ZinsO 2000, 491; ; aA AG Wittlich Beschluss vom 4. Mai 2003, ZinsO 2003, 577, AG Neuwied Beschluss vom 14. Februar 2000, NZI 2000, 334; Grote ZinsO 2001, 452; Schmidt ZinsO 2003, 547; Uhlenbrock InsO 12. Aufl. § 294 Rz 34).

  • FG Hessen, 15.03.2005 - 11 K 938/03

    Aufrechnung von Steuererstattungsansprüchen im Restschuldbefreiungsverfahren

    Allerdings sind Rechtsprechung und Literatur teilweise der Auffassung, der insolvenzrechtliche Grundsatz der gleichmäßigen Befriedigung aller Gläubiger schließe eine Aufrechnung durch das Finanzamt aus; andernfalls sei eine unzulässige Sonderbefriedigung eines einzelnen Gläubigers gegeben (AG Neuwied, Beschluss vom 14.02.2000 22 IK 28/99, NZI 2000, 334f.; AG Göttingen, Beschluss vom 27.02.2001 74 IK 136/00, NZI 2001, 270f.; AG Wittlich, Beschluss vom 04.05.2003 7b IK 70/02, ZInsO 2003, 577ff.; Grote, ZInsO 2001, 452, 453ff.; Schmidt, ZInsO 2003, 547f.;… Vallender, in Uhlenbruck, InsO, 12. Aufl. 2003, § 294 Rz. 34).
  • FG Hessen, 29.11.2004 - 10 K 2356/04

    Aufrechnung mit Steuererstattungsansprüchen im Restschuldbefreiungsverfahren

    Allerdings sind Rechtsprechung und Literatur teilweise der Auffassung, der insolvenzrechtliche Grundsatz der gleichmäßigen Befriedigung aller Gläubiger schließe eine Aufrechnung durch das Finanzamt aus; andernfalls sei eine unzulässige Sonderbefriedigung eines einzelnen Gläubigers gegeben (AG Neuwied, Beschluss vom 14.02.2000 22 IK 28/99, NZI 2000, 334 f.; AG Göttingen, Beschluss vom 27.02.2001 74 IK 136/00, NZI 2001, 270 f.; AG Wittlich, Beschluss vom 04.05.2003 7b IK 70/02, ZInsO 2003, 577 ff.; Grote, ZInsO 2001, 452, 453 ff.; Schmidt, ZInsO 2003, 547 f;… Vallender, in Uhlenbruck, InsO, 12. Aufl. 2003, § 294 Rz. 34).
  • FG Münster, 12.11.2004 - 11 K 1959/04

    Abtretung von Forderungen des Schuldners im Restschuldbefreiungsverfahren umfasst …

    Rn. 23 Die Frage, inwieweit Steuererstattungsansprüche von der Abtretung gemäß § 287 Abs. 2 InsO erfasst sind, ist in Rechtsprechung und Literatur umstritten (bejahend: AG Gifhorn, Urteil vom 12. Juni 2001, ZInsO 2001, 630;… Vallender in Uhlenbrock, InsO 12. Auflage, § 287 Rn 31; ablehnend: LG Koblenz Beschluss vom 13. Juni 2000, ZInsO 2000, 507; AG Neuwied Beschluss vom 14. Februar 2000, NZI 2000, 334; AG Göttingen Beschluss vom 19. März 2004, ZInsO 2004, 456, Stephan in Münchner Kommentar § 287 InsO Rn 40).
  • AG Göttingen, 27.02.2001 - 74 IK 136/00

    Eröffnung eines Verbraucherinsolvenzverfahrens wegen Zahlungsunfähigkeit; Antrag …

    Die Gegenauffassung (AG Neuwied NZI 2000, 334) stellt auf den insolvenzrechtlichen Grundsatz der Gleichbehandlung der Gläubiger (§§ 1, 294 InsO) ab und sieht in einer Aufrechnungsmöglichkeit des Finanzamtes eine unzulässige Sonderbefriedigung dieses konkreten Gläubigers (vgl. § 294 Abs. 2 InsO).
  • AG Göttingen, 27.02.2001 - 14 IK 136/00

    Anforderungen an die Durchführung eines Insolvenzverfahrens; Voraussetzungen für …

    Die Gegenauffassung (AG Neuwied, NZI 2000, 334) stellt auf den insolvenzrechtlichen Grundsatz der Gleichbehandlung der Gläubiger (§§ 1, 194 InsO) ab und sieht in einer Aufrechnungsmöglichkeit des FA eine unzulässige Sonderbefriedigung dieses konkreten Gläubigers (vgl. § 294 Abs. 2 InsO).
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