Rechtsprechung
| VGH Baden-Württemberg, 22.04.1983 - 5 S 1281/82 |
Volltextveröffentlichung
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VG Stuttgart, 16.03.1981 - 13 K 415/82
- VGH Baden-Württemberg, 22.04.1983 - 5 S 1281/82
- BVerwG, 30.01.1984 - 4 B 135.83
Wird zitiert von ... (4)
- VGH Baden-Württemberg, 21.10.1993 - 5 S 646/93
Zulässigkeit der Klage einer Gemeinde gegen verkehrsrechtliche Weisung
Rn. 49 Nachdem die Klagebefugnis der Klägerin bereits unmittelbar aus § 45 Abs. 1 b StVO folgt, bedarf es keiner Entscheidung, ob sie sich auch ohne eine solche gesetzliche Grundlage unmittelbar aus dem gemeindlichen Selbstverwaltungsrecht (Art. 28 Abs. 2 Satz 1 GG, Art. 71 Abs. 1 Landesverfassung) ergibt, das Rechte der Gemeinde allerdings nur nach Maßgabe der jeweiligen gesetzlichen Normierung einräumt (vgl. dazu BVerwG…, Urteil vom 19.03.1976 a.a.O.;… Urteil vom 29.06.1983, a.a.O.; zur Klagebefugnis einer Gemeinde aus der kommunalen Planungshoheit vgl. auch Urteil des Senats vom 20.04.1983 - 5 S 1281/82 - UPR 1984, 389). - VG Sigmaringen, 19.05.1988 - 2 K 795/87
Aufrechterhaltung des Gemeingebrauchs an einem Straßenabschnitt; Gründe für die …
Die Teilhabe am (schlichten) Gemeingebrauch ist verfassungsrechtlich durch Art. 2 Abs. 1 und Art. 3 Abs. 1 Grundgesetz nur abgesichert, soweit und solange der Gemeingebrauch besteht (vgl. Urteil des BVerwG v. 25.06.1969 - IV C 77.67 -, BVerwGE 32, 222, 225 [BVerwG 25.06.1969 - IV C 77/67] ; VGH Bad.-Württ., Urt.v. 20.04.1983 - 5 S 1281/82 -, und Beschl.v. 03.08.1979 - VII 3169/77 -, BWVPr 80, 89, 90; OVG Lüneburg, Urt.v. 06.04.1977 - II OVG A 12/65 -, DVBl. 67, 922, 923;… Kodal/Krämer, a.a.O., Kapitel 24 Rdnrn. 46, 46.1 - S. 509 -).Ohne daß hier die gesetzlichen Voraussetzungen des § 17 StrG - die im übrigen auch einen Anspruch der Straßenanlieger auf Nichteinziehung der Straße verneinen - bzw. die zum Anliegergebrauch entwickelte Rechtsprechung der Verwaltungsgerichte (vgl. hierzu Urteile des BVerwG v. 29.04.1977 - IV C 15.75 -, BVerwGE 54, 1 ff. [BVerwG 29.04.1977 - IV C 15/75] und 25.09.1968 - IV C 195.65 -, BVerwGE 30, 235 [BVerwG 25.09.1968 - IV C 195/65] ; Urteil des VGH Bad.-Württ. v. 20.04.1983, a.a.O., m.w. Rechtspr.Nachw.) näher dargelegt werden müßte, ist festzuhalten, daß sich die Kläger sämtlich nicht auf einen Anliegergebrauch berufen können.
Der Umstand, daß verschiedene Kläger die Straße auf dem Weg zur Arbeit oder zu Freizeitzwecken oder ihre Kinder auf dem Weg zur Schule nutzen, vermittelt nicht die Anliegereigenschaft, sondern stellt nur Teilnahme am schlichten Gemeingebrauch dar (vgl. hierzu auch den Sachverhalt im Urteil des VGH Bad.-Württ. v. 20.04.1983, a.a.O., insbesondere auch S. 16 des amtlichen Umdrucks).
- VG Düsseldorf, 24.11.2004 - 17 L 3190/04
Rechtmäßigkeit einer abfallrechtlichen Ordnungsverfügung hinsichtlich der …
Rn. 101 Vgl. Bundesverwaltungsgericht, Urteil vom 14. Februar 1969 - IV C 215.65, in: BVerwGE 31, 263, 266; Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg, Urteil vom 20. April 1983 - 5 S 1281/82, in: UPR 1984, 339, 340; Sächsisches Oberverwaltungsgericht, Beschluss vom 26. Januar 1998 - 1 S 798/97, in: DÖV 1998, 433. - VGH Baden-Württemberg, 07.12.1995 - 5 S 152/95
Klagebefugnis einer Gemeinde gegen einen eisenbahnrechtlichen …
Sofern die Klägerin tatsächlich den "Viehweg" wegerechtlich einzöge (zu den rechtlichen Voraussetzungen hierfür vgl. § 7 Abs. 1 StrG sowie Urt. d. Senats v. 20.04.1983 - 5 S 1281/82 - UPR 1984, 334), entfiele in der Tat die Planrechtfertigung für das Brückenbauwerk, da keine öffentliche Wegeverbindung mehr bestünde.
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