Rechtsprechung
| BVerwG, 03.11.1993 - 6 B 32.93 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Voraussetzungen des Revisionszulassungsgrundes der grundsätzlichen Bedeutung der Rechtssache - Unmittelbare und damit gezielte Rechtswirkung nach außen als Voraussetzung eines Verwaltungsaktes - Verwaltungsaktqualität von Organisationsentscheidungen, die allein auf den ...
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VGH Bayern, 17.02.1993 - 3 B 92.1988
- BVerwG, 03.11.1993 - 6 B 32.93
Wird zitiert von ... (7) Zitiert selbst (8)
- BVerwG, 22.05.1980 - 2 C 30.78
Kreisoberamtsrat - § 42 VwGO, § 35 VwVfG, Umsetzung eines Beamten ist kein …
Auszug aus BVerwG, 03.11.1993 - 6 B 32.93
Derartige Ermessensentscheidungen können im allgemeinen nur darauf überprüft werden, ob sie durch einen Ermessensmißbrauch maßgebend geprägt sind (Urteile vom 3. März 1975 - BVerwG 6 C 17.72 - Buchholz 237.7 § 28 LBG NW Nr. 6 und vom 20. April 1977 - BVerwG 6 C 154.73 - Buchholz 232 § 26 BBG Nr. 18; BVerwGE 60, 144 [BVerwG 22.05.1980 - 2 C 30/78]). - BVerwG, 02.10.1961 - VIII B 78.61
Umfang der Darlegung der grundsätzlichen Bedeutung einer Rechtssache - …
Auszug aus BVerwG, 03.11.1993 - 6 B 32.93
Aus dem Vorbringen der Nichtzulassungsbeschwerde ergibt sich nicht, daß das erstrebte Revisionsverfahren zur Beantwortung von entscheidungserheblichen konkreten Rechtsfragen mit über den Einzelfall hinausreichender Tragweite beitragen könnte, die im Interesse der Einheitlichkeit der Rechtsprechung oder der Fortbildung des Rechts höchstrichterlicher Klärung bedürfen (vgl. BVerwGE 13, 90 [BVerwG 02.10.1961 - VIII C 78/61]). - BVerwG, 12.06.1992 - 7 C 5.92
Wiedervereinigung - Abwicklung einer Einrichtung - Organisationsentscheidung
Auszug aus BVerwG, 03.11.1993 - 6 B 32.93
Hinsichtlich der Folgen hoheitlichen Handelns müsse - wie das Bundesverwaltungsgericht weiter ausgeführt hat - zwischen bloßen Rechtsreflexen und gezielten Rechtswirkungen unterschieden werden; diese Unterscheidung werde durch den Begriff "Regelung" in § 35 VwVfG zwingend vorausgesetzt, mit dem eine Finalität vorgegeben werde; dies werde noch durch die gesetzliche Forderung verdeutlicht, daß die hoheitliche Maßnahme auf unmittelbare Rechtswirkung nach außen "gerichtet" sein müsse (vgl. BVerwGE 90, 220 [BVerwG 12.06.1992 - 7 C 5/92]).
- BVerwG, 20.04.1977 - VI C 154.73
Abgrenzung von Versetzung Abordnung und Umsetzung
Auszug aus BVerwG, 03.11.1993 - 6 B 32.93
Derartige Ermessensentscheidungen können im allgemeinen nur darauf überprüft werden, ob sie durch einen Ermessensmißbrauch maßgebend geprägt sind (Urteile vom 3. März 1975 - BVerwG 6 C 17.72 - Buchholz 237.7 § 28 LBG NW Nr. 6 und vom 20. April 1977 - BVerwG 6 C 154.73 - Buchholz 232 § 26 BBG Nr. 18; BVerwGE 60, 144 [BVerwG 22.05.1980 - 2 C 30/78]). - BVerwG, 03.03.1975 - VI C 17.72
Fehlerhafte Ausübung von Ermessen
Auszug aus BVerwG, 03.11.1993 - 6 B 32.93
Derartige Ermessensentscheidungen können im allgemeinen nur darauf überprüft werden, ob sie durch einen Ermessensmißbrauch maßgebend geprägt sind (Urteile vom 3. März 1975 - BVerwG 6 C 17.72 - Buchholz 237.7 § 28 LBG NW Nr. 6 und vom 20. April 1977 - BVerwG 6 C 154.73 - Buchholz 232 § 26 BBG Nr. 18; BVerwGE 60, 144 [BVerwG 22.05.1980 - 2 C 30/78]). - BVerwG, 20.12.1962 - VIII C 78.61
Auszug aus BVerwG, 03.11.1993 - 6 B 32.93
Aus dem Vorbringen der Nichtzulassungsbeschwerde ergibt sich nicht, daß das erstrebte Revisionsverfahren zur Beantwortung von entscheidungserheblichen konkreten Rechtsfragen mit über den Einzelfall hinausreichender Tragweite beitragen könnte, die im Interesse der Einheitlichkeit der Rechtsprechung oder der Fortbildung des Rechts höchstrichterlicher Klärung bedürfen (vgl. BVerwGE 13, 90 [BVerwG 02.10.1961 - VIII C 78/61]). - VGH Hessen, 06.02.1986 - 1 TH 2444/85
Vorrang korporationsrechtlicher vor dienstrechtlichen Maßnahmen gegen beamteten …
Auszug aus BVerwG, 03.11.1993 - 6 B 32.93
Die angegriffene Entscheidung des Berufungsgerichts weicht im Sinne der genannten Vorschriften weder von dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 29. April 1982 - BVerwG 7 C 128.80 - Buchholz 221.2 Hochschulrecht Nr. 93 noch von dem Beschluß des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs vom 6. Februar 1986 - 1 TH 2444/85 - KMK-HSchR 1987, 233 ab. - BVerwG, 29.04.1982 - 7 C 128.80
Hochschullehrer - Zusage für finanzielle Mittel - Abweichen von Berufungszusagen
Auszug aus BVerwG, 03.11.1993 - 6 B 32.93
Die angegriffene Entscheidung des Berufungsgerichts weicht im Sinne der genannten Vorschriften weder von dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 29. April 1982 - BVerwG 7 C 128.80 - Buchholz 221.2 Hochschulrecht Nr. 93 noch von dem Beschluß des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs vom 6. Februar 1986 - 1 TH 2444/85 - KMK-HSchR 1987, 233 ab.
- VG Würzburg, 05.09.2012 - W 1 E 12.671
Hochschullehrer; Teilentzug von Aufgaben; Leitung einer zentralen Einrichtung …
Danach kann der Dienstherr aus jedem sachlichen Grund den Aufgabenbereich des Beamten verändern, solange diesem ein amtsangemessener Aufgabenbereich verbleibt (vgl. BVerwG, U.v. 28.11.1991, Az. 2 C 41/89; zu Hochschullehrern BayVGH v. 17.02.1993, Az. 3 B 92.1988, RdNr. 21, zit. nach juris; bestätigt durch BVerwG v. 03.11.1993, Az. 6 B 32/93 und BayVerfGH v. 05.12.1997, Vf. 7-VI-94).Eine ggf. notwendig werdende Abstimmung im Einzelfall mit dem künftigen wissenschaftlichen Leiter des Sportzentrums, der als habilitierter Sportwissenschaftler ein Fachkollege des Antragstellers ist, erscheint nicht unzumutbar (vgl. BayVGH vom 17.02.1993, Az. 3 B 92.1988, bestätigt durch BVerwG, B.v. 03.11.1993, Az. 6 B 32/93 und BayVerfGH, 05.12.1997, Az. Vf 7-VI-94).
Da die streitgegenständliche Organisationsverfügung jedoch eine solche Maßnahme gerade nicht enthält, steht auch Art. 5 Abs. 3 Satz 1 GG der Neuordnung der Leitung des Sportzentrums nicht entgegen (vgl. BayVGH vom 17.02.1993, Az. 3 B 92.1988; BVerwG, B.v. 03.11.1993, Az. 6 B 32/93 und BayVerfGH, 05.12.1997, Az. Vf 7-VI-94).
- VG Würzburg, 30.09.2014 - W 1 K 12.767
Universitätsprofessor; Teilentzug von Aufgaben; Leitung einer zentralen …
Diese Grundsätze gelten ebenso für Hochschullehrer (…BayVGH. B.v. 24.7.2002 - 3 CE 02.1659 - juris Rn. 25; BayVGH, U.v. 17.2.1993 - 3 B 92.1988 - juris Rn. 21, bestätigt durch BVerwG, B.v. 3.11.1993 - 6 B 32/93 - juris und BayVerfGH, Entsch.v. 5.12.1997 - Vf. 7-VI-94 - juris); allerdings ist bei diesen im Hinblick auf das Grundrecht der Wissenschaftsfreiheit zusätzlich zu prüfen, ob insoweit das Ermessen des Dienstherrn bei der Änderung des Aufgabenbereichs eingeschränkt ist bzw. ob der nach der Organisationsmaßnahme verbleibende Aufgabenbereich noch freie Lehre und Forschung i.S. des Art. 5 Abs. 3 Satz 1 GG ermöglicht (…BayVGH, B.v. 24.7.2002 a.a.O.).Eine ggf. notwendig werdende Abstimmung im Einzelfall mit der Leitung des Sportzentrums ist dem Kläger zumutbar (vgl. BayVGH, U.v. 17.2.1993 - 3 B 92.1988 - juris, bestätigt durch BVerwG, B.v. 3.11.1993 - 6 B 32/93 - juris, und BayVerfGH, Entsch.v. 5.12.1997 - Vf 7-VI-94 - juris).
Da die streitgegenständliche Organisationsverfügung diese Mindestausstattung des Klägers gerade nicht beschränkt, verstößt sie nicht gegen Art. 5 Abs. 3 Satz 1 GG und Art. 108 der Bayer. Verfassung (vgl. BayVGH, U.v. 17.2.1993 - 3 B 92.1988, juris; BVerwG, B.v. 3.11.1993 - 6 B 32/93 - juris, und BayVerfGH, Entsch.v. 5.12.1997 - Vf 7-VI-94 - juris).
- VG Gera, 30.09.2015 - 1 K 1512/12
Umsetzung einer Beamtin aus vorgeschobenen Erwägungen
Rn. 33 Die Rechtmäßigkeit der Umsetzung kann von den Verwaltungsgerichten nur auf Ermessensfehler überprüft werden (BVerwG, Urteil vom 22. Mai 1980 - 2 C 30/78 -, zitiert nach juris), und zwar im Allgemeinen nur darauf, ob sie durch einen Ermessensmissbrauch maßgeblich geprägt ist (BVerwG, Beschluss vom 3. November 1993 - 6 B 32/93 -, zitiert nach juris).
- OVG Hamburg, 08.08.2019 - 1 Bs 179/19
Zuteilung von Schülern zu Zweigstellen; Auswahl nach dem Kriterium …
Die von der Schule getroffene Ermessensentscheidung unterliegt analog § 114 Satz 1 VwGO (vgl. zur analogen Anwendung auf Leistungsklagen: BVerwG, Beschl. v. 3.11.1993, 6 B 32/93, Buchholz 316 § 35 VwVfG Nr. 40, juris Rn. 7) einer eingeschränkten gerichtlichen Kontrolle dahingehend, ob die Ablehnung zu Lasten des Antragstellers rechtswidrig ist, weil die gesetzlichen Grenzen des Ermessens überschritten sind oder von dem Ermessen in einer dem Zweck der Ermächtigung nicht entsprechenden Weise Gebrauch gemacht wurde. - OVG Berlin-Brandenburg, 05.04.2024 - 4 S 55.23
Ausschreibung einer Richterstelle nur für Beförderungsbewerber aus der …
Danach ist unter einer Versetzung entweder der dauerhafte Wechsel der Behörde bzw. des Dienstherrn bei unverändertem Statusamt (organisationsrechtliche Versetzung) oder der Wechsel der statusrechtlichen Amtsbezeichnung bei gleichbleibender Besoldungsgruppe (statusberührende Versetzung) zu verstehen (vgl. BVerwG, Beschluss vom 3. November 1993 - 6 B 32.93 - juris Rn. 5;… Bodanowitz, in: Schnellenbach/Bodanowitz, Beamtenrecht in der Praxis, 10. Aufl. 2020, § 4 Rn. 1 f.). - OVG Nordrhein-Westfalen, 10.02.2012 - 1 E 67/12
Ansetzen des Auffangwertes bei Klage eines Beamten gegen eine psychologische …
Rn. 12 Dazu, dass bei Umsetzungsstreitigkeiten der Auffangstreitwert anzusetzen ist, vgl. etwa die Senatsbeschlüsse vom 29. Januar 2004 - 1 E 92/04 -, n.v., m.w.N., vom 18. November 2010 - 1 A 185/09 -, juris, Rn. 29, = NRWE, Rn. 31, und vom 13. Juli 2011 - 1 B 748/11 -, n.v. (mit Blick auf die Vorläufigkeit der erstrebten Regelung: halbierter Auffangwert); ferner BVerwG, Beschlüsse vom 3. November 1993 - 6 B 32.93 -, juris, Rn. 11, und vom 31. März 2009 - 2 B 75/08 -, juris, Rn. 2. - VG Karlsruhe, 09.12.1998 - 10 K 832/97
Übertragung des Dienstposten des Sachgebietsleiters im Wege einer Versetzung; …
Kontextvorschau leider nicht verfügbar
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".