Rechtsprechung
| OVG Berlin-Brandenburg, 28.03.2012 - 5 N 24.11 |
Volltextveröffentlichungen (7)
- openjur.de
- Entscheidungsdatenbank Berlin
§ 8 RuStAG, § 9 RuStAG, § 10 RuStAG, § 11 S 1 Nr 1 RuStAG
Einbürgerung bei tatsächlichen Anhaltspunkten für die Annahme der Unterstützung von die auswärtigen Belange der Bundesrepublik Deutschland gefährdenden Bestrebungen - Entscheidungsdatenbank Brandenburg
Art 103 Abs 1 GG, § ... 86 VwGO, § 108 Abs 1 VwGO, § 108 Abs 2 VwGO, § 124 Abs 2 Nr 1 VwGO, § 124 Abs 2 Nr 2 VwGO, § 124 Abs 2 Nr 3 VwGO, § 124 Abs 2 Nr 5 VwGO, § 8 RuStAG, § 9 RuStAG, § 10 RuStAG, § 11 S 1 Nr 1 RuStAG
Einbürgerung; Ausschluss der -; Sicherheitsbedenken; tatsächliche Anhaltspunkte für die Annahme der Unterstützung von die auswärtigen Belange der Bundesrepublik Deutschland gefährdenden Bestrebungen; enge Beziehung des Einbürgerungsbewerbers zum Islamischen Kultur- und ...
- Informationsverbund Asyl und Migration (Volltext/Auszüge)
StAG § 11 S. 1 Nr. 1, StAG § 8, StAG § 9, StAG § 10
Einbürgerung, Palästinenser, Hamas, terroristische Vereinigung, Unterstützungshandlungen, Unterstützung, Al-Aqsa, Gefährdung der auswärtigen Belange der Bundesrepublik - recht-islam.de
Versagung der Einbürgerung aufgrund Verbindungen zu Hamas-sympathisierendem Islamzentrum
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Auswärtige Belange gefährdende Bestrebungen als Hinderungsgrund für eine Einbürgerung
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Auswärtige Belange gefährdende Bestrebungen als Hinderungsgrund für eine Einbürgerung
Verfahrensgang
- VG Berlin, 05.05.2011 - 2 K 26.10
- OVG Berlin-Brandenburg, 28.03.2012 - 5 N 24.11
Wird zitiert von ... (6) Zitiert selbst (5)
- OVG Berlin-Brandenburg, 22.03.2010 - 5 N 13.08
Berufungszulassung wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtsfrage, ob ein …
Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 28.03.2012 - 5 N 24.11
Allein die Möglichkeit einer anderen Bewertung des vorliegenden Tatsachenmaterials oder das Ziehen anderer Schlussfolgerungen rechtfertigt die Zulassung der Berufung hingegen nicht (vgl. Beschluss des Senats vom 22. März 2010 - OVG 5 N 13.08 -, juris Rn. 9, mit weiteren Nachweisen zur Rechtsprechung).Rn. 18 Im Übrigen verdeutlicht das Vorbringen der Klägerin zu diesem Zulassungsgrund, dass sich die Frage, ob in Bezug auf die Person eines Einbürgerungsbewerbers tatsächliche Anhaltspunkte die Annahme rechtfertigen, dass sie Bestrebungen im Sinne des § 11 Satz 1 Nr. 1 StAG unterstützt oder unterstützt hat oder sich glaubhaft davon abgewandt hat, nur unter Berücksichtigung der konkreten Umstände des Einzelfalles beantworten lässt (vgl. Beschluss des Senats vom 22. März 2010, a.a.O., juris Rn. 15, unter Hinweis auf den Beschluss des Bundesverwaltungsgerichts vom 27. Januar 2009 - BVerwG 5 B 51.08 -, juris Rn. 5).
- VGH Bayern, 29.02.2008 - 21 ZB 08.26
Widerruf der Approbation als Kinder- und Jugendlichentherapeut; keine …
Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 28.03.2012 - 5 N 24.11
Ausweislich der Niederschrift über die mündliche Verhandlung ist die Begründung mündlich erfolgt; eine schriftliche Begründung verlangt § 86 Abs. 2 VwGO nicht (vgl. Bayerischer Verwaltungsgerichtshof, Beschluss vom 29. Februar 2008 - 21 ZB 08.26 -, juris Rn. 8).Wenn sie das unterlassen hat, kann sie jedenfalls im Berufungsverfahren mit dieser Rüge nicht mehr durchdringen (vgl. Bayerischer Verwaltungsgerichtshof, Beschluss vom 29. Februar 2008, a.a.O.).
- BVerwG, 19.08.1997 - 7 B 261.97
Begründung einer Nichtzulassungsbeschwerde - Darlegung der Grundsatzbedeutung - …
Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 28.03.2012 - 5 N 24.11
Dementsprechend setzt sie die Formulierung einer bestimmten, für die Berufungsentscheidung erheblichen Rechts- oder Tatsachenfrage und außerdem die Angabe voraus, worin die allgemeine, über den Einzelfall hinausgehende Bedeutung bestehen soll (vgl. zu diesen Anforderungen Beschluss des Senats vom 1. Februar 2008 - OVG 5 N 13.07 -, BA S. 4, unter Hinweis auf den Beschluss des Bundesverwaltungsgerichts vom 19. August 1997 - BVerwG 7 B 261.97 -, juris Rn. 2). - BVerwG, 27.01.2009 - 5 B 51.08
Einbürgerung, Ausschlussgrund, freiheitliche demokratische Grundordnung, Tablighi …
Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 28.03.2012 - 5 N 24.11
Rn. 18 Im Übrigen verdeutlicht das Vorbringen der Klägerin zu diesem Zulassungsgrund, dass sich die Frage, ob in Bezug auf die Person eines Einbürgerungsbewerbers tatsächliche Anhaltspunkte die Annahme rechtfertigen, dass sie Bestrebungen im Sinne des § 11 Satz 1 Nr. 1 StAG unterstützt oder unterstützt hat oder sich glaubhaft davon abgewandt hat, nur unter Berücksichtigung der konkreten Umstände des Einzelfalles beantworten lässt (vgl. Beschluss des Senats vom 22. März 2010, a.a.O., juris Rn. 15, unter Hinweis auf den Beschluss des Bundesverwaltungsgerichts vom 27. Januar 2009 - BVerwG 5 B 51.08 -, juris Rn. 5). - VG Berlin, 29.11.2005 - 2 A 100.04
Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 28.03.2012 - 5 N 24.11
Mit Urteil vom 29. November 2005 - VG 2 A 100.04 - hatte das Verwaltungsgericht die Klage abgewiesen.
- OVG Berlin-Brandenburg, 02.10.2012 - 5 N 29.09
Namensänderung durch Hinzufügung eines weiteren Vornamens
Demgemäß fordert die Darlegung dieses Zulassungsgrundes die Formulierung einer konkreten, entscheidungserheblichen, klärungsbedürftigen und im obergerichtlichen Verfahren klärungsfähigen Rechts- oder Tatsachenfrage sowie die Angabe, worin die allgemeine, über den Einzelfall hinausgehende Bedeutung bestehen soll (Beschlüsse des Senats vom 28. März 2012 - OVG 5 N 24.11 -, juris Rn. 18 und vom 1. Februar 2008 - OVG 5 N 13.07 -, BA S. 4; für das Revisionsverfahren s. auch Bundesverwaltungsgericht…, Beschluss vom 24. Oktober 2006 - BVerwG 6 B 47.06 -, juris Rn. 3). - OVG Berlin-Brandenburg, 28.07.2017 - 5 N 19.15
Interessenabwägung im Rahmen eines Antrages auf Änderung des zweiten Vornamens
Demgemäß fordert die Darlegung dieses Zulassungsgrundes die Formulierung einer konkreten, entscheidungserheblichen, klärungsbedürftigen und im obergerichtlichen Verfahren klärungsfähigen Rechts- oder Tatsachenfrage sowie die Angabe, worin die allgemeine, über den Einzelfall hinausgehende Bedeutung bestehen soll (Beschlüsse des Senats vom 28. März 2012 - OVG 5 N 24.11 -, juris Rn. 18 und vom 1. Februar 2008 - OVG 5 N 13.07 -, BA S. 4; für das Revisionsverfahren s. auch Bundesverwaltungsgericht…, Beschluss vom 24. Oktober 2006 - BVerwG 6 B 47.06 -, juris Rn. 3). - VG Berlin, 25.04.2018 - 1 L 515.17
Verfassungsschutzbericht Berlin: Verfassungsschutz darf Moscheeverein erwähnen
Die im Bundesgebiet organisatorisch vor allem durch die I vertretene MB zielt hiermit auf die Beseitigung oder Außerkraftsetzung wesentlicher Verfassungsgrundsätze im Sinne des § 6 Abs. 2 VSG Bln und verfolgt damit gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung gerichtete Bestrebungen (vgl. VGH Kassel…, Urteil vom 21. November 2017 - 5 A 2126/16, juris Rn. 23; OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 28. März 2012 - OVG 5 N 24.11, juris Rn. 10).
- VG Mainz, 09.02.2018 - 4 L 1411/17
Rücknahme einer Einbürgerung; einstweiliger Rechtsschutz; tatsächliche …
Rn. 17 Jedenfalls bei der HAMAS und der Islamischen Gemeinschaft in Deutschland e.V. - IGD - handelt es sich um Bestrebungen im Sinne des § 11 Satz 1 Nr. 1 StAG (vgl. zur HAMAS: BVerwG…, Urteil vom 3.12.2004 - 6 A 10/02 -, DVBl 2005, 590 und juris Rn. 14 ff. zu § 3 VereinsG i.V.m. Art. 9 Satz 2 GG; OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 28.3.2012 - OVG 5 N 24.11 -, juris Rn. 10; siehe auch Beschluss (GASP) 2017/1426 des Rates vom 4.8.2017; zur IGD: HessVGH…, Urteil vom 21.11.2017 - 5 A 2126/16 -, juris Rn. 23; VG Berlin…, Urteil vom 29.11.2005 - 2 A 100.04 -, juris Rn. 17 ff.). - VG Mainz, 10.05.2019 - 4 K 756/18
Vorliegen von Anknüpfungstatsachen zur Annahme verfassungsfeindlicher …
Rn. 36 Jedenfalls die HAMAS, die Islamische Gemeinschaft in Deutschland e.V. (IGD) und die Muslimbruderschaft verfolgen Bestrebungen im Sinne des § 11 Satz 1 Nr. 1 StAG (vgl. zur HAMAS: BVerwG…, Urteil vom 3. Dezember 2004 - 6 A 10/02 -, DVBl 2005, 590, juris Rn. 14 ff. zu § 3 VereinsG i.V.m. Art. 9 Satz 2 GG; siehe auch Beschluss (GASP) 2017/1426 des Rates vom 4. August 2017; zur HAMAS und der Muslimbruderschaft: OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 28. März 2012 - OVG 5 N 24.11 -, juris Rn. 10; zur IGD und der Muslimbruderschaft: HessVGH…, Urteil vom 21. November 2017 - 5 A 2126/16 -, juris Rn. 23; VG Berlin…, Urteil vom 29. November 2005 - 2 A 100.04 -, juris Rn. 17 ff.). - OVG Sachsen-Anhalt, 14.08.2018 - 1 L 68/18
Auswahl bei Vorhandensein mehrerer geeigneter Bewerber für eine vorbehaltene …
Im Hinblick darauf, dass das Verwaltungsgericht gemäß § 108 Abs. 1 Satz 1 VwGO nach seiner freien, aus dem Gesamtergebnis des Verfahrens gewonnenen Überzeugung entscheidet, kann die Rüge einer fehlerhaften Sachverhalts- oder Beweiswürdigung - wie der Kläger sie im Zulassungsantrag erhebt - ernstliche Richtigkeitszweifel an der angegriffenen Entscheidung nur dann begründen, wenn die tatsächlichen Feststellungen des Verwaltungsgerichts augenscheinlich nicht zutreffen oder etwa gedankliche Lücken oder Ungereimtheiten aufweisen; allein die Möglichkeit einer anderen Bewertung des vorliegenden Tatsachenmaterials oder das Ziehen anderer Schlussfolgerungen rechtfertigt die Zulassung der Berufung hingegen nicht (vgl. OVG Bln-Bbg, Beschluss vom 28. März 2012 - 5 N 24.11 -, juris Rn. 9;… BayVGH, Beschlüsse vom 26. Februar 2015 - 14 ZB 14.2830 -, juris Rn. 12, …und vom 20. April 2016 - 15 ZB 14.2686 u. a. -, juris Rn. 28, jew. m. w. N.;… s. auch OVG LSA, Beschlüsse vom 23. September 2010 - 4 L 138/10 -, juris Rn. 7 , …und vom 28. Februar 2012 - 1 L 159/11 -, juris Rn. 5 ).
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