Rechtsprechung
| OLG Köln, 01.07.2016 - 6 U 151/15 |
Volltextveröffentlichungen (10)
- openjur.de
- NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
- damm-legal.de
Für den Kauf von Medizinprodukten dürfen keine Geschenkkarten an Kunden ausgegeben werden
- kanzlei.biz
Zugabe von Geschenkkarten bei Kauf von Medizinprodukten unzulässig
- ra.de
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Anforderungen an die drucktechnische Gestaltung des Hinweises auf Risiken und Nebenwirkungen bei der Werbung für Medizinprodukte; Wettbewerbswidrigkeit der Bewerbung der Zugabe einer Geschenkkarte eines Internet-Versandhändlers beim Verkauf von Blutdruckmessgeräten
- rechtsportal.de
Anforderungen an die drucktechnische Gestaltung des Hinweises auf Risiken und Nebenwirkungen bei der Werbung für Medizinprodukte
- wrp (Wettbewerb in Recht und Praxis)(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Werbung für Medizinprodukte
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)
Anforderungen an die drucktechnische Gestaltung des Hinweises auf Risiken und Nebenwirkungen bei der Werbung für Medizinprodukte; Wettbewerbswidrigkeit der Bewerbung der Zugabe einer Geschenkkarte eines Internet-Versandhändlers beim Verkauf von Blutdruckmessgeräten
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (5)
- damm-legal.de (Kurzinformation)
Für den Kauf von Medizinprodukten dürfen keine Geschenkkarten an Kunden ausgegeben werden
- beckmannundnorda.de (Kurzinformation)
6 Pkt-Schrift ist zu klein - Pflichthinweis "Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker" muss gut lesbar sein
- Wolters Kluwer (Kurzinformation)
Zugabe von Geschenkkarten bei Kauf von Medizinprodukten unzulässig
- wettbewerbszentrale.de (Kurzinformation)
Heilmittelwerberecht - Pflichttext Zu Risiken und Nebenwirkungen muss gut lesbar und korrekt zugeordnet sein
- Deutsche Gesellschaft für Kassenarztrecht
, S. 104 (Kurzinformation)
Arzneimittel/Medizinprodukte/Hilfsmittel/Heilmittel | Apotheken | Wettbewerbsrecht/Heilmittelwerberecht | Mindestschriftgröße für Pflichtangabe in Werbezeitung/Geschenkkarte
Verfahrensgang
- LG Aachen, 27.08.2015 - 42 O 26/15
- OLG Köln, 01.07.2016 - 6 U 151/15
Wird zitiert von ... (12) Zitiert selbst (13)
- BGH, 06.11.2014 - I ZR 26/13
Zur Zulässigkeit der Werbung mit einer kostenlosen Zweitbrille
Auszug aus OLG Köln, 01.07.2016 - 6 U 151/15
Gegen ein zusätzliches Erfordernis einer mittelbaren Gesundheitsgefahr spricht auch, dass der Bundesgerichtshof in einer neueren Entscheidung zu Medizinprodukten (BGH, GRUR 2015, 504, Rn. 9, 24 - Kostenlose Zweitbrille - juris) erneut davon abgesehen hat, die Anwendung des § 7 HWG bei Öffentlichkeitswerbung vom Nachweis einer Gesundheitsgefahr abhängig zu machen.4 der Richtlinie 2005/29/EG vorrangig anzuwendende Reglementierung der Werbung für Medizinprodukte enthält, bleibt die Regelung in § 7 Abs. 1 S. 1 HWG von der Richtlinie 2005/29/EG nach deren Art. 3 Abs. 3 unberührt (vgl. BGH, Urteil vom 6.11.2014, I ZR 26/13, Rn. 10 - Kostenlose Zweitbrille - juris).
- BGH, 06.07.2006 - I ZR 145/03
Kunden werben Kunden
- OLG Celle, 13.03.2014 - 13 U 106/13
Wettbewerbswidrigkeit der Bewerbung einer kostenlosen Zweitbrille beim Kauf einer …
Auszug aus OLG Köln, 01.07.2016 - 6 U 151/15
Rn. 60 4. Obgleich das OLG Celle (GRUR-RR 2014, 263 ff.) die Revision mit Blick auf die o.g. Entscheidung des OLG Düsseldorf zugelassen hat, besteht aus Sicht des Senats im vorliegenden Fall der Bewerbung von Medizinprodukten dazu keine Veranlassung.
- BGH, 12.02.2015 - I ZR 213/13
Zur Zulässigkeit eines kostenlosen Fahrdiensts einer Augenklinik
Auszug aus OLG Köln, 01.07.2016 - 6 U 151/15
Auch wenn bei Medizinprodukten teilweise eine höhere Wertgrenze in Betracht gezogen wurde, liegt die Wertgrenze bei allenfalls 5 EUR (vgl. BGH, Urteil vom 12.2.2015, I ZR 213/13, Rn. 21 - Fahrdienst zur Augenklinik - juris). - BGH, 07.03.2013 - I ZR 30/12
Grundpreisangabe im Supermarkt
Auszug aus OLG Köln, 01.07.2016 - 6 U 151/15
Rn. 46 Soweit der Beklagte auf die Entscheidung des Bundesgerichtshofs, GRUR 2013, 850 ff., verweist, hat der Bundesgerichtshof dort zwar für Grundpreisangaben nach der PAngVO entschieden, dass ein Verbraucher, der beim Einkaufen Preise vergleicht, die Grundpreisangaben aus einer Entfernung von 50 cm ohne weiteres lesen könne, so dass nicht das Erfordernis der 6-Punkt-Schrift gelte. - BGH, 12.12.2013 - I ZR 83/12
Testen Sie Ihr Fachwissen - Heilmittelwerbung: Zulässigkeit einer …
Auszug aus OLG Köln, 01.07.2016 - 6 U 151/15
Er erfasst grundsätzlich jede aus der Sicht des Empfängers nicht berechnete geldwerte Vergünstigung, die im Zusammenhang mit der Werbung für ein bestimmtes oder mehrere konkrete Heilmittel gewährt wird (vgl. nur BGH, Urteil vom 12.12.2013, I ZR 83/12 - Testen Sie Ihr Fachwissen - juris, m.w.N.). - BGH, 10.12.1986 - I ZR 213/84
"6-Punkt-Schrift"; Lesbarkeit der Pflichtangaben
Auszug aus OLG Köln, 01.07.2016 - 6 U 151/15
Rn. 42 In seinem Urteil vom 10.12.1986 (I ZR 213/84, Rn. 15 - juris) hat der Bundesgerichtshof ausgeführt, dass in der Regel eine 6-Punkt-Schrift erforderlich sei, um den Anforderungen des § 4 Abs. 4 HWG zu genügen:. - BGH, 28.09.2011 - I ZR 96/10
INJECTIO
Auszug aus OLG Köln, 01.07.2016 - 6 U 151/15
Rn. 56 Soweit zur einschränkenden Auslegung des § 7 HWG auf Art. 12 GG abgestellt wird, hat der Bundesgerichtshof bereits entschieden, dass dem Gesetz Ziele des Gesundheitsschutzes und des Schutzes gegen wirtschaftliche Übervorteilung besonders schutzwürdiger Privater zugrundliegen, die hinreichende Gründe des gemeinen Wohls darstellten, die die Einschränkung der Berufsausübungsfreiheit und der Meinungsäußerungsfreiheit rechtfertigen könnten (vgl. BGH, Urteil vom 28.9.2011, I ZR 96/10, Rn. 37 - INJECTO - juris). - OLG Düsseldorf, 15.01.2013 - 20 U 93/12
Pkw-Verlosung
Auszug aus OLG Köln, 01.07.2016 - 6 U 151/15
Zwar hat das Oberlandesgericht Düsseldorf in seiner Entscheidung vom 15.1.2013 (20 U 93/12) ausgeführt, dass in dem dort entschiedenen Fall ein Verstoß gegen § 11 Abs. 1 Nr. 13 HWG n.F. nicht vorliege, weil nach der neuen seit dem 26.10.2012 geltenden Fassung es die Vorschrift erfordere, dass außerhalb der Fachkreise für Arzneimittel, Verfahren, Behandlungen, Gegenstände oder andere Mittel nicht geworben werden dürfe mit Preisausschreiben, Verlosungen oder anderen Verfahren, deren Ergebnis vom Zufall abhängig ist, sofern diese Maßnahmen oder Verfahren einer unzweckmäßigen oder übermäßigen Verwendung von Arzneimitteln Vorschub leisteten. - BGH, 13.05.1987 - I ZR 86/85
"Lesbarkeit II"; Anforderungen an die Lesbarkeit der Pflichtangaben
Auszug aus OLG Köln, 01.07.2016 - 6 U 151/15
Hierzu hat das Oberlandesgericht Stuttgart in den beiden zu den Akten gereichten und den Gegenstand der laufenden Revisionsverfahren I ZR 85/85 und I ZR 86/85 bildenden Urteilen vom 15. März 1985 - 2 U 182/84 und 2 U 211/84 - den Standpunkt eingenommen, daß eine 6-Punkt-Schrift die untere Grenze der bei der Gestaltung der Pflichtangaben noch vertretbaren Schriftgröße darstelle, weil die unterhalb dieser Mindestgröße liegenden Schriftarten für den normalsichtigen Leser nicht mehr ohne besondere Konzentration und Anstrengung lesbar seien. - BGH, 13.05.1987 - I ZR 85/85
Heilmittelwerbung - Lesbarkeit
- OLG Stuttgart, 15.03.1985 - 2 U 211/84
- OLG Stuttgart, 15.03.1985 - 2 U 182/84
- BGH, 27.07.2017 - I ZR 153/16
Wettbewerbsverstoß: Vorenthalten von Informationen bei Werbung in Printmedium; …
Zu den Bedingungen der Inanspruchnahme gehört bei Preisnachlässen die Angabe, welche Waren oder Warengruppen mit welchen Preisnachlässen erworben werden können (OLG Jena, WRP 2016, 1388;… Köhler in Köhler/Bornkamm aaO § 5a Rn. 5.29). - BGH, 13.07.2023 - I ZR 182/22
Vorlage von Fragen an den EuGH über die Zulässigkeit von Gutscheinen oder …
Rn. 33 aa) Teils wird angenommen, ein Geldrabatt im Sinne dieser Vorschrift sei allein ein solcher, der den Preis des beworbenen Heilmittels herabsetze (einen Geldrabatt im Falle eines Einkaufsgutscheins für einen Online-Marktplatz verneinend OLG Köln, WRP 2016, 1388;… Brixius in Bülow/Ring/Artz/Brixius, HWG, 6. Aufl., § 7 Rn. 282; Wesser, A&R 2019, 109, 113 f.). - BGH, 06.11.2025 - I ZR 182/22
Gutscheinwerbung II
Rn. 63 aa) Teils wird angenommen, ein Geldrabatt im Sinne dieser Vorschrift sei allein ein solcher, der den Preis des beworbenen Heilmittels herabsetze (einen Geldrabatt im Falle eines Einkaufsgutscheins für einen Online-Marktplatz verneinend OLG Köln, WRP 2016, 1388;… Brixius in Bülow/Ring/Artz/Brixius, HWG, 6. Aufl., § 7 Rn. 282;… Sosnitza in Sosnitza/Meisterernst (vormals Zipfel/Rathke), Lebensmittelrecht, Stand: 192. Ergänzungslieferung [Stand März 2025], § 7 HWG Rn. 40; Wesser, A&R 2019, 109, 113 f.).
- BGH, 21.12.2023 - I ZR 24/23
Wettbewerbsrechtliche Zulässigkeit der Werbung für ein Medizinprodukt mit Bezug …
Rn. 55 5. Der Verstoß der Beklagten gegen § 12 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 HWG, Abschnitt A Nr. 1 der Anlage zu § 12 HWG in Verbindung mit § 6 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Buchst. t, § 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 44a IfSG ist geeignet, die Interessen von Verbrauchern im Sinn von § 3a UWG spürbar zu beeinträchtigen (vgl. OLG Köln, WRP 2016, 1388 [juris Rn. 37] mwN;… Köhler/Odörfer in Köhler/Bornkamm/Feddersen aaO § 3a Rn. 1.222;… Zimmermann in Fuhrmann/Klein/Fleischfresser aaO § 28 Rn. 145;… zu § 5 HWG vgl. BGH, GRUR 2012, 647 [juris Rn. 42] - INJECTIO). - OLG Hamburg, 29.02.2024 - 3 U 83/21
PAYBACK-Punkte beim Hörgeräteakustiker - Wettbewerbsverstöße durch …
Dem hat sich die obergerichtliche Rechtsprechung zum Teil angeschlossen (OLG Köln, WRP 2016, 1388, juris Rn. 48;… KG, WRP 2020, 495, juris Rn. 30). - OLG Hamburg, 20.06.2019 - 3 U 137/18
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Soweit die Antragstellerin sich in diesem Zusammenhang auf eine Entscheidung des OLG Köln (Urteil vom 01. Juli 2016, 6 U 151/15, juris) bezieht und meint, die Rückzahlung sei als Geschenk iSd § 7 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 HWG zu qualifizieren, überzeugt das nicht. - LG Köln, 25.05.2021 - 33 O 60/20 Rn. 43 Etwas anderes folgt nicht daraus, dass in der Judikatur im Zusammenhang mit § 7 Abs. 1 Nr. 2 a) HWG von Rabatten oder Preisnachlässen und nicht von Schenkung gesprochen wird (…vgl. OLG Bamberg, Urt. v. 09.10.2013 - 3 U 48/13, GRUR-RR 2014, 89 (91); OLG Köln, Urt. v. 01.07.2016 - 6 U 151/15, PharmR 2016, 396 (398)).
Soweit der Senat dort entschieden hat, dass die Gewährung eines Einkaufsgutscheines nicht unter die Ausnahme nach § 7 Abs. 1 Nr. 2 a) HWG fällt, wurde die Unlauterkeit auch aus Sicht der Kammer zutreffend damit begründet, dass es sich nicht um einen Rabatt auf das Medizinprodukt selber handelt, sondern um eine Werbegabe, mit dem die dortige Beklagte Anreize schaffte, auch andere Produkte der dortigen Beklagtenpartei zu erstehen (6 U 151/15, PharmR 2016, 396 (398)).
- LG Köln, 22.03.2017 - 84 O 90/13
Köln - DocMorris-Ordnungsgeld aufgehoben
In ihrem Schriftsatz vom 19.12.2016 (dort S. 10 ff.) stellt die nunmehrige Antragsgegnerin nicht mehr auf § 7 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 HWG, sondern auf § 7 Abs. 1 S. 1 HWG ab, indem sie unter Berufung auf eine Urteil des OLG Köln vom 01.07.2016 (6 U 151/15) ausführt, bei dem beanstandetem Prämienmodell handele es sich nicht um einen Barrabatt, sondern um eine Werbegabe. - LG Arnsberg, 06.12.2018 - 8 O 73/18
Vorenthalten von wesentlichen Informationen gegenüber dem Verbraucher im Prospekt …
Zwar beziehen sich die Anforderungen ihrem Wortlaut nach ausschließlich auf den elektronischen Geschäftsverkehr; jedoch ist anerkanntermaßen (BGH GRUR 2009, 1064 Tz. 19) ein unterschiedliches Schutzniveau für den elektronischen Geschäftsverkehr einerseits und den nicht elektronischen andererseits nicht zu rechtfertigen, so dass zu den Bedingungen der Inanspruchnahme bei Preisnachlässen die Angaben gehören, welche Waren oder Warengruppen mit welchen Preisnachlässen erworben werden können (…Köhler, in: Köhler / Bornkamm, UWG, 35. Aufl., § 5a Rdrn. 5.29; OLG Jena, WRP 2016, 1388), woraus - wie bereits dargelegt - zwangslos folgt, dass es sich dabei um "wesentliche Informationen" im Sinne des § 5 a Abs. 2 Satz 1 Hs.1 UWG handelt. - LG Köln, 22.03.2017 - 84 O 220/13 Rn. 89 In ihrem Schriftsatz vom 10.01.2017 (dort S. 8 ff.) stellt die nunmehrige Antragsgegnerin nicht mehr auf § 7 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 HWG, sondern auf § 7 Abs. 1 S. 1 HWG ab, indem sie unter Berufung auf eine Urteil des OLG Köln vom 01.07.2016 (6 U 151/15) ausführt, bei dem beanstandetem Prämienmodell handele es sich nicht um einen Barrabatt, sondern um eine Werbegabe.
- LG Köln, 16.07.2019 - 31 O 88/18
- LG Köln, 22.03.2017 - 84 O 208/14
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Rechtsprechung
| OLG Frankfurt, 27.11.2015 - 6 U 151/15 |
Volltextveröffentlichungen (12)
- openjur.de
- Justiz Hessen
Verstoß gegen Unterlassungsvertrag durch teilweise kostenlose Abgabe von Erfrischungsgetränken
- damm-legal.de
Keine kostenlose Getränkeabgabe in Spielhallen
- aufrecht.de
- online-und-recht.de
Verstoß gegen abgegebene Unterlassungserklärung aufgrund kostenreduzierter Abgabe von Erfrischungsgetränken
- kanzlei.biz
Vertragsstrafe eines Spielhallenbetreibers wegen Abgabe von Erfrischungsgetränken für 0,50 EUR
- vdai.de
Die Ausgabe von Getränken zu einem Preis von 0,50 EUR für 125 ml kommt einer kostenlosen Abgabe gleich.
- rechtsportal.de
- rechtsportal.de
BGB § 339
Verwirkung einer Vertragsstrafe wegen Zuwiderhandlung gegen eine strafbewehrte Unterlassungserklärung - wrp (Wettbewerb in Recht und Praxis)
Gratisgetränk in einer Spielhalle
- Wolters Kluwer
Verstoß gegen Unterlassungsvertrag durch teilweise kostenlose Abgabe von Erfrischungsgetränken
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (4)
- damm-legal.de (Kurzinformation)
Keine kostenlose Getränkeabgabe in Spielhallen
- ratgeberrecht.eu (Kurzinformation)
Keine kostenlose Getränkeabgabe in Spielhallen
- Wolters Kluwer (Kurzinformation)
Verstoß gegen Unterlassungsvertrag durch teilweise kostenlose Abgabe von Erfrischungsgetränken
- dr-bahr.com (Kurzinformation)
Unterlassungserklärung erfasst auch kerngleiche Verstöße
Verfahrensgang
- LG Darmstadt, 27.07.2015 - 16 O 6/15
- OLG Frankfurt, 27.11.2015 - 6 U 151/15
- OLG Frankfurt, 27.11.2015 - 6 U 151/15 Anmerkung: Auf den Hinweis wurde die Berufung zurückgenommen
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (1)
- VGH Hessen, 10.02.2014 - 8 B 2437/13
Auszug aus OLG Frankfurt, 27.11.2015 - 6 U 151/15
Die Regelung erfasst daher auch die unentgeltliche Abgabe von Speisen und Getränken (VGH, NVwZ-RR 2014, 418).Für die Nichtigkeit der Vorschrift gibt es im Übrigen auch keine Anhaltspunkte (vgl. VGH, NVwZ-RR 2014, 418).
- OLG Frankfurt, 20.04.2017 - 6 U 59/16
Auslegung einer Unterlassungserklärung im Zusammenhang mit dem Zuwendungsverbot …
Es kommt danach - worauf der Senat bereits in dem Beschluss vom 27.11.2015 - 6 U 151/15 (S. 2, 3. Absatz am Ende) hingewiesen hat - nicht auf eine gesonderte Marktüblichkeit für Getränkepreise in anderen Spielhallen an, weil damit Preisbildungsfaktoren, wie beispielsweise die Anlockwirkung für die spielenden Gäste, Berücksichtigung finden würden, die im Hinblick auf den Schutzgedanken des Zuwendungsverbots gemäß § 8 III HessSpielHG außer Betracht bleiben müssen. - OLG Brandenburg, 08.10.2019 - 6 U 51/18
Wettbewerbswidrigkeit des Anbietens kostenloser Getränke in einer Spielhalle in …
Das Landgericht hat nicht beachtet, dass § 4 BbgSpielhG dazu dient, Spieler vor den Gefahren der Spielsucht zu schützen, die durch zusätzliche Anreize, wie die unentgeltliche Abgabe von Speisen und Getränken verstärkt werden (vgl. OLG Frankfurt, Beschluss vom 27.11.2015 - 6 U 151/15 Rn 3; Hess.VGH, Beschluss vom 10.02.2014 - 8 B 2437/13, NVwZ-RR 2014, 418; jew. zit. nach juris) und damit eine Marktverhaltensregelung zum Schutz der Gesundheit der Verbraucher darstellt.
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