Rechtsprechung
| BVerwG, 04.02.2013 - 6 B 55.12 |
Volltextveröffentlichungen (10)
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- openjur.de
- Bundesverwaltungsgericht
- rechtsinformationen.bund.de
Berufungsbegründungsfrist; Sorgfaltswidrigkeit; Fristenkalender
- rechtsprechung-im-internet.de
§ 124a Abs 5 S 1 VwGO, § 124a Abs 6 S 1 VwGO
Berufungsbegründungsfrist; Sorgfaltswidrigkeit; Fristenkalender - Wolters Kluwer
Vorliegen einer unverschuldeten Versäumung der Berufungsbegründungsfrist i.R.e. Anspruchs auf staatliche Anerkennung eines geführten Berufskollegs für Grafikdesign als Ersatzschule
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Vorliegen einer unverschuldeten Versäumung der Berufungsbegründungsfrist i.R.e. Anspruchs auf staatliche Anerkennung eines geführten Berufskollegs für Grafikdesign als Ersatzschule
- datenbank.nwb.de
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VG Sigmaringen, 02.03.2010 - 4 K 3710/09
- VGH Baden-Württemberg, 04.10.2012 - 9 S 859/11
- BVerwG, 04.02.2013 - 6 B 55.12
Wird zitiert von ... (14) Zitiert selbst (11)
- BGH, 12.01.2010 - VI ZB 64/09
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Voraussetzungen für die Unterzeichnung …
Auszug aus BVerwG, 04.02.2013 - 6 B 55.12
Dass ein Empfangsbekenntnis über fristauslösende gerichtliche Entscheidungen wie den Beschluss über die Berufungszulassung im Sinne von § 124a Abs. 5 Satz 1 VwGO grundsätzlich - zur Vermeidung eines Vorwurfs der Sorgfaltswidrigkeit - erst unterzeichnet und zurückgesandt werden darf, wenn in den Handakten des Prozessbevollmächtigten die Frist festgehalten und dort vermerkt ist, dass die Frist im Fristenkalender notiert worden ist, ist durch die höchstrichterliche Rechtsprechung geklärt (…vgl. Beschlüsse vom 23. Juni 2011 - BVerwG 1 B 7.11 - juris Rn. 5 f., vom 29. Dezember 2003 - BVerwG 5 B 218.02 - juris Rn. 3 und vom 3. Dezember 2002 - BVerwG 1 B 429.02 - Buchholz 310 § 124a VwGO Nr. 24 S. 27; vgl. auch BGH, Beschlüsse vom 12. Januar 2010 - VI ZB 64.09 - FamRZ 2010, 550, vom 30. März 2006 - III ZR 6/05 - FamRZ 2006, 856 , vom 14. Juni 2004 - II ZB 9/03 - FamRZ 2004, 1551 und vom 5. November 2002 - VI ZR 399/01 - NJW 2003, 435 ; vgl. auch BAG, Urteil vom 10. Januar 2003 - 1 AZR 70/02 - AP Nr. 80 zu § 233 ZPO 1977 Bl. 1321). - BVerwG, 22.03.2012 - 3 C 21.11
Revisionsbegründungsfrist; Verspätung; Säumnis; Fristversäumnis; Wiedereinsetzung …
Auszug aus BVerwG, 04.02.2013 - 6 B 55.12
Da die Darlegungen der Klägerin im Wiedereinsetzungsantrag nicht erkennbar unklar oder ergänzungsbedürftig sind, besteht in diesem Punkt kein Anlass für Rückfragen an die Klägerin (vgl. Urteil vom 22. März 2012 - BVerwG 3 C 21.11 - juris Rn. 25). - BGH, 05.11.2002 - VI ZR 399/01
Anforderungen an die Organisation eines Rechtsanwaltsbüros im Hinblick auf die …
Auszug aus BVerwG, 04.02.2013 - 6 B 55.12
Dass ein Empfangsbekenntnis über fristauslösende gerichtliche Entscheidungen wie den Beschluss über die Berufungszulassung im Sinne von § 124a Abs. 5 Satz 1 VwGO grundsätzlich - zur Vermeidung eines Vorwurfs der Sorgfaltswidrigkeit - erst unterzeichnet und zurückgesandt werden darf, wenn in den Handakten des Prozessbevollmächtigten die Frist festgehalten und dort vermerkt ist, dass die Frist im Fristenkalender notiert worden ist, ist durch die höchstrichterliche Rechtsprechung geklärt (…vgl. Beschlüsse vom 23. Juni 2011 - BVerwG 1 B 7.11 - juris Rn. 5 f., vom 29. Dezember 2003 - BVerwG 5 B 218.02 - juris Rn. 3 und vom 3. Dezember 2002 - BVerwG 1 B 429.02 - Buchholz 310 § 124a VwGO Nr. 24 S. 27; vgl. auch BGH, Beschlüsse vom 12. Januar 2010 - VI ZB 64.09 - FamRZ 2010, 550, vom 30. März 2006 - III ZR 6/05 - FamRZ 2006, 856 , vom 14. Juni 2004 - II ZB 9/03 - FamRZ 2004, 1551 und vom 5. November 2002 - VI ZR 399/01 - NJW 2003, 435 ; vgl. auch BAG, Urteil vom 10. Januar 2003 - 1 AZR 70/02 - AP Nr. 80 zu § 233 ZPO 1977 Bl. 1321).
- BVerwG, 03.12.2002 - 1 B 429.02
Berufungsbegründung; Begründungsfrist; Wiedereinsetzung; Anwaltsverschulden; …
Auszug aus BVerwG, 04.02.2013 - 6 B 55.12
Dass ein Empfangsbekenntnis über fristauslösende gerichtliche Entscheidungen wie den Beschluss über die Berufungszulassung im Sinne von § 124a Abs. 5 Satz 1 VwGO grundsätzlich - zur Vermeidung eines Vorwurfs der Sorgfaltswidrigkeit - erst unterzeichnet und zurückgesandt werden darf, wenn in den Handakten des Prozessbevollmächtigten die Frist festgehalten und dort vermerkt ist, dass die Frist im Fristenkalender notiert worden ist, ist durch die höchstrichterliche Rechtsprechung geklärt (…vgl. Beschlüsse vom 23. Juni 2011 - BVerwG 1 B 7.11 - juris Rn. 5 f., vom 29. Dezember 2003 - BVerwG 5 B 218.02 - juris Rn. 3 und vom 3. Dezember 2002 - BVerwG 1 B 429.02 - Buchholz 310 § 124a VwGO Nr. 24 S. 27; vgl. auch BGH, Beschlüsse vom 12. Januar 2010 - VI ZB 64.09 - FamRZ 2010, 550, vom 30. März 2006 - III ZR 6/05 - FamRZ 2006, 856 , vom 14. Juni 2004 - II ZB 9/03 - FamRZ 2004, 1551 und vom 5. November 2002 - VI ZR 399/01 - NJW 2003, 435 ; vgl. auch BAG, Urteil vom 10. Januar 2003 - 1 AZR 70/02 - AP Nr. 80 zu § 233 ZPO 1977 Bl. 1321). - BAG, 10.01.2003 - 1 AZR 70/02
Gesamtbetriebsvereinbarung über Mehrarbeitsvergütung - Tarifvorrang - …
Auszug aus BVerwG, 04.02.2013 - 6 B 55.12
Dass ein Empfangsbekenntnis über fristauslösende gerichtliche Entscheidungen wie den Beschluss über die Berufungszulassung im Sinne von § 124a Abs. 5 Satz 1 VwGO grundsätzlich - zur Vermeidung eines Vorwurfs der Sorgfaltswidrigkeit - erst unterzeichnet und zurückgesandt werden darf, wenn in den Handakten des Prozessbevollmächtigten die Frist festgehalten und dort vermerkt ist, dass die Frist im Fristenkalender notiert worden ist, ist durch die höchstrichterliche Rechtsprechung geklärt (…vgl. Beschlüsse vom 23. Juni 2011 - BVerwG 1 B 7.11 - juris Rn. 5 f., vom 29. Dezember 2003 - BVerwG 5 B 218.02 - juris Rn. 3 und vom 3. Dezember 2002 - BVerwG 1 B 429.02 - Buchholz 310 § 124a VwGO Nr. 24 S. 27; vgl. auch BGH, Beschlüsse vom 12. Januar 2010 - VI ZB 64.09 - FamRZ 2010, 550, vom 30. März 2006 - III ZR 6/05 - FamRZ 2006, 856 , vom 14. Juni 2004 - II ZB 9/03 - FamRZ 2004, 1551 und vom 5. November 2002 - VI ZR 399/01 - NJW 2003, 435 ; vgl. auch BAG, Urteil vom 10. Januar 2003 - 1 AZR 70/02 - AP Nr. 80 zu § 233 ZPO 1977 Bl. 1321). - BVerwG, 23.06.2011 - 1 B 7.11
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand; Sorgfaltsanforderungen an einen …
Auszug aus BVerwG, 04.02.2013 - 6 B 55.12
Dass ein Empfangsbekenntnis über fristauslösende gerichtliche Entscheidungen wie den Beschluss über die Berufungszulassung im Sinne von § 124a Abs. 5 Satz 1 VwGO grundsätzlich - zur Vermeidung eines Vorwurfs der Sorgfaltswidrigkeit - erst unterzeichnet und zurückgesandt werden darf, wenn in den Handakten des Prozessbevollmächtigten die Frist festgehalten und dort vermerkt ist, dass die Frist im Fristenkalender notiert worden ist, ist durch die höchstrichterliche Rechtsprechung geklärt (vgl. Beschlüsse vom 23. Juni 2011 - BVerwG 1 B 7.11 - juris Rn. 5 f., vom 29. Dezember 2003 - BVerwG 5 B 218.02 - juris Rn. 3 und vom 3. Dezember 2002 - BVerwG 1 B 429.02 - Buchholz 310 § 124a VwGO Nr. 24 S. 27; vgl. auch BGH, Beschlüsse vom 12. Januar 2010 - VI ZB 64.09 - FamRZ 2010, 550, vom 30. März 2006 - III ZR 6/05 - FamRZ 2006, 856 , vom 14. Juni 2004 - II ZB 9/03 - FamRZ 2004, 1551 und vom 5. November 2002 - VI ZR 399/01 - NJW 2003, 435 ; vgl. auch BAG, Urteil vom 10. Januar 2003 - 1 AZR 70/02 - AP Nr. 80 zu § 233 ZPO 1977 Bl. 1321). - BGH, 30.03.2006 - III ZR 6/05
Anforderungen an die Revisionsbegründung nach Zulassung der Revision; …
Auszug aus BVerwG, 04.02.2013 - 6 B 55.12
Dass ein Empfangsbekenntnis über fristauslösende gerichtliche Entscheidungen wie den Beschluss über die Berufungszulassung im Sinne von § 124a Abs. 5 Satz 1 VwGO grundsätzlich - zur Vermeidung eines Vorwurfs der Sorgfaltswidrigkeit - erst unterzeichnet und zurückgesandt werden darf, wenn in den Handakten des Prozessbevollmächtigten die Frist festgehalten und dort vermerkt ist, dass die Frist im Fristenkalender notiert worden ist, ist durch die höchstrichterliche Rechtsprechung geklärt (…vgl. Beschlüsse vom 23. Juni 2011 - BVerwG 1 B 7.11 - juris Rn. 5 f., vom 29. Dezember 2003 - BVerwG 5 B 218.02 - juris Rn. 3 und vom 3. Dezember 2002 - BVerwG 1 B 429.02 - Buchholz 310 § 124a VwGO Nr. 24 S. 27; vgl. auch BGH, Beschlüsse vom 12. Januar 2010 - VI ZB 64.09 - FamRZ 2010, 550, vom 30. März 2006 - III ZR 6/05 - FamRZ 2006, 856 , vom 14. Juni 2004 - II ZB 9/03 - FamRZ 2004, 1551 und vom 5. November 2002 - VI ZR 399/01 - NJW 2003, 435 ; vgl. auch BAG, Urteil vom 10. Januar 2003 - 1 AZR 70/02 - AP Nr. 80 zu § 233 ZPO 1977 Bl. 1321). - BGH, 14.06.2004 - II ZB 9/03
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumung der Berufungsfrist
Auszug aus BVerwG, 04.02.2013 - 6 B 55.12
Dass ein Empfangsbekenntnis über fristauslösende gerichtliche Entscheidungen wie den Beschluss über die Berufungszulassung im Sinne von § 124a Abs. 5 Satz 1 VwGO grundsätzlich - zur Vermeidung eines Vorwurfs der Sorgfaltswidrigkeit - erst unterzeichnet und zurückgesandt werden darf, wenn in den Handakten des Prozessbevollmächtigten die Frist festgehalten und dort vermerkt ist, dass die Frist im Fristenkalender notiert worden ist, ist durch die höchstrichterliche Rechtsprechung geklärt (…vgl. Beschlüsse vom 23. Juni 2011 - BVerwG 1 B 7.11 - juris Rn. 5 f., vom 29. Dezember 2003 - BVerwG 5 B 218.02 - juris Rn. 3 und vom 3. Dezember 2002 - BVerwG 1 B 429.02 - Buchholz 310 § 124a VwGO Nr. 24 S. 27; vgl. auch BGH, Beschlüsse vom 12. Januar 2010 - VI ZB 64.09 - FamRZ 2010, 550, vom 30. März 2006 - III ZR 6/05 - FamRZ 2006, 856 , vom 14. Juni 2004 - II ZB 9/03 - FamRZ 2004, 1551 und vom 5. November 2002 - VI ZR 399/01 - NJW 2003, 435 ; vgl. auch BAG, Urteil vom 10. Januar 2003 - 1 AZR 70/02 - AP Nr. 80 zu § 233 ZPO 1977 Bl. 1321). - BGH, 21.04.2005 - I ZR 45/04
Versäumung der Frist zur Begründung der auf Nichtzulassungsbeschwerde …
Auszug aus BVerwG, 04.02.2013 - 6 B 55.12
Die Frage, ob sie entbehrlich gewesen wäre, wenn die Nachholung der erforderlichen Eintragungen nach Unterzeichnung des Empfangsbekenntnisses durch ausreichende büroorganisatorische Vorkehrungen sichergestellt worden wäre (vgl. BGH, Beschluss vom 21. April 2005 - I ZR 45/04 - juris Rn. 12), kann dahingestellt bleiben. - BVerwG, 29.12.2003 - 5 B 218.02
Zuverlässige Sicherstellung der Fristwahrung - Entbehrlichkeit eines Vermerks in …
Auszug aus BVerwG, 04.02.2013 - 6 B 55.12
Dass ein Empfangsbekenntnis über fristauslösende gerichtliche Entscheidungen wie den Beschluss über die Berufungszulassung im Sinne von § 124a Abs. 5 Satz 1 VwGO grundsätzlich - zur Vermeidung eines Vorwurfs der Sorgfaltswidrigkeit - erst unterzeichnet und zurückgesandt werden darf, wenn in den Handakten des Prozessbevollmächtigten die Frist festgehalten und dort vermerkt ist, dass die Frist im Fristenkalender notiert worden ist, ist durch die höchstrichterliche Rechtsprechung geklärt (vgl. Beschlüsse vom 23. Juni 2011 - BVerwG 1 B 7.11 - juris Rn. 5 f., vom 29. Dezember 2003 - BVerwG 5 B 218.02 - juris Rn. 3 und vom 3. Dezember 2002 - BVerwG 1 B 429.02 - Buchholz 310 § 124a VwGO Nr. 24 S. 27; vgl. auch BGH, Beschlüsse vom 12. Januar 2010 - VI ZB 64.09 - FamRZ 2010, 550, vom 30. März 2006 - III ZR 6/05 - FamRZ 2006, 856 , vom 14. Juni 2004 - II ZB 9/03 - FamRZ 2004, 1551 und vom 5. November 2002 - VI ZR 399/01 - NJW 2003, 435 ; vgl. auch BAG, Urteil vom 10. Januar 2003 - 1 AZR 70/02 - AP Nr. 80 zu § 233 ZPO 1977 Bl. 1321). - BGH, 30.11.1994 - XII ZB 197/94
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen der Versäumung der Berufungsfrist - …
- OVG Sachsen, 22.04.2015 - 5 A 516/13
Wiedereinsetzung, Zulassungsbegründungsfrist, Büroorganisation, Fristenkalender, …
Ein Empfangsbekenntnis über fristauslösende gerichtliche Entscheidungen darf grundsätzlich erst unterzeichnet und zurückgesandt werden, wenn in den Handakten des Prozessbevollmächtigten die Frist festgehalten und dort vermerkt ist, dass die Frist im Fristenkalender notiert worden ist (im Anschluss an BVerwG, Beschl. v. 4. Februar 2013 - 6 B 55.12 -, juris Rn. 6 sowie BGH, Beschl. v. 12. Januar 2010 - VI ZB 64.09 -, juris Rn. 9).Zur Vermeidung des Vorwurfs einer Sorgfaltswidrigkeit gehört dazu grundsätzlich, dass ein Empfangsbekenntnis über fristauslösende gerichtliche Entscheidungen - wie hier das verwaltungsgerichtliche Urteil, das nicht nur die Antragsfrist gemäß § 124a Abs. 4 Satz 1 VwGO, sondern auch die Antragsbegründungsfrist gemäß § 124a Abs. 4 Satz 4 VwGO in Gang setzt - erst unterzeichnet und zurückgesandt werden darf, wenn in den Handakten des Prozessbevollmächtigten die Frist festgehalten und dort vermerkt ist, dass die Frist im Fristenkalender notiert worden ist (vgl. BVerwG, Beschl. v. 4. Februar 2013 - 6 B 55.12 -, juris Rn. 6 m. w. N.;… BGH, Beschl. v. 12. Januar 2010 - VI ZB 64/09 -, juris Rn. 9;… a. A.: SächsOVG, Beschl. v. 3. Juli 2008 - 2 B 610/06 -, juris Rn. 23).
Rn. 6 Das Risiko, dass innerhalb der Kanzlei versehentlich die Fristnotierung gänzlich unterbleibt und dies - wie hier durch Anruf der Klägerin - erst nach Fristablauf bemerkt wird, hätte der Prozessbevollmächtigte zwar dadurch abwenden können, dass er vor Rückgabe des Empfangsbekenntnisses in den internen Geschäftsbetrieb der Kanzlei die entsprechenden Eintragungen in die Handakte sowie in den Fristenkalender selbst vorgenommen oder zumindest durch besondere Einzelweisungen gegenüber dem Büropersonal die Vornahme solcher Eintragungen angeordnet hätte (BVerwG, Beschl. v. 4. Februar 2013 a. a. O. Rn. 7).
- OVG Niedersachsen, 03.05.2024 - 14 LB 115/23
Streit um eine Verfügung in Bezug auf die tierärztliche Hausapotheke einer …
Dies gilt jedoch nicht für Rechtsmittelbegründungsfristen, insbesondere der Frist zur Begründung der Berufung (BVerwG, Beschl. v. 4.2.2013 - 6 B 55.12 -, juris Rn. 6;… NdsOVG, Beschl. v. 1.11.2000 - 4 L 2499/00 -, juris Rn. 11;… VGH BW, Beschl. v. 2.8.2006 - 4 S 2288/05 -, juris Rn. 5;… vgl. zu § 133 Abs. 3 Satz 1 VwGO: BVerwG, Beschl. v. 23.6.2011 - 1 B 7.11 -, juris Rn. 5, und zu § 139 Abs. 3 Satz 1 VwGO: BVerwG, Beschl. v. 28.2.2002 - 6 C 23.01 -, juris Rn. 7;… Hoppe in: Eyermann, VwGO, 16. Aufl. 2022, § 60 Rn. 14).Erfolgt die Zustellung einer fristenauslösenden gerichtlichen Entscheidung wie eines die Berufung zulassenden Beschlusses gegen Empfangsbekenntnis, darf ein Rechtsanwalt dieses erst unterzeichnen und zurückgeben, wenn in den Handakten die Rechtsmittelfrist festgehalten und vermerkt ist, dass die Frist im Fristenkalender notiert worden ist (BVerwG, Beschl. v. 4.2.2013 - 6 B 55.12 -, juris Rn. 6;… vgl. auch BGH, Beschl. v. 2.2.2010 - VI ZB 58/09 -, juris Rn. 6;… NdsOVG, Beschl. v. 29.6.2012 - 2 LA 185/12 -, juris Rn. 7;… Hoppe in: Eyermann, 16. Aufl. 2022, VwGO, § 60 Rn. 14).
- VGH Bayern, 22.05.2026 - 22 ZB 25.880
Versäumen einer Frist zum Stellen eines Antrags auf Zulassung der Berufung, …
Das Empfangsbekenntnis über die Zustellung eines Urteils darf vom Rechtsanwalt erst dann unterzeichnet und zurückgesandt werden, wenn in den Handakten die Rechtsmittelfrist festgehalten und vermerkt ist, dass die Frist im Fristenkalender notiert worden ist (BVerwG, B.v. 4.2.2013 - 6 B 55.12 - juris Rn. 6;… B.v. 3.12.2002 - 1 B 429.02 - juris Rn. 8).
- OVG Nordrhein-Westfalen, 05.03.2018 - 4 A 480/14
Führung der Berufsbezeichnung "Ingenieur" nach weiterbildendem Masterstudiengang …
Rn. 32 Vgl. BVerwG, Beschluss vom 4.2.2013 - 6 B 55.12 -, Buchholz 310 § 124a VwGO Nr. 44 = juris, Rn. 6; BSG, Beschluss vom 1.11.2017 - B 14 AS 26/17 R -, juris, Rn. 7, jeweils m. w. N. - OVG Mecklenburg-Vorpommern, 22.04.2026 - 4 LB 325/25
Anforderungen an die anwaltliche Fristenkontrolle für eine Wiedereinsetzung in …
Das gilt jedoch nicht für Rechtsmittelbegründungsfristen, insbesondere für die Frist zur Begründung der Berufung (BVerwG, Beschluss vom 4. Februar 2013 - 6 B 55.12 - juris Rn. 6;… Bier/Steinbeiß-Winkelmann, in: Schoch/Schneider, Verwaltungsrecht, Stand Juli 2025, § 60 VwGO Rn. 45).In der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist zudem geklärt, dass ein Empfangsbekenntnis über fristauslösende gerichtliche Entscheidungen wie den Beschluss über die Zulassung der Berufung erst dann unterzeichnet und zurückgesandt werden darf, wenn in den Handakten des Prozessbevollmächtigten die Frist festgehalten und dort vermerkt ist, dass die Frist im Fristenkalender notiert worden ist (BVerwG, Beschluss vom 4. Februar 2013 - 6 B 55.12 - juris Rn. 6).
- VGH Baden-Württemberg, 26.03.2015 - 9 S 516/14
Anerkennung einer privaten kaufmännischen Berufsschule als Ersatzschule; …
Rn. 10 Der rechtskräftige Abschluss des Verfahrens 4 K 3710/09 erfolgte mit der Zurückweisung der Nichtzulassungsbeschwerde der Klägerin durch Beschluss des Bundesverwaltungsgerichts vom 04.02.2013 (- 6 B 55.12 -, juris), nachdem das Verwaltungsgericht Sigmaringen die auf staatliche Anerkennung gerichtete Klage mit seinem Urteil vom 02.03.2010 abgewiesen und der erkennende Senat mit Beschluss vom 04.10.2012 (- 9 S 859/11 -, juris) die Berufung der Klägerin wegen Versäumung der Begründungsfrist verworfen hatte. - VGH Hessen, 27.02.2025 - 4 A 1670/24
Versäumnis der Begründungsfrist durch eine Behörde
Erfolgt die Zustellung einer fristenauslösenden gerichtlichen Entscheidung wie eines die Berufung zulassenden Beschlusses gegen Empfangsbekenntnis, darf ein Rechtsanwalt dieses erst unterzeichnen und zurückgeben, wenn in den Handakten die Rechtsmittelfrist festgehalten und vermerkt ist, dass die Frist im Fristenkalender notiert worden ist (BVerwG, Beschluss vom 4. Februar 2013 - 6 B 55.12 -, juris Rdnr. 6; vgl. auch BGH…, Beschluss vom 2. Februar 2010 - VI ZB 58/09 -, juris Rdnr. 6; NdsOVG…, Beschluss vom 29. Juni 2012 - 2 LA 185/12 -, juris Rdnr. 7;… Hoppe in: Eyermann, 16. Aufl. 2022, VwGO, § 60 Rdnr. 14).Erfolgt die Zustellung einer fristauslösenden gerichtlichen Entscheidung wie eines die Berufung zulassenden Beschlusses gegen Empfangsbekenntnis, darf ein Rechtsanwalt dieses grundsätzlich erst unterzeichnen und zurückgeben, wenn in den Handakten die Rechtsmittelfrist festgehalten und vermerkt ist, dass die Frist im Fristenkalender notiert worden ist (OVG NRW, Beschluss vom 26. Juli 2006 - 15 A 3600/05 -, juris; OVG Lüneburg…, Beschluss vom 3. Mai 2024 - 14 LB 115/23 -, juris Rdnr. 38 mit Verweis auf BVerwG, Beschluss vom 4. Februar 2013 - 6 B 55.12 -, juris Rdnr. 6; vgl. auch BGH…, Beschluss vom 2. Februar 2010 - VI ZB 58/09 -, juris Rdnr. 6).
- VG Sigmaringen, 28.07.2015 - 4 K 3506/14
Akteneinsichtsrecht wegen beabsichtigten Ansprüchen aufgrund rechtswidrigen …
Das Urteil 4 K 3710/09 vom 2.3.2010 erlangte nach Verwerfung der Berufung wegen Versäumung der Begründungsfrist mit Beschluss des Verwaltungsgerichtshofs vom 4.10.2012, 9 S 859/11, und Zurückweisung der hiergegen gerichteten Beschwerde durch das Bundesverwaltungsgericht mit Beschluss vom 4.2.2013, BVerwG 6 B 55.12, Rechtskraft. - VG Sigmaringen, 29.11.2013 - 4 K 2179/12
Staatliche Anerkennung einer privaten berufsbildenden Schule als anerkannte …
Der rechtskräftige Abschluss des Verfahrens 4 K 3710/09 erfolgte durch Beschluss vom 4.2.2013, 6 B 55.12, mit dem das Bundesverwaltungsgericht die Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Beschluss des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg vom 4.10.2012, 9 S 1888/10, zurückwies. - OVG Schleswig-Holstein, 11.12.2024 - 6 LB 11/24
Erledigung der Hauptsache in der Rechtsmittelinstanz; Kostenentscheidung bei …
Erfolgt die Zustellung einer fristenauslösenden gerichtlichen Entscheidung wie die eines die Berufung zulassenden Beschlusses gegen Empfangsbekenntnis, darf der Prozessbevollmächtigte dieses erst unterzeichnen und zurückgeben, wenn in den Handakten die Rechtsmittelfrist festgehalten und vermerkt ist, dass die Frist im Fristenkalender notiert worden ist (stRspr BVerwG, Beschl. v. 04.02.2013 - 6 B 55.12 -, juris Rn. 6 m.w.N.). - OVG Nordrhein-Westfalen, 16.01.2019 - 4 B 1485/18
Prüfungspflicht eines Rechtsanwalts bezüglich der Rechtsbehelfsfrist; …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 27.09.2021 - 8 A 1144/21
Unzulässigkeit einer nicht fristgerecht eingelegten Berufung
- OVG Nordrhein-Westfalen, 26.06.2023 - 10 B 361/23
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen der Versäumung der Frist zur …
- OVG Sachsen, 01.06.2015 - 5 A 705/13
Berufungsbegründungsfrist; Wiedereinsetzung (verneint); Empfangsbekenntnis; …
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Rechtsprechung
| VG Osnabrück, 09.07.2012 - 6 B 55/12 |
Kurzfassungen/Presse (2)
- niedersachsen.de (Pressemitteilung)
Verkehrsregelnde Maßnahmen zum Abifestival 2012 rechtens
- Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)
Das Abifestival und die Pflichten des Veranstalters
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