Rechtsprechung
| OLG Düsseldorf, 18.03.2021 - 6 U 29/20 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- openjur.de
- NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
- rechtsportal.de
Erwerb eines vermeintlich vom Dieselskandal betroffenen Audi A6 Avant quattro mit einem Motor der Baureihe EA 897 Vortrag zu einer vermeintlichen Abschalteinrichtung ins Blaue hinein Rückrufbetroffenheit eines Fahrzeugs Aktive Restreichweitenwarnung für AdBlue
Verfahrensgang
- LG Wuppertal, 10.10.2019 - 5 O 131/19
- OLG Düsseldorf, 18.03.2021 - 6 U 29/20
- BGH, 13.10.2021 - VII ZR 299/21
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (31)
- BGH, 25.05.2020 - VI ZR 252/19
Schadensersatzklage im sogenannten "Dieselfall" gegen die VW AG überwiegend …
Auszug aus OLG Düsseldorf, 18.03.2021 - 6 U 29/20
Während der Bundesgerichtshof zwischenzeitlich nicht nur bestätigt hat, dass Fahrzeuge der Marken Volkswagen, Audi, Skoda und Seat, die mit einem Dieselmotor des Typs EA 189 Euro 5 ausgestattet sind, mit einem Sachmangel im Sinne des § 434 Abs. 1 S. 2 BGB behaftet sind, weil sie eine als unzulässig anzusehende Abschaltvorrichtung aufweisen, mit deren Hilfe die Stickoxidwerte (NOx) im Prüfstand manipuliert werden, d.h. bessere Werte vorgetäuscht werden, um so die nach der EURO 5-Abgasnorm vorgegebenen NOx-Grenzwerte einhalten zu können, sondern auch darauf erkannt hat, dass das Inverkehrbringen eines Fahrzeuges mit einem solchen Motor den Tatbestand einer arglistige Täuschung des Fahrzeugkäufers zu erfüllen geeignet ist (vgl. BGH, Urteil vom 25.05.2020 - VI ZR 252/19, juris), gibt es keine entsprechenden Feststellungen zu Audi-Motoren der hier streitbefangenen Baureihe EA 897 EU 6. Die von dem Kläger in Bezug genommene - überwiegend ältere erstinstanzliche - Rechtsprechung zur Verwendung einer Umschaltlogik in den Motoren der Baureihe EA 189 kann für den Streitfall insofern keine Aussagekraft haben.Vielmehr muss eine besondere Verwerflichkeit seines Verhaltens hinzutreten, die sich aus dem verfolgten Ziel, den eingesetzten Mitteln, der zutage getretenen Gesinnung oder den eingetretenen Folgen ergeben kann (…st. Rspr., s. nur BGH, Urteile vom 30. Juli 2020 - VI ZR 5/20, ZIP 2020, 1715 Rn. 29; vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, ZIP 2020, 1179 Rn. 15;… vom 7. Mai 2019 - VI ZR 512/17, NJW 2019, 2164 Rn. 8;… vom 28. Juni 2016 - VI ZR 536/15, NJW 2017, 250 Rn. 16 mwN).
Die Verwerflichkeit kann sich auch aus einer bewussten Täuschung ergeben (…BGH, Urteile vom 30. Juli 2020 - VI ZR 5/20, ZIP 2020, 1715 Rn. 29; vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, ZIP 2020, 1179 Rn. 15;… vom 28. Juni 2016 - VI ZR 536/15, NJW 2017, 250 Rn. 16 mwN).
Insbesondere bei mittelbaren Schädigungen kommt es ferner darauf an, dass den Schädiger das Unwerturteil, sittenwidrig gehandelt zu haben, gerade auch in Bezug auf die Schäden desjenigen trifft, der Ansprüche aus § 826 BGB geltend macht (…BGH, Urteile vom 30. Juli 2020 - VI ZR 5/20, ZIP 2020, 1715 Rn. 29; vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, ZIP 2020, 1179 Rn. 15;… vom 7. Mai 2019 - VI ZR 512/17, NJW 2019, 2164 Rn. 8 mwN;… Beschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19 -, Rn. 14, juris).
Rn. 40 Entgegen der Auffassung des Klägers ist der Einsatz einer temperaturabhängigen Steuerung des Emissionskontrollsystems nicht mit der Fallkonstellation zu vergleichen, die der höchstrichterlichen Entscheidung vom 25. Mai 2020 (VI ZR 252/19, ZIP 2020, 1179) zugrunde liegt und in der der BGH das Verhalten des beklagten Automobilherstellers gegenüber dem klagenden Fahrzeugkäufer als sittenwidrig qualifiziert hat.
Die Software war bewusst und gewollt so programmiert, dass die gesetzlichen Abgasgrenzwerte nur auf dem Prüfstand beachtet, im normalen Fahrbetrieb hingegen überschritten wurden (Umschaltlogik), und zielte damit unmittelbar auf die arglistige Täuschung der Typgenehmigungsbehörde ab (vgl. BGH, Urteil vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, ZIP 2020, 1179 Rn. 16-27).
Die mit einer derartigen - evident unzulässigen - Abschalteinrichtung versehenen Fahrzeuge hatte der Hersteller sodann unter bewusster Ausnutzung der Arglosigkeit der Erwerber, die die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben und die ordnungsgemäße Durchführung des Typgenehmigungsverfahrens als selbstverständlich voraussetzten, in den Verkehr gebracht (vgl. BGH, Urteil vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, ZIP 2020, 1179 Rn. 17, 23, 25).
Ein solches Verhalten steht einer unmittelbaren arglistigen Täuschung der Fahrzeugerwerber in der Bewertung gleich (BGH, Urteil vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, ZIP 2020, 1179 Leitsatz 1 und Rn. 23, 25).
Dabei trägt die Darlegungs- und Beweislast für diese Voraussetzung nach allgemeinen Grundsätzen der Kläger als Anspruchsteller (vgl. BGH, Urteil vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, ZIP 2020, 1179 Rn. 35;… Beschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19 -, Rn. 16 - 19, juris).
- OLG Stuttgart, 30.07.2019 - 10 U 134/19
Kauf eines vom "Diesel-Abgasskandal" betroffenen Gebrauchtfahrzeuges: …
Auszug aus OLG Düsseldorf, 18.03.2021 - 6 U 29/20
Eine zivilprozessual unzulässige Ausforschung ist erst dann gegeben, wenn eine Partei ohne greifbare Anhaltspunkte für das Vorliegen eines bestimmten Sachverhalts willkürlich "aufs Geratewohl" bzw. "ins Blaue hinein" Behauptungen aufstellt (vgl. BGH…, Beschluss vom 26. März 2019 - VI ZR 163/17 -, Rn. 13, juris; BGH, Urteil vom 20. September 2002 - V ZR 170/01, NJW-RR 2003, 69, 70; BGH, Urteil vom 20. Juni 2002 - IX ZR 177/99, NJW-RR 2002 1419, 1420; BGH, Urteil vom 09. Dezember 2015 - IV ZR 272/15, zitiert nach juris; OLG Stuttgart, Urteil vom 30. Juli 2019 -10 U 134/19, WM 2019, 1704; OLG Nürnberg, Urteil vom 19. Juli 2019 - 5 U 1670/18 zitiert nach juris).Rn. 28 b) Diese Voraussetzungen sind hier jedoch erfüllt, da Anhaltspunkte für den Einsatz einer Umschaltlogik entsprechend der Ausstattung des Motortyps EA 189 im Fahrzeug des Klägers völlig fehlen (vgl. ähnlich OLG Koblenz, Urteil vom 18.06.2019 - 3 U 416/19; OLG Köln, Beschluss vom 04.07.2019 - 3 U 148/18; OLG Stuttgart, Urteil vom 30.07.2019 - 10 U 134/19; OLG Nürnberg, Urteil vom 19.07.2019 - 5 U 1670/18; OLG Köln, Beschluss vom 19.09.2016 - 22 W 57/16).
Es hätte hierzu vielmehr der Darlegung konkreter tatsächlicher Anhaltspunkte bedurft, die auf einer Ausstattung des Motors des streitgegenständlichen Fahrzeuges mit einer unzulässigen Umschaltlogik zwischen Prüfstand und Straßenmodus hinweisen (vgl. OLG Koblenz, Urteil vom 18.06.2019 - 3 U 416/19; OLG Köln, Beschluss vom 04.07.2019 - 3 U 148/18; OLG Stuttgart, Urteil vom 30.07.2019 - 10 U 134/19; OLG Nürnberg, Urteil vom 19.07.2019 - 5 U 1670/18; OLG Köln, Beschluss vom 19.09.2016 - 22 W 57/16; OLG München, Beschluss vom 29. August 2019 - 8 U 1449/19, WuM 2019, 1937).
Auch die Grundsätze einer sekundären Darlegungslast der Beklagten können dem Kläger nicht zugutekommen, soweit die Beklagte eine Manipulation des hier streitbefangenen Fahrzeuges Audi A 6 TDI, 3.0 I, Euro 6 gänzlich in Abrede gestellt hat (vgl. OLG Stuttgart, Urteil vom 30. Juli 2019 -10 U 134/19, WM 2019, 1704; OLG München, Beschluss vom 22. März 2019, 21 U 533/19; OLG Hamm, Beschluss vom 21. Dezember 2018, 17 U 117/18; OLG Braunschweig, Beschluss vom 09. Januar 2018, 7 U 164/17; OLG München, Beschluss vom 29. August 2019 - 8 U 1449/19, WM 2019, 1937, zitiert nach juris).
Eine sekundäre Darlegungslast wird nämlich erst ausgelöst, wenn hinreichend konkrete und insgesamt greifbare Anhaltspunkte für die Behauptung einer unzulässigen Abschalteinrichtung aufgezeigt werden (vgl. OLG Stuttgart, Urteil vom 30. Juli 2019 -10 U 134/19, Rdn. 61, zitiert nach juris; OLG München, Beschluss vom 29. August 2019 - 8 U 1449/19, WuM 2019, 1937), woran es hier bereits fehlt.
Die Einstufung der temperaturabhängigen Abgasrückführungssteuerung über ein Thermofenster als eine unzulässige Abschalteinrichtung ist nach den geltenden Bestimmungen mithin nicht derart eindeutig, dass eine andere Auffassung kaum vertretbar erschiene und daraus der Schluss gezogen werden müsste, die Beklagte habe die Unerlaubtheit ihres Vorgehens erkannt und folglich die Typengenehmigungsbehörde und letztlich auch die Käufer täuschen wollen (vgl. OLG Nürnberg…, Urteil vom 19. Juli 2019 - 5 U 1670/18 Rdn. 38, zitiert nach juris; hierzu auch: OLG Köln, Beschluss vom 04. Juli 2019 - 3 U 148/18, zitiert nach juris; OLG Stuttgart, Urteil vom 30. Juli 2019 -10 U 134/19, zitiert nach juris).
Denn selbst eine Verkennung der Rechtslage rechtfertigt bei fahrlässigem oder gar grob fahrlässigem Handeln nicht die Annahme eines Schädigungsvorsatzes (vgl. OLG Köln, Beschluss vom 04. Juli 2019 - 3 U 148/18, zitiert nach juris; OLG Nürnberg…, Urteil vom 19. Juli 2019-5 U 1670/18 Rdn. 40; OLG Stuttgart, Urteil vom 30. Juli 2019 -10 U 134/19, Rdn. 82 zitiert nach juris).
Dass die Gesetzeslage an dieser Stelle nicht unzweifelhaft und eindeutig ist, zeigt neben der kontrovers geführten Diskussion über Inhalt und Reichweite der Ausnahmevorschrift des Art. 5 Abs. 2 lit. a EG VO 715/2007, auch der Umstand, dass sich das Kraftfahrtbundesamt - wie auch das BMVI - offenbar bislang nicht von der Unzulässigkeit des behaupteten sog. Thermofensters im streitgegenständlichen Fahrzeug haben überzeugen können und deshalb einen Rückruf der betroffenen Fahrzeuge aus diesem Grund behördlich noch nicht angeordnet haben (vgl. OLG Köln, Beschluss vom 04. Juli 2019 - 3 U 148/18, zitiert nach juris; OLG Stuttgart, Urteil vom 30. Juli 2019 -10 U 134/19, zitiert nach juris).
- OLG Köln, 04.07.2019 - 3 U 148/18
Auszug aus OLG Düsseldorf, 18.03.2021 - 6 U 29/20
Rn. 28 b) Diese Voraussetzungen sind hier jedoch erfüllt, da Anhaltspunkte für den Einsatz einer Umschaltlogik entsprechend der Ausstattung des Motortyps EA 189 im Fahrzeug des Klägers völlig fehlen (vgl. ähnlich OLG Koblenz, Urteil vom 18.06.2019 - 3 U 416/19; OLG Köln, Beschluss vom 04.07.2019 - 3 U 148/18; OLG Stuttgart, Urteil vom 30.07.2019 - 10 U 134/19; OLG Nürnberg, Urteil vom 19.07.2019 - 5 U 1670/18; OLG Köln, Beschluss vom 19.09.2016 - 22 W 57/16).Es hätte hierzu vielmehr der Darlegung konkreter tatsächlicher Anhaltspunkte bedurft, die auf einer Ausstattung des Motors des streitgegenständlichen Fahrzeuges mit einer unzulässigen Umschaltlogik zwischen Prüfstand und Straßenmodus hinweisen (vgl. OLG Koblenz, Urteil vom 18.06.2019 - 3 U 416/19; OLG Köln, Beschluss vom 04.07.2019 - 3 U 148/18; OLG Stuttgart, Urteil vom 30.07.2019 - 10 U 134/19; OLG Nürnberg, Urteil vom 19.07.2019 - 5 U 1670/18; OLG Köln, Beschluss vom 19.09.2016 - 22 W 57/16; OLG München, Beschluss vom 29. August 2019 - 8 U 1449/19, WuM 2019, 1937).
Der Kläger steht hinsichtlich der streitigen Tatsache, ob der Motor des streitbefangenen Fahrzeuges mit einer unzulässigen Abschalteinrichtung in Gestalt einer Umschaltlogik ausgestattet sei, gerade nicht außerhalb des Geschehensablaufs, weil er selbst im Besitz des Fahrzeuges mitsamt der Zulassungspapiere ist und die Schadensbetroffenheit seines Fahrzeuges anhand der Veröffentlichungen des Kraftfahrtbundesamtes überprüfen kann (vgl. ebenso: OLG Braunschweig, Beschluss vom 09. Januar 2018, 7 U 164/17; - 17- auch OLG Köln, Beschluss vom 04. Juli 2019 - 3 U 148/18, zitiert nach juris; OLG München, Beschluss vom 29. August 2019 - 8 U 1449/19, WuM 2019, 1937).
Die Einstufung der temperaturabhängigen Abgasrückführungssteuerung über ein Thermofenster als eine unzulässige Abschalteinrichtung ist nach den geltenden Bestimmungen mithin nicht derart eindeutig, dass eine andere Auffassung kaum vertretbar erschiene und daraus der Schluss gezogen werden müsste, die Beklagte habe die Unerlaubtheit ihres Vorgehens erkannt und folglich die Typengenehmigungsbehörde und letztlich auch die Käufer täuschen wollen (vgl. OLG Nürnberg…, Urteil vom 19. Juli 2019 - 5 U 1670/18 Rdn. 38, zitiert nach juris; hierzu auch: OLG Köln, Beschluss vom 04. Juli 2019 - 3 U 148/18, zitiert nach juris; OLG Stuttgart, Urteil vom 30. Juli 2019 -10 U 134/19, zitiert nach juris).
Denn selbst eine Verkennung der Rechtslage rechtfertigt bei fahrlässigem oder gar grob fahrlässigem Handeln nicht die Annahme eines Schädigungsvorsatzes (vgl. OLG Köln, Beschluss vom 04. Juli 2019 - 3 U 148/18, zitiert nach juris; OLG Nürnberg…, Urteil vom 19. Juli 2019-5 U 1670/18 Rdn. 40; OLG Stuttgart…, Urteil vom 30. Juli 2019 -10 U 134/19, Rdn. 82 zitiert nach juris).
Dass die Gesetzeslage an dieser Stelle nicht unzweifelhaft und eindeutig ist, zeigt neben der kontrovers geführten Diskussion über Inhalt und Reichweite der Ausnahmevorschrift des Art. 5 Abs. 2 lit. a EG VO 715/2007, auch der Umstand, dass sich das Kraftfahrtbundesamt - wie auch das BMVI - offenbar bislang nicht von der Unzulässigkeit des behaupteten sog. Thermofensters im streitgegenständlichen Fahrzeug haben überzeugen können und deshalb einen Rückruf der betroffenen Fahrzeuge aus diesem Grund behördlich noch nicht angeordnet haben (vgl. OLG Köln, Beschluss vom 04. Juli 2019 - 3 U 148/18, zitiert nach juris; OLG Stuttgart, Urteil vom 30. Juli 2019 -10 U 134/19, zitiert nach juris).
- BGH, 19.01.2021 - VI ZR 433/19
Erste BGH-Entscheidung zum Daimler-Thermofenster: Zurückverweisung wegen …
Auszug aus OLG Düsseldorf, 18.03.2021 - 6 U 29/20
Dies gilt auch dann, wenn die Beklagte mit der Entwicklung und dem Einsatz dieser Steuerung eine Kostensenkung und die Erzielung von Gewinn erstrebt hat (BGH, Beschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19 -, Rn. 13, juris).Insbesondere bei mittelbaren Schädigungen kommt es ferner darauf an, dass den Schädiger das Unwerturteil, sittenwidrig gehandelt zu haben, gerade auch in Bezug auf die Schäden desjenigen trifft, der Ansprüche aus § 826 BGB geltend macht (…BGH, Urteile vom 30. Juli 2020 - VI ZR 5/20, ZIP 2020, 1715 Rn. 29;… vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, ZIP 2020, 1179 Rn. 15;… vom 7. Mai 2019 - VI ZR 512/17, NJW 2019, 2164 Rn. 8 mwN; Beschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19 -, Rn. 14, juris).
Hierfür bedürfte es vielmehr weiterer Umstände (BGH, Beschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19 -, Rn. 16, juris.
Dabei trägt die Darlegungs- und Beweislast für diese Voraussetzung nach allgemeinen Grundsätzen der Kläger als Anspruchsteller (vgl. BGH…, Urteil vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, ZIP 2020, 1179 Rn. 35; Beschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19 -, Rn. 16 - 19, juris).
Rn. 43 Der Kläger hat vorliegend jedoch keine Anhaltspunkte oder Indizien dafür vorgetragen, dass ein solches Bewusstsein bei der Beklagten bzw. deren Mitarbeitern vorgelegen hat, die Beklagte etwa im Typengenehmigungsverfahren unzutreffende Angaben über die Arbeitsweise des Abgasrückführungssystems gemacht oder verschleiert hat, dass die Abgasrückführungsrate in dem streitgegenständlichen Fahrzeugtyp durch die Außentemperatur mitbestimmt wird (vgl. hierzu BGH, Beschluss vom 19.01.2021 - VI ZR 433/19, Rn. 24 juris).
- OLG Nürnberg, 19.07.2019 - 5 U 1670/18
Temperaturabhängige Steuerung der Abgasrückführung begründet keine vorsätzliche …
Auszug aus OLG Düsseldorf, 18.03.2021 - 6 U 29/20
Eine zivilprozessual unzulässige Ausforschung ist erst dann gegeben, wenn eine Partei ohne greifbare Anhaltspunkte für das Vorliegen eines bestimmten Sachverhalts willkürlich "aufs Geratewohl" bzw. "ins Blaue hinein" Behauptungen aufstellt (vgl. BGH…, Beschluss vom 26. März 2019 - VI ZR 163/17 -, Rn. 13, juris; BGH, Urteil vom 20. September 2002 - V ZR 170/01, NJW-RR 2003, 69, 70; BGH, Urteil vom 20. Juni 2002 - IX ZR 177/99, NJW-RR 2002 1419, 1420; BGH, Urteil vom 09. Dezember 2015 - IV ZR 272/15, zitiert nach juris; OLG Stuttgart, Urteil vom 30. Juli 2019 -10 U 134/19, WM 2019, 1704; OLG Nürnberg, Urteil vom 19. Juli 2019 - 5 U 1670/18 zitiert nach juris).Rn. 28 b) Diese Voraussetzungen sind hier jedoch erfüllt, da Anhaltspunkte für den Einsatz einer Umschaltlogik entsprechend der Ausstattung des Motortyps EA 189 im Fahrzeug des Klägers völlig fehlen (vgl. ähnlich OLG Koblenz, Urteil vom 18.06.2019 - 3 U 416/19; OLG Köln, Beschluss vom 04.07.2019 - 3 U 148/18; OLG Stuttgart, Urteil vom 30.07.2019 - 10 U 134/19; OLG Nürnberg, Urteil vom 19.07.2019 - 5 U 1670/18; OLG Köln, Beschluss vom 19.09.2016 - 22 W 57/16).
Es hätte hierzu vielmehr der Darlegung konkreter tatsächlicher Anhaltspunkte bedurft, die auf einer Ausstattung des Motors des streitgegenständlichen Fahrzeuges mit einer unzulässigen Umschaltlogik zwischen Prüfstand und Straßenmodus hinweisen (vgl. OLG Koblenz, Urteil vom 18.06.2019 - 3 U 416/19; OLG Köln, Beschluss vom 04.07.2019 - 3 U 148/18; OLG Stuttgart, Urteil vom 30.07.2019 - 10 U 134/19; OLG Nürnberg, Urteil vom 19.07.2019 - 5 U 1670/18; OLG Köln, Beschluss vom 19.09.2016 - 22 W 57/16; OLG München, Beschluss vom 29. August 2019 - 8 U 1449/19, WuM 2019, 1937).
Die Einstufung der temperaturabhängigen Abgasrückführungssteuerung über ein Thermofenster als eine unzulässige Abschalteinrichtung ist nach den geltenden Bestimmungen mithin nicht derart eindeutig, dass eine andere Auffassung kaum vertretbar erschiene und daraus der Schluss gezogen werden müsste, die Beklagte habe die Unerlaubtheit ihres Vorgehens erkannt und folglich die Typengenehmigungsbehörde und letztlich auch die Käufer täuschen wollen (vgl. OLG Nürnberg, Urteil vom 19. Juli 2019 - 5 U 1670/18 Rdn. 38, zitiert nach juris; hierzu auch: OLG Köln, Beschluss vom 04. Juli 2019 - 3 U 148/18, zitiert nach juris; OLG Stuttgart, Urteil vom 30. Juli 2019 -10 U 134/19, zitiert nach juris).
Denn selbst eine Verkennung der Rechtslage rechtfertigt bei fahrlässigem oder gar grob fahrlässigem Handeln nicht die Annahme eines Schädigungsvorsatzes (vgl. OLG Köln, Beschluss vom 04. Juli 2019 - 3 U 148/18, zitiert nach juris; OLG Nürnberg, Urteil vom 19. Juli 2019-5 U 1670/18 Rdn. 40; OLG Stuttgart…, Urteil vom 30. Juli 2019 -10 U 134/19, Rdn. 82 zitiert nach juris).
- OLG München, 29.08.2019 - 8 U 1449/19
Versuch der Ausweitung des Dieselskandals auf andere Hersteller - hier: BMW
Auszug aus OLG Düsseldorf, 18.03.2021 - 6 U 29/20
Es hätte hierzu vielmehr der Darlegung konkreter tatsächlicher Anhaltspunkte bedurft, die auf einer Ausstattung des Motors des streitgegenständlichen Fahrzeuges mit einer unzulässigen Umschaltlogik zwischen Prüfstand und Straßenmodus hinweisen (vgl. OLG Koblenz, Urteil vom 18.06.2019 - 3 U 416/19; OLG Köln, Beschluss vom 04.07.2019 - 3 U 148/18; OLG Stuttgart, Urteil vom 30.07.2019 - 10 U 134/19; OLG Nürnberg, Urteil vom 19.07.2019 - 5 U 1670/18; OLG Köln, Beschluss vom 19.09.2016 - 22 W 57/16; OLG München, Beschluss vom 29. August 2019 - 8 U 1449/19, WuM 2019, 1937).Auch die Grundsätze einer sekundären Darlegungslast der Beklagten können dem Kläger nicht zugutekommen, soweit die Beklagte eine Manipulation des hier streitbefangenen Fahrzeuges Audi A 6 TDI, 3.0 I, Euro 6 gänzlich in Abrede gestellt hat (vgl. OLG Stuttgart, Urteil vom 30. Juli 2019 -10 U 134/19, WM 2019, 1704; OLG München, Beschluss vom 22. März 2019, 21 U 533/19; OLG Hamm, Beschluss vom 21. Dezember 2018, 17 U 117/18; OLG Braunschweig, Beschluss vom 09. Januar 2018, 7 U 164/17; OLG München, Beschluss vom 29. August 2019 - 8 U 1449/19, WM 2019, 1937, zitiert nach juris).
Eine sekundäre Darlegungslast wird nämlich erst ausgelöst, wenn hinreichend konkrete und insgesamt greifbare Anhaltspunkte für die Behauptung einer unzulässigen Abschalteinrichtung aufgezeigt werden (vgl. OLG Stuttgart…, Urteil vom 30. Juli 2019 -10 U 134/19, Rdn. 61, zitiert nach juris; OLG München, Beschluss vom 29. August 2019 - 8 U 1449/19, WuM 2019, 1937), woran es hier bereits fehlt.
Der Kläger steht hinsichtlich der streitigen Tatsache, ob der Motor des streitbefangenen Fahrzeuges mit einer unzulässigen Abschalteinrichtung in Gestalt einer Umschaltlogik ausgestattet sei, gerade nicht außerhalb des Geschehensablaufs, weil er selbst im Besitz des Fahrzeuges mitsamt der Zulassungspapiere ist und die Schadensbetroffenheit seines Fahrzeuges anhand der Veröffentlichungen des Kraftfahrtbundesamtes überprüfen kann (vgl. ebenso: OLG Braunschweig, Beschluss vom 09. Januar 2018, 7 U 164/17; - 17- auch OLG Köln, Beschluss vom 04. Juli 2019 - 3 U 148/18, zitiert nach juris; OLG München, Beschluss vom 29. August 2019 - 8 U 1449/19, WuM 2019, 1937).
- BGH, 30.07.2020 - VI ZR 5/20
Schadensersatzklage im sogenannten "Dieselfall" gegen die VW AG bei …
Auszug aus OLG Düsseldorf, 18.03.2021 - 6 U 29/20
Vielmehr muss eine besondere Verwerflichkeit seines Verhaltens hinzutreten, die sich aus dem verfolgten Ziel, den eingesetzten Mitteln, der zutage getretenen Gesinnung oder den eingetretenen Folgen ergeben kann (st. Rspr., s. nur BGH, Urteile vom 30. Juli 2020 - VI ZR 5/20, ZIP 2020, 1715 Rn. 29;… vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, ZIP 2020, 1179 Rn. 15;… vom 7. Mai 2019 - VI ZR 512/17, NJW 2019, 2164 Rn. 8;… vom 28. Juni 2016 - VI ZR 536/15, NJW 2017, 250 Rn. 16 mwN).Die Verwerflichkeit kann sich auch aus einer bewussten Täuschung ergeben (BGH, Urteile vom 30. Juli 2020 - VI ZR 5/20, ZIP 2020, 1715 Rn. 29;… vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, ZIP 2020, 1179 Rn. 15;… vom 28. Juni 2016 - VI ZR 536/15, NJW 2017, 250 Rn. 16 mwN).
Insbesondere bei mittelbaren Schädigungen kommt es ferner darauf an, dass den Schädiger das Unwerturteil, sittenwidrig gehandelt zu haben, gerade auch in Bezug auf die Schäden desjenigen trifft, der Ansprüche aus § 826 BGB geltend macht (BGH, Urteile vom 30. Juli 2020 - VI ZR 5/20, ZIP 2020, 1715 Rn. 29;… vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, ZIP 2020, 1179 Rn. 15;… vom 7. Mai 2019 - VI ZR 512/17, NJW 2019, 2164 Rn. 8 mwN;… Beschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19 -, Rn. 14, juris).
Der Senat nimmt insoweit vollumfänglich Bezug auf die Ausführungen des Bundesgerichtshofs in dem vorgenannten Urteil vom 30.07.2020 (VI ZR 5/20, juris Rn. 20 ff.) und schließt sich diesen an:.
- BGH, 11.10.2016 - XI ZB 32/15
Berufungsbegründung: Notwendiger Inhalt bei erstinstanzlicher Klageabweisung aus …
Auszug aus OLG Düsseldorf, 18.03.2021 - 6 U 29/20
Zur Darlegung der Fehlerhaftigkeit ist somit die Mitteilung der Umstände erforderlich, die das Urteil aus der Sicht des Berufungsführers infrage stellen (BGH, Beschluss vom 11.10.2016 - XI ZB 32/15, juris, Rn. 9).Andernfalls ist das Rechtsmittel unzulässig (vergleiche BGH, Beschluss vom 11.10.2016 - XI ZB 32/15, juris, Rn. 10).
Dabei genügt es weder die Auffassung des Erstgerichts mit formularmäßigen Sätzen oder allgemeinen Redewendungen zu rügen oder lediglich auf das Vorbringen erster Instanz zu verweisen (vergleiche BGH, Beschluss vom 11.10.2016 aaO, Rn 10).
- BGH, 28.06.2016 - VI ZR 536/15
Sittenwidrige Schädigung bei der Beteiligung an einer Fondsgesellschaft: …
Auszug aus OLG Düsseldorf, 18.03.2021 - 6 U 29/20
Vielmehr muss eine besondere Verwerflichkeit seines Verhaltens hinzutreten, die sich aus dem verfolgten Ziel, den eingesetzten Mitteln, der zutage getretenen Gesinnung oder den eingetretenen Folgen ergeben kann (…st. Rspr., s. nur BGH, Urteile vom 30. Juli 2020 - VI ZR 5/20, ZIP 2020, 1715 Rn. 29;… vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, ZIP 2020, 1179 Rn. 15;… vom 7. Mai 2019 - VI ZR 512/17, NJW 2019, 2164 Rn. 8; vom 28. Juni 2016 - VI ZR 536/15, NJW 2017, 250 Rn. 16 mwN).Die Verwerflichkeit kann sich auch aus einer bewussten Täuschung ergeben (…BGH, Urteile vom 30. Juli 2020 - VI ZR 5/20, ZIP 2020, 1715 Rn. 29;… vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, ZIP 2020, 1179 Rn. 15; vom 28. Juni 2016 - VI ZR 536/15, NJW 2017, 250 Rn. 16 mwN).
- BGH, 07.05.2019 - VI ZR 512/17
Haftung des Geschäftsführers einer GmbH gegenüber Gesellschaftsgläubigern
Auszug aus OLG Düsseldorf, 18.03.2021 - 6 U 29/20
Vielmehr muss eine besondere Verwerflichkeit seines Verhaltens hinzutreten, die sich aus dem verfolgten Ziel, den eingesetzten Mitteln, der zutage getretenen Gesinnung oder den eingetretenen Folgen ergeben kann (…st. Rspr., s. nur BGH, Urteile vom 30. Juli 2020 - VI ZR 5/20, ZIP 2020, 1715 Rn. 29;… vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, ZIP 2020, 1179 Rn. 15; vom 7. Mai 2019 - VI ZR 512/17, NJW 2019, 2164 Rn. 8;… vom 28. Juni 2016 - VI ZR 536/15, NJW 2017, 250 Rn. 16 mwN).Insbesondere bei mittelbaren Schädigungen kommt es ferner darauf an, dass den Schädiger das Unwerturteil, sittenwidrig gehandelt zu haben, gerade auch in Bezug auf die Schäden desjenigen trifft, der Ansprüche aus § 826 BGB geltend macht (…BGH, Urteile vom 30. Juli 2020 - VI ZR 5/20, ZIP 2020, 1715 Rn. 29;… vom 25. Mai 2020 - VI ZR 252/19, ZIP 2020, 1179 Rn. 15; vom 7. Mai 2019 - VI ZR 512/17, NJW 2019, 2164 Rn. 8 mwN;… Beschluss vom 19. Januar 2021 - VI ZR 433/19 -, Rn. 14, juris).
- OLG Koblenz, 18.06.2019 - 3 U 416/19
Erwerb eines Kraftfahrzeugs mit einem Dieselmotor: Geltendmachung eines …
- BGH, 20.09.2002 - V ZR 170/01
Vortrag "ins Blaue hinein" durch Vorlage eines Privatgutachtens
- OLG Braunschweig, 19.02.2019 - 7 U 134/17
Kein Schadensersatz von VW für Käufer von Diesel mit Abschaltautomatik
- LG Braunschweig, 17.01.2018 - 3 O 1138/16
Anfechtung des Autokaufvertrages mit dem Fahrzeughersteller wegen arglistiger …
- OLG München, 27.02.2018 - 27 U 2793/17
Kein Anspruch auf Neulieferung eines Neuwagens nach Modellwechsel
- LG Hagen, 15.11.2017 - 3 O 27/17
Schadenersatzbegehren eines Autokäufers gegen einen Fahrzeughersteller wegen des …
- EuGH, 17.12.2020 - C-693/18
Abgasaffäre: Diesel-Thermofenster auf dem Prüfstand des EuGH
- BGH, 17.05.2017 - VII ZR 36/15
Beweisaufnahme: Berücksichtigung eines Privatgutachtens durch den Tatrichter; …
- BGH, 24.10.2014 - V ZR 45/13
Zession einer Grundschuld: Sekundäre Darlegungslast des Zessionars bei konkretem …
- BGH, 07.12.1998 - II ZR 266/97
Zulässigkeit pauschalierten Bestreitens; Wirksamkeit der Neufestsetzung der …
- OLG München, 22.03.2019 - 21 U 533/19
Darlegungslast für eine deliktische Haftung des Herstellers eines Fahrzeugs mit …
- BGH, 28.01.2020 - VIII ZR 57/19
Missachtung substantiierten Vorbringens zum Sachmangel betreffend …
- BGH, 26.03.2019 - VI ZR 163/17
Verletzung des rechtlichen Gehörs im Schadensersatz- und Schmerzensgeldprozess: …
- BGH, 09.12.2015 - IV ZR 272/15
Klage auf Prämienanpassung gegen die private Krankenversicherung: Wahrung der …
- BGH, 16.04.2015 - IX ZR 195/14
Beweisvorbringen im Zivilprozess: Nichtberücksichtigung wegen "ins Blaue hinein" …
- BGH, 20.06.2002 - IX ZR 177/99
Zulässigkeit der Behauptung einer nur vermuteten Tatsache im Anfechtungsprozeß; …
- BGH, 25.03.1987 - IVa ZR 224/85
Rechtsfolgen inhaltlicher Abweichung des Versicherungsscheins von den Wünschen …
- BGH, 30.01.2013 - III ZB 49/12
Berufungsbegründung: Erfordernis des Angriffs mehrerer selbstständig tragender …
- OLG Bremen, 20.02.2019 - 1 U 50/18
Pflichten des Anlageberaters bei Vermittlung eines festverzinslichen …
- OLG Köln, 09.01.2019 - 28 U 36/18
Abweisung der Klage auf Schadensersatz wegen angeblicher Verwendung einer …
- LG Wuppertal, 10.10.2019 - 5 O 131/19
- OLG München, 09.02.2023 - 24 U 1942/21
Abschalteinrichtung, Aussetzung des Verfahrens, Nutzungsentschädigung, …
Es hätte hierzu vielmehr der Darlegung konkreter tatsächlicher Anhaltspunkte bedurft, die auf einer Ausstattung des Motors des streitgegenständlichen Fahrzeuges mit einer unzulässigen Umschaltlogik zwischen Prüfstand und Straßenmodus hinweisen (vgl. OLG Düsseldorf Urteil vom 18.03.2021 - 6 U 29/20, BeckRS 2021, 42101 Rn. 17;… OLG München Urteil vom 18.10.2021 - 21 U 2504/21, BeckRS 2021, 45184 Rn. 18 ff.; OLG Oldenburg, Urteil vom 27.05.2021 - 1 U 256/20, BeckRS 2021, 44964; OLG Hamm, Urteil vom 05.08.2021 - 22 U 121/20, BeckRS 2021, 43211).
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".