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Rechtsprechung
   FG Köln, 26.06.2008 - 6 V 973/08   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2008,20256
FG Köln, 26.06.2008 - 6 V 973/08 (https://dejure.org/2008,20256)
FG Köln, Entscheidung vom 26.06.2008 - 6 V 973/08 (https://dejure.org/2008,20256)
FG Köln, Entscheidung vom 26. Juni 2008 - 6 V 973/08 (https://dejure.org/2008,20256)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Einstweilige Anordnung auf Rücknahme eines Insolvenzantrags

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Verpflichtung eines Antragsgegners zur Rücknahme eines Insolvenzantrags

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)

    Vorläufiger Rechtsschutz: - Einstweilige Anordnung auf Rücknahme eines Insolvenzantrags

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • EFG 2009, 870
 
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Wird zitiert von ... (3)Zitiert selbst (4)

  • BFH, 11.12.1990 - VII B 94/90

    Zuständigkeit des Finanzgerichts bei Antrag gegen Antrag des Finanzgerichts auf …

    Auszug aus FG Köln, 26.06.2008 - 6 V 973/08
    Hieraus folgt die nur eingeschränkte gerichtliche Überprüfbarkeit nach § 102 FGO, ob der Antrag wegen Ermessensüberschreitung oder Ermessensfehlgebrauch rechtswidrig ist (vgl. BFH-Beschluss vom 11. Dezember 1990 VII B 94/90, BFH/NV 1991, 787).

    Denn ein Insolvenzantrag als für den Schuldner einschneidendste und gefährlichste Maßnahme der Zwangsvollstreckung kommt erst dann in Betracht, wenn weniger belastende Maßnahmen der Einzelzwangsvollstreckung ausgeschöpft sind oder keinen Erfolg versprechen (vgl. zum Konkursantrag BFH-Beschluss vom 11. Dezember 1990 VII B 94/90, BFH/NV 1991, 787).

    Der BFH hat es in seiner Rechtsprechung bisher offen gelassen, ob es wegen der einschneidenden Folgen einer Insolvenz für den Gemeinschuldner der Glaubhaftmachung eines Anordnungsgrundes für die erstrebte einstweilige Regelung überhaupt bedarf (vgl. für das Konkursverfahren BFH-Beschluss vom 11. Dezember 1990 VII B 94/90, BFH/NV 1991, 787 m.w.N.).

    Der BFH hat bisher offengelassen, ob der Erlass einer einstweiligen Anordnung nach § 114 FGO, durch die das Finanzamt zur Rücknahme eines Insolvenzverfahrensantrages verpflichtet wird, eine unzulässige Vorwegnahme der Hauptsache darstellt (BFH Beschluss vom 11. Dezember 1990 VII B 94/90, BFH/NV 1991, 787 m.w.N.).

  • BFH, 22.08.1995 - VII B 153/95

    Zu den Voraussetzungen für den Erlaß einer das Ergebnis der Hauptsache …

    Auszug aus FG Köln, 26.06.2008 - 6 V 973/08
    Nach ständiger Rechtsprechung darf eine Regelungsanordnung grundsätzlich nur eine einstweilige Regelung enthalten und das Ergebnis der Entscheidung in der Hauptsache nicht vorwegnehmen oder diesem endgültig vorgreifen (vgl. BFH-Beschluss vom 22. August 1995 VII B 153, 154, 167, 172/95, BFHE 178, 15, BStBl II 1995, 645, m.w.N.).
  • BFH, 07.01.1999 - VII B 170/98

    Einstweilige Anordnung; Vorwegnahme der Hauptsache

    Auszug aus FG Köln, 26.06.2008 - 6 V 973/08
    Etwas anderes gilt aber im Hinblick auf das Gebot effektiven Rechtsschutzes (Art. 19 Abs. 4 des Grundgesetzes - GG -) dann, wenn ohne vorläufigen Rechtsschutz schwere und unzumutbare, anders nicht abwendbare Nachteile entstünden, zu deren nachträglicher Beseitigung die Entscheidung der Hauptsache nicht mehr in der Lage wäre (BFH-Beschluss vom 7. Januar 1999 VII B 170/98 BFH/NV 1999, 818).
  • FG Sachsen, 01.06.2007 - 1 V 990/07
    Auszug aus FG Köln, 26.06.2008 - 6 V 973/08
    Beurteilungszeitpunkt ist insoweit die abschließende Beratung durch das Gericht (vgl. FG Sachsen Beschluss vom 01. Juni 2007 1 V 990/07, DZWIR 2007, 326; Brandis EFG 2005, 374).
  • FG Sachsen-Anhalt, 24.09.2015 - 3 V 916/15

    Antrag auf einstweiligen Rechtsschutz - Finanzrechtsweg zur Überprüfung eines …

    Im Falle einer Leistungsklage auf Rücknahme des Antrags auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens ist auf den Zeitpunkt der Sach- und Rechtslage zum Zeitpunkt der finanzgerichtlichen Entscheidung abzustellen (FG des Saarlands Urteile vom 21. Januar 2004 1 K 67/03, EFG 2004, 759; vom 17. März 2004 1 K 437/02, EFG 2004, 1021, hinsichtlich einer Leistungsklage; FG Berlin Urteil vom 21. September 2004 7 K 7182/04, EFG 2005, 11; Sächsisches FG Beschluss vom 01. Juni 2007 1 V 990/07, DZWIR 2007, 326; Sächsisches FG Beschluss vom 12. August 2011 6 V 915/11, nachgewiesen bei juris; FG Hamburg Beschluss vom 25. Februar 2011 2 V 8/11, EFG 2011, 1400; FG Köln Beschluss vom 26 Juni 2008 6 V 973/08, EFG 2009, 870; Brandis, EFG 2005, 374; Fu, Rechtsschutz gegen Insolvenzanträge des Finanzamts, DStR 2010, 1411; Loose in Tipke/Kruse, AO, 141. Lfg.
  • FG Sachsen-Anhalt, 10.01.2013 - 3 V 1340/12

    Zur Zulässigkeit und Begründetheit eines Antrags auf einstweilige Anordnung beim …

    Im Falle einer Leistungsklage auf Rücknahme des Antrags auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens ist auf den Zeitpunkt der Sach- und Rechtslage zum Zeitpunkt der finanzgerichtlichen Entscheidung abzustellen (FG des Saarlands Urteile vom 21. Januar 2004 1 K 67/03, EFG 2004, 759, und vom 17. März 2004 1 K 437/02, EFG 2004, 1021, hinsichtlich einer Leistungsklage; Entscheidung des FG Berlin vom 21. September 2004 7 K 7182/04, EFG 2005, 11, Sächsisches Finanzgericht Beschluss vom 01. Juni 2007 1 V 990/07, DZWIR 2007, 326, Sächsisches Finanzgericht Beschluss vom 12. August 2011 6 V 915/11, nachgewiesen bei juris, Finanzgericht Hamburg Beschluss vom 25. Februar 2011 2 V 8/11, EFG 2011, 1400, FG Köln Beschluss vom 26 Juni 2008 6 V 973/08, EFG 2009, 870; Brandis, EFG 2005, 374, Fu, Rechtsschutz gegen Insolvenzanträge des Finanzamts, DStR 2010, 1411; Loose in Tipke/Kruse, AO, 126. Lfg.
  • FG Berlin-Brandenburg, 18.12.2012 - 12 V 12316/12

    Einstweiliger Rechtschutz gegen einen Insolvenzantrag durch eine Finanzbehörde …

    Ermessensfehlerhaft ist ein Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens, wenn die allgemeinen Vollstreckungsvoraussetzungen nicht vorliegen ( §§ 249 Abs. 1 , § 251 Abs. 1 und § 254 AO ), ein Eröffnungsgrund nicht glaubhaft gemacht ist ( §§ 16 ff. InsO ) oder trotz Bestehens eines Insolvenzgrundes der Antrag unverhältnismäßig ist (Finanzgericht [FG] Köln, Beschluss vom 26. Juni 2008 6 V 973/08, Entscheidungen der Finanzgerichte [EFG] 2009, 870).

    Beurteilungszeitpunkt ist insoweit die abschließende Beratung durch das Gericht (vgl. Sächsisches FG, Beschluss vom 01. Juni 2007 1 V 990/07, [...]; FG Köln, Beschluss vom 26. Juni 2008 6 V 973/08, EFG 2009, 870 [FG Köln 26.06.2008 - 6 V 973/08] ).

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