Rechtsprechung
| VerfG Brandenburg, 16.06.2023 - VfGBbg 16/23, 5/23 EA |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Entscheidungsdatenbank Brandenburg
§ 20 Abs 1 S 2 VerfGG BB, § 46 VerfGG BB, § 30 Abs 1 VerfGG BB
- Verfassungsgericht Brandenburg
VerfGGBbg, § 20 Abs. 1 Satz 2; VerfGGBbg, § 46; VerfGGBbg, § 30 Abs. 1
Begründungsanforderungen; Unterlagen
Verfahrensgang
- LG Neuruppin, 13.03.2023 - 13 Qs 100/22
- VerfG Brandenburg, 16.06.2023 - VfGBbg 16/23, 5/23 EA
- VerfG Brandenburg, 16.06.2023 - VfGBbg 5/23
- VerfG Brandenburg, 15.12.2023 - VfGBbg 16/23
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (9)
- VerfG Brandenburg, 20.05.2021 - VfGBbg 61/19
Auskunft über die persönlichen Verhältnisse des Kindes; Auskunftsverpflichtung; …
Auszug aus VerfG Brandenburg, 16.06.2023 - VfGBbg 16/23
Dabei obliegt dem Beschwerdeführer auch, dem Verfassungsgericht alle Gesichtspunkte zu unterbreiten, die für die Beurteilung der Zulässigkeit der Verfassungsbeschwerde maßgeblich sind (st. Rspr., Beschlüsse vom 20. Mai 2021 - VfGBbg 61/19 -, Rn. 20, …und vom 9. Februar 2021 - VfGBbg 15/19 -, Rn. 17, https://verfassungsgericht.brandenburg.de). - VerfG Brandenburg, 19.06.2020 - VfGBbg 10/19
Verfassungsbeschwerde unzulässig; unzureichende Begründung; …
Auszug aus VerfG Brandenburg, 16.06.2023 - VfGBbg 16/23
Erforderlich ist danach eine Begründung, welche umfassend und aus sich heraus verständlich die mögliche Verletzung der geltend gemachten Grundrechte des Beschwerdeführers hinreichend deutlich aufzeigt (st. Rspr., Beschlüsse vom 20. August 2021 - VfGBbg 68/20 -, Rn. 20 m. w. N., vom 19. Juni 2020 - VfGBbg 10/19 -, Rn. 7, …und vom 19. März 2021 - VfGBbg 83/19 -, Rn. 10 m. w. N., https://verfassungsgericht.brandenburg.de). - VerfG Brandenburg, 20.08.2021 - VfGBbg 68/20
Verfassungsbeschwerde unzulässig; unzureichende Begründung; Beschwerdebefugnis; …
Auszug aus VerfG Brandenburg, 16.06.2023 - VfGBbg 16/23
Erforderlich ist danach eine Begründung, welche umfassend und aus sich heraus verständlich die mögliche Verletzung der geltend gemachten Grundrechte des Beschwerdeführers hinreichend deutlich aufzeigt (st. Rspr., Beschlüsse vom 20. August 2021 - VfGBbg 68/20 -, Rn. 20 m. w. N., vom 19. Juni 2020 - VfGBbg 10/19 -, Rn. 7, …und vom 19. März 2021 - VfGBbg 83/19 -, Rn. 10 m. w. N., https://verfassungsgericht.brandenburg.de).
- VerfG Brandenburg, 30.11.2018 - VfGBbg 23/17
Unzulässigkeit einer Verfassungsbeschwerde mangels hinreichender Begründung - …
Auszug aus VerfG Brandenburg, 16.06.2023 - VfGBbg 16/23
In formaler Hinsicht gehört zum Begründungserfordernis nach § 20 Abs. 1 Satz 2, § 46 VerfGGBbg, dass die angegriffenen Entscheidungen sowie die zugrundeliegenden Rechtsschutzanträge und andere Dokumente, ohne deren Kenntnis sich nicht beurteilen lässt, ob Grundrechte oder grundrechtsgleiche Rechte des Beschwerdeführers verletzt wurden, vorzulegen oder wenigstens durch inhaltliche Wiedergabe zur Kenntnis zu bringen sind (…st. Rspr., Beschlüsse vom 22. Januar 2021 - VfGBbg 44/20 -, Rn. 20…, vom 11. Dezember 2020 - VfGBbg 84/20 -, Rn. 11, und vom 30. November 2018 - VfGBbg 23/17 -, m. w. N., https://verfassungsgericht.brandenburg.de). - VerfG Brandenburg, 11.12.2020 - VfGBbg 84/20
Akteneinsicht; Pflichtverteidiger; Verteidiger; Strafverfahren; Unzureichende …
Auszug aus VerfG Brandenburg, 16.06.2023 - VfGBbg 16/23
In formaler Hinsicht gehört zum Begründungserfordernis nach § 20 Abs. 1 Satz 2, § 46 VerfGGBbg, dass die angegriffenen Entscheidungen sowie die zugrundeliegenden Rechtsschutzanträge und andere Dokumente, ohne deren Kenntnis sich nicht beurteilen lässt, ob Grundrechte oder grundrechtsgleiche Rechte des Beschwerdeführers verletzt wurden, vorzulegen oder wenigstens durch inhaltliche Wiedergabe zur Kenntnis zu bringen sind (…st. Rspr., Beschlüsse vom 22. Januar 2021 - VfGBbg 44/20 -, Rn. 20, vom 11. Dezember 2020 - VfGBbg 84/20 -, Rn. 11, und vom 30. November 2018 - VfGBbg 23/17 -, m. w. N., https://verfassungsgericht.brandenburg.de). - VerfG Brandenburg, 19.02.2021 - VfGBbg 15/19
Verfassungsbeschwerde unzulässig; unzureichende Begründung; …
Auszug aus VerfG Brandenburg, 16.06.2023 - VfGBbg 16/23
Dabei obliegt dem Beschwerdeführer auch, dem Verfassungsgericht alle Gesichtspunkte zu unterbreiten, die für die Beurteilung der Zulässigkeit der Verfassungsbeschwerde maßgeblich sind (…st. Rspr., Beschlüsse vom 20. Mai 2021 - VfGBbg 61/19 -, Rn. 20, und vom 9. Februar 2021 - VfGBbg 15/19 -, Rn. 17, https://verfassungsgericht.brandenburg.de). - VerfG Brandenburg, 19.03.2021 - VfGBbg 83/19
Verfassungsbeschwerde unzulässig; Prozessuale Überholung; Prozesskostenhilfe; …
Auszug aus VerfG Brandenburg, 16.06.2023 - VfGBbg 16/23
Erforderlich ist danach eine Begründung, welche umfassend und aus sich heraus verständlich die mögliche Verletzung der geltend gemachten Grundrechte des Beschwerdeführers hinreichend deutlich aufzeigt (…st. Rspr., Beschlüsse vom 20. August 2021 - VfGBbg 68/20 -, Rn. 20 m. w. N., vom 19. Juni 2020 - VfGBbg 10/19 -, Rn. 7, und vom 19. März 2021 - VfGBbg 83/19 -, Rn. 10 m. w. N., https://verfassungsgericht.brandenburg.de). - VerfG Brandenburg, 22.01.2021 - VfGBbg 44/20
Verfassungsbeschwerde unzulässig; Sozialrecht; Jobcenter; Meldebescheid; …
Auszug aus VerfG Brandenburg, 16.06.2023 - VfGBbg 16/23
In formaler Hinsicht gehört zum Begründungserfordernis nach § 20 Abs. 1 Satz 2, § 46 VerfGGBbg, dass die angegriffenen Entscheidungen sowie die zugrundeliegenden Rechtsschutzanträge und andere Dokumente, ohne deren Kenntnis sich nicht beurteilen lässt, ob Grundrechte oder grundrechtsgleiche Rechte des Beschwerdeführers verletzt wurden, vorzulegen oder wenigstens durch inhaltliche Wiedergabe zur Kenntnis zu bringen sind (st. Rspr., Beschlüsse vom 22. Januar 2021 - VfGBbg 44/20 -, Rn. 20…, vom 11. Dezember 2020 - VfGBbg 84/20 -, Rn. 11, und vom 30. November 2018 - VfGBbg 23/17 -, m. w. N., https://verfassungsgericht.brandenburg.de). - VerfG Brandenburg, 16.06.2023 - VfGBbg 5/23
Begründungsanforderungen; Unterlagen
Auszug aus VerfG Brandenburg, 16.06.2023 - VfGBbg 16/23
VfGBbg 5/23 EA.
- VerfG Brandenburg, 19.06.2026 - VfGBbg 4/24 Dabei obliegt es dem Beschwerdeführer auch, dem Verfassungsgericht alle Gesichtspunkte zu unterbreiten, die für die Beurteilung der Zulässigkeit der Verfassungsbeschwerde maßgeblich sind (st. Rspr., vgl. Beschlüsse vom 21. Februar 2025 - VfGBbg 12/23 -, Rn. 29 m.w.N., vom 16. Juni 2023 - VfGBbg 16/23 -, Rn. 5, …und vom 11. Dezember 2020 - VfGBbg 84/20 -, Rn. 9, juris).
Rn. 50 In formaler Hinsicht ist erforderlich, dass die angegriffenen Entscheidungen sowie die zugrundeliegenden Rechtsschutzanträge und andere Dokumente, ohne deren Kenntnis sich nicht beurteilen lässt, ob die Verfassungsbeschwerde zulässig und begründet ist, vorzulegen oder wenigstens durch inhaltliche Wiedergabe zur Kenntnis zu bringen sind (…vgl. Beschlüsse vom 21. November 2025 - VfGBbg 43/24 -, Rn. 18…, vom 20. Juni 2025 - VfGBbg 19/25 -, Rn. 16, vom 16. Juni 2023 - VfGBbg 16/23 -, Rn. 5, …und vom 11. Dezember 2020 - VfGBbg 84/20 -, Rn. 11, juris).
- VerfG Brandenburg, 16.02.2024 - VfGBbg 15/23
Verfassungsbeschwerde unzulässig; Begründungsanforderungen; Subsidiarität; …
Dazu bedarf es einer umfassenden einfachrechtlichen und verfassungsrechtlichen Aufarbeitung der Rechtslage (…st. Rspr., vgl. Beschlüsse vom 17. November 2023 - VfGBbg 70/21 -, Rn. 39, und vom 16. Juni 2023 - VfGBbg 16/23 -, Rn. 5, https://verfassungsgericht.brandenburg.de). - VerfG Brandenburg, 11.10.2024 - VfGBbg 23/21 Rn. 15 In formaler Hinsicht gehört zum Begründungserfordernis nach § 20 Abs. 1 Satz 2, § 46 VerfGGBbg, dass die angegriffenen Entscheidungen sowie die zugrundeliegenden Rechtsschutzanträge und andere Dokumente, ohne deren Kenntnis sich nicht beurteilen lässt, ob Grundrechte oder grundrechtsgleiche Rechte des Beschwerdeführers verletzt wurden, vorzulegen oder wenigstens durch inhaltliche Wiedergabe zur Kenntnis zu bringen sind (st. Rspr., vgl. Beschluss vom 16. Juni 2023 - VfGBbg 16/23 -, Rn. 5 m. w. N., https://verfassungsgericht.brandenburg.de).
- VerfG Brandenburg, 16.02.2024 - VfGBbg 52/23
Verfassungsbeschwerde unzulässig; Begründungsmangel
Erforderlich ist nach § 20 Abs. 1 Satz 2, § 46 Verfassungsgerichtsgesetz Brandenburg (VerfGGBbg) eine Begründung, mit der umfassend und aus sich heraus verständlich die mögliche Verletzung der geltend gemachten Grundrechte des Beschwerdeführers hinreichend deutlich aufgezeigt wird (…st. Rspr., vgl. Beschlüsse vom 17. November 2023 - VfGBbg 70/21 -, Rn. 39, und vom 16. Juni 2023 - VfGBbg 16/23 -, Rn. 5, https://verfassungsgericht.brandenburg.de).
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Rechtsprechung
| KAG Rottenburg-Stuttgart, 22.05.2023 - 05/23 |
Volltextveröffentlichung
- recht.drs.de
§§ 33, 35 MAVO
Wird zitiert von ... (21) Zitiert selbst (4)
- KAG Rottenburg-Stuttgart, 21.06.2013 - AS 3/13
Eingruppierung; Zustimmungsersetzung
Auszug aus KAG Rottenburg-Stuttgart, 22.05.2023 - 5/23
Hieran ist die Mitarbeitervertretung zu beteiligen, um sicherzustellen, dass die Anwendung allgemeiner und interpretationsbedürftiger Vergütungsmerkmale auf den Einzelfall zutreffend erfolgt (ständige Rechtsprechung des KAG Rottenburg-Stuttgart, z.B. Urteil vom 25.03.2011, AS 02/11; Urteil vom 18.11.2011, AS 13/11; Urteil vom 21.06.2013, AS 03/13; Urteil vom 18.12.2015, AS 08/15). - KAG Rottenburg-Stuttgart, 25.03.2011 - AS 2/11
Eingruppierung eines Mitarbeiters im Sozial- und Erziehungsdienst
Auszug aus KAG Rottenburg-Stuttgart, 22.05.2023 - 5/23
Hieran ist die Mitarbeitervertretung zu beteiligen, um sicherzustellen, dass die Anwendung allgemeiner und interpretationsbedürftiger Vergütungsmerkmale auf den Einzelfall zutreffend erfolgt (ständige Rechtsprechung des KAG Rottenburg-Stuttgart, z.B. Urteil vom 25.03.2011, AS 02/11; Urteil vom 18.11.2011, AS 13/11; Urteil vom 21.06.2013, AS 03/13; Urteil vom 18.12.2015, AS 08/15). - KAG Rottenburg-Stuttgart, 18.12.2015 - AS 8/15
Eingruppierung; Zustimmungsersetzung
Auszug aus KAG Rottenburg-Stuttgart, 22.05.2023 - 5/23
Hieran ist die Mitarbeitervertretung zu beteiligen, um sicherzustellen, dass die Anwendung allgemeiner und interpretationsbedürftiger Vergütungsmerkmale auf den Einzelfall zutreffend erfolgt (ständige Rechtsprechung des KAG Rottenburg-Stuttgart, z.B. Urteil vom 25.03.2011, AS 02/11; Urteil vom 18.11.2011, AS 13/11; Urteil vom 21.06.2013, AS 03/13; Urteil vom 18.12.2015, AS 08/15). - KAG Rottenburg-Stuttgart, 18.11.2011 - AS 13/11
Eingruppierung; Zustimmungsersetzung
Auszug aus KAG Rottenburg-Stuttgart, 22.05.2023 - 5/23
Hieran ist die Mitarbeitervertretung zu beteiligen, um sicherzustellen, dass die Anwendung allgemeiner und interpretationsbedürftiger Vergütungsmerkmale auf den Einzelfall zutreffend erfolgt (ständige Rechtsprechung des KAG Rottenburg-Stuttgart, z.B. Urteil vom 25.03.2011, AS 02/11; Urteil vom 18.11.2011, AS 13/11; Urteil vom 21.06.2013, AS 03/13; Urteil vom 18.12.2015, AS 08/15).
- BVerfG, 11.12.2023 - 2 BvR 739/17
Beschwerdekammerbeschluss: Feststellung der überlangen Dauer eines …
- 2 BvR 739/17 - Vz 5/23 -. - BVerfG, 22.04.2024 - 2 BvR 739/17
Kammerbeschluss: Unzulässigkeit eines Antrags auf Tatbestandsberichtigung im …
- 2 BvR 739/17 - Vz 5/23 -.Der Antrag des Beschwerdeführers auf Berichtigung des Tatbestands des Beschlusses der Beschwerdekammer des Bundesverfassungsgerichts vom 11. Dezember 2023 - 2 BvR 739/17 - Vz 5/23 - wird abgelehnt..
Die Gegenvorstellung vom 17. Januar 2024 gegen den Beschluss der Beschwerdekammer des Bundesverfassungsgerichts vom 11. Dezember 2023 - 2 BvR 739/17 - Vz 5/23 - wird verworfen..
- BSG, 26.03.2026 - B 10 ÜG 3/24 R
Überlanges Gerichtsverfahren - Entschädigungsklage - vorprozessuale …
Rn. 36 a) Nach § 198 Abs. 1 Satz 1 GVG ist im Falle des Vorliegens seiner Voraussetzungen auch ein erlittener materieller Nachteil angemessen zu entschädigen, der kausal durch die überlange Verfahrensdauer im Verantwortungsbereich des in Anspruch genommenen Rechtsträgers verursacht wurde (BT-Drucks 17/3802 S 19; BSG Beschluss vom 23.1.2025 - B 10 ÜG 5/24 B - juris RdNr 12 mwN; BVerfG Beschwerdekammerbeschluss vom 11.12.2023 - 2 BvR 739/17 - Vz 5/23 - juris RdNr 66 zu §§ 97a ff BVerfGG; BVerwG Urteil vom 27.2.2014 - 5 C 1.13 D - juris RdNr 40; BGH Urteil vom 23.1.2014 - III ZR 37/13 - BGHZ 200, 20, juris RdNr 46).In Anlehnung an § 906 Abs. 2 Satz 2 BGB handelt es sich im Rahmen der Entschädigung für materielle Nachteile iS von § 198 Abs. 1 Satz 1 GVG um einen Schadensausgleich nach enteignungs- und aufopferungsrechtlichen Grundsätzen in Form eines Ausgleichs der erlittenen Vermögenseinbuße; eine Naturalrestitution findet grundsätzlich nicht statt (BT-Drucks 17/3802 S 34;… BSG Urteil vom 5.5.2015 - B 10 ÜG 5/14 R - SozR 4-1720 § 198 Nr. 12 RdNr 29 f; BVerwG Urteil vom 28.5.2025 - 2 WA 4.24 - BVerwGE 186, 58, juris RdNr 46 mwN; BFH Urteil vom 17.4.2013 - X K 3/12 - BFHE 240, 516, juris RdNr 21; demgegenüber geht das BVerfG für den Ausgleich nach §§ 97a ff BVerfGG von den Grundsätzen der §§ 249 ff BGB aus: vgl Beschwerdekammerbeschlüsse vom 11.12.2023 - 2 BvR 739/17 - Vz 5/23 - juris RdNr 66 und vom 20.8.2015 - 1 BvR 2781/13 - Vz 11/14 - juris RdNr 33).
Folglich ist dem Anspruch auf Ersatz vorgerichtlicher Rechtsanwaltskosten grundsätzlich der Gegenstandwert zugrunde zu legen, der der berechtigten Schadensersatzforderung - und damit dem festgestellten Entschädigungsanspruch nach § 198 Abs. 1 Satz 1 GVG - entspricht (vgl BVerfG Beschwerdekammerbeschluss vom 11.12.2023 - 2 BvR 739/17 - Vz 5/23 - juris RdNr 78 mwN; BGH Urteil vom 5.12.2017 - VI ZR 24/17 - juris RdNr 7 f; OVG Nordrhein-Westfalen Urteil vom 6.2.2024 - 13 D 324/21.EK - juris RdNr 74; Bayerischer VGH Urteil vom 27.4.2023 - 98 F 22.2187 - juris RdNr 38; OVG Lüneburg Beschluss vom 14.4.2021 - 13 FEK 306/20 - juris RdNr 60).
Eine Feststellung der Unangemessenheit der Verfahrensdauer hat der Kläger selbst auch vorprozessual bei dem beklagten Land nicht geltend gemacht (vgl hierzu auch BVerfG Beschwerdekammerbeschluss vom 11.12.2023 - 2 BvR 739/17 - Vz 5/23 - juris RdNr 78).
- BFH, 06.11.2024 - X K 1/24
Entschädigungsklage wegen überlanger Verfahrensdauer: Regelmäßig Vorrang der …
Dem Grunde nach stehe der Kostenerstattungsanspruch durch die Kostengrundentscheidung bereits fest, und bei einem Rechtsanwalt, der die Wirkungszusammenhänge gerichtlicher Verfahren einschätzen könne, bestehe ein immaterieller Nachteil in weitaus geringerem Maße als bei einem Laien (BVerfG-Beschluss vom 11.12.2023 - 2 BvR 739/17 - Vz 5/23, NJW 2024, 1331, Rz 77).Auch der --bereits vorstehend unter aa zitierte-- BVerfG-Beschluss vom 11.12.2023 - 2 BvR 739/17 - Vz 5/23 (NJW 2024, 1331) gehört insoweit in diese Fallgruppe, als er Überlegungen zu der Verzinsung des Kostenerstattungsanspruchs anstellt.
Rn. 104 Der Senat versteht die Erwägung im BVerfG-Beschluss vom 11.12.2023 - 2 BvR 739/17 - Vz 5/23 (NJW 2024, 1331, Rz 77; ebenso das vom Beklagten angeführte Urteil des Oberlandesgerichts Celle vom 21.02.2018 - 23 EK 5/17, Neue Juristische Wochenschrift-Rechtsprechungs-Report Zivilrecht 2018, 634, Rz 25), bei einem Rechtsanwalt bestehe ein immaterieller Nachteil in weitaus geringerem Maße als bei einem Laien, dahingehend, dass dieses Kriterium nicht schon für sich genommen zum Ausschluss einer Geldentschädigung führt, sondern nur im Zusammenwirken mit anderen --im dortigen Verfahren gegebenen-- Besonderheiten des Einzelfalls.
- BSG, 21.03.2024 - B 10 ÜG 1/23 R
Überlanges Kostenverfahren - Entschädigungsklage - Ermittlung der unangemessenen …
Das BSG und das BVerfG haben bereits entschieden, dass Verfahren der Kostenfestsetzung und -erinnerung für die Beteiligten regelmäßig nur von untergeordneter Bedeutung sind (…vgl BSG Urteil vom 12.12.2019 - B 10 ÜG 3/19 R - SozR 4-1720 § 198 Nr. 18 RdNr 41;… BSG Urteil vom 10.7.2014 - B 10 ÜG 8/13 R - SozR 4-1720 § 198 Nr. 2 RdNr 31-33; BVerfG <Beschwerdekammer> Beschluss vom 11.12.2023 - 2 BvR 739/17 - Vz 5/23 - juris RdNr 77). In materieller Hinsicht kann die Dauer des Verfahrens den Antragsteller in gewisser Weise sogar günstig stellen, weil sein Kostenerstattungsanspruch ab Eingang des Festsetzungsantrags iHv fünf Prozentpunkten über dem Basiszinssatz verzinst wird (§ 197 Abs. 1 Satz 2 SGG iVm § 104 Abs. 1 Satz 2 ZPO;… vgl BVerfG aaO).Dies führt jedoch nicht dazu, dass für ein solches Verfahren im Regelfall gar keine angemessene Vorbereitungs- und Bedenkzeit zu berücksichtigen wäre, weil auch hier eine von der chronologischen Bearbeitungsreihenfolge abweichende Priorisierung durch das Ausgangsgericht erforderlich sein kann (vgl BVerfG - Beschwerdekammer - Beschluss vom 11.12.2023 - 2 BvR 739/17 - Vz 5/23 - juris RdNr 72;… BSG Urteil vom 24.3.2022 - B 10 ÜG 4/21 R - BSGE 134, 32 = SozR 4-1720 § 198 Nr. 21, RdNr 21).
- EGMR - 34421/23 (anhängig)
TAGHI v. THE NETHERLANDS and 20 other applications
8/5/23 and 19/6/23.31/5/23 - Prison governor's refusal of letter from family member.
10/5/23 - Prison governor's decision for transfer to ward E1.
16/5/23 - Prison governor's refusal of letter to family member.
- BFH, 06.11.2024 - X K 7/22
Überlange Dauer eines Kostenfestsetzungs- und Erinnerungsverfahrens
Dem Grunde nach stehe der Kostenerstattungsanspruch durch die Kostengrundentscheidung bereits fest, und bei einem Rechtsanwalt, der die Wirkungszusammenhänge gerichtlicher Verfahren einschätzen könne, bestehe ein immaterieller Nachteil in weitaus geringerem Maße als bei einem Laien (BVerfG-Beschluss vom 11.12.2023 - 2 BvR 739/17 - Vz 5/23, NJW 2024, 1331, Rz 77). - VG Hamburg, 09.10.2025 - 5 AE 7645/25 Allerdings verschärfte sich die Lage bei der Nahrungsmittelsicherheit offenbar nicht nur kurzfristig (BAMF, Länderkurzinformation Guinea, Gesundheitssystem und medizinische Versorgung, Stand: 04/2023, G 5/23, S. 6).
Eine der beiden Kliniken unterhält einen Ambulanzdienst (G 5/23, S. 2).
- VGH Bayern, 03.06.2009 - 9 B 09.30074
Zum Widerruf des Asylrechts eines togoischen Staatsangehörigen wegen Änderung der …
Von diesen Eckpunkten ausgehend hat der Senat die Überzeugung gewonnen, dass eine Verfolgung aus dem Exil zurückkehrender Oppositioneller in Togo auf absehbare Zeit mit hinreichender Sicherheit ausgeschlossen ist (im Ergebnis ebenso: VG München vom 15.12.2008 Az. M 25 K 08.50402; VG Ansbach vom 28.10.2008 Az. AN 2 K 07.30272; VG Berlin vom 10.12.2008 Az. VG 1 X 45.07; VG Karlsruhe vom 12.11.2008 Az. A 1 K 1841/08; VG Osnabrück vom 25.3.2008 Az. 5/23/8; VG Schwerin vom 8.1.2008 Az. 5 A 763/07 As). - OVG Nordrhein-Westfalen, 12.04.2001 - 5 B 492/01
Verbot einer für Ostermontag in Hagen angemeldeten Neonazi-Demonstration
Rn. 19 Vgl. Landgericht Frankfurt am Main, Urteil vom 10. Oktober 1994 - 5/23 Kls 50 Js 27125/88 -. - BVerfG, 05.06.2000 - 2 BvR 566/00
Erfolglose Verfassungsbeschwerde gegen strafrechtliche Verurteilung wegen …
- VG Hamburg, 19.05.2025 - 5 A 3597/24
- OVG Nordrhein-Westfalen, 29.06.2001 - 5 B 832/01
Verbot einer für den 30. Juni 2001 in Arnsberg angemeldeten Neonazi-Demonstration
- LAG Nürnberg, 08.04.2025 - 7 SLa 213/24
Schadensersatz wegen Streikmaßnahmen - Streikziel - gemeinsamer Antrag auf …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 23.06.2025 - 22 D 88/23
Entschädigungszahlung wegen unangemessener Dauer des Gerichtsverfahrens; …
- VG Hamburg, 19.02.2024 - 9 A 4685/22
Iran: Dublin Italien; Bestätigung der Unzulässigkeitsentscheidung des Bundsamtes …
- VG Hamburg, 02.02.2024 - 5 A 4992/21
Erfolglose Asylklage eines guinesischen Staatsangehörigen (insbesondere zur …
- VG Hamburg, 06.09.2024 - 5 A 1590/24
Asylrecht (Guinea): Unglaubhaftes Vorbringen; humanitäre und wirtschaftliche …
- VG Hamburg, 05.08.2025 - 11 A 2771/24
- VGH Bayern, 05.07.2013 - 9 B 12.30352
Asylrecht (Togo); Widerruf des Flüchtlingsstatus; erhebliche, dauerhafte …
- EGMR, 11.04.2024 - 18706/22
PARADOWSKI AND OTHERS v. POLAND
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