Rechtsprechung
| OVG Sachsen, 06.07.1995 - 3 S 156/94 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)
Durchführung der Abwasserbehandlung und -entsorgung durch einen kommunalen Zweckverband; Durchführung der Abwasserentsorgung auf Grundlage einer Zweckverbandssatzung; Zulässigkeit des Widerrufs der Beitrittserklärung zu einem Zweckverband für Abwasserentsorgung bei ...
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VG Leipzig, 25.03.1994 - 1 K 97/94
- OVG Sachsen, 06.07.1995 - 3 S 156/94
Wird zitiert von ... (13) Zitiert selbst (1)
- VGH Baden-Württemberg, 20.03.1989 - 1 S 247/87
Zweckverband: Ausfertigung der Gründungssatzung - Kündigung der Mitgliedschaft
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- VerfG Brandenburg, 20.01.2000 - VfGBbg 53/98
Rückwirkende Heilung von Gründungsmängeln bei Abwasserzweckverbänden durch …
Diese Auffassung wurde nicht nur in der Kommentarliteratur vertreten (s. etwa Schlemp, Kommunalverfassung, 1990, Teil II, B 1, § 61;… Bretzinger/Büchner-Uhder, Kommunalverfassung, Handbuch für die kommunale Praxis in den neuen Bundesländern, 1990, § 61 DDR-KV, Rdn. 2, 3 und 6; s. auch die Nachweise bei Klügel, LKV 1998, 169 m.w.N.), sondern auch in der kommunalen Praxis (…s. etwa die in Zusammenarbeit mit dem Bundesinnenministerium entstandene Arbeitshilfe der Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände zur Gründung von Zweckverbänden, 1991, S. 4), in der Rechtsprechung (s. zur Fortgeltung des RZwVerbG etwa OVG Sachsen, LKV 1997, 223; LKV 1997, 418 und LKV 1997, 420; Brandenburgisches OLG, LKV 1997, 426 f.; LG Potsdam, LKV 1997, 430 f.), nicht zuletzt auch von den Landesgesetzgebern in den neuen Bundesländern, wie sich etwa darin zeigt, dass mit der Einführung der Landesgesetze über die kommunale Gemeinschaftsarbeit das RZwVerbG jeweils aufgehoben wurde (s. für das Land Brandenburg § 32 Ziffer 1 GKG, für Mecklenburg-Vorpommern § 177 Abs. 3 Nr. 3 Kommunalverfassung MV). - LVerfG Mecklenburg-Vorpommern, 04.02.1999 - LVerfG 1/98
Zweckverbände
Die Gerichte nahmen, soweit sie mit der Frage der Fortgeltung des Zweckverbandsgesetzes vom 07.06.1939 befaßt waren, bis zu dem Beschluß des Oberverwaltungsgerichts Magdeburg vom 14.05.1997 (LKV 1997, 417 f) sowie dem kurz darauf ergangenen Urteil des Landesverfassungsgerichts Sachsen-Anhalt vom 03.07.1997 (…LKV 1997, S. 411 f) ebenfalls an, daß dieses Gesetz auch für den von § 170 a Abs. 1 KV M-V erfaßten Zeitraum Geltung beanspruchte (vgl. OVG Bautzen, LKV 1997, S. 223 sowie LKV 1997, S. 420;… OLG Brandenburg, LKV 1997, S. 427; VG Schwerin…, Urt. vom 19.02.1997 - 4 A 1092/95). - OVG Sachsen, 13.08.2025 - 4 A 241/23
Kündigung der Mitgliedschaft in einem Zweckverband
Das Gesetz habe seit der Entscheidung des Sächsischen Oberverwaltungsgerichts vom 6. Juli 1995 (LKV 1997, 420), mit der einem einzelnen Verbandsmitglied ein Kündigungsrecht aus wichtigem Grund grundsätzlich zugebilligt worden sei, diverse Änderungen durch den Gesetzgeber erfahren.So trifft bereits die Annahme nicht zu, das Sächsische Oberverwaltungsgericht habe mit seiner Entscheidung vom 6. Juli 1995 (SächsOVG, Beschl. v. 6. Juli 1995 - 3 S 156/94 -, LKV 1997, 420) einem einzelnen Verbandsmitglied ein Kündigungsrecht aus wichtigem Grund grundsätzlich zugebilligt.
- LVerfG Sachsen-Anhalt, 12.12.1997 - LVG 12/97
Umwandlung der auf der Grundlage der Kommunalverfassung der DDR bis zum …
Das Reichszweckverbandsgesetz vom 7. Juni 1939 (RGBl I 979) ergänzt die Regelungen des § 61 KommVfG nicht; denn es ist nicht Landesrecht von Sachsen-Anhalt geworden (LVfG-LSA, LKV 1997, 411; Wellmann LKV 1997, 402; a. A. OVG Bautzen, Beschl. v. 06.07.1995 - 3 S 156/94 -, LKV 1997, 425 und vom 07.05.1997 - 2 S 179/95 -, LKV 1997, 418;… OLG Brandenburg, Urt. v. 25.09.1996 - 3 U 57/95 -, LKV 1997, 426;… LG Potsdam, Urt. v. 11.12.1996 - 4 O 427/95 -, LKV 1997, 430; Sommerschuh in Arbeitshilfe für die Praxis in den Kommunen der neuen Bundesländer der Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände zur Gründung von Zweckverbänden, S. 4). - OVG Niedersachsen, 12.12.2002 - 10 L 109/00
Ausscheiden aus einem Zweckverband
Angesichts dieser strikten Regelung, durch die der Zweckverband für die austrittswillige Gemeinde vom Freiverband zum Zwangsverband werden kann, wird in Rechtsprechung und Literatur die Frage diskutiert, ob es mit den gesetzlichen Regelungen zum Ausscheiden aus dem Zweckverband sein Bewenden haben kann oder ob dem einzelnen Verbandsglied beim Vorliegen eines wichtigen Grundes ein Kündigungsrecht oder zumindest ein Anspruch auf Entlassung aus dem Zweckverband zukommt (vgl. Oppenländer/Dolde, Auswirkungen veränderter Verhältnisse auf den Zweckverband als Freiverband, DVBl. 1995, 637 ff.; Leinenbach, Kündigung einer Zweckverbandsmitgliedschaft aus wichtigem Grund und kommunalaufsichtliche Genehmigung, LKV 2001, 497 ff., Pencereci /Blum, Die rechtliche und wirtschaftliche Situation unwirksam gegründeter Zweckverbände, LKV 1998, 172, 176 ff.; Dietlein, Wege aus dem Zweckverband, LKV 1999, 41;… VGH Mannheim, Urt. v. 20.3.1989 - 1 S 247/87 -, NVwZ-RR S. 215 ff.; OVG Koblenz, Beschl. v. 6.12.1993 - 7 B 12364/93 -, NVwZ-RR 1994, 685 ff.; Sächsisches OVG, Beschl. v. 6.7.1995 - 3 S 156/94 -, LKV 1997, 420 ff.;… VG Magdeburg, Urt. v. 20.6.2001 - 9 A 533/99 MD -, LKV 2001, 521 ff.).Bei Letzteren besteht ein besonderes, im öffentlichen Interesse geschütztes Vertrauen der übrigen Mitglieder auf die Dauerhaftigkeit der Gemeinschaftslösung (so Sächsisches OVG, Beschl. v. 6.7.1995 - 3 S 156/94 -, LKV 1997, 420).
- OVG Sachsen-Anhalt, 12.12.2002 - A 2 S 464/98
Zweckverband, Austritt, Feststellung, Genehmigung, Grund, wichtiger, Abwasser, …
Grundsätzlich gilt aber, dass an die Möglichkeit des Austritts einer Mitgliedsgemeinde aus einem Zweckverband hohe Anforderungen zu stellen sind (…vgl. OVG LSA, Beschl. v. 06.03.2000 - A 2 S 364/98 - VGH BW, Urt. v. 20.03.1989 - 1 S 247/87 -, NVwZ-RR 1990, 215, m. w. N.; SächsOVG, Beschl. v. 06.07.1995 - 3 S 156/94 -, LKV 1997, 420; Dehn, GkZ Schleswig-Holstein, § 18 Anm. 8.1; Schön, GKG Hessen, § 20 Anm. 5); denn ein Zweckverband ist für die von ihm zu erfüllende Aufgabe auf Dauer angelegt, so dass für jedes Mitglied grundsätzlich die Pflicht zur Verbandstreue besteht (…Schön, a.a.O.). - VerfG Brandenburg, 20.01.2000 - VfGBbg 3/99
Beschwerdebefugnis; kommunale Selbstverwaltung; Organisationshoheit; …
Diese Auffassung wurde nicht nur in der Kommentarliteratur vertreten (s. etwa Schlemp, Kommunalverfassung, 1990, Teil II, B 1, § 61;… Bretzinger/Büchner-Uhder, Kommunalverfassung, Handbuch für die kommunale Praxis in den neuen Bundesländern, 1990, § 61 DDR-KV, Rdn. 2, 3 und 6; s. auch die Nachweise bei Klügel, LKV 1998, 169 m.w.N.), sondern auch in der kommunalen Praxis (…s. etwa die in Zusammenarbeit mit dem Bundesinnenministerium entstandene Arbeitshilfe der Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände zur Gründung von Zweckverbänden, 1991, S. 4), in der Rechtsprechung (s. zur Fortgeltung des RZwVerbG etwa OVG Sachsen, LKV 1997, 223; LKV 1997, 418 und LKV 1997, 420; Brandenburgisches OLG, LKV 1997, 426 f.; LG Potsdam, LKV 1997, 430 f.), nicht zuletzt auch von den Landesgesetzgebern in den neuen Bundesländern, wie sich etwa darin zeigt, daß mit der Einführung der Landesgesetze über die kommunale Gemeinschaftsarbeit das RZwVerbG jeweils aufgehoben wurde (s. für das Land Brandenburg § 32 Ziffer 1 GKG, für Mecklenburg-Vorpommern § 177 Abs. 3 Nr. 3 Kommunalverfassung MV). - VG Ansbach, 19.10.2021 - AN 4 K 20.00502
Austritt einer Mitgliedsgemeinde aus dem Zweckverband - Zum Vorliegen eines …
Nicht ausreichend für einen wichtigen Grund i.S.d. Art. 44 Abs. 3 KommZG hingegen ist die Enttäuschung über die Entwicklung eines Zweckverbandes, wozu insbesondere Erwartungen über einen finanziell günstigeren Ausgang gegenüber der alleinigen Aufgabenerledigung gehören (VG Regensburg, U.v. 16.03.2005, Az. RN 3 K 04.00617, Rn. 39 f., juris, unter Verweis auf OVG Bautzen, B.v. 06.07.1995, Az. 3 S 156/94, LKV 1997, 420, 421;… OVG Magdeburg, B.v. 06.03.2000, Az. A 2 S 364/98, Rn. 5 juris; VGH Mannheim, U.v. 20.03.1989, Az. 1 S 247/87). - OVG Sachsen-Anhalt, 13.01.2005 - 4 L 241/03
Zweckverband, Kündigung, Austritt, Feststellung, Verwaltungsakt, feststellender …
Grundsätzlich gilt aber, dass an die Möglichkeit des Austritts einer Mitgliedsgemeinde aus einem Zweckverband hohe Anforderungen zu stellen sind (…vgl. OVG LSA, Beschl. v. 06.03.2000 - A 2 S 364/98 - VGH BW, Urt. v. 20.03.1989 - 1 S 247/87 -, NVwZ-RR 1990, 215, m. w. N.; SächsOVG, Beschl. v. 06.07.1995 - 3 S 156/94 -, LKV 1997, 420; Dehn, GkZ Schleswig-Holstein, § 18 Anm. 8.1; Schön, GKG Hessen, § 20 Anm. 5); denn ein Zweckverband ist für die von ihm zu erfüllende Aufgabe auf Dauer angelegt, so dass für jedes Mitglied grundsätzlich die Pflicht zur Verbandstreue besteht (…Schön, a.a.O.). - OVG Sachsen, 09.09.1998 - 2 S 382/95
Wirksamkeit einer Satzung für die öffentliche Abwasserbeseitigung; Errichtung …
Kontextvorschau leider nicht verfügbar - VG Gießen, 03.09.2004 - 8 E 3701/02
Kündigung einer Mitgliedschaft in einem Zwangsverband - kommunales …
- OVG Sachsen-Anhalt, 06.03.2000 - A 2 S 364/98
- VG Leipzig, 20.06.2000 - 6 K 2280/99
Verfahren des vorläufigen Rechtsschutzes gegen die Erhebung einer Umlage; …
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Rechtsprechung
| VGH Baden-Württemberg, 30.08.1994 - 3 S 156/94 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- openjur.de
Nachbarklage gegen Baugenehmigung - kein auf GG Art 14 stützbarer Abwehranspruch mit der Begründung einer "unmittelbaren Rechtsverletzung in Richtung auf Duldung eines Notwegrechts" im Einzelfall; Gebietscharakter der Umgebungsbebauung nach BauGB § 34 Abs 2
- juris (Volltext/Leitsatz)
Besprechungen u.ä.
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)
Nachbarschutz bei Inanspruchnahme eines Wegegrundstücks? (IBR 1995, 224)
Verfahrensgang
- VG Freiburg, 21.10.1993 - 5 K 1947/92
- VGH Baden-Württemberg, 30.08.1994 - 3 S 156/94
Wird zitiert von ... (11) Zitiert selbst (2)
- BVerwG, 26.03.1976 - IV C 7.74
Nachbarrechtlicher Abwehranspruch gegen eine rechtswidrige ein Notwegerecht nach …
Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 30.08.1994 - 3 S 156/94
Können Stellplätze, die im Zusammenhang mit einem Gebäude (hier: Sparkassenfiliale) genehmigt sind, nur über ein im Privateigentum von Nachbarn stehendes Wegegrundstück angefahren werden, scheidet ein auf eine Verletzung des Art. 14 Abs. 1 GG gestützter öffentlicher Abwehranspruch, der mit einer "unmittelbaren Rechtsverschlechterung in Richtung auf die Duldung eines Notwegrechts" gemäß § 917 Abs. 1 BGB begründet wird (vgl BVerwG, Urt v 26.03.1976, BVerwGE 50, 282), aus, wenn das Baugrundstück im übrigen in angemessener Breite an öffentlichen Verkehrsflächen liegt und dadurch ausreichend erschlossen ist.Eine Eigentumsverletzung kommt bei einer solchen Sachlage nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. BVerwG, Urteil v. 26.3.1976, BVerwGE 50, 282 = BRS 30 Nr. 140) jedoch nur dann in Betracht, wenn die Baugenehmigung infolge Fehlens der Erschließung objektiv rechtswidrig wäre und dadurch für die Kläger "in Richtung auf die Duldung eines Notwegrechts" (vgl. § 917 Abs. 1 BGB) eine unmittelbare Rechtsverschlechterung in der Weise bewirkte, daß sie gehindert wären, der Inanspruchnahme des Notwegrechts die Rechtswidrigkeit des Vorhabens entgegenzuhalten.
- BVerwG, 16.09.1993 - 4 C 28.91
5 Garagen im Wohngebiet - §§ 12, 15 BauNVO, § 34 Abs. 2 BauGB, bundesrechtlich …
Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 30.08.1994 - 3 S 156/94
§ 34 Abs. 2 BauGB, der hinsichtlich der Zulässigkeit eines Vorhabens nach der Art seiner baulichen Nutzung auf die insoweit auch im Rahmen dieser Bestimmung nachbarschützenden Vorschriften der Baunutzungsverordnung verweist (vgl. hierzu nunmehr BVerwG, Urteil 16.9.1993, BVerwGE 94, 152 = BauR 1994, 223 unter Änderung seiner bisherigen Rechtsprechung) wenn die Eigenart der näheren Umgebung einem der in der Baunutzungsverordnung bezeichneten Baugebiete entspricht, ist dagegen nicht einschlägig, denn die Eigenart der näheren Umgebung des Baugrundstücks der Beigeladenen entspricht nach dem Ergebnis des vom Senat eingenommenen Augenscheins keinem dieser Baugebiete.
- VG Trier, 15.10.2014 - 5 K 948/14
Keine Wohnungsprostitution in Trier
Indes kommt es - wie bereits im Rahmen der Bestimmung der näheren Umgebung dargelegt - letztlich nicht darauf an, ob die hier konkret niedergelassene Fahrschule aufgrund ihrer Größe und logistischen Organisation (z.B. anderweitiger Abstellort für die Fahrschulfahrzeuge) in einem allgemeinen Wohngebiet ausnahmsweise nach § 4 Abs. 3 Nr. 2 BauNVO als sonstiger nicht störender Gewerbetrieb (vgl. dazu BayVGH, Beschluss vom 21. Mai 2001 - 1 ZB 00.3206 -, juris; VG Ansbach, Urteil vom 13. Juli 2011 - AN 3 K 10.01467 -, juris) oder nur in einem Mischgebiet (§ 6 Abs. 2 Nr. 4 BauNVO) genehmigungsfähig ist (vgl. VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 30. August 1994 - 3 S 156/94 -, juris). - OVG Sachsen-Anhalt, 14.11.2006 - 2 L 504/02
Baugenehmigung für Werbeanlage
Insoweit ist in erster Linie auf die nach den Bestimmungen der BauNVO in den verschiedenen Baugebieten allgemein zulässigen Nutzungen abzustellen; Nutzungen die in einem Baugebiet nach der BauNVO nur ausnahmsweise zulässig sind, stehen der Einordnung in ein solches Baugebiet entgegen, wenn sie sich nicht auf Ausnahmefälle beschränken und eine prägende Wirkung auf die Umgebung ausüben (vgl. VGH BW, Urt. v. 30.08.1994 - 3 S 156/94 -, BWGZ 1995, 152). - OVG Sachsen-Anhalt, 11.05.2006 - 2 K 1/05
Normenkontrolle eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes
Insoweit ist in erster Linie auf die nach den Bestimmungen der BauNVO in den verschiedenen Baugebieten allgemein zulässigen Nutzungen abzustellen; Nutzungen, die in einem Baugebiet nach der BauNVO nur ausnahmsweise zulässig sind, stehen der Einordnung in ein solches Baugebiet entgegen, wenn sie sich nicht auf Ausnahmefälle beschränken und eine prägende Wirkung auf die Umgebung ausüben (vgl. VGH BW, Urt. v. 30.08.1994 - 3 S 156/94 -, BWGZ 1995, 152).
- OVG Sachsen-Anhalt, 29.04.2005 - 2 K 328/00
Planung von Universitätsgelände neben Wohngebiet zulässig
Insoweit ist in erster Linie auf die nach den Bestimmungen der BauNVO in den verschiedenen Baugebieten allgemein zulässigen Nutzungen abzustellen; Nutzungen, die in einem Baugebiet nach der BauNVO nur ausnahmsweise zulässig sind, stehen der Einordnung in ein solches Baugebiet entgegen, wenn sie sich nicht auf Ausnahmefälle beschränken und eine prägende Wirkung auf die Umgebung ausüben (vgl. VGH BW, Urt. v. 30.08.1994 - 3 S 156/94 -, BWGZ 1995, 152). - OVG Thüringen, 22.01.1998 - 1 ZEO 73/98
Bauplanungs-, Bauordnungs- und Städtebauförderungsrecht; Zulassung; Beschwerde; …
Ein Abwehranspruch käme vielmehr allenfalls dann in Betracht, wenn das Baugrundstück nur durch diese konkrete Zufahrt erschlossen werden könnte (vgl. VGH Bad.- Württ., U. v. 30.8.1994 - 3 S 156/94 - zitiert nach juris). - VG München, 05.09.2019 - M 11 K 18.614
Erfolglose Nachbarklage gegen Baugenehmigung zur Erweiterung einer Gewerbehalle
Das Erfordernis der freien Zugänglichkeit von Stellplätzen ist allerdings ebenfalls nicht nachbarschützend, selbst dann nicht, wenn die Parkplätze nur über fremde Grundstücke erreichbar sind (VGH Mannheim, U.v. 30.8.1994 - 3 S 156/94 - BWGZ 1995, 152). - VGH Baden-Württemberg, 08.08.1996 - 8 S 1954/96
Rechtsschutzbedürfnis für eine gerichtliche Anordnung der sofortigen …
Denn die Vorschriften über die erforderliche Anzahl von Stellplätzen (§ 37 Abs. 1 LBO) gewähren den Nachbarn keine eigenen Rechtspositionen (vgl. VGH Bad.-Württ., Urt. v. 30.8.1994 - 3 S 156/94 - BWGZ 1995, 153;… Sautter, LBO, 2. Aufl., § 39 RdNr. 8.) Die Befürchtungen der Beigeladenen, sie könnten durch Küchendünste aus dem genehmigten Anbau unzumutbar beeinträchtigt werden, sind nicht nachvollziehbar. - VG Augsburg, 11.07.2012 - Au 5 K 11.1144
Errichtung einer beleuchteten zweiseitigen Werbeanlage; Innenbereich; …
Insoweit ist in erster Linie auf die nach den Bestimmungen der Baunutzungsverordnung in den verschiedenen Baugebieten allgemein zulässigen Nutzungen abzustellen; Nutzungen, die in einem Baugebiet nach der BauNVO nur ausnahmsweise zulässig sind, stehen der Einordnung in ein solches Baugebiet entgegen, wenn sie sich nicht auf Ausnahmefälle beschränken und eine prägende Wirkung auf die Umgebung ausüben (VGH BW vom 30.8.1994 Az. 3 S 156/94 ). - VG Halle, 26.03.2012 - 2 A 64/12
Bauvorbescheid für Textil- und Restpostenmarkt; Anforderungen an das Vorliegen …
Insoweit ist in erster Linie auf die nach den Bestimmungen der BauNVO in den verschiedenen Baugebieten allgemein zulässigen Nutzungen abzustellen; Nutzungen, die in einem Baugebiet nach der BauNVO nur ausnahmsweise zulässig sind, stehen der Einordnung in ein solches Baugebiet entgegen, wenn sie sich nicht auf Ausnahmefälle beschränken und eine prägende Wirkung auf die Umgebung ausüben (VGH Baden-Württemberg, Urt. v. 30.08.1994 - 3 S 156/94 - BWGZ 1995, 152). - VG Augsburg, 09.02.2012 - Au 5 K 10.1797
Errichtung einer Werbeanlage; Gemengelage; Werbeanlagensatzung (unwirksam); …
Insoweit ist in erster Linie auf die nach den Bestimmungen der Baunutzungsverordnung in den verschiedenen Baugebieten allgemein zulässigen Nutzungen abzustellen; Nutzungen, die in einem Baugebiet nach der BauNVO nur ausnahmsweise zulässig sind, stehen der Einordnung in ein solches Baugebiet entgegen, wenn sie sich nicht auf Ausnahmefälle beschränken und eine prägende Wirkung auf die Umgebung ausüben (vgl. VGH Baden-Württemberg vom 30.8.1994, Az: 3 S 156/94; juris). - VG Freiburg, 01.10.1998 - 5 K 44/97
Drittwiderspruch gegen eine Baugenehmigung; Nachbarschutz beim Bauen im …
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