Rechtsprechung
| OLG Brandenburg, 16.02.2005 - 4 U 129/04 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- Judicialis
BGB § 648; ; BGB § 885 Abs. 1 Satz 2; ; ErbbauVO § 5 Abs. 2; ; ZPO § 294 Abs. 1
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Kein Anspruch auf Eintragung einer Vormerkung gem. § 885 BGB bei zu langem Zeitraum zwischen Entstehung und Antrag
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)
Anspruch auf Eintragung einer Vormerkung zur Sicherung eines Anspruchs auf Eintragung einer Bauhandwerkersicherungshypothek wegen einer Schlussrechnungsforderung; Aufzehrung eines Verfügungsanspruchs aus § 648 BGB durch die Geltendmachung von Mängelrechten; Glaubhaftmachung ...
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
Wann liegt eine stillschweigende Abnahme vor?
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Besprechungen u.ä.
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)
Vormerkung trotz Mängel: Wer muss was glaubhaft machen? (IBR 2005, 372)
Verfahrensgang
- LG Potsdam, 13.07.2004 - 12 O 250/04
- OLG Brandenburg, 16.02.2005 - 4 U 129/04
Papierfundstellen
- BauR 2005, 1067 (Ls.)
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (2)
- OLG Brandenburg, 24.04.2002 - 13 U 245/01
Anspruch auf Einräumung einer Sicherungshypothek für eine Werklohnforderung
Auszug aus OLG Brandenburg, 16.02.2005 - 4 U 129/04
Bei dieser Sachlage obliegt der Verfügungsklägerin die Glaubhaftmachungslast auch insoweit, als die Höhe des durch die Verfügungsbeklagte einbehaltenen Betrags im Streit steht (vgl. Brandenburgisches Oberlandesgericht, BauR 2003, 578 ff.). - OLG Köln, 06.03.1967 - 2 Wx 208/66
Erbbaurecht; Veräußerung; Belastung; Zustimmung des Grundstückeigentümers; …
Auszug aus OLG Brandenburg, 16.02.2005 - 4 U 129/04
Daher kann auch unentschieden bleiben, ob trotz einer Beschränkungsvereinbarung nach § 5 Abs. 2 ErbbauVO, die dem Erbbaurecht die Pfandrechtsfähigkeit ohne Zustimmung des Grundstückseigentümers nimmt, wenigstens eine Vormerkung zur Sicherung des in dieser Weise potestativ bedingten Anspruchs auf dingliche Rechtsänderung eingetragen werden kann (vgl. OLG Köln, NJW 1968, 505 ff.).
- OLG Koblenz, 13.05.2013 - 12 U 1297/12
Bauhandwerkersicherungshypothek: Eilbedürftigkeit der Eintragung einer Vormerkung …
Hierbei handelt es sich nach ganz herrschender Auffassung um eine gesetzliche Vermutung dahingehend, dass der Verfügungsgrund unterstellt wird (vgl. OLG Celle BauR 2013, 128; OLG Koblenz, Beschluss vom 27.04.2007 - Az: 5 W 309/07 = BeckRS 2007, 12968; OLG Brandenburg BauR 2005, 1067; OLG Hamm NJW-RR 2004, 379; OLG Düsseldorf NJW-RR 2000, 825; KG OLG-Report 1994, 105, 106; Vollkommer in: Zöller, ZPO, 29. Aufl., § 940 Rn. 8; Gursky in: Staudinger, BGB-Neubearb.Hieraus folgert die obergerichtliche Rechtsprechung, der sich der Senat anschließt, dass die Vermutung eines Verfügungsgrundes, also die Dringlichkeit der Eintragung einer Vormerkung, im Einzelfall, insbesondere im Hinblick auf die zwischenzeitlich verstrichene Zeit durch zu langes Zuwarten, widerlegt werden kann (vgl. OLG Celle BauR 2013, 128; OLG Koblenz, Beschluss vom 27.04.2007 - Az: 5 W 309/07 = BeckRS 2007, 12968; OLG Brandenburg BauR 2005, 1067; OLG Hamm NJW-RR 2004, 379; OLG Düsseldorf NJW-RR 2000, 825; KG OLG-Report 1994, 105, 106; dagegen Gursky in: Staudinger, BGB-Neubearb.
- KG, 01.04.2010 - 2 W 36/10
Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung durch einen Gesellschafter und …
Rn. 47 Die einhellige Rechtsprechung zu § 885 Abs. 1 BGB lässt schon seit geraumer Zeit eine Widerlegung der Dringlichkeitsvermutung im Einzelfall zu ( OLG Koblenz , Beschluss vom 27.04.2007 - 5 W 309/07; OLG Brandenburg , Urteil vom 16.2.2005 - 4 U 129/04; OLG Hamm , Urteil vom 4.11.2003 - 21 U 44/03; OLG Celle , Urteil vom 15.1.2003 - 7 U 64/00; OLG Düsseldorf , Urteil vom 10.12.1999 - 22 U 170/99; KG , Urteil vom 26.4.1994 - 7 U 414/94;… zustimmend: Pastor in Bauprozess, 12. Aufl. 2008, Rdnr. 277;… dagegen freilich: Gursky in Staudinger, BGB, Neubearbeitung 2008, § 885 Rdnr. 29, m.w.N.). - OLG Brandenburg, 11.07.2024 - 10 U 30/24
Anspruch auf Eintragung einer Vormerkung an nächstoffener Rangstelle zur …
Die Glaubhaftmachung eines Verfügungsgrundes für die Eintragung einer Vormerkung ist dagegen grundsätzlich nicht erforderlich, denn eine Gefährdung des durch die Vormerkung zu sichernden Anspruchs aus § 650e BGB wird nach § 885 Abs. 1 S. 2 BGB nicht vorausgesetzt, sondern gesetzlich vermutet (vgl. OLG Celle…, Urteil vom 5. März 2015 - 13 U 12/15, BeckRS 2015, 7621, Rn. 4 m.w.N., beck-online; OLG Koblenz…, Urteil vom 13. Mai 2013 - 12 U 1297/12, juris Rn. 29; OLG Düsseldorf…, Urteil vom 5. Februar 2013 - 21 U 123/12, juris Rn. 10; OLG Hamm…, Urteil vom 4. November 2003 - 21 U 44/03, juris Rn. 6; OLG Frankfurt, BauR 2003, 145;… OLG Frankfurt, BeckRS 2017, 145535, Rn. 20; KG MDR 1994, 1011 (1012); OLG Brandenburg BeckRS 2005, 4129;… OLG Karlsruhe, BeckRS 2016, 114621, Rn. 37; OLG Nürnberg, IBR 2016, 148;… OLG Rostock, BeckRS 2023, 24796, Rn. 2). - KG, 11.05.2021 - 8 U 1153/20
Vormerkung: Widerlegung von Verfügungsgrund bei Antrag auf Verlängerung der …
Rn. 23 Der Senat hält wie die ganz herrschende Auffassung (vgl. nur OLG Frankfurt BeckRS 2017, 145535; OLG Düsseldorf, Urteil vom 30. September 2014 - I-23 U 7/14 -, juris Tz. 6; OLG Koblenz, Urteil vom 13. Mai 2013 - 12 U 1297/12 -, juris Tz. 29; ; OLG Celle, Beschluss vom 30. August 2012 - 5 W 42/12 -, juris Tz. 3; OLG Hamburg MDR 2012, 1249; OLG Brandenburg, Urteil vom 16. Februar 2005 - 4 U 129/04 -, juris; OLG Hamm BauR 2004, 872;… Zöller/Vollkommer, § 940 Rn 8.5, ZPO, 33. Aufl. 2020;… Palandt/Herrler, BGB, 80. Aufl. 2021, § 885 Rn. 5;… vgl. auch zu § 650d BGB, der dem § 885 Abs. 2 Satz 2 BGB nachgebildet ist, Manteufel in: Werner/Pastor, Der Bauprozess, 17. Aufl. 2020, Rn. 337), dafür, dass die Vermutung des Verfügungsgrundes gemäß § 885 Abs. 1 Satz 2 BGB widerlegbar ist.
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Rechtsprechung
| OLG Hamm, 25.11.2004 - 4 U 129/04 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- openjur.de
- NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
- Wolters Kluwer
Anforderungen an die Durchsetzung eines wettbewerbsrechtlichen Unterlassungsanspruchs wegen Verstoßes gegen das Gesetz über die Werbung auf dem Gebiete des Heilwesens (HWG) im Wege des einstweiligen Rechtsschutzes; Voraussetzungen des Vorliegens eines nicht ...
- juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- LG Dortmund, 24.06.2004 - 8 O 259/04
- OLG Hamm, 25.11.2004 - 4 U 129/04
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (5)
- BGH, 10.02.2000 - I ZR 97/98
L-Carnitin - Vorsprung durch Rechtsbruch
Auszug aus OLG Hamm, 25.11.2004 - 4 U 129/04
Rn. 18 Die Verkehrsanschauung knüpft regelmäßig an eine schon bestehende Auffassung über den Zweck vergleichbarer Mittel und ihre Anwendung an, die wiederum davon abhängt, welche Verwendungsmöglichkeiten solche Mittel ihrer Art nach haben (BGH GRUR 2000, 528, 529 -L-Carnitin). - BGH, 06.05.2004 - I ZR 275/01
Sportlernahrung II
Auszug aus OLG Hamm, 25.11.2004 - 4 U 129/04
Dabei ist ohnehin zu berücksichtigen, dass auch aus Sicht der pharmazeutischen und medizinischen Wissenschaft eine den ernährungsphysiologisch erforderlichen und möglichen Bedarf um ein Vielfaches -hier den nach dem von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung angegebenen Bedarf von 12 mg um das 50 facheübersteigende Dosierung nach wie vor auch generell einen deutlichen Hinweis auf eine Wertung als Arzneimittel geben kann (vgl. BGH WRP 2004, 1024, 1028 -Sportlernahrung II). - BGH, 07.12.2000 - I ZR 158/98
Franzbranntwein-Gel
Auszug aus OLG Hamm, 25.11.2004 - 4 U 129/04
Dabei wird die maßgebliche Verkehrsanschauung regelmäßig, und zwar insbesondere dann, wenn bereits vergleichbare Mittel auf dem Markt sind, nicht allein durch das konkret in Rede stehende Produkt, sondern in erster Linie durch die gattungsmäßige Zweckbestimmung des Mittels geprägt (BGH WRP 2001, 542, 543 f. -Franzbranntwein-Gel). - BGH, 22.07.2004 - I ZR 288/01
"Johanniskraut"; Begriff des unerlaubten Zusatzstoffs
- BGH, 13.05.2004 - I ZR 261/01
"Honigwein"; Begriff des Zusatzstoffs
Auszug aus OLG Hamm, 25.11.2004 - 4 U 129/04
Für die Einordnung eines Produkts als Arzneimittel oder Lebensmittel ist aber seine an objektive Merkmale anknüpfende überwiegende Zweckbestimmung entscheidend, wie sie sich für einen durchschnittlich informierten, aufmerksamen und verständigen Verbraucher darstellt (BGH WRP 2004, 1277 -Honigwein).
- OVG Nordrhein-Westfalen, 17.03.2006 - 13 A 2098/02
Einstufung von Vitaminpräparaten als Arzneimittel; Vitamin E-Kapseln als …
Rn. 146 so Oberlandesgericht Hamm, Urteil vom 25. November 2004 - 4 U 129/04 -, LRE 49, 380 (381 ff.),.
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