Rechtsprechung
| OLG Brandenburg, 18.09.1996 - 3 U 99/96 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
BGB §§ 164 670 675
Vertretungsmacht des Hausverwalters - Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)
Anspruch auf Mietpreiszahlung bei nicht konkretisiertem Vertragsgegenstand; Konkludente Vertragsvereinbahrung über geforderte Preise; Maßgeblichkeit ortsüblicher Vergleichswerte
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- LG Potsdam, 12.02.1996 - 6 O 646/94
- OLG Brandenburg, 18.09.1996 - 3 U 99/96
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (3)
- OLG Düsseldorf, 06.11.1992 - 22 U 114/92
Zur Annahme, daß ein Hausverwalter im Zweifel für den Grundstückseigentümer …
Auszug aus OLG Brandenburg, 18.09.1996 - 3 U 99/96
Dieser Auffassung steht auch nicht das Urteil des OLG Düsseldorf - 22 U 114/92 - vom 6. November 1992 (NJW-RR 1993, 885 f.) entgegen. - OLG Köln, 22.04.1994 - 19 U 250/93
Bevollmächtigung durch schlüssiges Verhalten
Auszug aus OLG Brandenburg, 18.09.1996 - 3 U 99/96
Aus dein allgemeinen Gedanken des Vertrauensschutzes folgt, dass derjenige, der einem anderen Aufgaben überträgt, deren ordnungsgemäße Erfüllung eine bestimmte Vollmacht voraussetzt, diesen als bevollmächtigt gelten lassen muss, auch wenn er tatsächlich keine oder nur eine geringere Vollmacht hatte, vgl. OLG Düsseldorf, ZIP 1989, 493 ff., 495; OLG Köln, NJW-RR 1994, 1501 ; Palandt/Heinrichs, BGB , 55. Aufl., § 167 BGB Rdn. 1; § 173 BGB Rdn. 21). - OLG Düsseldorf, 09.02.1989 - 6 U 97/88
Auszug aus OLG Brandenburg, 18.09.1996 - 3 U 99/96
Aus dein allgemeinen Gedanken des Vertrauensschutzes folgt, dass derjenige, der einem anderen Aufgaben überträgt, deren ordnungsgemäße Erfüllung eine bestimmte Vollmacht voraussetzt, diesen als bevollmächtigt gelten lassen muss, auch wenn er tatsächlich keine oder nur eine geringere Vollmacht hatte, vgl. OLG Düsseldorf, ZIP 1989, 493 ff., 495; OLG Köln, NJW-RR 1994, 1501 ; Palandt/Heinrichs, BGB , 55. Aufl., § 167 BGB Rdn. 1; § 173 BGB Rdn. 21).
- AG Brandenburg, 13.02.2023 - 31 C 210/21
Gut Ding will Weile haben: Nicht bei Warmwasser!
Insofern ist nämlich anerkannt, dass die Vermittlung der Kenntnis von der Bevollmächtigung auch dadurch erfolgen kann, dass der Bevollmächtigte in eine Stellung berufen wird, mit der die Abgabe und der Erhalt bestimmter Willenserklärungen regelmäßig verbunden ist (BGH, Urteil vom 10.12.2014, Az.: VIII ZR 25/14, u.a. in: NJW 2015, Seiten 473 f.; BGH, Urteil vom 02.04.2014, Az.: VIII ZR 231/13, u.a. in: NJW 2014, Seite 1803; BGH, Beschluss vom 23.02.2000, Az.: XII ZR 77/98, u.a. in: NJW-RR 2000, Seiten 745 f.; BGH, Urteil vom 10.12.1997, Az.: XII ZR 119/96, u.a. in: NZM 1998, Seite 146; BAG, Urteil vom 06.02.1997, Az.: 2 AZR 128/96; OLG Düsseldorf, Urteil vom 29.02.2000, Az.: 5 U 121/99, u.a. in: BauR 2000, Seite 1210; KG Berlin, Beschluss vom 18.12.2019, Az.: 8 U 93/19, u.a. in: ZMR 2020, Seite 493; OLG Düsseldorf, Beschluss vom 18.11.2003, Az.: I-24 U 143/03; OLG Brandenburg, Urteil vom 18.09.1996, Az.: 3 U 99/96, u.a. in: NJWE-MietR 1997, Seite 135; OLG Frankfurt/Main, Urteil vom 17.03.1995, Az.: 10 U 98/94, u.a. in: NJW-RR 1996, Seite 10; LG Nürnberg-Fürth, Urteil vom 02.09.2020, Az.: 12 O 5227/19, u.a. in: ZWE 2021, Seite 212; AG Berlin-Schöneberg, Urteil vom 03.09.2014, Az.: 12 C 193/14).Die Kläger konnten somit vorliegend berechtigterweise davon ausgehen, dass die Hausverwaltung der Beklagten (d.h. die Firma BIVG Brandenburg/H. Immobilien Verwaltungsgesellschaft mbH, Havelstraße 6a, 14776 Brandenburg an der Havel) auch zum Empfang derartiger Kündigungsschreiben durch die Beklagte bevollmächtigt worden war; zumindest wurde dies konkludent so den Klägern zur Kenntnis gebracht (BGH, Urteil vom 10.12.2014, Az.: VIII ZR 25/14, u.a. in: NJW 2015, Seiten 473 f.; BGH, Urteil vom 02.04.2014, Az.: VIII ZR 231/13, u.a. in: NJW 2014, Seite 1803; BGH, Beschluss vom 23.02.2000, Az.: XII ZR 77/98, u.a. in: NJW-RR 2000, Seiten 745 f.; BGH, Urteil vom 10.12.1997, Az.: XII ZR 119/96, u.a. in: NZM 1998, Seite 146; OLG Düsseldorf, Urteil vom 29.02.2000, Az.: 5 U 121/99, u.a. in: BauR 2000, Seite 1210; KG Berlin, Beschluss vom 18.12.2019, Az.: 8 U 93/19, u.a. in: ZMR 2020, Seite 493; OLG Düsseldorf, Beschluss vom 18.11.2003, Az.: I-24 U 143/03; OLG Brandenburg, Urteil vom 18.09.1996, Az.: 3 U 99/96, u.a. in: NJWE-MietR 1997, Seite 135; OLG Frankfurt/Main, Urteil vom 17.03.1995, Az.: 10 U 98/94, u.a. in: NJW-RR 1996, Seite 10; LG Nürnberg-Fürth, Urteil vom 02.09.2020, Az.: 12 O 5227/19, u.a. in: ZWE 2021, Seite 212).
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Rechtsprechung
| OLG Hamburg, 23.07.1998 - 3 U 99/96 |
Volltextveröffentlichung
- juris (Volltext/Leitsatz)
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Rechtsprechung
| OLG Hamm, 23.04.1997 - 3 U 99/96 |
Volltextveröffentlichung
- juris (Volltext/Leitsatz)
Wird zitiert von ...
- OLG Hamm, 24.01.2001 - 3 U 107/00
Schmerzensgeld nach Zahnextraktionen - jugendlicher Patient - Erhaltungsfähigkeit …
Dabei weist der Senat darauf hin, daß die Gerichte nicht gemäß § 308 ZPO an die Begehrensvorstellung der klagenden Partei gebunden sind, sondern diese bei einem unbezifferten Schmerzensgeldantrag auch deutlich überschreiten dürfen (BGHZ 132, 341 = NJW 1996, 2425; von Gerlach, Die prozessuale Behandlung von Schmerzensgeldansprüchen, VersR 2000, 525, Senat, Urteil v. 23.4.1997 - 3 U 99/96 -).
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