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Rechtsprechung
   OLG Celle, 13.10.2010 - 3 U 159/10   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2010,9080
OLG Celle, 13.10.2010 - 3 U 159/10 (https://dejure.org/2010,9080)
OLG Celle, Entscheidung vom 13.10.2010 - 3 U 159/10 (https://dejure.org/2010,9080)
OLG Celle, Entscheidung vom 13. Oktober 2010 - 3 U 159/10 (https://dejure.org/2010,9080)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • openjur.de

    Bereicherung bzw. Schadenersatz: Anspruch wegen einer Zuzahlungspflicht nach der Tilgung eines endfälligen Darlehens durch eine Kapitallebensversicherung

  • Entscheidungsdatenbank Niedersachsen

    § 280 Abs. 1 BGB; § 364 Abs. 2 BGB
    Beratungspflichten der finanzierenden Bank bei Tilgung eines Darlehens durch eine Kapitallebensversicherung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 364 Abs. 2; BGB § 280 Abs. 1
    Beratungspflichten der finanzierenden Bank bei Tilgung eines Darlehens durch eine Kapitallebensversicherung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • EVERS.OK(Abodienst) (Leitsatz)

    Endfälliges Darlehen, Kapitallebensversicherung, Tilgung erfüllungshalber, Hinweispflicht bei erfahrenem Kunden

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Beratungspflichten der finanzierenden Bank bei Tilgung eines Darlehens durch eine Kapitallebensversicherung

Verfahrensgang

  • LG Stade - 5 O 303/09
  • OLG Celle, 13.10.2010 - 3 U 159/10

Papierfundstellen

  • ZIP 2011, 465 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ...Zitiert selbst (9)

  • BGH, 20.11.2007 - XI ZR 259/06

    Risiko der Unterdeckung bei Tilgung von Krediten aus einer …

    Auszug aus OLG Celle, 13.10.2010 - 3 U 159/10
    Das Risiko der Unterdeckung hat grundsätzlich der Darlehensnehmer zu tragen (BGH, Beschluss vom 20. November 2007 - XI ZR 259/06, WM 2008, 121 f.).
  • OLG Karlsruhe, 04.04.2003 - 15 U 8/02

    Darlehen: Tilgung durch eine den Darlehensbetrag nicht deckende …

    Auszug aus OLG Celle, 13.10.2010 - 3 U 159/10
    Dies entspricht auch der üblichen Bankpraxis (…BGH, a. a. O.; OLG Karlsruhe, Urteil vom 4. April 2003 - 15 U 8/02 -, WM 2003, 2412 ff, juris Rn. 34).
  • BGH, 18.11.2003 - XI ZR 322/01

    Aufklärungs- und Beratungspflichten einer Bank bei Finanzierung einer zu …

    Auszug aus OLG Celle, 13.10.2010 - 3 U 159/10
    Rn. 20 a) Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist eine Bank in der Regel nicht gehalten, den Kreditbewerber von sich aus auf mögliche Bedenken gegen die Zweckmäßigkeit der gewählten Kreditart hinzuweisen (BGH, Urteil vom 18. November 2003 - XI ZR 322/01, WM 2004, 172, 174).
  • BGH, 07.10.1997 - XI ZR 233/96

    Anwendung des VerbrKrG auf vor dem Inkrafttreten geschlossene Kreditverträge

    Auszug aus OLG Celle, 13.10.2010 - 3 U 159/10
    Das ist bei einer Konditionenanpassung im Rahmen einer sogenannten unechten Abschnittsfinanzierung nicht der Fall (BGH, Urteil vom 7. Oktober 1997 - XI ZR 233/96, WM 1997, 2353 ff, zitiert nach juris).
  • BGH, 09.03.1989 - III ZR 269/87

    Aufklärungspflicht einer Bank beim Abschluß eines mit einer …

    Auszug aus OLG Celle, 13.10.2010 - 3 U 159/10
    Stellt sich die Vertragskombination aus Festkredit und Kapitallebensversicherung für den Kreditnehmer wirtschaftlich ungünstiger dar als ein marktüblicher Ratenkredit kann die Bank nach Treu und Glauben daher gehalten sein, den Kreditnehmer im Rahmen der Vertragsverhandlungen von sich aus darüber aufzuklären, in welchen wesentlichen Punkten sich der mit einer Kapitallebensversicherung verbundene Festkredit von einem üblichen Ratenkredit unterscheidet, welche vertragsspezifischen Vor- und Nachteile sich aus einer derartigen Vertragskombination ergeben und was ihn der Kredit unter Berücksichtigung der Vor- und Nachteile kosten wird (vgl. BGH, Urteil vom 9. März 1989 - III ZR 269/87, NJW 1989, 1667 ff; Urteil vom 3. April 1990 - XI ZR 261/89 = BGHZ 111, 117 ff).
  • BGH, 06.12.1994 - XI ZR 99/94

    Anforderungen an die Form der Abänderung von Altverträgen

    Auszug aus OLG Celle, 13.10.2010 - 3 U 159/10
    Nach der Überleitungsvorschrift des Art. 9 des Gesetzes über Verbraucherkredite, zur Änderung der ZPO und anderer Gesetze, gilt für Kreditverträge, die - wie der vorliegende - vor dem Inkrafttreten dieses Gesetzes geschlossen worden sind, das bisherige Recht (BGH, Beschluss vom 6. Dezember 1994 - XI ZR 99/94, WM 1995, 103, juris Rn. 2).
  • BGH, 03.04.1990 - XI ZR 261/89

    Ermittlung der Gesamtbelastung bei Vereinbarung eines Festkredits mit …

    Auszug aus OLG Celle, 13.10.2010 - 3 U 159/10
    Stellt sich die Vertragskombination aus Festkredit und Kapitallebensversicherung für den Kreditnehmer wirtschaftlich ungünstiger dar als ein marktüblicher Ratenkredit kann die Bank nach Treu und Glauben daher gehalten sein, den Kreditnehmer im Rahmen der Vertragsverhandlungen von sich aus darüber aufzuklären, in welchen wesentlichen Punkten sich der mit einer Kapitallebensversicherung verbundene Festkredit von einem üblichen Ratenkredit unterscheidet, welche vertragsspezifischen Vor- und Nachteile sich aus einer derartigen Vertragskombination ergeben und was ihn der Kredit unter Berücksichtigung der Vor- und Nachteile kosten wird (vgl. BGH, Urteil vom 9. März 1989 - III ZR 269/87, NJW 1989, 1667 ff; Urteil vom 3. April 1990 - XI ZR 261/89 = BGHZ 111, 117 ff).
  • OLG Koblenz, 07.12.2006 - 5 U 735/06

    Pflicht der Bank zu Hinweisen auf die Gefahren der Unterdeckung bei Tilgung eines …

    Auszug aus OLG Celle, 13.10.2010 - 3 U 159/10
    Überdies besteht im Regelfall keine Pflicht der Bank, einen Kunden über das Risiko einer möglichen Unterdeckung der Lebensversicherung aufzuklären (Senatsbeschlüsse vom 13. Januar 2009 - 3 U 248/08 und vom 14. Mai 2009 - 3 U 42/09; ebenso OLG Koblenz, WM 2007, 497 ff).
  • OLG Stuttgart, 01.07.2009 - 3 U 248/08

    Haftung des Fixkostenspediteurs eines multimodalen Transports bei einem …

    Auszug aus OLG Celle, 13.10.2010 - 3 U 159/10
    Überdies besteht im Regelfall keine Pflicht der Bank, einen Kunden über das Risiko einer möglichen Unterdeckung der Lebensversicherung aufzuklären (Senatsbeschlüsse vom 13. Januar 2009 - 3 U 248/08 und vom 14. Mai 2009 - 3 U 42/09; ebenso OLG Koblenz, WM 2007, 497 ff).
  • FG Münster, 11.04.2024 - 3 K 959/22

    Bemessung der Erbschaftssteuer bei Abtretung von Ansprüchen aus …

    Das entspricht nicht nur der üblichen Bankpraxis (BGH, Beschluss vom 20.11.2007 XI ZR 259/06, WM 2008, 121; OLG Celle, Beschluss vom 13.10.2010 3 U 159/10, juris), sondern war auch - wovon die Beteiligten übereinstimmend ausgehen - im vorliegenden Fall so gewollt und vereinbart.
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Rechtsprechung
   OLG Hamburg, 12.07.2012 - 3 U 159/10   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2012,25422
OLG Hamburg, 12.07.2012 - 3 U 159/10 (https://dejure.org/2012,25422)
OLG Hamburg, Entscheidung vom 12.07.2012 - 3 U 159/10 (https://dejure.org/2012,25422)
OLG Hamburg, Entscheidung vom 12. Juli 2012 - 3 U 159/10 (https://dejure.org/2012,25422)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Justiz Hamburg

    Aufstockpackung

    Art 13 Abs 2 EGV 40/94, Art 36 AEUV
    Verletzung einer Gemeinschaftsmarke durch Umpackung eines Arzneimittels beim Parallelimport: Künstliche Marktabschottung bei Ausschluss von einem Teilmarkt; Wahlfreiheit des Parallelimporteurs zwischen Auffüllpackung und Bündelpackung

  • rechtsportal.de

    Begriff der künstlichen Marktabschottung i.S. von Art. 36 AEUV; Notwendigkeit des Umpackens parallel importierter Arzneimittel

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Begriff der künstlichen Marktabschottung i.S. von Art. 36 AEUV; Notwendigkeit des Umpackens parallel importierter Arzneimittel

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • GRUR-RR 2012, 439
 
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Wird zitiert von ... (0)Zitiert selbst (17)

  • EuGH, 11.07.1996 - C-427/93

    Bristol-Myers Squibb u.a. / Paranova

    Auszug aus OLG Hamburg, 12.07.2012 - 3 U 159/10
    Rn. 21 Die Beklagte sei berechtigt, die importierten Arzneimittel auch auf dem deutschen Teilmarkt der 10er-Packungen zu vertreiben(EuGH, GRUR Int 1996, 1144, 1148, Rn 54 - Bristol-Myers Squibb).

    Die Erschöpfung erstreckt sich auf alle Handlungen, die nach Art. 9 GMV eine Markenverletzung darstellen können (vgl. EuGH, GRUR Int 1996, 1144 ff. - Bristol-Myers Squibb;… BGH, GRUR 2007, 1075 Rn. 14 - STILNOX; BGH, GRUR 2008, 156 - Aspirin II).

    Rn. 42 Der Markeninhaber kann sich dem weiteren Vertrieb eines Arzneimittels nach Art. 13 Abs. 2 GMV dann widersetzen, wenn die in der Rechtsprechung des EuGH entwickelten fünf Erschöpfungsvoraussetzungen nicht vorliegen (vgl. EuGH, GRUR Int 1996, 1144 Rn. 79 - Bristol-Myers Squibb;… EuGH GRUR 2007, 586 Rn. 21 - Boehringer Ingelheim/Swingward II).

    Der Ausschluss von einem Teilmarkt rechtfertige die Annahme einer künstlichen Marktabschottung (BGH, GRUR 2008, 1089 Rn. 34 - KLACID PRO, unter Bezugnahme auf EuGH, GRUR Int 1996, 1144, 1148 Rn. 52, 54 - Bristol-Myers Squibb).

    Die Befugnis des Inhabers einer in einem Mitgliedstaat geschützten Marke, sich dem Vertrieb umgepackter Waren unter dieser Marke zu widersetzen, dürfe nämlich nur insoweit beschränkt werden, als das Umpacken durch den Importeur erforderlich sei, um die Ware im Einfuhrmitgliedstaat vertreiben zu können (EuGH, GRUR Int 1996, 1144, 1148 f., Rnrn. 55, 56- Bristol-Myers Squibb).

    Dementsprechend schließt das Kriterium der Erforderlichkeit auch die Frage ein, ob das Umpacken durch Neuverpackung oder durch Umetikettierung der Originalverpackung zu geschehen hat (vgl. EuGH, GRUR Int 1996, 1144 Rdnr. 55 - Bristol-Myers Squibb;… Slg. 2002, I-3703 Rdnrn. 28 f. = GRUR Int 2002, 745 = EuZW 2002, 542 - Merck, Sharp & Dohme/Paranova; Slg. 2002, I-3759 Rdnrn. 49 f. = GRUR 2002, 879 - Boehringer Ingelheim/Swingward I;… hierzu auch Schlussanträge des Generalanwalts Jacobs, Slg. 2002, I-3703 Rdnr. 111 = BeckEuRS 2001, 335821 - Merck, Sharp & Dohme/Paranova; BGH, GRUR 2002, 1059, 1062 = WRP 2002, 1163 - Zantac/Zantic; GRUR 2002, 1063, 1066 = WRP 2002, 1273 - Aspirin I), während die Gestaltung einer neuen Umverpackung eine Frage der Art und Weise des Umpackens ist (…vgl. EuGH, Slg. 2008, I-10499 = GRUR 2009, 154 Rdnr. 25 - Wellcome/Paranova;… vgl. hierzu auch EuGH, Slg. 1996, I-3603 Rdnr. 38 = EuZW 1996, 532 = WRP 1996, 867 - Eurim-Pharm).

    Dies sei beispielsweise der Fall, wenn er Blisterstreifen … aus ihrer äußeren Originalverpackung herausgenommen und in eine neue äußere Verpackung umgepackt hat, wenn er auf der inneren Verpackung der Ware Aufkleber angebracht hat, oder wenn er in die Verpackung einen neuen Beipack- oder Informationszettel oder einen zusätzlichen Artikel eingelegt hat (EuGH GRUR Int. 1996, 1144, 1150, Rn. 79 - Bristol-Myers Squibb).

  • EuGH, 26.04.2007 - C-348/04

    Boehringer Ingelheim u.a. - Gewerbliches und kommerzielles Eigentum - Markenrecht …

    Auszug aus OLG Hamburg, 12.07.2012 - 3 U 159/10
    Rn. 7 Nach der aktuellen EuGH-Rechtsprechung in Sachen "Boehringer Ingelheim/Swingward II" (GRUR 2007, 586 ff.) sei ein Umpacken nur zulässig, wenn es objektiv erforderlich sei.

    Rn. 42 Der Markeninhaber kann sich dem weiteren Vertrieb eines Arzneimittels nach Art. 13 Abs. 2 GMV dann widersetzen, wenn die in der Rechtsprechung des EuGH entwickelten fünf Erschöpfungsvoraussetzungen nicht vorliegen (…vgl. EuGH, GRUR Int 1996, 1144 Rn. 79 - Bristol-Myers Squibb; EuGH GRUR 2007, 586 Rn. 21 - Boehringer Ingelheim/Swingward II).

    In seiner Entscheidung "Boehringer-Ingelheim/Swingward II"(GRUR 2007, 586 ff.) hat der EuGH darauf abgestellt, ob ein Umpacken erforderlich ist, um die Vermarktung der "parallel importierten Ware" zu ermöglichen (ebenda, Tz. 19 und 35).

    Rn. 60 Zwar hat der EuGH in der Entscheidung "Boehringer-Ingelheim/Swingward II" nachfolgend ausgeführt, dass "die Voraussetzung, dass das Umpacken des Arzneimittels durch Neuverpackung und Wiederanbringung der Marke auf der Verpackung oder durch Aufkleben eines Etiketts auf der Verpackung der Ware für dessen weiteren Vertrieb im Einfuhrmitgliedstaat erforderlich ist, als eine der Voraussetzungen dafür, dass sich der Inhaber der Marke gem. Art. 7 Abs. 2 der Richtlinie 89/104 diesem Vertrieb nicht widersetzen kann, nur das Umpacken als solches betrifft und nicht die Art und Weise, in der es vorgenommen wird" (EuGH, GRUR 2007, 586, 590 Rn. 39 - Boehringer-Ingelheim/Swingward II).

    Rn. 74 "Das Erfordernis, dass das Umpacken notwendig ist, um die Ware im Einfuhrmitgliedstaat vermarkten zu können, gilt nach der Rechtsprechung des EuGH für das Umpacken der Ware als solche sowie für die Wahl zwischen Neuverpackung und Überkleben im Hinblick darauf, den Vertrieb dieser Ware auf dem Markt des Einfuhrmitgliedstaates zu ermöglichen (vgl. EuGH, GRUR 2007, 586 Rdnr. 38 - Boehringer Ingelheim/ Swingward II).

  • EuGH, 22.12.2008 - C-276/05

    The Wellcome Foundation - Marken - Arzneimittel - Umverpackung - …

    Auszug aus OLG Hamburg, 12.07.2012 - 3 U 159/10
    Rn. 68 (EuGH GRUR 2009, 154, 155 f. Rn 25 ff. - Wellcome/Paranova).

    Dementsprechend schließt das Kriterium der Erforderlichkeit auch die Frage ein, ob das Umpacken durch Neuverpackung oder durch Umetikettierung der Originalverpackung zu geschehen hat (…vgl. EuGH, GRUR Int 1996, 1144 Rdnr. 55 - Bristol-Myers Squibb;… Slg. 2002, I-3703 Rdnrn. 28 f. = GRUR Int 2002, 745 = EuZW 2002, 542 - Merck, Sharp & Dohme/Paranova; Slg. 2002, I-3759 Rdnrn. 49 f. = GRUR 2002, 879 - Boehringer Ingelheim/Swingward I;… hierzu auch Schlussanträge des Generalanwalts Jacobs, Slg. 2002, I-3703 Rdnr. 111 = BeckEuRS 2001, 335821 - Merck, Sharp & Dohme/Paranova; BGH, GRUR 2002, 1059, 1062 = WRP 2002, 1163 - Zantac/Zantic; GRUR 2002, 1063, 1066 = WRP 2002, 1273 - Aspirin I), während die Gestaltung einer neuen Umverpackung eine Frage der Art und Weise des Umpackens ist (vgl. EuGH, Slg. 2008, I-10499 = GRUR 2009, 154 Rdnr. 25 - Wellcome/Paranova;… vgl. hierzu auch EuGH, Slg. 1996, I-3603 Rdnr. 38 = EuZW 1996, 532 = WRP 1996, 867 - Eurim-Pharm).

    Rn. 81 Sollte die Wahl zwischen Auffüllpackung und Bündelpackung lediglich das "Wie" des Umpackens betreffen -wie die Beklagte meint-, wäre die Verpackung nur noch an der Voraussetzung zu messen, dass sie nicht so aufgemacht sein darf, dass dadurch der Ruf der Marke und ihres Inhabers geschädigt werden kann (EuGH GRUR 2009, 154, 156 Rn. 30 -Wellcome/Paranova).

    Sie ist auch nicht an dem Kriterium des geringstmöglichen Eingriffs des Markenrechts zu messen (EuGH GRUR 2009, 154, 156 Rn. 27 -Wellcome/Paranova).

  • BGH, 10.02.2011 - I ZR 172/09

    RENNIE

    Auszug aus OLG Hamburg, 12.07.2012 - 3 U 159/10
    Rn. 75 (BGH GRUR 2011, 817, 818 Rn. 20 - RENNIE).

    Der BGH hat weiter ausgeführt, dass er insoweit im Einklang mit der EuGH-Rechtsprechung stehe (BGH GRUR 2011, 817 819 Rn. 21 - RENNIE).

  • OLG Hamburg, 11.06.2009 - 3 U 16/09

    Grenzen des Markenschutzes beim Parallelimport von Arzneimitteln: Anbringung des …

    Auszug aus OLG Hamburg, 12.07.2012 - 3 U 159/10
    Rn. 76 Der Sache "OLG Hamburg MarkenR 2009, 409, 411 - co-branding" (= BeckRS 2009, 20808) lag der Fall der Verwendung einer neuen eigenen Umverpackung des Parallelimporteurs zugrunde.

    Nur insoweit hat der erkennende Senat ausgeführt, dass die Erforderlichkeit des Umpackens allein den Umstand des Umpackens als solchen, nicht jedoch die Art der Gestaltung der Ware betreffe (OLG Hamburg, BeckRS 2009, 20808, Ziff. II. 3. a).

  • BGH, 14.06.2007 - I ZR 173/04

    STILNOX

    Auszug aus OLG Hamburg, 12.07.2012 - 3 U 159/10
    Die Erschöpfung erstreckt sich auf alle Handlungen, die nach Art. 9 GMV eine Markenverletzung darstellen können (…vgl. EuGH, GRUR Int 1996, 1144 ff. - Bristol-Myers Squibb; BGH, GRUR 2007, 1075 Rn. 14 - STILNOX; BGH, GRUR 2008, 156 - Aspirin II).

    Er hat dazu ausgeführt, dass die Notwendigkeit des Umpackens für die Vermarktung der Ware im Einfuhrmitgliedstaat nach der Rechtsprechung des EuGH nur für das Umpacken der Ware als solches sowie für die Wahl gilt, ob die Wiederanbringung der Marke durch Neuverpackung oder durch Aufkleben eines Etiketts auf die Verpackung der Ware erfolgt, nicht dagegen für die Art und Weise, in der das Umpacken durchgeführt wird (BGH GRUR 2007, 1075, 1077 Rn. 23 - STILNOX/Unterstreichung durch den hiesigen Senat).

  • EuGH, 23.04.2002 - C-143/00

    Boehringer Ingelheim u.a. - "Marken - Richtlinie 89/104/EWG - Artikel 7 Absatz 2 …

    Auszug aus OLG Hamburg, 12.07.2012 - 3 U 159/10
    Dementsprechend schließt das Kriterium der Erforderlichkeit auch die Frage ein, ob das Umpacken durch Neuverpackung oder durch Umetikettierung der Originalverpackung zu geschehen hat (…vgl. EuGH, GRUR Int 1996, 1144 Rdnr. 55 - Bristol-Myers Squibb;… Slg. 2002, I-3703 Rdnrn. 28 f. = GRUR Int 2002, 745 = EuZW 2002, 542 - Merck, Sharp & Dohme/Paranova; Slg. 2002, I-3759 Rdnrn. 49 f. = GRUR 2002, 879 - Boehringer Ingelheim/Swingward I;… hierzu auch Schlussanträge des Generalanwalts Jacobs, Slg. 2002, I-3703 Rdnr. 111 = BeckEuRS 2001, 335821 - Merck, Sharp & Dohme/Paranova; BGH, GRUR 2002, 1059, 1062 = WRP 2002, 1163 - Zantac/Zantic; GRUR 2002, 1063, 1066 = WRP 2002, 1273 - Aspirin I), während die Gestaltung einer neuen Umverpackung eine Frage der Art und Weise des Umpackens ist (…vgl. EuGH, Slg. 2008, I-10499 = GRUR 2009, 154 Rdnr. 25 - Wellcome/Paranova;… vgl. hierzu auch EuGH, Slg. 1996, I-3603 Rdnr. 38 = EuZW 1996, 532 = WRP 1996, 867 - Eurim-Pharm).
  • EuGH, 11.07.1996 - C-71/94

    Eurim-Pharm Arzneimittel / Beiersdorf u.a.

    Auszug aus OLG Hamburg, 12.07.2012 - 3 U 159/10
    Dementsprechend schließt das Kriterium der Erforderlichkeit auch die Frage ein, ob das Umpacken durch Neuverpackung oder durch Umetikettierung der Originalverpackung zu geschehen hat (…vgl. EuGH, GRUR Int 1996, 1144 Rdnr. 55 - Bristol-Myers Squibb;… Slg. 2002, I-3703 Rdnrn. 28 f. = GRUR Int 2002, 745 = EuZW 2002, 542 - Merck, Sharp & Dohme/Paranova; Slg. 2002, I-3759 Rdnrn. 49 f. = GRUR 2002, 879 - Boehringer Ingelheim/Swingward I;… hierzu auch Schlussanträge des Generalanwalts Jacobs, Slg. 2002, I-3703 Rdnr. 111 = BeckEuRS 2001, 335821 - Merck, Sharp & Dohme/Paranova; BGH, GRUR 2002, 1059, 1062 = WRP 2002, 1163 - Zantac/Zantic; GRUR 2002, 1063, 1066 = WRP 2002, 1273 - Aspirin I), während die Gestaltung einer neuen Umverpackung eine Frage der Art und Weise des Umpackens ist (…vgl. EuGH, Slg. 2008, I-10499 = GRUR 2009, 154 Rdnr. 25 - Wellcome/Paranova; vgl. hierzu auch EuGH, Slg. 1996, I-3603 Rdnr. 38 = EuZW 1996, 532 = WRP 1996, 867 - Eurim-Pharm).
  • BGH, 13.12.2007 - I ZR 89/05

    Micardis

    Auszug aus OLG Hamburg, 12.07.2012 - 3 U 159/10
    Auch in dieser Entscheidung hat der BGH ausgeführt, dass die Voraussetzung der Erforderlichkeit nur das Umpacken der Ware als solches sowie die Wahl, ob die Wiederanbringung der Marke durch Neuverpackung oder durch Aufkleben eines Etiketts auf die Verpackung der Ware erfolgt, betrifft, nicht dagegen die Art und Weise, in der das Umpacken durchgeführt wird (BGH GRUR 2008, 707, 709 Rn. 17 - Micardis/Unterstreichung durch den hiesigen Senat).
  • BGH, 11.07.2002 - I ZR 35/00

    Aspirin; Umpacken von parallel importierten Arzneimitteln in neu hergestellte …

    Auszug aus OLG Hamburg, 12.07.2012 - 3 U 159/10
    Dementsprechend schließt das Kriterium der Erforderlichkeit auch die Frage ein, ob das Umpacken durch Neuverpackung oder durch Umetikettierung der Originalverpackung zu geschehen hat (…vgl. EuGH, GRUR Int 1996, 1144 Rdnr. 55 - Bristol-Myers Squibb;… Slg. 2002, I-3703 Rdnrn. 28 f. = GRUR Int 2002, 745 = EuZW 2002, 542 - Merck, Sharp & Dohme/Paranova; Slg. 2002, I-3759 Rdnrn. 49 f. = GRUR 2002, 879 - Boehringer Ingelheim/Swingward I;… hierzu auch Schlussanträge des Generalanwalts Jacobs, Slg. 2002, I-3703 Rdnr. 111 = BeckEuRS 2001, 335821 - Merck, Sharp & Dohme/Paranova; BGH, GRUR 2002, 1059, 1062 = WRP 2002, 1163 - Zantac/Zantic; GRUR 2002, 1063, 1066 = WRP 2002, 1273 - Aspirin I), während die Gestaltung einer neuen Umverpackung eine Frage der Art und Weise des Umpackens ist (…vgl. EuGH, Slg. 2008, I-10499 = GRUR 2009, 154 Rdnr. 25 - Wellcome/Paranova;… vgl. hierzu auch EuGH, Slg. 1996, I-3603 Rdnr. 38 = EuZW 1996, 532 = WRP 1996, 867 - Eurim-Pharm).
  • BGH, 11.07.2002 - I ZR 219/99

    "Zantac/Zantic"; Erforderlichkeit einer Markenersetzung beim Parallelimport von …

  • EuGH, 23.04.2002 - C-443/99

    Merck, Sharp & Dohme - "Marken - Richtlinie 89/104/EWG - Artikel 7 Absatz 2 - …

  • BGH, 12.07.2007 - I ZR 148/04

    CORDARONE

  • BGH, 12.07.2007 - I ZR 147/04

    Aspirin II

  • BGH, 05.06.2008 - I ZR 208/05

    KLACID PRO

  • EuGH, 01.07.1999 - C-173/98

    Sebago und Maison Dubois - Marke - Erschöpfung des Rechts eines Markeninhabers - …

  • OLG Hamburg, 05.04.2012 - 3 U 38/10

    Verletzung einer Gemeinschaftsmarke bei Parallelimport von Arzneimitteln: …

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Rechtsprechung
   LSG Niedersachsen-Bremen, 22.09.2010 - L 3 U 159/10   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2010,117486
LSG Niedersachsen-Bremen, 22.09.2010 - L 3 U 159/10 (https://dejure.org/2010,117486)
LSG Niedersachsen-Bremen, Entscheidung vom 22.09.2010 - L 3 U 159/10 (https://dejure.org/2010,117486)
LSG Niedersachsen-Bremen, Entscheidung vom 22. September 2010 - L 3 U 159/10 (https://dejure.org/2010,117486)
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Wird zitiert von ... (0)Zitiert selbst (1)

  • BSG, 31.05.1996 - 2 RU 23/95

    Vereinbarkeit einer Satzungsregelung mit höherrangigem Recht

    Auszug aus LSG Niedersachsen-Bremen, 22.09.2010 - L 3 U 159/10
    Zudem kann hierdurch dem Bedürfnis der Unternehmer Rechnung getragen werden, ihre Wirtschaftsform und ihre Betriebsstrukturen langfristig planen zu können (vgl hierzu BSGE 78, 255 - 261 = SozR3 - 2200 § 796 Nr. 1).
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