Rechtsprechung
| BVerwG, 29.03.2007 - 5 C 33.05 |
Volltextveröffentlichungen (10)
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StAG § 10 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5, § 12a Abs. 1; BZRG §§ 3, 4; StGB §§ 61 ff.
Einbürgerung, Anspruch auf - bei Maßregel der Besserung und Sicherung; Maßregel der Besserung und Sicherung als Verurteilung wegen einer Straftat im Sinne von § 10 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 StAG; Straftat, Ausschluss der Einbürgerung bei Verurteilung wegen einer -; Verurteilung ... - Bundesverwaltungsgericht
StAG § 10 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5, § 12a Abs. 1
Ausländer; Einbürgerung; Einbürgerung, Anspruch auf - bei Maßregel der Besserung und Sicherung; Einbürgerungsbehörde; Ermessen; Krankenhaus; Maßregel der Besserung und Sicherung als Verurteilung wegen einer Straftat im Sinne von § 10 Abs 1 Satz 1 Nr 5 StAG; ...
- Judicialis
StAG § 10 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5; ; StAG § 12a Abs. 1; ; BZRG § 3; ; BZRG § 4; ; StGB §§ 61 ff.
- Wolters Kluwer
Selbstständige Maßregel der Besserung und Sicherung als Verurteilung wegen einer Straftat im Sinne von § 10 Abs. 1 S. 1 Nr. 5 Staatsangehörigkeitsgesetz (StAG); Einzelfallentscheidung der Einbürgerungsbehörde entsprechend § 12a Abs. 1 S. 2 StAG bei einer selbstständigen ...
- Informationsverbund Asyl und Migration (Volltext/Auszüge)
StAG § 10 Abs. 1 S. 1 Nr. 5; StAG § 12 a Abs. 1 S. 2
D (A), Staatsangehörigkeitsrecht, Einbürgerung, Anspruchseinbürgerung, Straftat, Strafurteil, Maßregeln der Besserung und Sicherung, Ermessen - milo.bamf.de
AuslG 1990, § 85 Abs 1; RuStAG, § 10 Abs 1; RuStAG, § 12a; RuStAG, § 12a Abs 1; StGB, § 61; StGB, § 63; BZRG, § 4
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Staatsangehörigkeitsrecht - Anspruch auf Einbürgerung bei Maßregel der Besserung und Sicherung; Maßregel der Besserung und Sicherung als Verurteilung wegen einer Straftat im Sinne von § 10 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 StAG; Ausschluss der Einbürgerung bei Verurteilung wegen einer ...
- datenbank.nwb.de
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (5)
- Bundesverwaltungsgericht (Pressemitteilung)
Kein Anspruch auf Einbürgerung bei strafgerichtlicher Anordnung der Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus
- migrationsrecht.net (Kurzinformation)
Kein Einbürgerungsanspruch bei strafrechtlicher psychatrischer Unterbringungsanordnung
- migrationsrecht.net (Kurzinformation)
Kein Einbürgerungsanspruch bei strafrechtlicher psychatrischer Unterbringungsanordnung
- juraforum.de (Kurzinformation)
Kein Anspruch auf Einbürgerung bei strafgerichtlicher Anordnung der Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus
- 123recht.net (Pressemeldung, 29.3.2007)
Schuldunfähigkeit verhilft nicht zur deutschen Staatsangehörigkeit // Einbürgerung auch für Kinder erschwert
Verfahrensgang
- VG Karlsruhe, 05.12.2003 - 1 K 80/03
- VGH Baden-Württemberg, 10.11.2005 - 13 S 2223/04
- BVerwG, 12.01.2006 - 5 C 33.05
- BVerwG, 29.03.2007 - 5 C 33.05
Papierfundstellen
- BVerwGE 128, 271
- NVwZ 2007, 1205
- DÖV 2007, 929
Wird zitiert von ... (10) Zitiert selbst (2)
- BVerfG, 05.02.2004 - 2 BvR 2029/01
Langfristige Sicherheitsverwahrung
Auszug aus BVerwG, 29.03.2007 - 5 C 33.05
Strafe ist eine repressive Übelzufügung als Reaktion auf rechtswidriges, schuldhaftes Verhalten, die (funktional jedenfalls auch) dem Schuldausgleich dient (BVerfG, Urteil vom 5. Februar 2004 - 2 BvR 2029/01 - BVerfGE 109, 133); Grundlage für ihre Zumessung ist die Schuld des Täters (§ 46 Abs. 1 Satz 1 StGB). - VGH Bayern, 06.12.2005 - 5 BV 04.1561
Anspruchseinbürgerung; Verurteilung wegen einer Straftat; Maßregeln der Besserung …
Auszug aus BVerwG, 29.03.2007 - 5 C 33.05
Bei der Anordnung von Maßregeln der Besserung und Sicherung obliegt es der Einbürgerungsbehörde vielmehr entsprechend § 12a Abs. 1 Satz 2 StAG, im Einzelfall zu entscheiden, ob die begangene Straftat außer Betracht bleiben kann (vgl. BayVGH, Urteil vom 6. Dezember 2005 - 5 BV 04.1561 - ).
- BVerwG, 20.03.2012 - 5 C 5.11
Anspruch auf Einbürgerung; Ausschlussgrund, -tatbestand; Bagatellgrenze; …
Erforderlich aber auch hinreichend ist, dass der Verstoß gegen ein Strafgesetz in einer strafgerichtlichen Entscheidung festgestellt worden ist (Urteil vom 29. März 2007 - BVerwG 5 C 33.05 - BVerwGE 128, 271 Rn. 18). - BVerwG, 22.02.2018 - 1 C 4.17
Einbürgerung scheitert bei Unbeachtlichkeit der verhängten Strafe nicht an …
Das Unbescholtenheitserfordernis dient daher der rechtlichen Reaktion auf eine im maßgeblichen Entscheidungszeitpunkt gescheiterte Integration in Staat und Gesellschaft (BVerwG, Urteil vom 29. März 2007 - 5 C 33.05 - BVerwGE 128, 271 Rn. 19).Insoweit wurde durch die Neufassung der Regelungen durch das EU-RichtlinienumsetzungsG 2007 die weitergehende Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts korrigiert, wonach auch bei Maßregeln nach § 61 Nr. 1 bis 4 StGB ein Nichtberücksichtigungsermessen nach § 12a Abs. 1 Satz 2 StAG a.F. in Betracht kam (vgl. BVerwG, Urteil vom 29. März 2007 - 5 C 33.05 - BVerwGE 128, 271 Rn. 25).
- VGH Bayern, 23.01.2017 - 5 B 16.1007
Unselbständige Anordnung einer Maßregel der Besserung und Sicherung kein …
Soweit der Vertreter des öffentlichen Interesses unter Hinweis auf die frühere Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG, U.v. 29.3.2007 - 5 C 33.05 - BVerwGE 128, 271; U.v. 29.3.2007 - 5 C 31.05 - juris) auch diesen Fall unter die erste Alternative des § 10 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 StAG subsumieren will, ist die genannte Judikatur - die sich im Übrigen auf eine selbständige Maßregel der Besserung und Sicherung bezog - durch die zwischenzeitliche Neufassung des Gesetzeswortlauts überholt.Strafe ist eine repressive Übelzufügung als Reaktion auf rechtswidriges, schuldhaftes Verhalten (BVerfG, U.v. 5.2.2004 - 2 BvR 2029/01 - BVerfGE 109, 133); Grundlage für ihre Zumessung ist nach § 46 Abs. 1 Satz 1 StGB die Schuld des Täters (vgl. BVerwG, U.v. 29.3.2007 - 5 C 33.05 - BVerwGE 128, 271/274).
Inwieweit der Gesetzentwurf der Bundesregierung (BT-Drs. 16/5065 vom 23.4.2007) auf die oben genannte Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts zu § 10 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 StAG (BVerwG, U.v. 29.3.2007 - 5 C 33.05 - BVerwGE 128, 271; U.v. 29.3.2007 - 5 C 31.05 - juris) Bezug nimmt, lässt sich seiner Begründung nicht eindeutig entnehmen (vgl. auch Berlit, InfAuslR 2007, 457).
- OVG Nordrhein-Westfalen, 14.03.2011 - 19 A 644/10
Einheitliche Erfolgung der abstrakten Konkretisierung der Geringfügigkeitsgrenze …
Rn. 61 So zu § 12a Abs. 1 Satz 2 StAG 2005 BVerwG, Urteil vom 29.3.2007 5 C 33.05 , BVerwGE 128, 271, juris, Rdn. 10, 26. - BVerwG, 29.03.2007 - 5 C 31.05
Kein Anspruch auf Einbürgerung bei strafgerichtlicher Anordnung der Unterbringung …
- VG München, 09.01.2025 - M 27 K 23.5176
Einbürgerung, Straftaten, Geringfügigkeit, Nichtberücksichtigungsermessen
Das Unbescholtenheitserfordernis dient daher der rechtlichen Reaktion auf eine im maßgeblichen Entscheidungszeitpunkt gescheiterte Integration in Staat und Gesellschaft (BVerwG, U.v. 29.3.2007 - 5 C 33.05 - BVerwGE 128, 271 - juris Rn. 19).Im Rahmen dieser Ermessensentscheidung sind sowohl die Interessen des Einbürgerungsbewerbers als auch die öffentlichen Interessen, die gegen die Einbürgerung sprechen, angemessen zu berücksichtigen und gegeneinander abzuwägen (BVerwG, U.v. 29.3.2007 - 5 C 33.05 - BVerwGE 128, 271-278 - juris Rn. 23).
- VG Ansbach, 16.03.2011 - AN 15 K 10.02233
Zur Frage des "geringfügigen" Überschreitens von außer Betracht bleibenden …
Andererseits sollen solche Einbürgerungsbewerber ausgeschlossen werden, die durch ihr Verhalten gezeigt haben, dass sie noch nicht hinreichend integriert sind und bei denen das Interesse der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung überwiegt (vgl. BVerwG Urteil vom 29.3.2007 NVwZ 2007, 1205 RdNr. 23; VG des Saarlandes Urteil vom 9.2.2010 2 K 530/09 ).Vielmehr entspricht es dieser Zielsetzung des § 10 StAG, dessen Satz 1 Nr. 5 durch § 12 a Abs. 1 StAG konkretisiert wird, die Annahme einer Geringfügigkeit bei 100 Tagessätzen Geldstrafe im Einzelfall noch nicht auszuschließen, wobei die Belange der öffentlichen Sicherheit und Ordnung als Teil der öffentlichen Interessen im Rahmen der Ermessensentscheidung nach § 12 a Abs. 1 Satz 3 StAG zu berücksichtigen und mit den privaten Belangen des Klägers an einer Einbürgerung abzuwägen sind (vgl. zur Abwägung BVerwG Urteil vom 29.3.2007 NVwZ 07, 1205 RdNr. 23).
- VG Ansbach, 15.02.2012 - AN 4 K 12.00099
Rechtskraft eines Bescheidungsurteils
Es seien die Belange der öffentlichen Sicherheit und Ordnung als Teil der öffentlichen Interessen im Rahmen der Ermessensentscheidung nach § 12 a Abs. 1 Satz 3 StAG zu berücksichtigen und mit den privaten Belangen des Klägers an einer Einbürgerung abzuwägen (vgl. zur Abwägung BVerwG Urteil vom 29.3.2007 NVwZ 07, 1205 RdNr. 23).Dies erfordert eine Abwägung zwischen dem öffentlichen Interesse gegen und dem privaten Interesse des Ausländers für eine Einbürgerung trotz eines schwereren Strafrechtsverstoßes (vgl. BVerwG Urteil vom 29.3.2007 NVwZ 07, 1205 RdNr. 23).
- VG Ansbach, 18.05.2011 - AN 15 K 10.01673
Anspruchseinbürgerung
Andererseits sollen solche Einbürgerungsbewerber ausgeschlossen werden, die durch ihr Verhalten gezeigt haben, dass sie noch nicht hinreichend integriert sind und bei denen das Interesse der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung überwiegt (vgl. BVerwG Urteil vom 29.3.2007 NVwZ 2007, 1205 RdNr. 23; VG des Saarlandes Urteil vom 9.2.2010 2 K 530/09 ). - OVG Nordrhein-Westfalen, 17.01.2013 - 19 E 1108/12
Anknüpfen einer Einbürgerung an das grundsätzliche Fehlen einer Strafverurteilung
Rn. 5 BVerwG, Urteil vom 29. März 2007 - 5 C 33.05 -, BVerwGE 128, 271, juris, Rdn. 18.
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Rechtsprechung
| BVerwG, 29.03.2007 - 5 C 31.05 |
Volltextveröffentlichungen (7)
- Doctrine
Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
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- Bundesverwaltungsgericht
- Wolters Kluwer
Anspruch eines türkischen Staatsangehörigen auf Einbürgerung bei Vorliegen einer Verurteilung wegen einer Straftat; Auslegbarkeit einer Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus als Verurteilung wegen einer Straftat im Sinne von § 10 Abs. 1 S. 1 Nr. 5 ...
- Informationsverbund Asyl und Migration (Volltext/Auszüge)
StAG § 10 Abs. 1 S. 1 Nr. 5; StAG § 12 a Abs. 1 S. 2
D (A), Staatsangehörigkeitsrecht, Einbürgerung, Anspruchseinbürgerung, Straftat, Strafurteil, Maßregeln der Besserung und Sicherung, Ermessen - rechtsportal.de
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (5)
- Bundesverwaltungsgericht (Pressemitteilung)
Kein Anspruch auf Einbürgerung bei strafgerichtlicher Anordnung der Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus
- migrationsrecht.net (Kurzinformation)
Kein Einbürgerungsanspruch bei strafrechtlicher psychatrischer Unterbringungsanordnung
- migrationsrecht.net (Kurzinformation)
Kein Einbürgerungsanspruch bei strafrechtlicher psychatrischer Unterbringungsanordnung
- juraforum.de (Kurzinformation)
Kein Anspruch auf Einbürgerung bei strafgerichtlicher Anordnung der Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus
- 123recht.net (Pressemeldung, 29.3.2007)
Schuldunfähigkeit verhilft nicht zur deutschen Staatsangehörigkeit // Einbürgerung auch für Kinder erschwert
Verfahrensgang
Papierfundstellen
- DVBl 2007, 579 (Ls.)
Wird zitiert von ... (5) Zitiert selbst (2)
- BVerfG, 05.02.2004 - 2 BvR 2029/01
Langfristige Sicherheitsverwahrung
Auszug aus BVerwG, 29.03.2007 - 5 C 31.05
Strafe ist eine repressive Übelzufügung als Reaktion auf rechtswidriges, schuldhaftes Verhalten, die (funktional jedenfalls auch) dem Schuldausgleich dient (BVerfG, Urteil vom 5. Februar 2004 - 2 BvR 2029/01 - BVerfGE 109, 133); Grundlage für ihre Zumessung ist die Schuld des Täters (§ 46 Abs. 1 Satz 1 StGB). - BVerwG, 29.03.2007 - 5 C 33.05
Einbürgerung, Anspruch auf - bei Maßregel der Besserung und Sicherung; Maßregel …
- BVerwG, 22.02.2018 - 1 C 4.17
Einbürgerung scheitert bei Unbeachtlichkeit der verhängten Strafe nicht an …
Mit der Regelung des § 10 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 StAG bringt der Gesetzgeber zum Ausdruck, dass er demjenigen keinen Anspruch auf Einbürgerung einräumen will, der ein Rechtsgut verletzt hat, das die Bundesrepublik Deutschland als der Staat, in den er eingebürgert werden will, für so wesentlich hält, dass dessen Verletzung mit Strafe bewehrt ist (vgl. bereits zur Vorgängerfassung: BVerwG, Urteil vom 29. März 2007 - 5 C 31.05 - juris Rn. 11). - VGH Bayern, 23.01.2017 - 5 B 16.1007
Unselbständige Anordnung einer Maßregel der Besserung und Sicherung kein …
Soweit der Vertreter des öffentlichen Interesses unter Hinweis auf die frühere Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG, U.v. 29.3.2007 - 5 C 33.05 - BVerwGE 128, 271; U.v. 29.3.2007 - 5 C 31.05 - juris) auch diesen Fall unter die erste Alternative des § 10 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 StAG subsumieren will, ist die genannte Judikatur - die sich im Übrigen auf eine selbständige Maßregel der Besserung und Sicherung bezog - durch die zwischenzeitliche Neufassung des Gesetzeswortlauts überholt.Inwieweit der Gesetzentwurf der Bundesregierung (BT-Drs. 16/5065 vom 23.4.2007) auf die oben genannte Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts zu § 10 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 StAG (BVerwG, U.v. 29.3.2007 - 5 C 33.05 - BVerwGE 128, 271; U.v. 29.3.2007 - 5 C 31.05 - juris) Bezug nimmt, lässt sich seiner Begründung nicht eindeutig entnehmen (vgl. auch Berlit, InfAuslR 2007, 457).
- OVG Berlin-Brandenburg, 03.05.2007 - 5 B 13.05
Einbürgerungsanspruch bei strafgerichtlicher Anordnung einer Maßnahme der …
Die Revision ist nicht zugelassen worden, weil Zulassungsgründe des § 132 Abs. 2 VwGO - insbesondere nach Ergehen der Urteile des Bundesverwaltungsgerichts vom 29. März 2007 - 5 C 31.05 und 5 C 33.05 - nicht vorliegen. - OVG Berlin-Brandenburg, 03.05.2007 - 5 B 16.06
Kein Einbürgerungsanspruch bei strafgerichtlicher Anordnung von Maßregeln der …
Die Revision ist nicht zugelassen worden, weil Zulassungsgründe des § 132 Abs. 2 VwGO - insbesondere nach Ergehen der Urteile des Bundesverwaltungsgerichts vom 29. März 2007 - 5 C 31.05 und 5 C 33.05 - nicht vorliegen. - VG München, 09.01.2025 - M 27 K 23.5176
Einbürgerung, Straftaten, Geringfügigkeit, Nichtberücksichtigungsermessen
Rn. 28 a) Mit dieser Regelung bringt der Gesetzgeber zum Ausdruck, dass er demjenigen keinen Anspruch auf Einbürgerung einräumen will, der ein Rechtsgut verletzt hat, das die Bundesrepublik Deutschland als der Staat, in den er eingebürgert werden will, für so wesentlich hält, dass dessen Verletzung mit Strafe bewehrt ist (vgl. bereits zur Vorgängerfassung BVerwG, U.v. 29.3.2007 - 5 C 31.05 - juris Rn. 11).
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Rechtsprechung
| BVerwG, 12.01.2006 - 5 C 33.05 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Doctrine
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Ausländer; Einbürgerung; Einbürgerung, Anspruch auf - bei Maßregel der Besserung und Sicherung; Einbürgerungsbehörde; Ermessen; Krankenhaus; Maßregel der Besserung und Sicherung als Verurteilung wegen einer Straftat im Sinne von § 10 Abs 1 Satz 1 Nr 5 StAG; ...
Verfahrensgang
- VG Karlsruhe, 05.12.2003 - 1 K 80/03
- VGH Baden-Württemberg, 10.11.2005 - 13 S 2223/04
- BVerwG, 12.01.2006 - 5 C 33.05
- BVerwG, 29.03.2007 - 5 C 33.05
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