Rechtsprechung
| BVerwG, 29.09.2005 - 6 P 9.05 |
Volltextveröffentlichungen (8)
- Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)
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BRAGO § 8 Abs. 1, Abs. 2 Satz 2, § 10 Abs. 1 RVG § 61 Abs. 1
Personalvertretung; Beschlussverfahren; Gegenstandswert; Wert; Auffangwert. - Bundesverwaltungsgericht
- Judicialis
BRAGO § 8 Abs. 1; ; BRAGO § 8 Abs. 2 Satz 2; ; BRAGO § 10 Abs. 1; ; RVG § 61 Abs. 1
- Wolters Kluwer
Grundsätzlicher Gegenstandswert bei Rechtsbeschwerdeverfahren in Personalvertretungssachen
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Gegenstandswert bei Rechtsbeschwerde in Personalvertretungssachen
- datenbank.nwb.de
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
Papierfundstellen
- NJW 2006, 715 (Ls.)
- NVwZ 2006, 216
Wird zitiert von ... (19) Zitiert selbst (2)
- BVerwG, 31.07.1990 - 6 P 19.88
Mitwirkungsbedürftige Verwaltungsanordnung iS von § 80 Abs. 1 Nr. 1 LPVG …
Auszug aus BVerwG, 29.09.2005 - 6 P 9.05
Auch die Schwierigkeit der Rechtsfragen, die in den Vorinstanzen und dem Rechtsbeschwerdeverfahren zu beantworten waren, gebietet es nicht, den regelmäßig anzunehmenden Gegenstandswert zu überschreiten (Beschluss vom 8. Juli 1985 - BVerwG 6 PB 29.84 - Buchholz 238.3 A § 83 BPersVG Nr. 26, Beschluss vom 31. Juli 1990 - BVerwG 6 P 19.88 - Buchholz 251.0 § 80 BaWüPersVG Nr. 4). - BVerwG, 08.07.1985 - 6 PB 29.84
Soll Vorschriften - Personalvertretungsrecht - Zuständigkeit des …
Auszug aus BVerwG, 29.09.2005 - 6 P 9.05
Auch die Schwierigkeit der Rechtsfragen, die in den Vorinstanzen und dem Rechtsbeschwerdeverfahren zu beantworten waren, gebietet es nicht, den regelmäßig anzunehmenden Gegenstandswert zu überschreiten (Beschluss vom 8. Juli 1985 - BVerwG 6 PB 29.84 - Buchholz 238.3 A § 83 BPersVG Nr. 26, Beschluss vom 31. Juli 1990 - BVerwG 6 P 19.88 - Buchholz 251.0 § 80 BaWüPersVG Nr. 4).
- BVerwG, 27.01.2006 - 6 P 5.05
Ersatzanspruch; Geltendmachung; Schadensersatz; Schadensersatzanspruch; …
Diese allgemeine, jedem derartigen Verfahren innewohnende Bedeutung schließt es aus, einzelne Streitsachen je nach Schwierigkeit oder möglichen Folgewirkungen unterschiedlich zu bewerten (s. zuletzt Beschluss vom 29. September 2005 - BVerwG 6 P 9.05 -). - BVerwG, 28.03.2025 - 5 PA 1.23 Denn die jedem personalvertretungsrechtlichen Beschlussverfahren innewohnende allgemeine, auf die Tätigkeit der Personalvertretungen ausstrahlende Bedeutung schließt es in der Regel aus, die einzelnen personalvertretungsrechtlichen Streitsachen unterschiedlich zu bewerten (stRspr, vgl. etwa BVerwG, Beschlüsse vom 29. September 2005 - 6 P 9.05 - Buchholz 362 § 8 BRAGO Nr. 1 Rn. 2 m. w. N. …und vom 7. Oktober 2020 - 5 PB 7.18 - juris Rn. 5).
Deshalb ist eine Erhöhung des Auffangwertes, der in Personalvertretungssachen als Gegenstandswert grundsätzlich der Billigkeit entspricht (vgl. BVerwG, Beschluss vom 29. September 2005 - 6 P 9.05 - Buchholz 362 § 8 BRAGO Nr. 1 LS), durch eine Addition der Werte mehrerer Gegenstände gemäß § 22 Abs. 1 RVG - soweit hier von Interesse - nicht schon deshalb geboten, weil ein Personalrat mehrere im Wesentlichen gleichlautende (Feststellungs-)Anträge stellt, die sich auf gleichliegende Komplexe beziehen (vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 9. Dezember 1998 - 6 P 6.97 - juris Rn. 49 m. w. N., vom 15. Juli 2004 - 6 P 1.04 -
, vom 29. September 2005 - 6 P 9.05 - Buchholz 362 § 8 BRAGO Nr. 1 Rn. 3 …und vom 29. September 2021 - 5 P 1.20 - Rn. 4 ) bzw. aus einem zusammenhängenden Lebenssachverhalt abgeleitet werden (vgl. OVG Berlin-Brandenburg…, Beschluss vom 4. Oktober 2022 - OVG 62 L 1/22 - juris Rn. 6 m. w. N.). - VGH Bayern, 30.11.2009 - 17 P 09.2346
Festsetzung des Gegenstandswerts; personalvertretungsrechtliches …
Die vielfältigen Gestaltungsformen, die allgemein bei einem Beschlussverfahren in Betracht kommen, lassen es zwar grundsätzlich nicht zu, je nach den Umständen des Einzelfalls und hinsichtlich bestimmter Beteiligter bei der Bemessung des Gegenstandswerts zu differenzieren (vgl. BVerwG vom 8.07.1985 Buchholz 238.3 a § 83 BPersVG Nr. 26; BVerwG vom 29.09.2005 NVwZ 2006, 216; BayVGH vom 29.12.2005 Az. 17 C 05.2917 und vom 27.02.2006 Az. 17 C 05.1527).Eine Erhöhung des Gegenstandswertes ist auch deshalb geboten, weil mit dem Freistellungsantrag und dem Begehren, eine Verwaltungskraft für Büroarbeiten für die Antragsteller zu 1 und 2 zur Verfügung zu stellen, unterschiedliche Anträge gestellt worden sind, die nicht denselben Gegenstand betreffen und deshalb werterhöhend wirken (vgl. BVerwG vom 29.09.2005 Az. 6 P 9.05, - juris -).
- BVerwG, 29.10.2025 - 5 P 7.23 In Personalvertretungssachen entspricht es grundsätzlich der Billigkeit, als Gegenstandswert den Auffangwert von 5 000 EUR festzusetzen (stRspr, vgl. etwa BVerwG, Beschlüsse vom 29. September 2005 - 6 P 9.05 - Buchholz 362 § 8 BRAGO Nr. 1 LS …sowie vom 28. März 2025 - 5 PA 1.23 - Rn. 4 und - 5 PB 1.24 - PersV 2025, 358 Rn. 4, jeweils m. w. N.).
- VGH Bayern, 04.06.2013 - 17 P 13.364
(Teilweise) Anfechtung der Vorstandswahl des Hauptpersonalrats; Gegenstandswert; …
Die vielfältigen Gestaltungsformen, die allgemein bei einem Beschlussverfahren in Betracht kommen, lassen es grundsätzlich nicht zu, je nach den Umständen des Einzelfalls und hinsichtlich bestimmter Beteiligter bei der Bemessung des Gegenstandswerts zu differenzieren (BVerwG, B. v. 8.7.1985 -6 PB 29/84 - Buchholz 238.3A § 83 BPersVG Nr. 26; B.v. 29.9.2005 - 6 P 9/05 - NVwZ 2006, 216;… BayVGH, B.v. 30.11.2009 - 17 P 09.2346 - juris Rn. 3).Denn sowohl die Frage einer unzulässigen Inaussichtstellung der Freistellung einzelner Personalratsmitglieder wie auch die Weigerung des damaligen Vorsitzenden des Hauptpersonalrats, den Tagesordnungspunkt 2 insgesamt und den Tagesordnungspunkt 3, soweit er sich auf Tagesordnungspunkt 2 bezieht, zu streichen, wären - die Zulässigkeit der Anträge unterstellt - im Rahmen der Prüfung der (teilweisen) Rechtmäßigkeit der Vorstandswahl als Vorfragen inzident zu prüfen gewesen, so dass der Gegenstand der Hilfsanträge von demjenigen der Hauptanträge vollständig umfasst ist (vgl. hierzu BVerwG, B.v. 29.9.2005 - 6 P 9/05 - NVwZ 2006, 216).
- BVerwG, 07.10.2020 - 5 PB 7.18
Festsetzung des Werts des Gegenstandes der anwaltlichen Tätigkeit für das …
Ebenso wenig gebietet es die Schwierigkeit der Rechtsfragen, die in den Vorinstanzen und dem Rechtsbeschwerdeverfahren zu beantworten waren, den regelmäßig anzunehmenden Gegenstandswert zu überschreiten (stRspr, vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 8. Juli 1985 - 6 PB 29.84 - Buchholz 238.3 A § 83 BPersVG Nr. 26, vom 31. Juli 1990 - 6 P 19.88 - Buchholz 251.0 § 80 BaWüPersVG Nr. 4, vom 3. März 2003 - 6 P 14.02 - Buchholz 250 § 25 BPersVG Nr. 14 und vom 29. September 2005 - 6 P 9.05 - Buchholz 362 § 8 BRAGO Nr. 1, jeweils m.w.N.). - OVG Niedersachsen, 20.05.2014 - 18 LP 1/12
Berechnung der Gebühr eines Rechtsanwalts für die Beratung einer …
Das Bundesverwaltungsgericht hat in ständiger Rechtsprechung bei personalvertretungsrechtlichen Beschlussverfahren den Auffangwert zu Grunde gelegt (vgl. BVerwG, Beschl. v. 29 September 2005 - 6 P 9/05 -, juris, Rdnr. 2, m.w.N.) und diesen in der Folgezeit im Hinblick auf eine einheitliche Handhabung entsprechend § 52 Abs. 2 GKG auf 5.000 Euro festgesetzt (vgl. BVerwG, Beschl. v. 3. April 2007 - 6 PB 18.06 -, juris, Rdnr.1). - OVG Rheinland-Pfalz, 16.11.2005 - 7 E 11489/05
Vorläufiges Offenhalten eines Vergabeverfahrens; Streitwertbemessung
Im Übrigen ist auch in der Rechtsprechung anerkannt, dass mögliche Folgewirkungen der erstrebten Entscheidung im Hinblick auf den Streitwert außer Betracht bleiben (so BVerwG, Beschluss vom 29. September 2005 -6 P 9.05 -). - VGH Bayern, 06.04.2009 - 17 P 09.166 Das schließt es in der Regel aus, die einzelnen Streitsachen unterschiedlich zu bewerten (vgl. BVerwG vom 8.7.1985 Buchholz 238.3 A § 83 BPersVG Nr. 26; BVerwG vom 7.12.1994 Az. 6 P 36/93; BVerwG vom 29.9.2005 NVwZ 2006, 216; BayVGH vom 5.10.2007 Az. 18 C 07.1215; BayVGH vom 16.1.2006 Az.: 17 P 05.167; BayVGH vom 27.2.2000 Az.: 17 C 05.1527).
- BVerwG, 28.03.2025 - 5 PB 1.24 Rn. 4 Die jedem personalvertretungsrechtlichen Beschlussverfahren innewohnende allgemeine, auf die Tätigkeit der Personalvertretungen ausstrahlende Bedeutung schließt es in der Regel aus, die einzelnen personalvertretungsrechtlichen Streitsachen unterschiedlich zu bewerten (stRspr, vgl. etwa BVerwG, Beschlüsse vom 29. September 2005 - 6 P 9.05 - Buchholz 362 § 8 BRAGO Nr. 1 Rn. 2 m. w. N. …und vom 7. Oktober 2020 - 5 PB 7.18 - juris Rn. 5).
- VGH Bayern, 13.03.2012 - 17 C 12.489
Wahlanfechtung; Gegenstandswertfestsetzung auf 4.000,- Euro nicht zu beanstanden; …
- VGH Bayern, 13.03.2012 - 17 C 12.500
Wahlanfechtung; Gegenstandswertfestsetzung auf 4.000,- Euro nicht zu beanstanden; …
- VGH Bayern, 13.03.2012 - 17 C 12.499
Wahlanfechtung; Gegenstandswertfestsetzung auf 4.000,- Euro nicht zu beanstanden; …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 21.07.2008 - 16 E 1263/07
Kriterien für die Festsetzung eines angemessenen Streitwerts im …
- VGH Bayern, 08.07.2008 - 18 P 07.1370
Beschwerde; Gegenstandswert; Personalvertretungsrecht; Auffangstreitwert
- OVG Nordrhein-Westfalen, 02.08.2019 - 20 E 1091/18
Wert des Gegenstands der anwaltlichen Tätigkeit für das erstinstanzliche …
- SG Düsseldorf, 06.09.2007 - S 26 R 174/06
Rentenversicherung
- VG Arnsberg, 04.03.2010 - 20 K 273/09
Festsetzung des Gegenstandswerts der anwaltlichen Tätigkeit in einem …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 21.07.2008 - 1 L E 1263/07
Kriterien für die Festsetzung eines angemessenen Streitwerts im …
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