Rechtsprechung
| LSG Baden-Württemberg, 22.11.2007 - L 7 SO 73/06 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Sozialgerichtsbarkeit.de
Sozialhilfe
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)
Anspruch auf Sozialhilfe, Rechtswidrigkeit einer Überleitungsanzeige, Merkmal der Gleichzeitigkeit
Verfahrensgang
- SG Reutlingen, 17.11.2005 - S 7 SO 1751/05
- LSG Baden-Württemberg, 22.11.2007 - L 7 SO 73/06
- BSG, 17.06.2008 - B 8 SO 48/07 B
- BSG, 02.02.2010 - B 8 SO 17/08 R
- LSG Baden-Württemberg, 25.06.2015 - L 7 SO 1229/10
- BSG, 10.11.2015 - B 8 SO 66/15 B
Wird zitiert von ... (10) Zitiert selbst (22)
- VGH Baden-Württemberg, 02.02.1983 - 6 S 2216/82
Sozialhilfe; zur Überleitung eines Anspruchs auf eine einmalige Leistung
Auszug aus LSG Baden-Württemberg, 22.11.2007 - L 7 SO 73/06
Dann kann aber auch der Anspruch gegen den Dritten bis zur Summe der Einzelleistungen übergeleitet werden (Niedersächsisches Oberverwaltungsgericht (OVG), Beschluss vom 26. März 1997 - 4 L 7950/94 - (juris); Verwaltungsgerichtshof (VGH) Baden-Württemberg, Urteil vom 2. Februar 1983 - 6 S 2216/82 - FEVS 33, 286).Ausreichend ist, wenn der Hilfeempfänger im jeweiligen Zeitpunkt der Hilfegewährung berechtigt ist, den Anspruch gegen den Dritten geltend zu machen (VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 2. Februar 1983, a.a.O.).
- BVerwG, 18.02.1999 - 5 C 35.97
Einkommen, Abgrenzung zum Vermögen;; Steuererstattung als -;; Steuererstattung …
Auszug aus LSG Baden-Württemberg, 22.11.2007 - L 7 SO 73/06
Entgegen der Auffassung des Klägers handelt es sich bei Steuererstattungen nicht um (ggf. geschütztes) Vermögen, sondern um Einkommen in Form einmaliger Einnahmen (BVerwG, Urteil vom 18. Februar 1999 - 5 C 35/97 - BVerwGE 108, 296).Auch wenn bereits dem Anspruch auf Steuererstattung ein Vermögenswert zukommt, hindert dies daher nicht die Zuordnung der Auszahlung als Einkommen, weil der Erstattungsgläubiger die zu hoch entrichtete Steuer nicht freiwillig "angespart" hat, sondern die Steuererstattung nicht früher erhalten konnte (so BVerwG, Urteil vom 18. Februar 1999, a.a.O.).
- BVerwG, 28.10.1999 - 5 C 28.98
Anspruchsüberleitung bei vor Sozialhilfebezug entstandenen Ansprüchen; …
Auszug aus LSG Baden-Württemberg, 22.11.2007 - L 7 SO 73/06
Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichtes (BVerwG) setze der hypothetische Kausalzusammenhang zwischen Sozialhilfeleistungen und der Nichterfüllung des Anspruches des Hilfeempfängers gegen einen Dritten in zeitlicher Hinsicht lediglich voraus, dass der Anspruch gegen den Dritten im Zeitpunkt der Sozialhilfeleistung fällig und seinem Gegenstand nach geeignet sein müsse, die Notlage abzuwenden bzw. den Hilfebedürftigen zur Selbsthilfe zu befähigen (BVerwG, Urteil vom 28. Oktober 1999 - 5 C 28/98 - BVerwGE 110, 5).Deshalb sind auch in der Vergangenheit entstandene Ansprüche überleitungsfähig, wenn und soweit sie im Zeitpunkt der Hilfegewährung noch nicht erfüllt sind (BVerwG, Urteil vom 28. Oktober 1999, a.a.O.).
- VGH Baden-Württemberg, 06.09.1990 - 6 S 725/90
Zur Frage der Überleitung eines Unterhaltsanspruchs auf Sozialhilfeträger; hier: …
Auszug aus LSG Baden-Württemberg, 22.11.2007 - L 7 SO 73/06
Dies ist grundsätzlich nicht zu beanstanden, da bei der Interessenabwägung das Gebot der sparsamen Verwendung öffentlicher Mittel und der Grundsatz des Nachrangs der Sozialhilfe die Überleitung als Regelfall rechtfertigen (vgl. VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 6. September 1990 - 6 S 725/90 - NJW 1991, 2922; Bayerischer VGH, Beschluss vom 8. September 2003 - 12 CS 03.2160 - (juris)). - OVG Niedersachsen, 26.03.1997 - 4 L 7950/94
Zweckgleichheit von Eingliederungshilfe und Unfallversicherung; …
Auszug aus LSG Baden-Württemberg, 22.11.2007 - L 7 SO 73/06
Dann kann aber auch der Anspruch gegen den Dritten bis zur Summe der Einzelleistungen übergeleitet werden (Niedersächsisches Oberverwaltungsgericht (OVG), Beschluss vom 26. März 1997 - 4 L 7950/94 - (juris); Verwaltungsgerichtshof (VGH) Baden-Württemberg, Urteil vom 2. Februar 1983 - 6 S 2216/82 - FEVS 33, 286). - VGH Bayern, 08.09.2003 - 12 CS 03.2160
Auszug aus LSG Baden-Württemberg, 22.11.2007 - L 7 SO 73/06
Dies ist grundsätzlich nicht zu beanstanden, da bei der Interessenabwägung das Gebot der sparsamen Verwendung öffentlicher Mittel und der Grundsatz des Nachrangs der Sozialhilfe die Überleitung als Regelfall rechtfertigen (vgl. VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 6. September 1990 - 6 S 725/90 - NJW 1991, 2922; Bayerischer VGH, Beschluss vom 8. September 2003 - 12 CS 03.2160 - (juris)). - BVerwG, 27.05.1993 - 5 C 7.91
Sozialhilfe - Unterhaltsleistung - Austauschvertrag - Überleitungsermessen - …
Auszug aus LSG Baden-Württemberg, 22.11.2007 - L 7 SO 73/06
Bestehen und Umfang des übergeleiteten Anspruchs sind - abgesehen von dieser Ausnahme - nicht nachzuprüfen (ständige Rechtsprechung des BVerwG, vgl. Urteil vom 26. November 1969 - V C 54.69 - BVerwGE 34, 219, 220 f.; Urteil vom 4. Juni 1992 - 5 C 57.88 - Buchholz 436.0 § 90 BSHG Nr. 19 S. 5 und Urteil vom 27. Mai 1993 - 5 C 7/91 - BVerwGE 92, 281, 283). - BVerwG, 10.05.1990 - 5 C 63.88
Überleitung auf den Sozialhilfeträger - Tod des Berechtigten - Hilfeempfänger - …
Auszug aus LSG Baden-Württemberg, 22.11.2007 - L 7 SO 73/06
§ 90 BSHG dient der Durchsetzung des Nachranggrundsatzes des § 2 Abs. 1 BSHG (BVerwG, Urteil vom 10. Mai 1990 - 5 C 63/88 - BVerwGE 85, 136). - BFH, 06.02.1990 - VII R 86/88
Zur Abtretung/Verpfändung von Erstattungsansprüchen wegen Überzahlung von …
Auszug aus LSG Baden-Württemberg, 22.11.2007 - L 7 SO 73/06
Ansprüche auf Erstattung von Einkommens- und Lohnsteuer sind daher bereits mit Ablauf des jeweiligen Veranlagungs- bzw. Lohnzahlungszeitraums abtretbar und verpfändbar (BFH, Urteil vom 6. Februar 1990 - VII R 86/88 - BB 1990, 1404). - BVerwG, 26.11.1969 - V C 54.69
Klage gegen eine Überleitungsanzeige hinsichtlich eines sich aus einem Testament …
Auszug aus LSG Baden-Württemberg, 22.11.2007 - L 7 SO 73/06
Bestehen und Umfang des übergeleiteten Anspruchs sind - abgesehen von dieser Ausnahme - nicht nachzuprüfen (ständige Rechtsprechung des BVerwG, vgl. Urteil vom 26. November 1969 - V C 54.69 - BVerwGE 34, 219, 220 f.; Urteil vom 4. Juni 1992 - 5 C 57.88 - Buchholz 436.0 § 90 BSHG Nr. 19 S. 5 und Urteil vom 27. Mai 1993 - 5 C 7/91 - BVerwGE 92, 281, 283). - BVerwG, 04.06.1992 - 5 C 57.88
Überleitung von Unterhaltsansprüchen; Rechtmäßigkeit der Hilfegewährung
- LSG Baden-Württemberg, 09.08.2007 - L 7 AS 5695/06
Grundsicherung für Arbeitsuchende - Abgrenzung der Einkommens- von der …
- BVerwG, 06.02.1979 - 4 CB 8.79
Richterablehnung wegen Besorgnis der Befangenheit - Absehen von einer mündlichen …
- BFH, 17.08.1989 - VII B 70/89
Zur Richterablehnung im Tatbestandsberichtigungsverfahren
- BFH, 17.05.1995 - X R 55/94
Ablehnung des Richters - Revision
- BVerwG, 17.05.1973 - V C 108.72
Tuberkulosehilfe nach dem Bundessozialhilfegesetz (BSHG) - Beschränkung eines …
- BVerwG, 21.12.1989 - 7 B 21.89
Anfechtungsklage - Maßgeblicher Zeitpunkt - Veränderung der Sachlage
- OLG Frankfurt, 21.10.1996 - 24 W 45/96
- BFH, 26.03.1980 - I B 23/80
Richterablehnungsgesuch - Abänderung des Richterablehnungsgesuch
- LSG Niedersachsen, 15.11.1999 - L 6 U 44/99
- LSG Bayern, 03.04.1978 - L 4 B 83/77
- LSG Niedersachsen, 10.03.1999 - L 4 B 35/99
Befangenheit - Ablehnung - Ablehnungsgesuch - Rechtsschutzbedürfnis - dienstliche …
- BSG, 23.08.2013 - B 8 SO 17/12 R
Sozialhilfe - Eingliederungshilfe - stationäre Unterbringung - weiterer …
Mit der Rücknahme der rechtswidrigen Überleitungsanzeige - von einer Nichtigkeit (§ 40 SGB X) war jedenfalls nicht auszugehen - durch den Beklagten ergab sich zwar ein öffentlich-rechtlicher Erstattungsanspruch (Armbruster in jurisPK SGB XII, § 93 SGB XII RdNr 98; LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 22.11.2007 - L 7 SO 73/06); denn die daraus resultierende Rechtslage ist § 816 Abs. 2 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) iVm § 407 Abs. 1 BGB (Herausgabe der an den nicht Berechtigten erbrachten Leistung, die dem Berechtigen gegenüber wirksam ist) iVm § 412 BGB vergleichbar: Der Rentenversicherungsträger hat wirksam erfüllt, weil er aufgrund eines zunächst wirksamen und erst nachträglich (ex tunc) entfallenen Anspruchsübergangs (durch Überleitungsanzeige) an den Beklagten gezahlt hat. - OVG Nordrhein-Westfalen, 18.12.2013 - 12 B 1190/13
Stadt Wesseling muss Kosten für den Besuch einer Privatschule im Fall eines …
Rn. 20 Vgl. zu diesem Prinzip im Kontext des Nachrangsöffentlicher Leistungen etwa: LSG Bad.-Württ., Urteil vom 22. November 2007 - l 7 SO 73/06 -, juris; NdsOVG, Urteil vom 23. Oktober 1991 - 4 L 106/90 -, FEVS 43, 291, juris; HessVGH, Urteil vom 22. Januar 1980 - IX OE 113/79 -, juris. - LSG Baden-Württemberg, 22.01.2008 - L 7 AS 5846/07
Grundsicherung für Arbeitsuchende - Überleitung von Ansprüchen - Abgrenzung der …
(Vgl. U. des Senats vom 22.11.2007 - L 7 SO 73/06 - zu § 90 BSHG).Dann kann aber auch der Anspruch gegen den Dritten bis zur Summe der Einzelleistungen übergeleitet werden (vgl. zu § 90 BSHG: Senatsurteil vom 22. November 2007 - L 7 SO 73/06; Niedersächsisches Oberverwaltungsgericht , Beschluss vom 26. März 1997 - 4 L 7950/94 - ; Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg, Urteil vom 2. Februar 1983 - 6 S 2216/82 - FEVS 33, 286).
Ansonsten bliebe für die Überleitung derartiger Ansprüche nahezu kein Anwendungsbereich, denn sie wäre rechtlich nur in dem seltenen Ausnahmefall möglich, wenn sie in dem kurzen Zeitraum zwischen Bekanntgabe des Bescheids und Auszahlung vorgenommen würde (vgl. auch Senatsurteil vom 22. November 2007, a.a.O.).
Entgegen der Auffassung des Antragstellers handelt es sich bei Steuererstattungen nicht um (ggf. geschütztes) Vermögen, sondern um Einkommen in Form einmaliger Einnahmen (vgl. BVerwG, Urteil vom 18. Februar 1999 - 5 C 35/97 - BVerwGE 108, 296; Senatsurteil vom 22. November 2007, a.a.O.).
Einkommen sind daher beispielsweise Arbeitsentgelt (vgl. § 2 Alg II-V;… ferner Senatsurteil vom 14. Dezember 2006 - L 7 AS 4269/05 - , BSGE 53, 115, 116 = SozR 4100 § 138 Nr. 7; BSG, Urteil vom 23. November 2006 - B 11b AS 17/06 R - ; BVerwG Buchholz 436.0 § 76 Nr. 32), auch Lohnnachzahlungen (…vgl. Senatsurteil vom 9. August 2007, a.a.O), Mieten (…BSGE 45, 60, 61 = SozR 4100 § 138 Nr. 2), Entgeltersatzleistungen nach dem Sozialgesetzbuch Drittes Buch ( BVerwGE 120, 339 ff.; Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 9. Mai 2007 - L 12 AS 52/06 - ) sowie Steuererstattungen (vgl. Senatsurteil vom 22. November 2007, a.a.O.).
- LSG Baden-Württemberg, 22.07.2010 - L 7 SO 853/09
Sozialhilfe - Übergang bzw Überleitung eines Anspruchs auf Erbauseinandersetzung …
Rechtswidrig ist eine Überleitungsanzeige lediglich dann, wenn das Bestehen des behaupteten Anspruchs objektiv ausgeschlossen ist (sogenannte Negativevidenz), wenn die Überleitung also offensichtlich sinnlos ist (ständige Rechtsprechung des BVerwG, vgl. BVerwGE 34, 219, 220 f.; Buchholz 436.0 § 90 BSHG Nr. 19 S. 5 und BVerwGE 92, 281, 283 zu § 90 BSHG; vgl. auch Senatsurteil vom 22. November 2007 - L 7 SO 73/06 - ). - LSG Baden-Württemberg, 12.12.2013 - L 7 SO 4209/09
Sozialhilfe - Anspruchsübergang - Bestimmtheit der Überleitungsanzeige - …
Insoweit ist ausreichend, aber auch erforderlich, dass der Wille des Sozialhilfeträgers zur Überleitung zum Ausdruck kommt und dass der Hilfeempfänger, die Art der Hilfe sowie der überzuleitende Anspruch nebst Angabe von Gläubiger und Schuldner bezeichnet werden (vgl. Senatsurteile vom 22. November 2007 - L 7 SO 73/06 - juris Rdnr. 21). - LSG Baden-Württemberg, 04.12.2014 - L 7 SO 4268/11
Sozialhilfe - Anspruchsübergang - Anforderungen an die Bestimmtheit einer …
Eine Überleitungsanzeige muss inhaltlich hinreichend bestimmt sein (…BSG, a.a.O. Rdnr. 13; Senatsurteile vom 22. November 2007 - L 7 SO 73/06 - juris Rdnr. 22 …und vom 12. Dezember 2013 - L 7 SO 4209/09 - juris Rdnr. 33 ;… Armbruster, a.a.O. Rdnr. 137;… Münder, a.a.O. Rdnr. 40;… Pattar in jurisPK-SGB X, § 33 Rdnr. 59;… Wahrendorf, a.a.O. Rdnr. 24;… Weber, a.a.O. Rdnr. 47). - BAG, 08.12.2015 - 3 AZR 141/14
Waisenrente - Änderung einer Ermessensentscheidung - Nachranggrundsatz
Die Wirksamkeit der Überleitungsanzeige erfasst die Frage, ob der übergeleitete Anspruch besteht, nicht (vgl. BVerwG 26. November 1969 - V C 54.69 - BVerwGE 34, 219; 27. Mai 1993 - 5 C 7.91 - BVerwGE 92, 281; LSG Baden-Württemberg 22. November 2007 - L 7 SO 73/06 -). - LSG Baden-Württemberg, 25.06.2015 - L 7 SO 1229/10 Hiergegen haben der Kläger und seine Ehefrau die am 30. November 2005 beim SG eingegangene Berufung eingelegt (L 7 SO 73/06) und zur Begründung u.a. vorgetragen, das SG sei voreingenommen und befangen gewesen, was sich daran zeige, dass die Äquivalenz zwischen Steuererstattung und aufgewendeter Arbeitszeit angezweifelt und ihre Stellungnahmen nicht berücksichtigt worden seien.
Hinsichtlich der weiteren Einzelheiten des Sachverhalts und des Vorbringens der Beteiligten wird auf die Verwaltungsakten (10 Bände), die Klageakte des SG, die Verfahrensakten des BSG, die Berufungsakten des Senats (L 7 SO 73/06 und 1229/10 ZVW) sowie die Niederschriften über den Erörterungstermin und die mündliche Verhandlung Bezug genommen.
- LSG Baden-Württemberg, 22.01.2008 - L 7 AS 6042/07 Einkommen sind daher beispielsweise Arbeitsentgelt (vgl. § 2 Alg II-V;… ferner Senatsurteil vom 14. Dezember 2006 - L 7 AS 4269/05 - (juris), BSGE 53, 115, 116 = SozR 4100 § 138 Nr. 7; BSG, Urteil vom 23. November 2006 - B 11b AS 17/06 R - (juris); BVerwG Buchholz 436.0 § 76 Nr. 32), auch Lohnnachzahlungen (…vgl. Senatsurteil vom 9. August 2007, a.a.O), Mieten (…BSGE 45, 60, 61 = SozR 4100 § 138 Nr. 2), Entgeltersatzleistungen nach dem Sozialgesetzbuch Drittes Buch ( BVerwGE 120, 339 ff.; Landessozialgericht (LSG) Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 9. Mai 2007 - L 12 AS 52/06 - (juris)) sowie Steuererstattungen (vgl. Senatsurteil vom 22. November 2007 - L 7 SO 73/06 -).
- LSG Baden-Württemberg, 17.07.2008 - L 7 SO 438/08 Eine Rechtswidrigkeit der Überleitung liegt nur dann vor, wenn das Bestehen des übergeleiteten Anspruches nach materiellem Recht offensichtlich ausgeschlossen und damit die Überleitungsanzeige selbst erkennbar sinnlos ist (sogenannte Negativevidenz; Senatsurteil vom 22. November 2007 - L 7 SO 73/06 - Bundesverwaltungsgericht [BVerwG] BVerwGE 92, 281; BVerwG FEVS 36, 309).
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