Rechtsprechung
| OLG Düsseldorf, 01.12.2016 - I-6 U 124/16 |
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Wirksamkeit der Kündigung eines zuteilungsreifen Bausparvertrages durch die Bausparkasse
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BGB § 489 Abs. 1 Nr. 2
Wirksamkeit der Kündigung eines zuteilungsreifen Bausparvertrages durch die Bausparkasse - juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (2)
- Wolters Kluwer (Kurzinformation)
Ordentliches Kündigungsrecht des Darlehensnehmers auf Bausparvertrag anwendbar
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Wirksamkeit der Kündigung eines zuteilungsreifen Bausparvertrages durch die Bausparkasse
Verfahrensgang
- LG Düsseldorf, 29.04.2016 - 10 O 290/15
- OLG Düsseldorf, 01.12.2016 - I-6 U 124/16
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (7)
- OLG Hamm, 22.06.2016 - 31 U 271/15
Kündigung eines Bausparvertrages zur Zinsersparnis
Auszug aus OLG Düsseldorf, 01.12.2016 - 6 U 124/16
Mit der Annahme der Zuteilung erhält der Bausparer ein Darlehen und die Bausparkasse wird zur Darlehensgeberin (…OLG Stuttgart, Urt. v. 30.03.2016, 9 U 171/15, juris Rz. 42 = WM 2016, 742 ff.; OLG Hamm, Urt. v. 22.06.2016, I- 31 U 271/15, juris Rz. 25;… OLG Koblenz, Urt. v. 29.07.2016, 8 U 11/16, juris Rz. 12).Nach ganz herrschender Meinung in Literatur und Rechtsprechung (OLG Hamm, Urt. v. 22.06.2016, a.a.O. Rz. 26 ff.;… LG Düsseldorf, Urt. v. 08.04.2016, I-8 O 109/15, UA S. 5;… OLG Celle, Urt. v. 03.03.2016, a.a.O, Rz. 29 ff.;… OLG Koblenz, Urt. v. 29.07.2016, a.a.O., juris Rz. 15 ff.;… Salger, Anm. zu OLG Stuttgart Urt. v. 30.03.2016, jurisPR-BKR 7/2016 Anm. 3, Edelmann/Suchowerskyj, Kündigung von Bausparverträgen zehn Jahre nach Zuteilungsreife, BB 2015, 1800, 1801 ff. m.w.N.), der sich der Senat anschließt, ist § 489 Abs. 2 Nr. 1 BGB nach der gesetzessystematischen Einordnung und nach seiner Entstehungsgeschichte auch auf das Einlagengeschäft von Bausparkassen anzuwenden und ist eine teleologische Reduktion der Vorschrift nach Sinn und Zweck nicht geboten.
Das Kündigungsrecht aus § 489 Abs. 1 Nr. 2 BGB steht grundsätzlich auch Darlehensnehmern zu, die nicht Verbraucher sind, weil der Wortlaut der Vorschrift keine Begrenzung in personeller Hinsicht enthält, sondern nur von "Darlehensnehmer" spricht, und auch nach der Systematik eine solche nicht beabsichtigt war (OLG Hamm, Urt. v. 22.06.2016, a.a.O., juris Rz. 27;… Edelmann/Suchowerskyj, a.a.O., BB 2015, 1800, 1801).
Denn ein vertraglicher Ausschluss des Kündigungsrechts wäre unwirksam, weil, wie sich aus § 489 Abs. 4 S. 1 BGB ergibt, das Kündigungsrecht nach § 489 Abs. 1 Nr. 2 BGB vertraglich nicht abdingbar ist, wenn nicht eine der dort genannten Körperschaften Darlehensnehmer ist (OLG Hamm, Urt. v. 22.06.2016, a.a.O., juris Rz. 29;… LG Düsseldorf Urt. v. 08.04.2016, a.a.O., UA S. 8).
Die ganz herrschende Meinung in Rechtsprechung und Literatur geht davon aus, dass ein vollständiger Empfang im Sinne des § 489 Abs. 1 Nr. 2 BGB aufgrund der strukturellen Eigenheiten des Bausparvertrags mit Eintritt der erstmaligen Zuteilungsreife anzunehmen ist (…OLG Koblenz, Urt. v. 29.07.2016, a.a.O., juris Rz. 45 ff.; OLG Hamm, Urt. v. 22.06.2016, a.a.O., juris Rz. 32 ff.;… OLG Celle, a.a.O., juris Rz. 42 ff.; Salger, jurisPR-BKR 7/2016 Anm. 3;… Staudinger-Mülbert, BGB, Stand 2015, § 489 Rz. 51;… § 488 Rz. 550 m.w.N.;… BeckOK-Rohe, BGB, 01.08.2016, § 489 Rz. 10 m.w.N.;… Edelmann/Suchowerskyj, a.a.O., BB 2015, 1800, 1803).
Zum Zeitpunkt der Zuteilungsreife hat damit der Bausparer der Bausparkasse das Darlehen zur Verfügung gestellt, das notwendig ist, damit diese auf seinen Wunsch hin verpflichtet ist, ihm das Bauspardarlehen auszubezahlen, weswegen von einem vollständigen Empfang des mit Abschluss des Bausparvertrags ins Auge gefassten, zur planmäßigen Erreichung der Zuteilungsreife notwendigen Darlehens ausgegangen werden kann (OLG Hamm, Urt. v. 22.06.2016, a.a.O., juris Rz. 32;… LG Düsseldorf, Urt. v. 08.04.2016, UA S. 7;… Edelmann/Suchowerskyj, a.a.O., BB 2015, 1800, 1803).
Der Zweck des Bauspardarlehens liegt nicht in einer dauerhaften Kapitalanlage, sondern darin, ein Guthaben bis zur Zuteilungsreife des Bausparvertrages anzusparen, um dann einen Rechtsanspruch auf die Gewährung eines zinsgünstigen - unterhalb des Marktniveaus liegenden -, von Anfang an feststehenden Bauspardarlehens zu haben, genauer, durch einseitiges Tun zu erwerben (…OLG Celle, Urt. v. 03.03.2016, a.a.O., Rz. 43;… LG Düsseldorf, Urt. v. 08.04.2016, UA S. 7; OLG Hamm Urt. v. 22.06.2016, a.a.O., juris Rz. 32;… OLG Koblenz, Urt. v. 29.07.2016, a.a.O., juris Rz. 46;… Salger, a.a.O.;… Edelmann/Suchowerskyj, a.a.O., BB 2015, 1800, 1803).
Der Bausparer hat im Zeitpunkt der Zuteilungsreife der Bausparkasse seinerseits das Darlehen zur Verfügung gestellt, das erforderlich ist, damit die Bausparkasse auf Wunsch des Bausparers hin verpflichtet ist, das Bauspardarlehen auszubezahlen (OLG Hamm Urt. v. 22.06.2016, a.a.O., juris Rz. 32).
Allein so wird sie in die Lage versetzt, auch zukünftig nur nachrangig zu besichernde Bauspardarlehen mit stabilen Zinssätzen, die grundsätzlich unter dem allgemeinen Marktniveau liegen, anbieten zu können (zutreffend: OLG Hamm, Urt. v. 22.06.2016, a.a.O., juris Rz. 31).".
- OLG Stuttgart, 30.03.2016 - 9 U 171/15
Bausparvertrag: Kündbarkeit durch die Bausparkasse nach Eintritt der …
Auszug aus OLG Düsseldorf, 01.12.2016 - 6 U 124/16
Mit der Annahme der Zuteilung erhält der Bausparer ein Darlehen und die Bausparkasse wird zur Darlehensgeberin (OLG Stuttgart, Urt. v. 30.03.2016, 9 U 171/15, juris Rz. 42 = WM 2016, 742 ff.;… OLG Hamm, Urt. v. 22.06.2016, I- 31 U 271/15, juris Rz. 25;… OLG Koblenz, Urt. v. 29.07.2016, 8 U 11/16, juris Rz. 12).Soweit das OLG Stuttgart demgegenüber der Auffassung ist, dass bei einem Bausparvertrag der Eintritt der Zuteilungsreife keinen vollständigen Empfang des Darlehens darstellt (Urt. v. 30.03.2016, a.a.O., juris Rz. 44 ff.; so auch: Buhl/Münder, Kündigung seit zehn Jahren zuteilungsreifer Bausparverträge, NJW 2016, 1991, 1992), weil der Eintritt der Zuteilungsreife nach § 11 ABB gemäß § 5 Abs. 1 S. 2 ABB auf die Verpflichtung zur Entrichtung des Regelsparbeitrags keinen Einfluss habe und der Bausparvertrag nach § 14 ABB im Falle der Nichtannahme der Zuteilung fortgesetzt werde, kann dem nicht gefolgt werden.
Eine Aussetzung des Verfahrens gemäß § 148 ZPO analog bis zu einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs in den dort anhängigen Revisionsverfahren zu den Entscheidungen des OLG Stuttgart vom 30.03.2016 (9 U 171/15 = XI ZR 185/16) und vom 04.05.2016 (9 U 320/15 [richtig: 9 U 230/15 - d. Red.] = XI ZR 272/16) ist nicht geboten.
- LG Düsseldorf, 08.04.2016 - 8 O 109/15
Auszug aus OLG Düsseldorf, 01.12.2016 - 6 U 124/16
Nach ganz herrschender Meinung in Literatur und Rechtsprechung (…OLG Hamm, Urt. v. 22.06.2016, a.a.O. Rz. 26 ff.; LG Düsseldorf, Urt. v. 08.04.2016, I-8 O 109/15, UA S. 5;… OLG Celle, Urt. v. 03.03.2016, a.a.O, Rz. 29 ff.;… OLG Koblenz, Urt. v. 29.07.2016, a.a.O., juris Rz. 15 ff.;… Salger, Anm. zu OLG Stuttgart Urt. v. 30.03.2016, jurisPR-BKR 7/2016 Anm. 3, Edelmann/Suchowerskyj, Kündigung von Bausparverträgen zehn Jahre nach Zuteilungsreife, BB 2015, 1800, 1801 ff. m.w.N.), der sich der Senat anschließt, ist § 489 Abs. 2 Nr. 1 BGB nach der gesetzessystematischen Einordnung und nach seiner Entstehungsgeschichte auch auf das Einlagengeschäft von Bausparkassen anzuwenden und ist eine teleologische Reduktion der Vorschrift nach Sinn und Zweck nicht geboten.Das Zinsänderungsrisiko würde ohne Kündigungsmöglichkeit der Bausparkasse einseitig auf diese verlagert, was gerade die Bausparkassen, die nur zweckgebunden für wohnungswirtschaftliche Maßnahmen Darlehensvertragspartei sind, besonders hart trifft (LG Düsseldorf, Urt. v. 08.04.2016, a.a.O., UA S. 6).
Denn ein vertraglicher Ausschluss des Kündigungsrechts wäre unwirksam, weil, wie sich aus § 489 Abs. 4 S. 1 BGB ergibt, das Kündigungsrecht nach § 489 Abs. 1 Nr. 2 BGB vertraglich nicht abdingbar ist, wenn nicht eine der dort genannten Körperschaften Darlehensnehmer ist (…OLG Hamm, Urt. v. 22.06.2016, a.a.O., juris Rz. 29; LG Düsseldorf Urt. v. 08.04.2016, a.a.O., UA S. 8).
- BGH, 21.02.2017 - XI ZR 272/16
Kündigungsrecht einer Bausparkasse zehn Jahre nach Zuteilungsreife bejaht
Auszug aus OLG Düsseldorf, 01.12.2016 - 6 U 124/16
Eine Aussetzung des Verfahrens gemäß § 148 ZPO analog bis zu einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs in den dort anhängigen Revisionsverfahren zu den Entscheidungen des OLG Stuttgart vom 30.03.2016 (9 U 171/15 = XI ZR 185/16) und vom 04.05.2016 (9 U 320/15 [richtig: 9 U 230/15 - d. Red.] = XI ZR 272/16) ist nicht geboten. - OLG Stuttgart, 04.05.2016 - 9 U 230/15
Bausparvertrag: Kündigungsrecht der Bausparkasse nach Ablauf von 10 Jahren
Auszug aus OLG Düsseldorf, 01.12.2016 - 6 U 124/16
Eine Aussetzung des Verfahrens gemäß § 148 ZPO analog bis zu einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs in den dort anhängigen Revisionsverfahren zu den Entscheidungen des OLG Stuttgart vom 30.03.2016 (9 U 171/15 = XI ZR 185/16) und vom 04.05.2016 (9 U 320/15 [richtig: 9 U 230/15 - d. Red.] = XI ZR 272/16) ist nicht geboten. - BGH, 28.02.2012 - VIII ZB 54/11
Verfahrensaussetzung wegen Vorgreiflichkeit: Anhängigkeit eines …
Auszug aus OLG Düsseldorf, 01.12.2016 - 6 U 124/16
Zum anderen rechtfertigt der Umstand, dass beim BGH ein Revisionsverfahren anhängig ist, in dem über eine Rechtsfrage zu entscheiden ist, von deren Beantwortung auch die Entscheidung eines zweiten Rechtsstreits ganz oder teilweise abhängt, nach der Rechtsprechung des BGH die Aussetzung der Verhandlung des zweiten Rechtsstreits grundsätzlich vielmehr selbst dann nicht, wenn bei dem zur Entscheidung berufenen Gericht eine Vielzahl von gleich gelagerten Fällen anhängig ist (BGH, Beschl. v. 28.03.2012, VIII ZB 54/11, juris Rz. 7 f. = BGH NJW-RR 2012, 575, 576). - OLG Koblenz, 29.07.2016 - 8 U 11/16
Kündbarkeit von Bausparverträgen durch Bausparkassen
Auszug aus OLG Düsseldorf, 01.12.2016 - 6 U 124/16
Mit der Annahme der Zuteilung erhält der Bausparer ein Darlehen und die Bausparkasse wird zur Darlehensgeberin (…OLG Stuttgart, Urt. v. 30.03.2016, 9 U 171/15, juris Rz. 42 = WM 2016, 742 ff.;… OLG Hamm, Urt. v. 22.06.2016, I- 31 U 271/15, juris Rz. 25; OLG Koblenz, Urt. v. 29.07.2016, 8 U 11/16, juris Rz. 12).
- BGH, 21.02.2017 - XI ZR 185/16
Kündigungsrecht einer Bausparkasse zehn Jahre nach Zuteilungsreife bejaht
Rn. 35 a) Nach der ganz herrschenden Ansicht in der Instanzrechtsprechung und Literatur steht das ordentliche Kündigungsrecht aus § 489 Abs. 1 Nr. 3 BGB aF auch einer Bausparkasse - wie hier der Beklagten - zu (…vgl. OLG Celle, WM 2016, 738 und BKR 2016, 509 Rn. 39; OLG Düsseldorf, Urteil vom 1. Dezember 2016 - 6 U 124/16, juris Rn. 25; OLG Frankfurt/Main, WM 2016, 2070, 2071; OLG Hamm, ZIP 2016, 306, 307;… NJW-RR 2016, 747 Rn. 14 und ZIP 2016, 1475 f.; OLG Koblenz…, Urteil vom 29. Juli 2016 - 8 U 11/16, juris Rn. 15 ff.; OLG Köln, WM 2016, 740, 741;… OLG München, Urteile vom 27. September 2016 - 5 U 1637/16, juris Rn. 30 …und vom 17. Oktober 2016 - 17 U 2643/16, juris Rn. 15; LG Aachen…, Urteil vom 29. Mai 2015 - 10 O 404/14, juris Rn. 16; LG Bremen…, Urteil vom 12. August 2016 - 4 S 47/16, juris Rn. 18; LG Düsseldorf…, Urteil vom 8. April 2016 - 8 O 109/15, juris Rn. 15; LG Hamburg…, Urteil vom 24. März 2016 - 330 O 314/15, juris Rn. 18; LG Hannover…, Urteil vom 10. September 2015 - 3 O 59/15, juris Rn. 24; LG Mainz, WM 2015, 181 f.; LG München I, ZIP 2015, 2360, 2361 f.; LG Münster…, Urteil vom 25. August 2015 - 14 O 183/15, juris Rn. 20 f.; LG Nürnberg-Fürth, ZIP 2015, 1870 f.; LG Osnabrück…, Urteil vom 21. August 2015 - 7 O 545/15, juris Rn. 18 f.; LG Stralsund…, Urteil vom 3. Februar 2016 - 7 O 264/15, juris Rn. 14; LG Stuttgart, ZIP 2015, 2363, 2364 f.; Batereau, WuB 2016, 76, 77; Bergmann, WM 2016, 2153, 2156; Edelmann/Suchowerskyj, BB 2015, 1800, 1801 und BB 2015, 3079, 3080; Flick, jurisPR-BKR 5/2016 Anm. 5; Freise/Bonke, ZBB 2016, 196, 200; Herresthal, ZIP 2016, 1257, 1259 f.; Kruis ZIP 2017, 270 f.;… Mülbert/Schmitz in Festschrift Horn, 2006, S. 777, 783;… Staudinger/Mülbert, BGB, Neubearb.Rn. 72 (1
) Nach fast einhelliger Meinung in der Instanzrechtsprechung und Literatur ist bei Bausparverträgen von einem vollständigen Empfang des Darlehens im Zeitpunkt der erstmaligen Zuteilungsreife auszugehen (vgl. OLG Celle, WM 2016, 738, 739 und BKR 2016, 509, 512; OLG Düsseldorf, Urteil vom 1. Dezember 2016 - 6 U 124/16, juris Rn. 37; OLG Frankfurt/Main, WM 2016, 2070, 2072 f.; OLG Hamm, ZIP 2016, 306, 307, NJW-RR 2016, 747 Rn. 17 und ZIP 2016, 1475, 1476; OLG Koblenz, Urteil vom 29. Juli 2016 - 8 U 11/16, juris Rn. 45; OLG Köln, WM 2016, 740, 741; OLG München, Urteile vom 27. September 2016 - 5 U 1637/16, juris Rn. 35 und vom 17. Oktober 2016 - 17 U 2643/16, juris Rn. 20; LG Aachen, Urteil vom 29. Mai 2015 - 10 O 404/14, juris Rn. 20; LG Bremen, Urteil vom 12. August 2016 - 4 S 47/16, juris Rn. 22; LG Düsseldorf, Urteil vom 8. April 2016 - 8 O 109/15, juris Rn. 25; LG Hamburg, Urteil vom 24. März 2016 - 330 O 314/15, juris Rn. 27; LG Hannover, Urteil vom 10. September 2015 - 3 O 59/15, juris Rn. 29; LG Mainz, WM 2015, 181 f.; LG München I, ZIP 2015, 2360, 2362; LG Münster, Urteil vom 25. August 2015 - 14 O 183/15, juris Rn. 28; LG Nürnberg-Fürth, ZIP 2015, 1870, 1871; LG Osnabrück, Urteil vom 21. August 2015 - 7 O 545/15, juris Rn. 21; LG Stralsund, Urteil vom 3. Februar 2016 - 7 O 264/15, juris Rn. 16; Batereau, WuB 2016, 76, 78; Edelmann/Suchowerskyj, BB 2015, 1800, 1803 und BB 2015, 3079, 3083; Flick, jurisPR-BKR 5/2016 Anm. 5; Freise/Bonke, ZBB 2016, 196, 203; Herresthal, ZIP 2016, 1257, 1262 ff.; Kruis, ZIP 2017, 270, 271 f.; Mülbert/Schmitz in Festschrift Horn, 2006, S. 777, 785 f.; Staudinger/Mülbert, BGB, Neubearb. - BGH, 21.02.2017 - XI ZR 272/16
Kündigungsrecht einer Bausparkasse zehn Jahre nach Zuteilungsreife bejaht
Rn. 38 a) Nach der ganz herrschenden Ansicht in der Instanzrechtsprechung und Literatur steht das ordentliche Kündigungsrecht aus § 489 Abs. 1 Nr. 3 BGB aF auch einer Bausparkasse - wie hier der Beklagten - zu (…vgl. OLG Celle, WM 2016, 738 und BKR 2016, 509 Rn. 39; OLG Düsseldorf, Urteil vom 1. Dezember 2016 - 6 U 124/16, juris Rn. 25; OLG Frankfurt/Main, WM 2016, 2070, 2071; OLG Hamm, ZIP 2016, 306, 307;… NJW-RR 2016, 747 Rn. 14 und ZIP 2016, 1475 f.; OLG Koblenz…, Urteil vom 29. Juli 2016 - 8 U 11/16, juris Rn. 15 ff.; OLG Köln, WM 2016, 740, 741;… OLG München, Urteile vom 27. September 2016 - 5 U 1637/16, juris Rn. 30 …und vom 17. Oktober 2016 - 17 U 2643/16, juris Rn. 15; LG Aachen…, Urteil vom 29. Mai 2015 - 10 O 404/14, juris Rn. 16; LG Bremen…, Urteil vom 12. August 2016 - 4 S 47/16, juris Rn. 18; LG Düsseldorf…, Urteil vom 8. April 2016 - 8 O 109/15, juris Rn. 15; LG Hamburg…, Urteil vom 24. März 2016 - 330 O 314/15, juris Rn. 18; LG Hannover…, Urteil vom 10. September 2015 - 3 O 59/15, juris Rn. 24; LG Mainz, WM 2015, 181 f.; LG München I, ZIP 2015, 2360, 2361 f.; LG Münster…, Urteil vom 25. August 2015 - 14 O 183/15, juris Rn. 20 f.; LG Nürnberg-Fürth, ZIP 2015, 1870 f.; LG Osnabrück…, Urteil vom 21. August 2015 - 7 O 545/15, juris Rn. 18 f.; LG Stralsund…, Urteil vom 3. Februar 2016 - 7 O 264/15, juris Rn. 14; LG Stuttgart, ZIP 2015, 2363, 2364 f.; Batereau, WuB 2016, 76, 77; Bergmann, WM 2016, 2153, 2156; Edelmann/Suchowerskyj, BB 2015, 1800, 1801 und BB 2015, 3079, 3080; Flick, jurisPR-BKR 5/2016 Anm. 5; Freise/Bonke, ZBB 2016, 196, 200; Herresthal, ZIP 2016, 1257, 1259 f.; Kruis ZIP 2017, 270 f.;… Mülbert/Schmitz in Festschrift Horn, 2006, S. 777, 783;… Staudinger/Mülbert, BGB, Neubearb.Rn. 75 (1
) Nach fast einhelliger Meinung in der Instanzrechtsprechung und Literatur ist bei Bausparverträgen von einem vollständigen Empfang des Darlehens im Zeitpunkt der erstmaligen Zuteilungsreife auszugehen (vgl. OLG Celle, WM 2016, 738, 739 und BKR 2016, 509, 512; OLG Düsseldorf, Urteil vom 1. Dezember 2016 - 6 U 124/16, juris Rn. 37; OLG Frankfurt/Main, WM 2016, 2070, 2072 f.; OLG Hamm, ZIP 2016, 306, 307, NJW-RR 2016, 747 Rn. 17 und ZIP 2016, 1475, 1476; OLG Koblenz, Urteil vom 29. Juli 2016 - 8 U 11/16, juris Rn. 45; OLG Köln, WM 2016, 740, 741; OLG München, Urteile vom 27. September 2016 - 5 U 1637/16, juris Rn. 35 und vom 17. Oktober 2016 - 17 U 2643/16, juris Rn. 20; LG Aachen, Urteil vom 29. Mai 2015 - 10 O 404/14, juris Rn. 20; LG Bremen, Urteil vom 12. August 2016 - 4 S 47/16, juris Rn. 22; LG Düsseldorf, Urteil vom 8. April 2016 - 8 O 109/15, juris Rn. 25; LG Hamburg, Urteil vom 24. März 2016 - 330 O 314/15, juris Rn. 27; LG Hannover, Urteil vom 10. September 2015 - 3 O 59/15, juris Rn. 29; LG Mainz, WM 2015, 181 f.; LG München I, ZIP 2015, 2360, 2362; LG Münster, Urteil vom 25. August 2015 - 14 O 183/15, juris Rn. 28; LG Nürnberg-Fürth, ZIP 2015, 1870, 1871; LG Osnabrück, Urteil vom 21. August 2015 - 7 O 545/15, juris Rn. 21; LG Stralsund, Urteil vom 3. Februar 2016 - 7 O 264/15, juris Rn. 16; Batereau, WuB 2016, 76, 78; Edelmann/Suchowerskyj, BB 2015, 1800, 1803 und BB 2015, 3079, 3083; Flick, jurisPR-BKR 5/2016 Anm. 5; Freise/Bonke, ZBB 2016, 196, 203; Herresthal, ZIP 2016, 1257, 1262 ff.; Kruis, ZIP 2017, 270, 271 f.; Mülbert/Schmitz in Festschrift Horn, 2006, S. 777, 785 f.; Staudinger/Mülbert, BGB, Neubearb.
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- beckmannundnorda.de (Kurzinformation)
Wettbewerbswidrige Spitzenstellungswerbung mit "Surfen im schnellsten Netz der Stadt" und "mehr als jeder andere Anbieter"
- anwaltskanzlei-online.de (Kurzinformation)
Wettbewerbsrecht: Alleinstellungswerbung nur bei dauerhaftem Vorsprung zulässig
- Wolters Kluwer (Kurzinformation)
Irreführende Werbeaussage "Surfen im schnellsten Netz der Stadt"
- dr-bahr.com (Kurzinformation)
"Surfen im schnellsten Netz der Stadt" ist irreführend
- tw-law.de (Kurzinformation)
Werbung mit dem Slogan Surfen im schnellsten Netz der Stadt unzulässig
- wettbewerb.law (Kurzinformation)
Verfahrensgang
- LG Köln, 29.06.2016 - 84 O 52/16
- OLG Köln, 10.03.2017 - I-6 U 124/16
- OLG Köln, 10.03.2017 - 6 U 124/16 Amtlicher Leitsatz: 5
Papierfundstellen
- GRUR-RR 2017, 441
- MMR 2017, 485
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (10)
- BGH, 27.11.2007 - X ZR 144/06
Zur Auslegung einer Parteibezeichnung - Bestätigung der BAG-Rechtssprechung
Auszug aus OLG Köln, 10.03.2017 - 6 U 124/16
Die Parteiberichtigung ist allerdings auch dann zulässig, wenn die benannte Partei tatsächlich existierte, die Klage aber ersichtlich gegen eine andere Partei gerichtet werden sollte (vgl. BGH, Urteil vom 27.11.2007 - X ZR 144/06, NJW-RR 2008, 582; BAG, Urteil vom 28.08.2008 - 2 AZR 279/07, NJW 2009, 1293).Voraussetzung ist, dass unzweifelhaft deutlich wird, welche Partei wirklich gemeint ist (vgl. BGH, NJW-RR 2008, 582).
Der Bundesgerichtshof (NJW-RR 2008, 582) hat zu dieser Frage folgendes ausgeführt:.
- BGH, 24.01.1952 - III ZR 196/50
Beginn der mündlichen Verhandlung
Auszug aus OLG Köln, 10.03.2017 - 6 U 124/16
Es kommt darauf an, welcher Sinn der von der klagenden Partei in der Klageschrift gewählten Bezeichnung bei objektiver Würdigung des Erklärungsinhalts beizulegen ist (BGHZ 4, BGHZ 4 Seite 328 [BGHZ 4 Seite 334] = NJW 1952, NJW Jahr 1952 Seite 545; BGH, NJW 1987, NJW Jahr 1987 Seite 1946 m.w. Nachw.).Bei objektiv unrichtiger oder auch mehrdeutiger Bezeichnung ist grundsätzlich diejenige Person als Partei anzusprechen, die erkennbar durch die Parteibezeichnung betroffen werden soll (BGHZ 4, BGHZ 4 Seite 328 [BGHZ 4 Seite 334] = NJW 1952, NJW Jahr 1952 Seite 545; BGH, NJW 1987, NJW Jahr 1987 Seite 1946; NJW-RR 1995, NJW-RR Jahr 1995 Seite 764 m.w. Nachw.).
Von der fehlerhaften Parteibezeichnung zu unterscheiden ist die irrtümliche Benennung der falschen, am materiellen Rechtsverhältnis nicht beteiligten Person als Partei; diese wird Partei, weil es entscheidend auf den Willen des Klägers so, wie er objektiv geäußert ist, ankommt (BGHZ 4, BGHZ 4 Seite 328 [BGHZ 4 Seite 334] = NJW 1952, NJW Jahr 1952 Seite 545; BGH, NJW 1987, NJW Jahr 1987 Seite 1946).".
- BAG, 28.08.2008 - 2 AZR 279/07
Kündigungsschutzklage - Auslegung der Klageschrift - unrichtige …
Auszug aus OLG Köln, 10.03.2017 - 6 U 124/16
Die Parteiberichtigung ist allerdings auch dann zulässig, wenn die benannte Partei tatsächlich existierte, die Klage aber ersichtlich gegen eine andere Partei gerichtet werden sollte (vgl. BGH, Urteil vom 27.11.2007 - X ZR 144/06, NJW-RR 2008, 582; BAG, Urteil vom 28.08.2008 - 2 AZR 279/07, NJW 2009, 1293).So hat das Bundesarbeitsgericht angenommen, dass sich in einem Kündigungsschutzprozess aus dem Kündigungsschreiben ergeben kann, wer Klagepartei ist (vgl. BAG, NJW 2009, 1293).
- LG Köln, 29.06.2016 - 84 O 52/16
Blickfangmäßige Herausstellung der Aussage "400 MBIT/S FÜR KÖLN" auf einer …
Auszug aus OLG Köln, 10.03.2017 - 6 U 124/16
Die Berufung der Antragsgegnerin gegen das am 29.06.2016 verkündete Urteil der 4. Kammer für Handelssachen des Landgerichts Köln - 84 O 52/16 - wird zurückgewiesen.Rn. 48 das Urteil des Landgerichts Köln vom 29.06.2016 (84 O 52/16) abzuändern und den Verfügungsantrag zurückzuweisen, soweit das Landgericht im Umfang des Tenors zu Ziffer 1 a und 1 b der Beschlussverfügung vom 22.03.2016 zum Nachteil der Antragsgegnerin entschieden hat.
- BGH, 10.12.2009 - I ZR 149/07
Sondernewsletter
Auszug aus OLG Köln, 10.03.2017 - 6 U 124/16
Rn. 72 Dem steht die von der Antragsgegnerin angeführte Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 10.12.2009 (I ZR 149/07, GRUR 2010, 744 - Sondernewsletter) nicht entgegen. - BGH, 24.11.1980 - VII ZR 208/79
Klageerhebung - Bezeichnung des Klägers - Unrichtige Bezeichnung - …
Auszug aus OLG Köln, 10.03.2017 - 6 U 124/16
Auch Klarstellungen durch den Kläger oder Antragsteller sind im Laufe des Verfahrens zulässig (vgl. BGH, Urteil vom 24.11.1980 - VII ZR 208/79, NJW 1981, 1453). - OLG Frankfurt, 11.07.2016 - 6 U 100/15
Irreführung über Übertragungsgeschwindigkeiten innerhalb eines Mobilfunknetzes
Auszug aus OLG Köln, 10.03.2017 - 6 U 124/16
Auch ist es nach Überzeugung des Senats dem angesprochenen Verkehr bislang nicht hinreichend bekannt, dass die Werte lediglich theoretische Werte sind, die nur unter idealen Bedingungen erreicht werden (aA OLG Frankfurt, Urteil vom 11.07.2016 - 6 U 100/15, GRUR-RR 2016, 419). - BGH, 11.07.1991 - I ZR 5/90
Spielzeug-Autorennbahn - Spitzen-/Alleinstellungsbehauptung
Auszug aus OLG Köln, 10.03.2017 - 6 U 124/16
Die Irreführung kann aber auch darin liegen, dass die Werbeaussage noch zu einem Zeitpunkt Wirkungen entfaltet, zu denen die Aussage nicht mehr zutreffend ist (vgl. BGH, Urteil vom 11.07.1991 - I ZR 5/90, GRUR 1991, 850 - Spielzeug-Autobahn). - OLG Köln, 27.03.2015 - 6 U 134/14
Wettbewerbswidrigkeit der Bewerbung höherer Übertragungsraten im Internet mittels …
Auszug aus OLG Köln, 10.03.2017 - 6 U 124/16
Rn. 73 Soweit der Senat in seinem Urteil vom 27.03.2015 (6 U 134/14, GRUR-RR 2015, 304) angenommen hat, dass aufgrund der Bewerbung einer neuen Technik der Verkehr von dem dauerhaften Erreichen der beworbenen Geschwindigkeit ausgehe, steht dies der Entscheidung auch nicht entgegen. - OLG Frankfurt, 16.01.2014 - 6 U 212/13
Irreführende Testhinweiswerbung
Auszug aus OLG Köln, 10.03.2017 - 6 U 124/16
Rn. 67 Nicht hiergegen spricht, dass im Bereich der Telekommunikation äußerst schnelllebig neue Leistungen geschaffen und Geschwindigkeiten gesteigert werden (aA OLG Frankfurt, Urteil vom 16.01.2014 - 6 U 212/13).
- OLG Hamburg, 17.12.2020 - 15 U 129/19
Top Smartphones im besten Netz - Unterscheidung einer Alleinstellungswerbung von …
Daher muss der mit einer Alleinstellungsbehauptung werbende Mobilfunkanbieter eine Spitzenstellung im Sinne eines deutlichen Vorsprungs vor seinen Mitbewerbern innehaben, und dieser Vorsprung muss die Aussicht auf eine gewisse Stetigkeit bieten (Anschluss an OLG Köln, GRUR-RR 2017, 441 Rn. 41;… Abgrenzung zu OLG Frankfurt, BeckRS BeckRS 2014, 123521 Rn. 6 f.).Rn. 81 Für die vom Oberlandesgericht Frankfurt vertretene, in der Rechtsprechung indes wohl bislang singulär gebliebene Auffassung (a.A. ausdrücklich OLG Köln, GRUR-RR 2017, 441 Rn. 41) könnte zwar sprechen, dass die Möglichkeit, mit einer Alleinstellung zu werben, im Bereich der Telekommunikationsdienstleistungen andernfalls erheblich eingeschränkt würde.
Der durchschnittliche Verbraucher geht bei der Aussage "im besten Netz" nicht lediglich von einer Momentaufnahme aus, sondern von einem dauerhaften Vorsprung des Werbenden gegenüber seinen Mitbewerbern (vgl. OLG Köln, GRUR-RR 2017, 441 Rn. 41; Hans. OLG, Urteil vom 17.05.2018, 5 U 207/16, Anlage K19 Seite 29).
Das Oberlandesgericht Köln (GRUR-RR 2017, 441 Rn. 38 und 41) geht wie der erkennende Senat davon aus, dass auch im Mobilfunkmarkt ein deutlicher Vorsprung mit der Aussicht auf eine gewisse Stetigkeit vorliegen muss, um eine Alleinstellungswerbung als zulässig ansehen zu können.
- OLG Hamburg, 09.12.2021 - 5 U 180/20
Hausverkauf zum Höchstpreis - Wettbewerbswidrige Werbung: Werbung eines …
Vielmehr erwartet der Verbraucher eine nach Umfang und Dauer wirtschaftlich erhebliche Sonderstellung (…Bornkamm/Feddersen in Köhler/Bornkamm/Feddersen, UWG, 39. Aufl., § 5 Rn. 1.151; OLG Köln GRUR-RR 2017, 441, 444 Rn. 38 - Surfen im schnellsten Netz der Stadt). - LG Potsdam, 10.04.2026 - 52 O 40/23
Alkoholfreie Spirituosenalternativen - Kein Gin ohne Promille
Voraussetzung ist, dass unzweifelhaft deutlich wird, welche Partei wirklich gemeint ist (vgl. OLG Köln, GRUR-RR 2017, 441 Rn. 31, beck-online).
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Rechtsprechung
| OLG Frankfurt, 08.12.2016 - 6 U 124/16 |
Volltextveröffentlichungen (10)
- openjur.de
- Justiz Hessen
§ 5 UWG
Irreführung durch Verwendung des Begriffs "Variobeitrag" - damm-legal.de
Der Begriff "Variobeitrag" einer Krankenkasse kann Verbraucher in die Irre führen
- online-und-recht.de
Irreführende Werbung mit Begriff "Variobeitrag" durch gesetzliche Krankenkasse
- degruyter.com(kostenpflichtig, erste Seite frei)
- rechtsportal.de
UWG § 5
Wettbewerb; Irreführung; Variobeitrag - rechtsportal.de
UWG § 5
Wettbewerbswidrigkeit der Bewerbung des Zusatzbeitrags durch eine gesetzliche Krankenkasse mit dem Begriff "Variobeitrag" - wrp (Wettbewerb in Recht und Praxis)
Irreführung durch Verwendung des Begriffs "Variobeitrag"
- Wolters Kluwer
Irreführung durch Verwendung des Begriffs "Variobeitrag"
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (4)
- damm-legal.de (Kurzinformation)
Der Begriff "Variobeitrag" einer Krankenkasse kann Verbraucher in die Irre führen
- beckmannundnorda.de (Kurzinformation)
Irreführung einer Krankenkasse durch Werbung mit Begriff Variobetrag für Zusatzbeitrag nach § 242 SGB V
- Wolters Kluwer (Kurzinformation)
Irreführung einer Krankenkasse durch Werbung mit Begriff Variobetrag für Zusatzbeitrag nach § 242 SGB V
- dr-bahr.com (Kurzinformation)
Irreführende Werbung mit "Variobeitrag" durch Krankenkasse
Sonstiges
- wettbewerbszentrale.de (Äußerung von Verfahrensbeteiligten)
Krankenkassenwerbung: Zusatzbeitrag ist kein Variobeitrag
Verfahrensgang
- LG Frankfurt/Main, 07.06.2016 - 6 O 19/16
- OLG Frankfurt, 08.12.2016 - 6 U 124/16
Papierfundstellen
- MDR 2017, 521
- GRUR-RR 2017, 152
Wird zitiert von ... (0) Zitiert selbst (2)
- BGH, 30.04.2014 - I ZR 170/10
Unlautere und irreführende Mitgliederwerbung auf der Internet-Seite einer …
Auszug aus OLG Frankfurt, 08.12.2016 - 6 U 124/16
Eine gesetzliche Krankenkasse, die auf ihrer Internetseite Angaben macht, um Neukunden zu gewinnen oder ihre Mitglieder von einem Wechsel zu einer anderen Krankenkasse abzuhalten, ist als "Unternehmer" im Sinne von § 2 Abs. 1 Nr. 6 UWGanzusehen (vgl. BGH GRUR 2014, 1120 Rn. 16 [BGH 30.04.2014 - I ZR 170/10] - Betriebskrankenkasse II). - OLG Frankfurt, 27.02.2014 - 6 U 244/12
Irreführende Werbung für E-Zigaretten durch Hinweis auf die gesundheitliche …
Auszug aus OLG Frankfurt, 08.12.2016 - 6 U 124/16
Die angegriffene Werbeaussage muss deshalb in ihrem Kontext gesehen werden (Senat, GRUR-RR 2014, 402 Rn. 27 - Die Gefahren der "E-Zigarette" m.w.N.).
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