Rechtsprechung
| OLG Düsseldorf, 07.03.1986 - 7 U 157/85 |
Volltextveröffentlichungen (2)
Papierfundstellen
- NJW-RR 1986, 806
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (6)
- BGH, 26.11.1975 - IV ZR 138/74
Zuwendung auf den Todesfall
Auszug aus OLG Düsseldorf, 07.03.1986 - 7 U 157/85
Dagegen ist ein anzuerkennendes lebzeitiges Eigeninteresse zu bejahen, wenn der Erblasser die Verfügung getroffen hat, um die Versorgung für sein Alter sicherzustellen oder zu verbessern (vgl. BGHZ 66, 8, 16 = NJW 1976, 749; 77, 264, 267 = NJW 1980, 2307; 83, 44, 46 = NJW 1982, 1100; BGH WM 1977, 876, 877; 1979, 442, 445).Demgegenüber trägt die Beklagte zu 1) die Beweislast dafür, daß die vorgebrachten Gründe nicht vorgelegen, bzw. den Erblasser in Wahrheit nicht zu der sie benachteiligenden Schenkung bewogen hatten (vgl. BGHZ 66, 8, 17 = NJW 1976, 749; 77, 264, 267 = NJW 1980, 2307; 82, 274, 282 = NJW 1982, 43; BGH WM 1977, 876, 877).
In einem solchen Falle ist das Vorhandensein eines lebzeitigen Eigeninteresses an der Schenkung zu verneinen (BGHZ 59, 343, 352 = NJW 1973, 240; 66, 8, 16 = NJW 1976, 749).
- BGH, 12.06.1980 - IVa ZR 5/80
Beauftragung des Berichterstatters mit der Durchführung einer Beweisaufnahme
Auszug aus OLG Düsseldorf, 07.03.1986 - 7 U 157/85
Dagegen ist ein anzuerkennendes lebzeitiges Eigeninteresse zu bejahen, wenn der Erblasser die Verfügung getroffen hat, um die Versorgung für sein Alter sicherzustellen oder zu verbessern (vgl. BGHZ 66, 8, 16 = NJW 1976, 749; 77, 264, 267 = NJW 1980, 2307; 83, 44, 46 = NJW 1982, 1100; BGH WM 1977, 876, 877; 1979, 442, 445).Demgegenüber trägt die Beklagte zu 1) die Beweislast dafür, daß die vorgebrachten Gründe nicht vorgelegen, bzw. den Erblasser in Wahrheit nicht zu der sie benachteiligenden Schenkung bewogen hatten (vgl. BGHZ 66, 8, 17 = NJW 1976, 749; 77, 264, 267 = NJW 1980, 2307; 82, 274, 282 = NJW 1982, 43; BGH WM 1977, 876, 877).
- BGH, 27.01.1982 - IVa ZR 240/80
Schutz des Vertragserben
Auszug aus OLG Düsseldorf, 07.03.1986 - 7 U 157/85
Dagegen ist ein anzuerkennendes lebzeitiges Eigeninteresse zu bejahen, wenn der Erblasser die Verfügung getroffen hat, um die Versorgung für sein Alter sicherzustellen oder zu verbessern (vgl. BGHZ 66, 8, 16 = NJW 1976, 749; 77, 264, 267 = NJW 1980, 2307; 83, 44, 46 = NJW 1982, 1100; BGH WM 1977, 876, 877; 1979, 442, 445).Das Bedürfnis alleinstehender Erblasser, im Alter versorgt und gegebenenfalls auch gepflegt zu werden, wird erfahrungsgemäß mit den Jahren immer dringender und gewichtiger (vgl. BGHZ 83, 44, 46 = NJW 1982, 1100).
- BGH, 23.09.1981 - IVa ZR 185/80
Lebzeitige Verfügungen des durch gemeinschaftliches Testament gebundenen …
Auszug aus OLG Düsseldorf, 07.03.1986 - 7 U 157/85
Demgegenüber trägt die Beklagte zu 1) die Beweislast dafür, daß die vorgebrachten Gründe nicht vorgelegen, bzw. den Erblasser in Wahrheit nicht zu der sie benachteiligenden Schenkung bewogen hatten (vgl. BGHZ 66, 8, 17 = NJW 1976, 749; 77, 264, 267 = NJW 1980, 2307; 82, 274, 282 = NJW 1982, 43; BGH WM 1977, 876, 877). - BGH, 19.10.1983 - IVa ZR 71/82
'Alles auf Deinen Namen gegeben' - Erbauseinandersetzung, Zuwendung auf den …
Auszug aus OLG Düsseldorf, 07.03.1986 - 7 U 157/85
Als Mittel für die gewillkürte Weitergabe von Vermögensstücken im Todesfall stehen dem Erblasser neben den Verfügungen von Todes wegen auch rechtliche Gestaltungsmöglichkeiten außerhalb des Erbrechts offen; er kann auch durch Rechtsgeschäfte unter Lebenden für den Fall seines Todes zugunsten der von ihm Bedachten schuldrechtliche Ansprüche begründen, und dingliche Verfügungen treffen (BGH NJW 1984, 480, 481). - BGH, 05.07.1972 - IV ZR 125/70
Vermögensübertragungsvertrag nach Erbvertrag - § 2287 BGB, …
Auszug aus OLG Düsseldorf, 07.03.1986 - 7 U 157/85
In einem solchen Falle ist das Vorhandensein eines lebzeitigen Eigeninteresses an der Schenkung zu verneinen (BGHZ 59, 343, 352 = NJW 1973, 240; 66, 8, 16 = NJW 1976, 749).
- OLG Celle, 12.06.2003 - 6 U 239/02
Bestand und Entwicklung eines vom Erblasser übertragenen Wertpapierdepots ; …
Insbesondere ist der spezifische Anwendungsbereich des § 2287 BGB dann gegeben, wenn der Erblasser ohne Änderung der bei Vertragsschluss bzw. Testamentserrichtung gegebenen Umstände allein wegen eines auf eine Korrektur der Verfügung von Todes wegen gerichteten Sinneswandels anstelle der bedachten Person einer anderen wesentliche Vermögenswerte zuwendet, nur weil diese andere Person ihm - jetzt - genehmer ist (BGHZ 66, 8, 16; 77, 264, 267; 83, 44, 46; WM 1977, 201, 202; 876, 877; OLG Düsseldorf NJW-RR 1986, 806, 807). - OLG Stuttgart, 30.08.2007 - 19 U 27/07
Erbvertrag: Wertersatz wegen Beeinträchtigung eines …
Rn. 54 Ein lebzeitiges Eigeninteresse wird bejaht, soweit die Schenkung dem Bemühen des Erblassers entspringt, seine Altersversorgung zu verbessern (vgl. BGHZ 66, 8; 77, 264; OLG Düsseldorf NJW-RR 1986, 806; Köln ZEV 2000, 317). - OLG Hamm, 15.10.1999 - 34 U 185/98
Anspruch auf Zustimmung zur Eintragung als Eigentümer von Grundstücken im …
Rn. 128 Vom - maßgeblichen (OLG Düsseldorf, NJW-RR 1986, 806, 807) - Standpunkt eines objektiv urteilenden Dritten ist ein lebzeitiges Eigeninteresse jedenfalls dann anzuerkennen, wenn ein Erblasser die den Vertragserben beeinträchtigende Verfügung getroffen hat, um die Versorgung für sein Alter sicherzustellen oder zu verbessern (BGHZ 66, 8, 16 = NJW 1976, 749; BGH, WM 1977, 876, 877; 1979, 442, 445; BGHZ 77, 264, 267; 83, 44, 46), wobei in der obergerichtlichen Rechtsprechung ebenfalls anerkannt ist, daß sich eine solche Verfügung auch aus Gründen des Dankes für geleistete und noch zu leistende Dienste, Pflege oder Hilfe rechtfertigt (BGHZ 66, 8, 16; BGH, NJW 1978, 423, 424; BGHZ 88, 269; OLG München, NJW-RR 1987, 1484). - OLG Köln, 30.09.1991 - 2 W 140/91
Anspruch auf Herausgabe eines Sparguthabens bzw. eines Sparbuches auf Grund eines …
Ein lebzeitiges Eigeninteresse in diesem Sinne ist anzunehmen, wenn nach dem Urteil eines objektiven Beobachters die Verfügung in Anbetracht der gegebenen Umstände auch unter Berücksichtigung der erbvertraglichen Bindung als billigenswert und gerechtfertigt erscheint (so BGH NJW 1980, 2307, 2308), denn nur dann ist eine unentgeltliche Weggabe nicht als Verstoß gegen die erbvertragliche Bindung anzusehen (BGH WM 1979, 442 (445); OLG Düsseldorf NJW-RR 1986, 806 [OLG Düsseldorf 07.03.1986 - 7 U 157/85] ; OLG Koblenz OLGZ 1991, 235).
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".