Rechtsprechung
| OLG Schleswig, 10.09.2002 - 3 U 10/01 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- Judicialis
- IWW
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
BGB § 133 § 154 Abs. 2 § 157 § 723 Abs. 3
Unwirksamkeit einer für den Fall des Ausscheidens aus einer ärztlichen Praxisgemeinschaft getroffenen Abfindungsvereinbarung - Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)
Wirksamkeit einer Abfindungsvereinbarung; Ausscheiden aus ärztlicher Praxisgemeinschaft ; Abgrenzung von "Praxisgemeinschaft" und "Gemeinschaftspraxis"; Partnerschaft nach neuem Partnerschaftsgesetz; Grundsätze über die in Vollzug gesetzte fehlerhafte Gesellschaft; ...
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (7)
- BGH, 29.09.1999 - XII ZR 313/98
Wahrung der Schriftform eines langfristigen Grundstückspachtvertrages
Auszug aus OLG Schleswig, 10.09.2002 - 3 U 10/01
Der BGH hat wiederholt ausgesprochen, dass selbst bei Vorliegen einer konstitutiven Schriftformverabredung die gesetzliche Regel des § 154 Abs. 2 BGB dann nicht zum Zuge kommt, wenn die Parteien den nur mündlich geschlossenen Vertrag einverständlich durchführen und so "stillschweigend" die Schriftformabrede wieder aufheben (vgl. BGH NJW-RR 1997, 669, 670; BGH NJW 2000, 354, 357). - BGH, 20.06.1997 - V ZR 39/96
Vereinbarung der Zahlung einer der Höhe nach nicht bestimmten Miete in einem …
Auszug aus OLG Schleswig, 10.09.2002 - 3 U 10/01
Eine Ausnahme wird davon nur insofern gemacht, als trotz Bindungswillens der Parteien das wirksame Zustandekommen eines Vertrages an der Lückenhaftigkeit seiner Regelungen scheitern kann, wenn diese unausfüllbar sind (vgl. BGH NJW 1990, 1234, 1235; BGH NJW 1997, 2671, 2672). - BGH, 20.09.1989 - VIII ZR 143/88
Mindestanforderungen an Inhalt und Bestimmtheit eines …
Auszug aus OLG Schleswig, 10.09.2002 - 3 U 10/01
Eine Ausnahme wird davon nur insofern gemacht, als trotz Bindungswillens der Parteien das wirksame Zustandekommen eines Vertrages an der Lückenhaftigkeit seiner Regelungen scheitern kann, wenn diese unausfüllbar sind (vgl. BGH NJW 1990, 1234, 1235; BGH NJW 1997, 2671, 2672).
- BGH, 24.02.1983 - I ZR 14/81
Zustandekommen eines Vertrages durch schlüssiges Verhalten
Auszug aus OLG Schleswig, 10.09.2002 - 3 U 10/01
Entsprechendes gilt, wenn die Parteien mit der tatsächlichen Durchführung des Vertrages beginnen, obwohl sie sich in einem Punkt noch nicht geeinigt haben (vgl. BGH NJW 1983, 1727, 1728). - BGH, 27.01.1997 - II ZR 213/95
Reichweite revisionsrechtlicher Beurteilung der dem Tatrichter vorbehaltenen …
Auszug aus OLG Schleswig, 10.09.2002 - 3 U 10/01
Der BGH hat wiederholt ausgesprochen, dass selbst bei Vorliegen einer konstitutiven Schriftformverabredung die gesetzliche Regel des § 154 Abs. 2 BGB dann nicht zum Zuge kommt, wenn die Parteien den nur mündlich geschlossenen Vertrag einverständlich durchführen und so "stillschweigend" die Schriftformabrede wieder aufheben (vgl. BGH NJW-RR 1997, 669, 670; BGH NJW 2000, 354, 357). - OLG Bamberg, 15.04.1998 - 3 U 74/95
Auszug aus OLG Schleswig, 10.09.2002 - 3 U 10/01
Von diesem gesetzlichen Regelfall geht auch das vom Kläger in dem nicht nachgelassenen Schriftsatz vom 23. August 2002 zitierte OLG Bamberg in seinem Urteil vom 15. April 1998, abgedruckt in NZG 1998, 897 ff, aus. - RG, 09.10.1905 - I 133/05
Kündigungsrecht des Gesellschafters
Auszug aus OLG Schleswig, 10.09.2002 - 3 U 10/01
Schon das Reichsgericht hat ein solches Abfindungsgeld als unzulässig und eine darauf gerichtete Vereinbarung als unwirksam erachtet (RGZ 61, 328, 329/330).
- OLG Naumburg, 09.02.2012 - 1 U 67/11
BGB-Gesellschaft: Invollzugsetzung einer Gemeinschaftspraxis; Kündigung gegenüber …
Aber selbst wenn man einen jederzeit kündbaren durch Invollzugsetzung zustande gekommenen Gesellschaftsvertrag (unter Hinweis auf Hanseatisches OLG Bremen, Urteil vom 13.7.2001 - 4 U 6/01 - [NZG 2002, 173]; Schleswig-HolsteinischesOLG Urteil vom 10.9.2002 - 3 U 10/01 [z.B. MedR 2004, 56]; jeweils zitiert nach juris) in einer solchen Situation grundsätzlich annehmen würde, könne kein Bindungswille festgestellt werden, weil - wie der Abbruch der Vertragsverhandlungen zeige - über zentrale Punkte eben keine Einigung erzielt worden sei. - OLG München, 15.01.2014 - 20 U 3001/13
Wirksamkeit eines Konkurrenzverbots in einem Vertrag über die Zusammenarbeit …
Es handelte sich um eine Praxisgemeinschaft (vgl. dazu sowie zur Abgrenzung von der Gemeinschaftspraxis Schleswig-Holsteinisches OLG, Urt. vom 10.9.2002, Az. 3 U 10/01, MedR 2004, 56).
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Rechtsprechung
| LSG Hamburg, 03.04.2002 - L 3 U 10/01, L 3 U 13/01 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Sozialgerichtsbarkeit.de
Unfallversicherung
- Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung
(Volltext/Leitsatz)
Veranlagung zu den Gefahrklassen (§§ 730, 734 Abs.1 RVO; §§ 157, 159 SGB VII)
- juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- SG Hamburg, 26.01.2001 - S 26 U 203/98
- LSG Hamburg, 03.04.2002 - L 3 U 10/01, L 3 U 13/01
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (6)
- BSG, 21.08.1991 - 2 RU 54/90
Arbeitnehmerüberlassung - Gefahrtarifstelle - Unfallversicherungsbeitrag
Auszug aus LSG Hamburg, 03.04.2002 - L 3 U 10/01
Nach der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts ist es deswegen grundsätzlich zulässig, die Unternehmen der Arbeitnehmerüberlassung zu einem gemeinsamen Gewerbezweigtarif zu veranlagen (Bundessozialgericht, Urteil vom 21.08.1991, 2 RU 54/90, in: HV-Info 1991, 2159 = Ez AÜG Nr. 387).Gerade bei komplexen Sachverhalten und einem Unternehmenszweig wie dem der Arbeitnehmerüberlassung, der sich sprunghaft entwickelt und verändert (vgl. Bundessozialgericht, Urteil vom 21.08.1991, 2 RU 54/90, a.a.O.), gehört hierzu auch ein zeitlicher Anpassungsspielraum (vgl. Bundessozialgericht…, Urteil vom 12. Dezember 1985, 2 RU 40/85, in: SozR 2200 § 731 Nr. 2).
Diese auf Einzelfälle begrenzte Korrekturmöglichkeit entbindet die Beklagte jedoch auch für die Zukunft nicht von ihrer Pflicht zu einer an die wirtschaftliche Entwicklung angepassten Ausgestaltung des Gefahrtarifs (vgl. Bundessozialgericht, Urteil vom 21.08.1991, 2 RU 54/90, a.a.O.).
- BSG, 12.12.1985 - 2 RU 40/85
Unfallversicherung - Gefahrklassenbildung
Auszug aus LSG Hamburg, 03.04.2002 - L 3 U 10/01
Gerade bei komplexen Sachverhalten und einem Unternehmenszweig wie dem der Arbeitnehmerüberlassung, der sich sprunghaft entwickelt und verändert (vgl. Bundessozialgericht…, Urteil vom 21.08.1991, 2 RU 54/90, a.a.O.), gehört hierzu auch ein zeitlicher Anpassungsspielraum (vgl. Bundessozialgericht, Urteil vom 12. Dezember 1985, 2 RU 40/85, in: SozR 2200 § 731 Nr. 2).Ein Belastungsgefälle liegt nämlich noch nicht dann vor, wenn die zufallsbehaftete Unfalllast der einzelnen Unternehmen differiert, da Unterschiede der individuellen Unfalllasten der zusammengefassten Einzelunternehmen systemimmanent sind (vgl. Bundessozialgericht, Urteil vom 12. Dezember 1985, a.a.O.).
- BVerfG, 04.03.1982 - 1 BvR 34/82
Auszug aus LSG Hamburg, 03.04.2002 - L 3 U 10/01
Bei der Aufstellung von Gefahrtarifen lässt das Gleichbehandlungsgebot eine den Bedürfnissen der Massenverwaltung entsprechende Typisierung zu, wobei Härten im Einzelfall hinzunehmen sind (vgl. Bundesverfassungsgericht, Beschluss vom 04.03.1982, 1 BvR 34/82 in: SozR 2200 § 734 Nr. 2).
- BSG, 22.03.1983 - 2 RU 27/81
Aufstellung eines Gefahrtarifs - Veranlagung abgrenzbarer Unternehmensteile - …
Auszug aus LSG Hamburg, 03.04.2002 - L 3 U 10/01
Nützlichkeits- und Zweckmäßigkeitserwägungen spielen jedoch keine Rolle (vgl. Bundessozialgericht, Urteil vom 22. März 1983, 2 RU 27/81, in: BSGE 55, 26 m. w. N.). - LSG Hamburg, 03.04.2002 - L 3 U 14/01
UV-Zuständigkeit der VBG für Arbeitsüberlassungsunternehmen - keine …
Auszug aus LSG Hamburg, 03.04.2002 - L 3 U 10/01
Die Frage der Zuständigkeit der Beklagten für das Unternehmen der Klägerin ist Streitgegenstand des Berufungsverfahrens L 3 U 14/01. - LSG Hamburg, 03.04.2002 - L 3 U 13/01
Auszug aus LSG Hamburg, 03.04.2002 - L 3 U 10/01
Die Veranlagung für das Jahr 1997 sowie nach dem Gefahrtarif 1998 (Az: L 3 U 13/01) ist an den Vorschriften des SGB VII zu messen (…§ 219 Abs. 1 Satz 1 und 2, Siebtes Buch Sozialgesetzbuch, Gesetzliche Unfallversicherung, SGB VII, vgl. Lauterbach, Unfallversicherung, Sozialgesetzbuch VII, Kommentar zum Siebten Buche des Sozialgesetzbuchs und zu weiteren die Unfallversicherung betreffenden Gesetzen, Rdnr. 2 zu § 219 SGB VII).
- LSG Schleswig-Holstein, 12.02.2003 - L 8 U 90/02
Höhe der Beiträge zur gesetzlichen Unfallversicherung; Rechtmäßigkeit der …
Kontextvorschau leider nicht verfügbar - SG Hamburg, 18.09.2002 - S 36 U 257/02
Rechtmäßige UV-Beitragsveranlagung - Gefahrtarif 2001 - …
Insoweit weist sie darauf hin, dass das Sächsische Landessozialgericht mit Urteil vom 07.03.2001, Az.: L 2 U 151/99, das Saarländische Landessozialgericht mit Urteil vom 31.10.2001, Az.: L 2 U 117/00, das Landessozialgericht Schleswig-Holstein mit Urteil vom 06.02.2002, Az.: L 8 U 50/01, das Landessozialgericht Hamburg mit Urteil vom 03.04.2002, Az.: L 3 U 10/01 und L 3 U 13/01, sowie das Landessozialgericht Berlin mit Urteil vom 16.04.2002, Az.: L 2 U 66/00, die Gefahrtarife 1995 bzw. 1998 bezüglich der Zeitarbeitsunternehmen für rechtmäßig gehalten haben. - LSG Rheinland-Pfalz, 09.01.2003 - L 2 ER-U 46/02
Sozialgerichtliches Verfahren - einstweiliger Rechtsschutz - Anordnung der …
Im Übrigen haben auch alle anderen LSG, welche bisher über den Gefahrtarif der Beschwerdegegnerin entschieden haben, die gleiche Rechtsauffassung vertreten vgl Sächsisches LSG, Urteil vom 7.3.2001, Az.: L 2 U 151/99; LSG für das Saarland, Urteil vom 31.10.2001, Az.: L 2 U 117/00; LSG Schleswig-Holstein, Urteil vom 6.2.2002, Az.: L 8 U 50/01; LSG Hamburg, Urteil vom 3.4.2002, Az.: L 3 U 10/01; LSG Berlin, Urteil vom 16.4.2002, Az.: L 2 U 66/00. Die gegenteilige Meinung des SG Würzburg (Gerichtsbescheid vom 18.3.2002, Az S 5 U 287/01) vermag nicht zu überzeugen. - LSG Hamburg, 03.04.2002 - L 3 U 13/01 Auf den Rechtsstreit L 3 U 10/01 (Veranlagung nach dem Gefahrtarif 1995) finden noch für die Jahre 1995 und 1996 die Vorschriften der Reichsversicherungsordnung (RVO) Anwendung.
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Rechtsprechung
| OLG Hamm, 21.11.2001 - 3 U 10/01 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- openjur.de
- NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
- Wolters Kluwer
Schadensersatzansprüche wegen Suizidversuchs infolge fehlerhafter Medikation
- juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- LG Münster, 19.10.2000 - 11 O 1097/98
- OLG Hamm, 21.11.2001 - 3 U 10/01
Wird zitiert von ... (0) Zitiert selbst (2)
- BGH, 29.05.2001 - VI ZR 120/00
Annahme eines groben Behandlungsfehlers im Arzthaftungsprozeß
Auszug aus OLG Hamm, 21.11.2001 - 3 U 10/01
Grob ist der Behandlungsfehler dann, wenn der Arzt einen Fehler begangen hat, der aus objektiver Sicht nicht mehr verständlich erscheint, weil er einem Arzt schlechterdings nicht unterlaufen darf (ständige Rechtsprechung des BGH, zuletzt NJW 2001 S. 2792 und 2794, jeweils mit weiteren Nachweisen). - OLG Hamm, 10.01.2001 - 3 U 16/00
Notwendigkeit einer weitergehenden Diagnostik im Hinblick auf ein entzündliches …
Auszug aus OLG Hamm, 21.11.2001 - 3 U 10/01
Sie dient insbesondere nicht der Beweisführung des Patienten im Haftungsprozeß (Senat, Urteil vom 10.01.2001, 3 U 16/00, nicht angenommen vom BGH; Steffen/Dressler;… Arzthaftungsrecht 8. Aufl. 1999 Rz. 457 mit weiteren Nachweisen aus der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes).
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Rechtsprechung
| OLG Hamburg, 02.05.2002 - 3 U 10/01 |
Volltextveröffentlichung
- juris (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- ZUM 2002, 647
Wird zitiert von ... (2)
- OLG Stuttgart, 28.10.2020 - 4 U 656/19
Geringfügige Veränderung des Liedes "Zum Geburtstag viel Glück" - Geburtstagslied
- LG Frankfurt/Main, 14.12.2017 - 3 O 96/16
Zum urheberrechtlichen und wettbewerbsrechtlichen Schutzumfang bei Modeschmuck
Ein Schutz kann aber entstehen, wenn die Idee eine konkrete Gestalt angenommen hat, beispielsweise in Form eines bestimmten Modeschmucks (…Dreier/Schulze, a.a.O., § 2 Rn. 37; vgl. OLG Hamburg, Urt. v. 02.05.2002 - 3 U 10/01, ZUM 2002, 647 [BGH 06.12.2001 - I ZR 316/98] Rn. 95 - juris - Brown Girl II).
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