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Rechtsprechung
   VGH Baden-Württemberg, 25.06.2003 - 4 S 1999/02   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2003,9238
VGH Baden-Württemberg, 25.06.2003 - 4 S 1999/02 (https://dejure.org/2003,9238)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 25.06.2003 - 4 S 1999/02 (https://dejure.org/2003,9238)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 25. Juni 2003 - 4 S 1999/02 (https://dejure.org/2003,9238)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • openjur.de

    Keine Normenkontrolle einer Kündigungssperrfristverordnung

  • Judicialis

    VwGO § 47 Abs. 1; ; BGB § 577a; ; BGB § 558d; ; GG Art. 19 Abs. 4

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Rechtsweg, Zuständigkeit, Verweisung, Normenkontrolle: Gerichtsbarkeit, Zuständigkeit, Kontrollbefugnis, Öffentlich-rechtliche Streitigkeiten, Kündigungssperrfrist, Örtliche Mietspiegel

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Normenkontrollverfahren; Verwaltungsgerichtshof erntscheidet im Rahmen seiner Gerichtsbarkeit; Kündigungssperrfristverordnung hat ausschliesslich mietrechtlichen Charakter und ist mit einem örtlichen Mietspiegel nicht vergleichbar; Lückenloser und umfassender ...

Papierfundstellen

  • ESVGH 53, 255 (Ls.)
  • ESVGH 53, 555
 
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Wird zitiert von ... (6)Zitiert selbst (8)

  • BVerwG, 26.01.1996 - 8 C 19.94

    Klagen gegen kommunale Mietspiegel sind unzulässig

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 25.06.2003 - 4 S 1999/02
    Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 26.01.1996 (BVerwGE 100, 262) zur (Un-)Zulässigkeit einer Klage auf Feststellung der Unwirksamkeit eines örtlichen Mietspiegels, führt ebenfalls nicht zu einer anderen Entscheidung.

    Die bereits erwähnte Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 26.01.1996 (a.a.O.) besagt insoweit nichts Gegenteiliges.

    Allerdings dürften insoweit Zweifel bestehen, weil das Bundesverwaltungsgericht in seiner Entscheidung vom 26.01.1996 auch darauf hingewiesen hat, dass die Frage der richtigen Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmieten nicht dem öffentlichen Recht zuzuordnen und eine abstrakte verwaltungsgerichtliche Kontrolle örtlicher Mietspiegel angesichts ihrer Anwendung hauptsächlich in zivilgerichtlichen Verfahren generell nicht sinnvoll sei (BVerwG, Urt. v. 26.01.1996, a.a.O., S. 265, 273).

    Im Gegensatz zu der im vorliegenden Verfahren angegriffenen Rechtsverordnung sind nämlich auch in die Zuständigkeit der Verwaltungsgerichte fallende Streitigkeiten denkbar, bei denen es auf die Anwendung eines örtlichen Mietspiegels ankommt (vgl. BVerwG, Urt. v. 26.01.1996, a.a.O., S. 273).

  • BVerwG, 27.07.1995 - 7 NB 1.95

    Rechtmäßigkeit einer Pflicht zur Verbringung bestimmter zu verwertender Abfälle …

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 25.06.2003 - 4 S 1999/02
    Dieses Erfordernis ist nur dann erfüllt, wenn Rechtsstreitigkeiten, die aus dem Vollzug der zur Überprüfung gestellten Vorschrift entstehen können, in die Zuständigkeit der allgemeinen Verwaltungsgerichte fallen würden (BVerwG, Beschluss vom 27.07.1995, NVwZ 1996, 63, 65; VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 29.7.1968, NJW 1968, 2076; Senatsbeschluss vom 07.12.1988, VBlBW 1989, 302, 303).

    So können Bußgeldbescheide, die sich auf verordnungs- oder satzungsrechtliche Regelungen über Ordnungswidrigkeiten stützen, nur vor den ordentlichen Gerichten angefochten werden, obwohl die Regelungen von Stellen der öffentlichen Verwaltung erlassen wurden und Außenwirkung haben (z.B. abfallrechtliche Satzungen, vgl. hierzu BVerwG, Beschluss vom 27.07.1995, a.a.O.).

  • VGH Baden-Württemberg, 07.12.1988 - 4 S 3038/87

    Mitteilungen und Akteneinsichtgewährung in Strafsachen

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 25.06.2003 - 4 S 1999/02
    Dieses Erfordernis ist nur dann erfüllt, wenn Rechtsstreitigkeiten, die aus dem Vollzug der zur Überprüfung gestellten Vorschrift entstehen können, in die Zuständigkeit der allgemeinen Verwaltungsgerichte fallen würden (BVerwG, Beschluss vom 27.07.1995, NVwZ 1996, 63, 65; VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 29.7.1968, NJW 1968, 2076; Senatsbeschluss vom 07.12.1988, VBlBW 1989, 302, 303).

    Art. 19 Abs. 4 GG gewährleistet den Rechtsweg nur im Rahmen der jeweils geltenden Prozessordnung, deren Ausgestaltung dem einfachen Recht überlassen ist (Senatsbeschluss vom 07.12.1988, a.a.O., S. 304).

  • VGH Baden-Württemberg, 29.07.1968 - I 760/65
    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 25.06.2003 - 4 S 1999/02
    Dieses Erfordernis ist nur dann erfüllt, wenn Rechtsstreitigkeiten, die aus dem Vollzug der zur Überprüfung gestellten Vorschrift entstehen können, in die Zuständigkeit der allgemeinen Verwaltungsgerichte fallen würden (BVerwG, Beschluss vom 27.07.1995, NVwZ 1996, 63, 65; VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 29.7.1968, NJW 1968, 2076; Senatsbeschluss vom 07.12.1988, VBlBW 1989, 302, 303).

    Der Zweck dieser gesetzlichen Einschränkung ist darin zu sehen, dass der Verwaltungsgerichtshof nicht eine Rechtsvorschrift mit allgemein verbindlicher Wirkung (§ 47 Abs. 6 Satz 2 VwGO) für ungültig erklären können soll, wenn für Rechtsstreitigkeiten aus der Anwendung derselben die Gerichte anderer Gerichtsbarkeiten zuständig sind (VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 29.7.1968, a.a.O.).

  • OVG Rheinland-Pfalz, 26.04.2002 - 6 A 11634/01

    Zweitwohnungssteuer - Schätzung bei einer Ferienwohnung

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 25.06.2003 - 4 S 1999/02
    Dies gilt beispielsweise für Verfahren betreffend die Rechtmäßigkeit einer Fehlbelegungsabgabe (…vgl. OVG Münster, Urt. v. 25.06.2001, NVwZ 2002, 365) oder einer Zweitwohnungsteuer (OVG Koblenz, 26.04.2002 - 6 A 11634/01) sowie für Verfahren nach dem Bundessozialhilfegesetz (…vgl. OVG Münster, Urt. v. 14.09.2001, NVwZ-RR 2002, 441).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 14.09.2001 - 12 A 4923/99

    Bestimmung der Spannbreite sozialhilferechtlich angemessener Unterkunftskosten; …

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 25.06.2003 - 4 S 1999/02
    Dies gilt beispielsweise für Verfahren betreffend die Rechtmäßigkeit einer Fehlbelegungsabgabe (…vgl. OVG Münster, Urt. v. 25.06.2001, NVwZ 2002, 365) oder einer Zweitwohnungsteuer (OVG Koblenz, 26.04.2002 - 6 A 11634/01) sowie für Verfahren nach dem Bundessozialhilfegesetz (vgl. OVG Münster, Urt. v. 14.09.2001, NVwZ-RR 2002, 441).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 25.06.2001 - 14 A 782/00

    Voraussetzungen für eine Beschränkung der Fehlbelegungsabgabe nach Art. 2 Nr. 6 …

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 25.06.2003 - 4 S 1999/02
    Dies gilt beispielsweise für Verfahren betreffend die Rechtmäßigkeit einer Fehlbelegungsabgabe (vgl. OVG Münster, Urt. v. 25.06.2001, NVwZ 2002, 365) oder einer Zweitwohnungsteuer (OVG Koblenz, 26.04.2002 - 6 A 11634/01) sowie für Verfahren nach dem Bundessozialhilfegesetz (…vgl. OVG Münster, Urt. v. 14.09.2001, NVwZ-RR 2002, 441).
  • OVG Niedersachsen-Schleswig-Holstein, 24.10.1979 - 6 C 15/78
    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 25.06.2003 - 4 S 1999/02
    Auf die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Lüneburg, wonach die Möglichkeit einer zivilrechtlichen Inzidentkontrolle eine Normenkontrolle nicht ausschließe (OVG Lüneburg, Urteil vom 24.10.1979, DVBl 1980, 369), können sich die Antragsteller nicht mit Erfolg berufen.
  • BGH, 21.03.2018 - VIII ZR 104/17

    Kündigungsbeschränkung gemäß § 577a Abs. 1a Satz 1 BGB erfordert keine …

    Rn. 22 a) Dabei braucht der Senat nicht zu prüfen, ob die dreijährige Kündigungssperrfrist des § 577a Abs. 1a Satz 1 BGB hier, wie das Berufungsgericht angenommen hat, gemäß § 577a Abs. 2 in Verbindung mit § 1 Abs. 1 der Hessischen Verordnung zur Bestimmung von Gebieten mit verlängerter Kündigungsbeschränkung vom 21. Juli 2004 (GVBl. I S. 262; zuletzt geändert durch Verordnung vom 2. Dezember 2014, GVBl. S. 339) wirksam auf fünf Jahre verlängert worden ist (vgl. hierzu eingehend: AG Frankfurt am Main, WuM 2014, 43 f.;… vgl. zur Prüfungskompetenz der Zivilgerichte in Bezug auf Rechtsverordnungen: Senatsurteil vom 4. November 2015 - VIII ZR 217/14, BGHZ 207, 246 Rn. 20 ff. [zu § 558 Abs. 3 Satz 3 BGB]; vgl. auch VGH Mannheim, Urteil vom 25. Juni 2003 - 4 S 1999/02, juris Rn. 14 ff.).
  • VGH Baden-Württemberg, 20.07.2017 - 2 S 1671/16

    Vergnügungssteuer auf Spielgeräte mit Gewinnmöglichkeit

    Insoweit ist hierfür zu prüfen, ob sich aus der Anwendung der angegriffenen Rechtsvorschrift Rechtsstreitigkeiten ergeben können, für die der Verwaltungsrechtsweg gegeben ist (BVerwG, Beschluss vom 27.07.1995 - 7 NB 1.95 -, NVwZ 1996, 63; VGH Bad.-Württ., Urteil vom 25.06.2003 - 4 S 1999/02 -, ESVGH 53, 555, juris; Beschluss vom 29.07.1968 - I 760/65 -, NJW 1968, 2076; Beschluss vom 07.12.1988 - 4 S 3038/87 -, VBlBW 1989, 302, 303;… Kopp/Schenke, VwGO, 23. Aufl., § 47 Rn. 17;… Schmidt, in: Eyermann, VwGO, , § 47 Rn. 32;… Ziekow, in: Sodan/Ziekow, VwGO, § 47 Rn. 43).

    So folgt aus der öffentlich-rechtlichen Natur der angefochtenen Satzung allein noch nicht die Rechtswegzuständigkeit des Verwaltungsgerichtshofs nach § 47 VwGO (VGH Bad.-Württ., Urteil vom 25.06.2003 - 4 S 1999/02 -, ESVGH 53, 555, juris) und besagt diese öffentlich-rechtliche Natur allein noch nicht, dass die aus der Anwendung der Satzung entstehenden Rechtsstreitigkeiten öffentlich-rechtlicher Natur sind, wie sich etwa an Bußgeldbescheiden zeigt.

  • AG Mannheim, 18.03.2005 - 4 C 94/04

    Kündigungsbeschränkung bei Wohnungsumwandlung: Wirksamkeit einer …

    Rn. 10 Die Verfahrensakten des VGH Mannheim (AZ: 4 S 1999/02) waren beigezogen, sie waren Gegenstand der mündlichen Verhandlung.

    Der erweiterte Kündigungsschutz könne nicht vom Standort der Wohnung abhängig gemacht werden, ein abgrenzbarer Wohnungsmarkt fände in den einzelnen Stadtteilen nicht statt (4 S 1999/02; Bl. 145, 146).

    Indem sich der Verordnungsgeber diese Befürchtungen zu eigen machte (4 S 1999/02; Bl. 141 d.A.), begründet er die Bewertung der Wohnraumversorgung stadtteilsbezogen, die er bei der Einschränkung der Gebietskulisse nicht gelten lassen will.

    Durch Auslaufen der Rechtsverordnung werde den Interessen der betroffenen Eigentümer angemessen Rechnung getragen (4 S 1999/02; Bl. 143).

  • VGH Baden-Württemberg, 14.12.2011 - 3 S 2611/09

    Keine verwaltungsgerichtliche Normenkontrolle einer Höchstmietensatzung nach dem …

    Insoweit ist hierfür zu prüfen, ob sich aus der Anwendung der angegriffenen Rechtsvorschrift Rechtsstreitigkeiten ergeben können, für die der Verwaltungsrechtsweg gegeben ist (BVerwG, Beschluss vom 27.07.1995 - 7 NB 1.95 -, NVwZ 1996, 63; VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 25.06.2003 - 4 S 1999/02 -, ESVGH 53, 555 [Ls.] = juris; Beschluss vom 29.7.1968 - I 760/65 -, NJW 1968, 2076; Beschluss vom 07.12.1988 - 4 S 3038/87 -, VBlBW 1989, 302, 303;… Kopp/Schenke, VwGO, 16. Aufl., § 47 Rn. 17;… Schmidt, in: Eyermann, VwGO, 13. Aufl. 2010, § 47 Rn. 32;… Ziekow, in: Sodan/Ziekow, VwGO, § 47 Rn. 43).

    Jedoch folgt aus der öffentlich-rechtlichen Natur der angefochtenen Satzung allein noch nicht die Rechtswegzuständigkeit des Verwaltungsgerichtshofs nach § 47 VwGO (VGH Bad.-Württ., Urteil vom 25.06.2003 - 4 S 1999/02 -, ESVGH 53, 555 [Ls.] = juris).

    Art. 19 Abs. 4 GG gewährleistet den Rechtsweg nur im Rahmen der jeweils geltenden Prozessordnung, deren Ausgestaltung dem einfachen Recht überlassen ist (VGH Bad.-Württ., Urteil vom 25.06.2003 - 4 S 1999/02 -, ESVGH 53, 555 [Ls.] = juris, m.w.N.).

  • VG Stuttgart, 09.11.2004 - 5 K 2058/03

    Klage eines Mieters auf Ergänzung der Kündigungssperrfristverordnung

    Dies sei aber gerade nach dem Urteil des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg vom 25.06.2003 - 4 S 1999/02 - nicht der Fall.

    Auch die Ausführungen des VGH Baden-Württemberg in seinem Normenkontrollurteil vom 25.06.2003 - 4 S 1999/02 - (ESVGH 53, 255) stehen der Zulässigkeit des Verwaltungsrechtswegs nicht entgegen, worin der Gerichtshof erkannt hat, dass der Normenkontrollantrag gegen die o.a. Kündigungssperrfristverordnung nicht statthaft sei.

    Diese Erwägungen des Verwaltungsgerichtshofs in seinem Normenkontrollurteil vom 25.06.2003 (aaO) führen indessen für den hier vorliegenden Fall nicht weiter, wenn nämlich der Erlass bzw. die Ergänzung der Norm begehrt wird.

  • AG Frankfurt/Main, 02.10.2013 - 33 C 2203/13

    Anwendbarkeit einer verlängerten Kündigungssperrfrist bei Wohnungsumwandlung?

    Der Verwaltungsgerichtshof Baden Württemberg hat bereits mit Urteil vom 25.06.2003, 4 S 1999/02, entschieden, dass eine aufgrund § 577 a BGB erlassene Kündigungssperrfristverordnung nicht der verwaltungsgerichtlichen Normenkontrollklage unterliegt, da es sich bei der Verordnung nicht um eine Norm handelt, aus deren Vollzug Rechtsstreite entstehen können, die in die Zuständigkeit der Verwaltungsgerichte fallen würden.
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