Rechtsprechung
| VerfGH Sachsen, 23.03.2023 - 38-IV-22 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Grundsatz der Subsidiarität der Verfassungsbeschwerde (hier: Zwangsvollstreckung aus einem amtsgerichtlichen Kostenfestsetzungsbeschluss)
- VerfGH Sachsen
Verfahrensgang
- AG Zittau, 06.04.2022 - 1 M 397/21
- LG Görlitz, 03.05.2022 - 2a T 31/22
- VerfGH Sachsen, 23.03.2023 - 38-IV-22
Wird zitiert von ... (6) Zitiert selbst (6)
- BVerfG, 19.04.2021 - 1 BvR 679/21
Nichtannahmebeschluss: Erfolglose Verfassungsbeschwerde gegen die Verhängung von …
Auszug aus VerfGH Sachsen, 23.03.2023 - 38-IV-22
Dies bedeutet, dass über das Gebot der Erschöpfung des Rechtsweges hinaus alle nach Lage der Sache zur Verfügung stehenden prozessualen Möglichkeiten ergriffen werden müssen, um die Korrektur der geltend gemachten Grundrechtsverletzung durch die Fachgerichte zu erwirken oder eine Grundrechtsverletzung zu verhindern (SächsVerfGH, Beschluss vom 16. Juni 2022 - Vf. 70-IV-21; vgl. BVerfG, Beschluss vom 19. April 2021 - 1 BvR 679/21 - juris Rn. 9;… Beschluss vom 29. August 2005 - 1 BvR 219/05 - juris Rn. 7).Zu den Rechtsschutzmöglichkeiten gegen eine angeordnete Erzwingungshaft gehört, dass das Vollstreckungsgericht auf Antrag des Schuldners in Härtefällen Vollstreckungsschutz gemäß § 765a ZPO gewähren kann (vgl. BVerfG, Beschluss vom 19. April 2021 - 1 BvR 679/21 - juris Rn. 10).
Diese Vorschrift bietet die Möglichkeit, Grundrechte im Wege der Abwägung in die Entscheidung über Zwangsvollstreckungsmaßnahmen einzubeziehen (vgl. BVerfG, Beschluss vom 19. April 2021 - 1 BvR 679/21 - juris Rn. 10;… vgl. auch: Heßler in: Münchener Kommentar zur ZPO, 6. Aufl., § 765a Rn. 2 ff.;… Seibel in: Zöller, ZPO, 34. Aufl., § 765a Rn. 5).
- VerfGH Sachsen, 16.06.2022 - 70-IV-21
Auszug aus VerfGH Sachsen, 23.03.2023 - 38-IV-22
Der in § 27 Abs. 2 SächsVerfGHG zum Ausdruck kommende Grundsatz der Subsidiarität verlangt von dem Beschwerdeführer, dass er alle bestehenden Möglichkeiten nutzen muss, um die behauptete Grundrechtsverletzung zu verhindern oder zu beseitigen (Sächs- VerfGH, Beschluss vom 8. Dezember 2022 - Vf. 48-IV-22; Beschluss vom 16. Juni 2022 - Vf. 70-IV-21; Beschluss vom 25. Juni 2020 - Vf. 20-IV-20; Beschluss vom 3. Dezember 2015 - Vf. 80-IV-15; st. Rspr.).Dies bedeutet, dass über das Gebot der Erschöpfung des Rechtsweges hinaus alle nach Lage der Sache zur Verfügung stehenden prozessualen Möglichkeiten ergriffen werden müssen, um die Korrektur der geltend gemachten Grundrechtsverletzung durch die Fachgerichte zu erwirken oder eine Grundrechtsverletzung zu verhindern (SächsVerfGH, Beschluss vom 16. Juni 2022 - Vf. 70-IV-21; vgl. BVerfG…, Beschluss vom 19. April 2021 - 1 BvR 679/21 - juris Rn. 9;… Beschluss vom 29. August 2005 - 1 BvR 219/05 - juris Rn. 7).
- BVerfG, 29.08.2005 - 1 BvR 219/05
Erschöpfung des Rechtswegs in Nachlassangelegenheiten
Auszug aus VerfGH Sachsen, 23.03.2023 - 38-IV-22
Dies bedeutet, dass über das Gebot der Erschöpfung des Rechtsweges hinaus alle nach Lage der Sache zur Verfügung stehenden prozessualen Möglichkeiten ergriffen werden müssen, um die Korrektur der geltend gemachten Grundrechtsverletzung durch die Fachgerichte zu erwirken oder eine Grundrechtsverletzung zu verhindern (SächsVerfGH, Beschluss vom 16. Juni 2022 - Vf. 70-IV-21; vgl. BVerfG…, Beschluss vom 19. April 2021 - 1 BvR 679/21 - juris Rn. 9; Beschluss vom 29. August 2005 - 1 BvR 219/05 - juris Rn. 7).
- VerfGH Sachsen, 03.12.2015 - 80-IV-15
Auszug aus VerfGH Sachsen, 23.03.2023 - 38-IV-22
Der in § 27 Abs. 2 SächsVerfGHG zum Ausdruck kommende Grundsatz der Subsidiarität verlangt von dem Beschwerdeführer, dass er alle bestehenden Möglichkeiten nutzen muss, um die behauptete Grundrechtsverletzung zu verhindern oder zu beseitigen (Sächs- VerfGH, Beschluss vom 8. Dezember 2022 - Vf. 48-IV-22; Beschluss vom 16. Juni 2022 - Vf. 70-IV-21; Beschluss vom 25. Juni 2020 - Vf. 20-IV-20; Beschluss vom 3. Dezember 2015 - Vf. 80-IV-15; st. Rspr.). - VerfGH Sachsen, 08.12.2022 - 48-IV-22
Auszug aus VerfGH Sachsen, 23.03.2023 - 38-IV-22
Der in § 27 Abs. 2 SächsVerfGHG zum Ausdruck kommende Grundsatz der Subsidiarität verlangt von dem Beschwerdeführer, dass er alle bestehenden Möglichkeiten nutzen muss, um die behauptete Grundrechtsverletzung zu verhindern oder zu beseitigen (Sächs- VerfGH, Beschluss vom 8. Dezember 2022 - Vf. 48-IV-22; Beschluss vom 16. Juni 2022 - Vf. 70-IV-21; Beschluss vom 25. Juni 2020 - Vf. 20-IV-20; Beschluss vom 3. Dezember 2015 - Vf. 80-IV-15; st. Rspr.). - VerfGH Sachsen, 25.06.2020 - 20-IV-20
Nicht ausreichende Begründung einer Verfassungsbeschwerde; Geltendmachung einer …
Auszug aus VerfGH Sachsen, 23.03.2023 - 38-IV-22
Der in § 27 Abs. 2 SächsVerfGHG zum Ausdruck kommende Grundsatz der Subsidiarität verlangt von dem Beschwerdeführer, dass er alle bestehenden Möglichkeiten nutzen muss, um die behauptete Grundrechtsverletzung zu verhindern oder zu beseitigen (Sächs- VerfGH, Beschluss vom 8. Dezember 2022 - Vf. 48-IV-22; Beschluss vom 16. Juni 2022 - Vf. 70-IV-21; Beschluss vom 25. Juni 2020 - Vf. 20-IV-20; Beschluss vom 3. Dezember 2015 - Vf. 80-IV-15; st. Rspr.).
- VerfGH Sachsen, 10.07.2025 - 55-IV-25 Danach muss ein Beschwerdeführer vor Erhebung einer Verfassungsbeschwerde alle bestehenden Möglichkeiten nutzen, um die behauptete Grundrechtsverletzung zu verhindern oder zu beseitigen (SächsVerfGH, Beschluss vom 23. März 2023 - Vf. 38-IV-22; Beschluss vom 18. August 2022 - Vf. 41-IV-21 [HS]; Beschluss vom 16. Juni 2022 - Vf. 70-IV-21; Beschluss vom 9. Juli 2021 - Vf. 47-IV-21; Beschluss vom 28. April 2009 - Vf. 180-IV-08; st. Rspr.).
Das Prinzip der Subsidiarität erfordert dabei, vor Erhebung einer Verfassungsbeschwerde alle zur Verfügung stehenden prozessualen Möglichkeiten zu ergreifen, um eine Korrektur der geltend gemachten Verfassungsverletzung zu erwirken oder eine Grundrechtsverletzung zu verhindern (SächsVerfGH, Beschluss vom 23. März 2023 - Vf. 38-IV-22; Beschluss vom 18. August 2022 - Vf. 41-IV-21 [HS]; Beschluss vom 16. Juni 2022 - Vf. 70-IV-21; Beschluss vom 9. Juli 2021 - Vf. 47-IV-21; vgl. BVerfG…, Beschluss vom 21. Januar 2022 - 1 BvR 1296/21 - juris Rn. 9 m.w.N.).
- VerfGH Sachsen, 11.09.2025 - 65-IV-25 Danach muss ein Beschwerdeführer vor Erhebung einer Verfassungsbeschwerde alle bestehenden Möglichkeiten nutzen, um die behauptete Grundrechtsverletzung zu verhindern oder zu beseitigen (SächsVerfGH, Beschluss vom 23. März 2023 - Vf. 38-IV-22; Beschluss vom 18. August 2022 - Vf. 41-IV-21 [HS]; Beschluss vom 16. Juni 2022 - Vf. 70-IV-21; Beschluss vom 9. Juli 2021 - Vf. 47-IV-21; Beschluss vom 28. April 2009 - Vf. 180-IV-08; st. Rspr.).
Der Grundsatz der Subsidiarität erfordert dabei, vor Erhebung einer Verfassungsbeschwerde alle zur Verfügung stehenden prozessualen Möglichkeiten zu ergreifen, um eine Korrektur der geltend gemachten Verfassungsverletzung zu erwirken oder eine Grundrechtsverletzung zu verhindern (SächsVerfGH, Beschluss vom 23. März 2023 - Vf. 38-IV-22; Beschluss vom 18. August 2022 - Vf. 41-IV-21 [HS]; Beschluss vom 16. Juni 2022 - Vf. 70-IV-21; Beschluss vom 9. Juli 2021 - Vf. 47-IV-21; vgl. BVerfG…, Beschluss vom 21. Januar 2022 - 1 BvR 1296/21 - juris Rn. 9 m.w.N.).
- VerfGH Sachsen, 11.12.2025 - 63-IV-24 Danach muss ein Beschwerdeführer vor Erhebung einer Verfassungsbeschwerde alle bestehenden Möglichkeiten nutzen, um die behauptete Grundrechtsverletzung zu verhindern oder zu beseitigen (SächsVerfGH, Beschluss vom 11. September 2025 - Vf. 65-IV-25 [HS]/Vf. 66-IV-25 [e.A.]; Beschluss vom 23. März 2023 - Vf. 38-IV-22; Beschluss vom 18. August 2022 - Vf. 41-IV-21 [HS]; Beschluss vom 16. Juni 2022 - Vf. 70-IV-21; Beschluss vom 9. Juli 2021 - Vf. 47-IV-21; Beschluss vom 28. April 2009 - Vf. 180-IV-08; st. Rspr.).
Der in § 27 Abs. 2 Satz 1 SächsVerfGHG zum Ausdruck kommende Subsidiaritätsgrundsatz erfordert dabei, dass ein Beschwerdeführer über das Gebot der Rechtswegerschöpfung im engeren Sinn hinaus vor Erhebung einer Verfassungsbeschwerde alle zur Verfügung stehenden prozessualen Möglichkeiten ergreift, um eine Korrektur der geltend gemachten Verfassungsverletzung zu erwirken oder eine Grundrechtsverletzung zu verhindern (SächsVerfGH, Beschluss vom 11. September 2025 - Vf. 65-IV- 25 [HS]/Vf. 66-IV-25 [e.A.]; Beschluss vom 20. Juni 2024 - Vf. 12-IV-24; Beschluss vom 23. März 2023 - Vf. 38-IV-22; Beschluss vom 18. August 2022 - Vf. 41-IV-21 [HS]; Beschluss vom 16. Juni 2022 - Vf. 70-IV-21; Beschluss vom 9. Juli 2021 - Vf. 47-IV-21; Beschluss vom 26. März 2009 - Vf. 23-IV-09; st. Rspr.; vgl. BVerfG…, Beschluss vom 21. Januar 2022 - 1 BvR 1296/21 - juris Rn. 9 m.w.N.).
- VerfGH Sachsen, 15.01.2026 - 51-IV-25 Danach muss ein Beschwerdeführer vor Erhebung einer Verfassungsbeschwerde alle bestehenden Möglichkeiten nutzen, um die behauptete Grundrechtsverletzung zu verhindern oder zu beseitigen (SächsVerfGH, Beschluss vom 11. September 2025 - Vf. 65-IV-25 [HS]/Vf. 66-IV-25 [e.A.]; Beschluss vom 23. März 2023 - Vf. 38-IV-22; Beschluss vom 18. August 2022 - Vf. 41-IV-21 [HS]; Beschluss vom 16. Juni 2022 - Vf. 70-IV-21; Beschluss vom 9. Juli 2021 - Vf. 47-IV-21; Beschluss vom 28. April 2009 - Vf. 180-IV-08; st. Rspr.).
- VerfGH Sachsen, 23.10.2025 - 62-IV-25 Danach muss ein Beschwerdeführer vor Erhebung einer Verfassungsbeschwerde alle bestehenden Möglichkeiten nutzen, um die behauptete Grundrechtsverletzung zu verhindern oder zu beseitigen (SächsVerfGH, Beschluss vom 11. September 2025 - Vf. 65-IV-25 [HS] / 66-IV-25 [e.A.]; Beschluss vom 23. März 2023 - Vf. 38-IV-22; Beschluss vom 18. August 2022 - Vf. 41-IV-21 [HS]; Beschluss vom 16. Juni 2022 - Vf. 70-IV-21; Beschluss vom 9. Juli 2021 - Vf. 47-IV-21; Beschluss vom 28. April 2009 - Vf. 180-IV-08; st. Rspr.).
- VerfGH Sachsen, 25.04.2024 - 62-IV-24 Die Verfassungsbeschwerde stehe im Zusammenhang mit den Vf. 38-IV-22 und Vf. 44-IV-22; die Akten seien beizuziehen.
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