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Rechtsprechung
   BVerwG, 14.05.2014 - 6 PB 13.14   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2014,11097
BVerwG, 14.05.2014 - 6 PB 13.14 (https://dejure.org/2014,11097)
BVerwG, Entscheidung vom 14.05.2014 - 6 PB 13.14 (https://dejure.org/2014,11097)
BVerwG, Entscheidung vom 14. Mai 2014 - 6 PB 13.14 (https://dejure.org/2014,11097)
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Volltextveröffentlichungen (11)

  • Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
    Doctrine ist die neue umfassende Rechts-KI-Plattform in Kooperation mit dejure.org. Mehr Informationen

  • lexetius.com
  • openjur.de
  • Bundesverwaltungsgericht
  • rechtsinformationen.bund.de

    Ausschluss eines Mitglieds aus dem Personalrat

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 28 Abs 1 S 2 PersVG BW 1996, § 28 Abs 1 S 1 PersVG BW 1996, § 28 Abs 1 S 2 BPersVG, § 28 Abs 1 S 1 BPersVG
    Ausschluss eines Mitglieds aus dem Personalrat

  • Wolters Kluwer

    Ausschluss eines Mitglieds aus dem Personalrat bei grober Verletzung der gesetzlichen Pflichten (hier: "Methodenvergleich" mit einem Regime)

  • ra.de
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BaWüPersVG § 28 Abs. 1 S. 1-2
    Ausschluss eines Mitglieds aus dem Personalrat bei grober Verletzung der gesetzlichen Pflichten (hier: "Methodenvergleich" mit einem Regime)

  • datenbank.nwb.de
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (12)Zitiert selbst (3)

  • BVerwG, 22.08.1991 - 6 P 10.90

    Personalrat - Ausschluß aus dem Personalrat - Gewerkschaftliche Werbung - Grenzen

    Auszug aus BVerwG, 14.05.2014 - 6 PB 13.14
    Der Senat hat in einem Beschluss vom 22. August 1991- BVerwG 6 P 10.90 - (Buchholz 250 § 67 BPersVG Nr. 7) zur deckungsgleichen Regelung in § 28 Abs. 1 Satz 2 i.V.m. Satz 1 BPersVG ausgesprochen, dass im Lichte der Zielsetzung dieser Regelung, ein pflichtbewusstes und gesetzmäßiges Arbeiten des Personalrats sicherzustellen, alle diejenigen Pflichtverletzungen - abgesehen von dem Erfordernis des Verschuldens - als "grob" angesehen werden müssen, die ein mangelndes Pflichtbewusstsein des Mitgliedes erkennen lassen oder auf die gesetzmäßige Tätigkeit des Personalrats von nicht unbedeutendem Einfluss sein können.

    Der Verstoß gegen die gesetzlichen Pflichten muss von solchem Gewicht sein, dass er das Vertrauen in eine künftige ordnungsgemäße Amtsführung zerstört oder zumindest schwer erschüttert, und zwar vom Standpunkt eines objektiv urteilenden verständigen Beschäftigten aus gesehen (Beschluss vom 22. August 1991 a.a.O. S. 5; vgl. auch Beschluss vom 14. April 2004 - BVerwG 6 PB 1.04 - Buchholz 250 § 28 BPersVG Nr. 5 S. 1).

    Der Senat hat in dem genannten Beschluss ferner angenommen, dass grobe Beschimpfungen oder Verunglimpfungen eine grobe Verletzung gesetzlicher Pflichten darstellen und so den Ausschluss aus dem Personalrat rechtfertigen können (Beschluss vom 22. August 1991 a.a.O. S. 7 f.).

  • BVerwG, 14.04.2004 - 6 PB 1.04

    Ausschluss eines Personalratsmitgliedes; grobe Pflichtverletzung; …

    Auszug aus BVerwG, 14.05.2014 - 6 PB 13.14
    Der Verstoß gegen die gesetzlichen Pflichten muss von solchem Gewicht sein, dass er das Vertrauen in eine künftige ordnungsgemäße Amtsführung zerstört oder zumindest schwer erschüttert, und zwar vom Standpunkt eines objektiv urteilenden verständigen Beschäftigten aus gesehen (…Beschluss vom 22. August 1991 a.a.O. S. 5; vgl. auch Beschluss vom 14. April 2004 - BVerwG 6 PB 1.04 - Buchholz 250 § 28 BPersVG Nr. 5 S. 1).
  • BVerwG, 29.11.1999 - 6 PB 9.98

    Festsetzung des Gegenstandswerts für Beschwerdeverfahren

    Auszug aus BVerwG, 14.05.2014 - 6 PB 13.14
    Rn. 6 2. Die vom Antragsteller behauptete Divergenz (§ 72 Abs. 2 Nr. 2 ArbGG) zu einer Entscheidung des Landesarbeitsgerichts Hessen kann schon deshalb nicht zur Zulassung der Rechtsbeschwerde führen, weil im personalvertretungsrechtlichen Beschlussverfahren, in dem die Vorschriften des Arbeitsgerichtsgesetzes entsprechend gelten (§ 86 Abs. 2 BaWüPersVG), anstelle der in § 72 Abs. 2 Nr. 2 ArbGG aufgeführten Entscheidungen von Landesarbeitsgerichten die Entscheidungen der Oberverwaltungsgerichte bzw. Verwaltungsgerichtshöfe divergenzfähig sind, solange es an einer Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts fehlt (vgl. Beschluss vom 11. Dezember 1998 - BVerwG 6 PB 9.98 - juris Rn. 3).
  • VG Göttingen, 06.08.2018 - 7 A 2/17

    Ausschluss eines Personalratsmitglieds; Flucht in die Öffentlichkeit; …

    Dabei kann einfache Fahrlässigkeit ausreichen (vgl. zum Ganzen BVerwG, Beschlüsse vom 14.05.2014 - 6 PB 13.14 -, Rn. 5…, vom 14.04.2004, a. a. O., Rn. 3, …und vom 22.08.1991 - 6 P 10/90 -, juris, Rn. 24; OVG Rheinland-Pfalz…, Beschluss vom 05.08.2005, a. a. O., Rn. 24;… Bay. VGH, Beschlüsse vom 26.04.2010 - 17 P 09.3079 -, Rn. 34…, vom 02.11.2009 - 17 P 08.2325 -, Rn. 33 ff., vom 30.04.2009 - 17 P 08.2381 -, Rn. 21, …und vom 14.11.2001 - 17 P 01.1526 -, Rn. 67 f., jeweils juris).
  • BVerwG, 21.06.2017 - 1 WDS-VR 5.16

    Abberufung als Mitglied; Abberufung als Sprecher des …

    Das ist etwa bei groben strafrechtsrelevanten beleidigenden und verunglimpfenden Äußerungen des Sprechers zu erwägen (…vgl. z.B. BVerwG, Beschlüsse vom 22. August 1991 - 6 P 10.90 - Buchholz 250 § 67 BPersVG Nr. 7 = juris Rn. 24, 30 und vom 14. Mai 2014 - 6 PB 13.14 - Buchholz 251.0 § 28 BaWüPersVG Nr. 4 = juris Rn. 5; HessVGH…, Beschluss vom 23. Oktober 2003 - 21 TK 3422/02 - juris Rn. 31 zur Bezeichnung als "personifiziertes Nichts" bzw. als "1,74 m großes Marshmallow").

    Der Verstoß gegen die gesetzlichen Pflichten muss von solchem Gewicht sein, dass er das Vertrauen in eine zukünftig ordnungsgemäße Amtsführung des Mitglieds zerstört oder zumindest schwer erschüttert (stRspr, vgl. z.B. BVerwG, Beschluss vom 14. Mai 2014 - 6 PB 13.14 - Buchholz 251.0 § 28 BaWüPersVG Nr. 4 = juris Rn. 5).

  • BVerwG, 08.11.2017 - 1 WB 30.16

    Abberufung als Mitglied; Abberufung als Sprecher des …

    Das ist etwa bei groben strafrechtsrelevanten beleidigenden und verunglimpfenden Äußerungen des Sprechers zu erwägen (…vgl. z.B. BVerwG, Beschlüsse vom 22. August 1991 - 6 P 10.90 - Buchholz 250 § 67 BPersVG Nr. 7 = juris Rn. 24, 30 und vom 14. Mai 2014 - 6 PB 13.14 - Buchholz 251.0 § 28 BaWüPersVG Nr. 4 = juris Rn. 5; HessVGH…, Beschluss vom 23. Oktober 2003 - 21 TK 3422/02 - juris Rn. 31 zur Bezeichnung als "personifiziertes Nichts" bzw. als "1,74 m großes Marshmallow").

    Der Verstoß gegen die gesetzlichen Pflichten muss von solchem Gewicht sein, dass er das Vertrauen in eine zukünftig ordnungsgemäße Amtsführung des Mitglieds zerstört oder zumindest schwer erschüttert (stRspr, vgl. z.B. BVerwG, Beschluss vom 14. Mai 2014 - 6 PB 13.14 - Buchholz 251.0 § 28 BaWüPersVG Nr. 4 = juris Rn. 5;… vgl. ferner Altvater/Baden/Berg/Kröll/Noll/Seulen, BPersVG, 9. Aufl. 2016, § 28 Rn. 10).

  • VG Aachen, 06.12.2018 - 16 K 1957/18

    Handwerkskammer Aachen: Antrag auf Ausschluss des Vorsitzenden des Personalrats …

    Rn. 70 Vgl.              BVerwG, Beschlüsse vom 14. Mai 2014 - 6 PB 13/14 -, juris, Rn. 5, vom 14. April 2004 - 6 PB 1.04 -, a.a.O., Rn. 3, und vom 22. August 1991 - 6 P 10.90 -, juris, Rn. 24; OVG Rheinlad-Pfalz, Beschluss vom 6. August 2014 - 5 A 10386/14 -, a.a.O., Rn. 40; BayVGH, Beschluss vom 2. November 2009 - 17 P 08.2325 -, PersV 2011, Seite 111 (112f.).
  • VG Karlsruhe, 19.06.2015 - PL 12 K 3112/14

    Befangenheit eines Personalratsmitglieds

    Nach der jüngsten Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (Beschl. v. 14.05.2014 - 6 PB 13.14 -, PersV 2014, 312) liegt eine grobe Pflichtverletzung auch dann vor, wenn diese von nicht unbedeutendem Einfluss auf die gesetzmäßige Tätigkeit des Personalrats sein kann.
  • OVG Bremen, 21.05.2025 - 6 LP 74/25

    Ausschluss; Ausschluss aus dem Personalrat; Personalrat; Personalratsmitglied; …

    Der Pflichtverstoß muss von solchem Gewicht sein, dass er vom Standpunkt eines objektiv urteilenden verständigen Beschäftigten aus gesehen das Vertrauen in eine künftige ordnungsgemäße Amtsführung zerstört oder zumindest schwer erschüttert (BVerwG, Beschl. v. 14.05.2014 - 6 PB 13.14, juris Rn. 5;… Beschl. v. 22.08.1991 - 6 P 10/90, juris Rn. 24).

    Maßgeblich sind immer die gesamten Umstände des konkreten Einzelfalls (vgl. BVerwG, Beschl. v. 14.05.2014 - 6 PB 13.14, juris Rn. 5;… Staack, in: GK-BremPersVG, § 25 Rn. 9).

  • OVG Rheinland-Pfalz, 06.08.2014 - 5 A 10386/14

    Tagesordnung einer Sitzung der Personalvertretung; Verletzung der …

    Dabei kann einfache Fahrlässigkeit ausreichen (zum Ganzen vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 14.05.2014 - 6 PB 13/14 -, Rn. 5…, vom 14.04.2004 - 6 PB 1/04 -, Rn. 3, …und vom 22.08.1991 - 6 P 10/90 -, Rn. 24, jeweils juris; OVG Rh-Pf…, Beschl. vom 05.08.2005 - 4 A 10571/05 -, Rn. 24, juris;… BayVGH, Beschlüsse vom 26.04.2010 - 17 P 09.3079 -, Rn. 34…, vom 02.11.2009 - 17 P 08.2325 -, Rn. 33 ff., vom 30.04.2009 - 17 P 08.2381 -, Rn. 21, …und vom 14.11.2001 - 17 P 01.1526 -, Rn. 67 f., jeweils juris).
  • VGH Bayern, 08.10.2020 - 17 P 19.2114

    Gewerkschaftlicher Antrag auf Ausschluss eines Personalratsmitglieds aus dem …

    Rn. 27 (1) Zum Schutz des allgemeinen Persönlichkeitsrechts (Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 1 Abs. 1 Satz 1 GG) von Personalratsmitgliedern und mit Blick auf die Gewährleistung eines pflichtbewussten und gesetzmäßigen Arbeitens des Personalrats als Ausschlusszweck hat das Bundesverwaltungsgericht wiederholt entschieden, es liege auf der Hand, dass grobe Beschimpfungen bzw. Verunglimpfungen - etwa in nichtöffentlicher Personalratssitzung - im Einzelfall eine grobe Verletzung gesetzlicher Pflichten i.S.d. § 28 Abs. 1 BPersVG darstellen können (vgl. BVerwG, B.v. 14.5.2014 - 6 PB 13.14 - PersV 2014, 312 Rn. 5 m.w.N.;… B.v. 21.6.2017 - 1 WDS-VR 5.16 - NVwZ 2017, 1707 Rn. 45 m.w.N.), wobei § 28 Abs. 1 BPersVG nahezu wortgleich mit Art. 28 Abs. 1 BayPVG ist (…vgl. BVerwG, B.v. 24.1.2019 - 5 PB 4.18 - juris Rn. 16).
  • VG Düsseldorf, 12.05.2026 - 40 K 11589/25

    Schweigepflicht, Verstoß, EMail, Personalrat, Ausschluss

    Rn. 81 Vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 14. Mai 2014 - 6 PB 13/14, PersV 2014, 312, und vom 22. August 1991 - 6 P 10/90, PersV 1992, 158.
  • VG Schleswig, 07.11.2024 - 19 A 9/24

    Anspruch eines Gewerkschaftsbeauftragten auf Rederecht in Personalversammlung.

    Maßgeblich sind die näheren Umstände des jeweiligen Einzelfalls (vgl. BVerwG, Beschluss vom 14. Mai 2014 - 6 PB 13.14 - juris Rn. 5).
  • VG Berlin, 07.01.2022 - 72 K 14.20
  • VG Schleswig, 07.11.2024 - 19 B 4/24

    Rederecht eines Gewerkschaftsbeauftragten in Personalversammlung.

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