Rechtsprechung
| BVerwG, 11.02.1986 - 5 B 44.85 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Anspruch auf Ausbildungsförderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) - Anrechnung des Einkommens des Vaters bei der Gewährung von BAföG - Zulässigkeit und Begründetheit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision - Anforderungen an die ...
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- OVG Nordrhein-Westfalen, 19.03.1985 - 16 A 3385/83
- BVerwG, 11.02.1986 - 5 B 44.85
Papierfundstellen
- NVwZ 1986, 921
Wird zitiert von ... (13) Zitiert selbst (12)
- BVerfG, 07.10.1980 - 1 BvL 50/79
Präklusion I
Auszug aus BVerwG, 11.02.1986 - 5 B 44.85
Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (vgl. u.a. BVerfGE 29, 337 [BVerfG 08.12.1970 - 1 BvR 104/70]; 55, 72 ,jeweils mit weiteren Nachweisen) und des Bundesverwaltungsgerichts (s. etwa Urteil vom 16. Dezember 1976 - BVerwG 5 C 48.75 - ) läßt Art. 3 Abs. 1 GG dem Gesetzgeber insbesondere im Bereich der gewährenden Staatstätigkeit eine weitgehende Gestaltungsfreiheit; ihr sind nur durch das Willkürverbot Grenzen gezogen.Willkür im so verstandenen Sinne kann einer gesetzlichen Regelung aber nur dann vorgeworfen werden, wenn deren Unsachlichkeit evident ist (BVerfGE 55, 72 ).
- BVerfG, 08.02.1983 - 1 BvL 28/79
Pflichtbeiträge in Ausfallzeiten
Auszug aus BVerwG, 11.02.1986 - 5 B 44.85
In der Rechtsprechung sowohl des Bundesverfassungsgerichts (vgl. z.B. BVerfGE 26, 16 ; 63, 119 ) als auch des Bundesverwaltungsgerichts (s. Urteil des beschließenden Senatsvom 12. Juli 1984 - BVerwG 5 C 133.83 - <DÖV 1985, 283/284 f.>) ist anerkannt, daß der Gesetzgeber vor allem im Bereich der gewährenden Staatstätigkeit typisierende und generalisierende Regelungen treffen kann. - BVerfG, 16.10.1979 - 1 BvL 51/79
Tanzveranstaltungen
Auszug aus BVerwG, 11.02.1986 - 5 B 44.85
Daraus folgt, daß eine auf die Unvereinbarkeit einer Gesetzesvorschrift mit dem allgemeinen Gleichheitssatz gestützte Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision nur erfolgreich sein kann, wenn ersichtlich ist, daß der Gesetzgeber die äußersten Grenzen seiner Gestaltungsfreiheit bei der Regelung der in Frage stehenden Lebensverhältnisse überschritten hat (vgl. BVerwG, Beschluß vom 10. Februar 1967 - BVerwG 8 B 1.66 - ; ferner auch BVerfGE 52, 277 [BVerfG 16.10.1979 - 1 BvL 51/79]).
- BVerfG, 19.04.1977 - 1 BvL 17/75
Verfassungsrechtliche Prüfung der Übergangsregelungen bei Wohngeld
Auszug aus BVerwG, 11.02.1986 - 5 B 44.85
Insoweit beruht die Regelung auf dem auch in der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfGE 44, 283 ) als Rechtfertigungsgrund anerkannten Gesichtspunkt der Verwaltungspraktikabilität (so zu § 21 Abs. 1 Satz 1 BAföG in der Fassung des 2. BAföG-Änderungsgesetzes vom 31. Juli 1974 <BGBl. I S. 1649> schon Beschluß des Senatsvom 25. Juli 1985 - BVerwG 5 B 103.83 -). - BVerfG, 14.05.1969 - 1 BvR 615/67
Verfassungsmäßigkeit der Versagung eines Berufsschadensausgleichs nach dem BVG
Auszug aus BVerwG, 11.02.1986 - 5 B 44.85
In der Rechtsprechung sowohl des Bundesverfassungsgerichts (vgl. z.B. BVerfGE 26, 16 ; 63, 119 ) als auch des Bundesverwaltungsgerichts (s. Urteil des beschließenden Senatsvom 12. Juli 1984 - BVerwG 5 C 133.83 - <DÖV 1985, 283/284 f.>) ist anerkannt, daß der Gesetzgeber vor allem im Bereich der gewährenden Staatstätigkeit typisierende und generalisierende Regelungen treffen kann. - BVerwG, 12.07.1984 - 5 C 133.83
Beschädigten-Grundrente - Einkommen - Heimkehrerstiftung - Grundrentenbetrag - …
Auszug aus BVerwG, 11.02.1986 - 5 B 44.85
In der Rechtsprechung sowohl des Bundesverfassungsgerichts (vgl. z.B. BVerfGE 26, 16 ; 63, 119 ) als auch des Bundesverwaltungsgerichts (s. Urteil des beschließenden Senatsvom 12. Juli 1984 - BVerwG 5 C 133.83 - <DÖV 1985, 283/284 f.>) ist anerkannt, daß der Gesetzgeber vor allem im Bereich der gewährenden Staatstätigkeit typisierende und generalisierende Regelungen treffen kann. - BVerwG, 11.10.1984 - 5 C 17.82
Ausbildungsförderung - KG - Gewinnanteil - Entnahmemöglichkeit - Härtefall - …
Auszug aus BVerwG, 11.02.1986 - 5 B 44.85
Atypischen Umständen (BVerwGE 70, 189 [BVerwG 11.10.1984 - 5 C 17/82]) im Einzelfall kann nach Maßgabe der Härteregelung des § 25 Abs. 6 BAföG Rechnung getragen werden. - BVerfG, 08.12.1970 - 1 BvR 104/70
Verfassungsmäßigkeit der Aufwertungsausgleichsgesetzes
Auszug aus BVerwG, 11.02.1986 - 5 B 44.85
Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (vgl. u.a. BVerfGE 29, 337 [BVerfG 08.12.1970 - 1 BvR 104/70]; 55, 72 ,jeweils mit weiteren Nachweisen) und des Bundesverwaltungsgerichts (s. etwa Urteil vom 16. Dezember 1976 - BVerwG 5 C 48.75 - ) läßt Art. 3 Abs. 1 GG dem Gesetzgeber insbesondere im Bereich der gewährenden Staatstätigkeit eine weitgehende Gestaltungsfreiheit; ihr sind nur durch das Willkürverbot Grenzen gezogen. - BGH, 07.10.1981 - IVb ZR 611/80
Berücksichtigung von Verbindlichkeiten des Unterhaltsverpflichteten für luxuriöse …
Auszug aus BVerwG, 11.02.1986 - 5 B 44.85
Diese dispositionsbeschränkende Wirkung steht damit im Einklang, daß die Eltern schon nach Zivilrecht regelmäßig gehalten sind, bei ihren finanziellen und wirtschaftlichen Planungen auf die Unterhaltsbedürftigkeit ihrer Kinder Rücksicht zu nehmen (BGH, Urteil vom 7. Oktober 1981 - IV b ZR 611/80 - <NJW 1982, 380>). - BVerwG, 16.12.1976 - 5 C 48.75
Auszug aus BVerwG, 11.02.1986 - 5 B 44.85
Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (vgl. u.a. BVerfGE 29, 337 [BVerfG 08.12.1970 - 1 BvR 104/70]; 55, 72 ,jeweils mit weiteren Nachweisen) und des Bundesverwaltungsgerichts (s. etwa Urteil vom 16. Dezember 1976 - BVerwG 5 C 48.75 - ) läßt Art. 3 Abs. 1 GG dem Gesetzgeber insbesondere im Bereich der gewährenden Staatstätigkeit eine weitgehende Gestaltungsfreiheit; ihr sind nur durch das Willkürverbot Grenzen gezogen. - BVerwG, 10.02.1967 - VIII B 1.66
Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Ersatz von Aufwendungen für …
- BVerwG, 25.07.1985 - 5 B 103.83
Beurteilung gesetzlicher Differenzierungen bei der Regelung von Sachverhalten - …
- VG Minden, 10.07.2007 - 6 K 993/05 Rn. 30 Vgl. BVerwG, Beschluss vom 11.02.1986 - 5 B 44/85 -, NVwZ 1986, 921, und Urteil vom 10.05.1990 - 5 C 55/85 -, BVerwGE 85, 124; Ramsauer/Stallbaum/Sternal, BAföG Kommentar, 4. Auflage 2005, § 24 Rn. 4; Humborg in: Rothe/Blanke, BAföG Loseblatt-Kommentar, § 21 Rn. 4.2.
Rn. 32 Vgl. BVerfG, Beschluss vom 15.09.1986 - 1 BvR 363/86 -, FamRZ 1987, 901; BVerwG, Beschluss vom 11.02.1986, a.a.O..
Rn. 40 Vgl. BVerwG, Beschluss vom 11.02.1986 - 5 B 44/85 -, NVwZ 1986, 921, und Urteil vom 10.05.1990 - 5 C 55/85 -, BVerwGE 85, 124; Ramsauer/Stallbaum/Sternal, BAföG Kommentar, 4. Auflage 2005, § 24 Rn. 4; Humborg in: Rothe/Blanke, BAföG Loseblatt-Kommentar, § 21 Rn. 4.2., m.w.N.
- BVerwG, 10.05.1990 - 5 C 55.85
Ausbildungsförderungsrechtlicher Begriff der selbstgenutzten Eigentumswohnung
Dies beruht auf Gründen - notwendiger - Verwaltungsvereinfachung (vgl. BVerfG, Beschluß vom 15. September 1986 - 1 BvR 363/86 - <FamRZ 1987, 901>): Der Vollzug des Bundesausbildungsförderungsgesetzes als Massenvorgang soll dadurch erleichtert werden, daß die Förderungsämter bei der Ermittlung des anzurechnenden Einkommens auf die finanzamtlichen Feststellungen im Steuerbescheid zurückgreifen können (vgl. BT-Drucks. 9/603 S. 23 f. zu 2.7 sowie BVerwG, Beschluß vom 11. Februar 1986 - BVerwG 5 B 44.85 -NVwZ 1986, 921>). Diese Regelung beruht, wie der Senat bereits in seinem Beschluß vom 11. Februar 1986 (a.a.O.) dargelegt hat, auf der sozialpolitischen Erwägung des Gesetzgebers, die durch die Ausbildungskosten ohnehin stark belasteten Eltern nicht vor die Alternative "Ausbildungs- oder Wohnheimbauförderung" stellen zu wollen, zumal gerade Familien mit Kindern auf die Förderung des Familienheimbaus angewiesen sind (vgl. BT-Drucks. 9/410 S. 11 zu 3.2; BT-Drucks. 9/603 S. 24 sowie BVerfG, Beschluß vom 15. September 1986 ).
- BVerwG, 13.12.1990 - 5 C 21.88
Ausbildungsförderung und elterliche Unterhaltspflicht
Gesichtspunkte der Verwaltungspraktikabilität sind zwar grundsätzlich geeignet, typisierende, generalisierende und pauschalierende Regelungen zu rechtfertigen, die der Bewältigung von Massenverwaltungsvorgängen dienen sollen (vgl. etwa BVerwG, Beschlüsse vom 11. und 13. Februar 1986 - BVerwG 5 B 44.85 und 149.84 - sowie BVerwGE 74, 260 ).
- VG Minden, 10.07.2007 - 6 K 994/05 Rn. 30 Vgl. BVerwG, Beschluss vom 11.02.1986 - 5 B 44/85 -, NVwZ 1986, 921, und Urteil vom 10.05.1990 - 5 C 55/85 -, BVerwGE 85, 124; Ramsauer/Stallbaum/Sternal, BAföG Kommentar, 4. Auflage 2005, § 24 Rn. 4; Humborg in: Rothe/Blanke, BAföG Loseblatt-Kommentar, § 21 Rn. 4.2.
Rn. 32 Vgl. BVerfG, Beschluss vom 15.09.1986 - 1 BvR 363/86 -, FamRZ 1987, 901; BVerwG, Beschluss vom 11.02.1986, a.a.O..
Rn. 40 Vgl. BVerwG, Beschluss vom 11.02.1986 - 5 B 44/85 -, NVwZ 1986, 921, und Urteil vom 10.05.1990 - 5 C 55/85 -, BVerwGE 85, 124; Ramsauer/Stallbaum/Sternal, BAföG Kommentar, 4. Auflage 2005, § 24 Rn. 4; Humborg in: Rothe/Blanke, BAföG Loseblatt-Kommentar, § 21 Rn. 4.2., m.w.N.
- OVG Brandenburg, 03.04.2000 - 4 A 24/98
Erfüllung des fristgebundenen Darlegungserfordernisses; Unvollständige Angaben in …
Kontextvorschau leider nicht verfügbar - VG Gelsenkirchen, 06.01.2021 - 15 K 3112/19
Aufwandsentschädigung; Einkommensbegriff
Rn. 34 Vgl. BVerwG, Beschluss vom 11. Februar 1986 - 5 B 44.85 - und Urteil vom 10. Mai 1990 - 5 C 55.85 -, jeweils juris; Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen (OVG NRW), Beschluss vom 30. November 2015 - 12 A 2055/14 -, juris; Rothe/Blanke, BAföG, 5. Auflage, § 21 Rn. 4.2.Rn. 36 Vgl. Bundesverfassungsgericht (BVerfG), Beschluss vom 15. September 1986 - 1 BvR 363/86 -, juris; BVerwG, Beschluss vom 11. Februar 1986 - 5 B 44.85 -, juris; OVG NRW, Beschluss vom 30. November 2015 - 12 A 2055/14 -, juris.
- VG Gelsenkirchen, 24.06.2022 - 15 K 921/20
Ausbildungsförderung; Rückforderung; Bindungswirkung; Einkommenssteuerbescheide
Rn. 42 Vgl. BVerwG, Beschluss vom 11. Februar 1986 - 5 B 44.85 - und Urteil vom 10. Mai 1990 - 5 C 55.85 -, jeweils juris; Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen (OVG NRW), Beschluss vom 30. November 2015 - 12 A 2055/14 -, juris; Rothe/Blanke, BAföG, 5. Auflage, § 21 Rn. 4.2.Rn. 44 Vgl. Bundesverfassungsgericht (BVerfG), Beschluss vom 15. September 1986 - 1 BvR 363/86 -, juris; BVerwG, Beschluss vom 11. Februar 1986 - 5 B 44.85 -, juris; OVG NRW, Beschluss vom 30. November 2015 - 12 A 2055/14 -, juris.
- BVerwG, 09.11.1988 - 5 B 143.87
Bindung an Angaben in dem bestandskräftig gewordenen Steuerbescheid bei …
Der beschließende Senat hat im Beschluß vom 11. Februar 1986 - BVerwG 5 B 44.85 - (Buchholz 436.36 § 21 BAföG Nr. 8) entschieden, daß der in § 21 Abs. 1 Satz 2 BAföG geregelte Ausschluß des Verlustausgleichs zwischen verschiedenen Einkunftsarten Art. 3 Abs. 1 GG nicht verletzt. - BVerwG, 10.02.1987 - 5 B 10.87
Vereinbarkeit von § 21 Abs. 1 S. 2 Berufsausbildungsförderungsetz (BAföG) mit dem …
Daß § 21 Abs. 1 Satz 2 BAföG, dessen hier maßgebliche Fassung auf das 7. BAföG-Änderungsgesetz Vom 13. Juni 1981 (BGBl. I S. 625) zurückgeht, nicht gegen den allgemeinen Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG verstößt, vielmehr im Rahmen der dem dem Gesetzgeber nach dieser Vorschrift verbleibenden Gestaltungsfreiheit durch sachgerechte Gründe gerechtfertigt ist, hat der beschließende Senat bereits mehrfach ausgesprochen (s. etwa die Beschlüsse vom 30. Januar 1986 in den Streitsachen BVerwG 5 B 9.85 und BVerwG 5 B 93.85 <FamRZ 1986, 619> und den Beschluß vom 11. Februar 1986 in der Streitsache BVerwG 5 B 44.85 <NVwZ 1986, 921>). - VG Mainz, 10.10.2019 - 1 K 734/18
Neuberechnung und Rückforderung geleisteter Ausbildungsförderung; Anforderungen …
Die Regelung ist verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden, da atypischen Umständen im Einzelfall nach Maßgabe der Härteregelung des § 25 Abs. 6 BAföG Rechnung getragen werden kann (vgl. BVerfG, Beschluss vom 15. September 1986 - 1 BvR 363/86 -, FamRZ 1987, 901; BVerwG, Beschluss vom 11. Februar 1986 - 5 B 44/85 -, NVwZ 1986, 921 [922]; zur Härtefallregelung vgl. die Ausführungen weiter unten). - BVerwG, 11.07.1990 - 5 ER 626.90
Rechtsmittel
- BVerwG, 28.02.1991 - 3 C 28.89
Berücksichtigung der bei der Ermittlung der Zielmenge von einem Kontrollverband …
- VG Hamburg, 17.11.2006 - 8 K 1752/05
Härtefall durch Anrechnung eines real nicht existierenden Einkommens.
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