Rechtsprechung
| VG Stuttgart, 30.05.2005 - A 12 K 10786/05 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- openjur.de
Asylausschluss wegen Einsatz in der PKK-Guerilla
- Informationsverbund Asyl und Migration (Volltext/Auszüge)
AufenthG § 60 Abs. 1; AufenthG § 60 Abs. 8; AsylVfG § 34 Abs. 1 S. 1; AufenthG § 59 Abs. 3 S. 2; RL 2004/83/EG Art. 12 Abs. 2 c; AufenthG § 60 Abs. 2; RL 2004/83/EG Art. 17; EMRK Art. 3
Türkei, Abschiebungsandrohung, Zielstaatsbestimmung, PKK, Kämpfer (ehemalige), offensichtlich unbegründet, Terrorismusvorbehalt, Wiederholungsgefahr, Anerkennungsrichtlinie, menschenrechtswidrige Behandlung, Vorläufiger Rechtsschutz (Eilverfahren) - ra.de
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)
Ausländerrechtliche Ausgestaltung der Rechtsschutzmöglichkeiten eines ehemaligen Mitglieds der PKK-Guerilla gegen eine Abschiebung in die Türkei; Rechtmäßigkeitsüberprüfung einer Asylablehnung und einer Ablehnung der Feststellung eines Abschiebungsverbots ; ...
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Wird zitiert von ... (11) Zitiert selbst (6)
- BVerfG, 14.05.1996 - 2 BvR 1516/93
Flughafenverfahren
Auszug aus VG Stuttgart, 30.05.2005 - A 12 K 10786/05
Rn. 4 1. Im Blick auf dieses Vorbringen begegnen der Asylablehnung und die Ablehnung der Feststellung des Abschiebungsverbots nach § 60 Abs. 1 AufenthG als offensichtlich unbegründet (§§ 30, 31 Abs. 2 AsylVfG) keine ernstlichen Zweifel (Art. 16a Abs. 4 Satz 1 GG; § 36 Abs. 4 Satz 1 AsylVfG; zum Entscheidungsmaßstab vgl. BVerfG, Urt. v. 14.05.1996, BVerfGE 94, 166; Beschl. v. 16.03.1999, InfAuslR 1999, 256). - BGH, 05.02.1998 - I ZR 211/95
Testpreis-Angebot - Vergleichende Werbung; Sonderpreis
Auszug aus VG Stuttgart, 30.05.2005 - A 12 K 10786/05
Es steht ihm aber im Blick auf Art. 10 EG schon ab Inkrafttreten einer Richtlinie frei, insbesondere unbestimmte Rechtsbegriffe des nationalen Rechts bereits richtlinienkonform auszulegen (VGH Bad.-Württ., Beschl. v. 12.05.2005 - A 3 S 358/05 - BGH, Urt. v. 5.2.1998, NJW 1998, 2208). - BVerwG, 30.03.1999 - 9 C 31.98
Kein Asyl für Kurden wegen Unterstützung der "PKK"?
Auszug aus VG Stuttgart, 30.05.2005 - A 12 K 10786/05
Dasselbe gilt mit hoher Wahrscheinlichkeit aus ungeschriebenem Verfassungsrecht auch für das Asylgrundrecht (vgl. BVerwG, Urt. v. 30.03.1999, BVerwGE 109, 1, allerdings für die Fälle des heutigen Abs. 8 Satz 1;… VG Düsseldorf, Urt. v. 05.04.2004 - 4 K 8268/02.A -[Juris];… VG Sigmaringen, Urt. v. 15.10.2003 - K 10601/99 - [Juris]).
- BVerfG, 16.03.1999 - 2 BvR 2131/95
Einstweiliger Rechtsschutz - Asylfolgeverfahren - Erneute Abschiebungsandrohung - …
Auszug aus VG Stuttgart, 30.05.2005 - A 12 K 10786/05
Rn. 4 1. Im Blick auf dieses Vorbringen begegnen der Asylablehnung und die Ablehnung der Feststellung des Abschiebungsverbots nach § 60 Abs. 1 AufenthG als offensichtlich unbegründet (§§ 30, 31 Abs. 2 AsylVfG) keine ernstlichen Zweifel (Art. 16a Abs. 4 Satz 1 GG; § 36 Abs. 4 Satz 1 AsylVfG;… zum Entscheidungsmaßstab vgl. BVerfG, Urt. v. 14.05.1996, BVerfGE 94, 166; Beschl. v. 16.03.1999, InfAuslR 1999, 256). - VGH Baden-Württemberg, 12.05.2005 - A 3 S 358/05
Keine Vorwirkung von EG-Richtlinien vor Ablauf der Umsetzungsfrist
Auszug aus VG Stuttgart, 30.05.2005 - A 12 K 10786/05
Es steht ihm aber im Blick auf Art. 10 EG schon ab Inkrafttreten einer Richtlinie frei, insbesondere unbestimmte Rechtsbegriffe des nationalen Rechts bereits richtlinienkonform auszulegen (VGH Bad.-Württ., Beschl. v. 12.05.2005 - A 3 S 358/05 - BGH, Urt. v. 5.2.1998, NJW 1998, 2208). - VGH Baden-Württemberg, 10.07.2002 - 13 S 1871/01
Zuständigkeit für aufenthaltsbeendende Maßnahmen und Prüfung von …
Auszug aus VG Stuttgart, 30.05.2005 - A 12 K 10786/05
Rn. 10 Die Absätze 2 bis 7 des § 60 AufenthG erfassen auch Gefahren, die auf Lebenssachverhalten beruhen, welche zugleich politische Verfolgung darstellen (so VGH Bad.-Württ., Urt. v. 10.07.2002 - 13 S 1871/01 - EZAR 043 Nr. 55 zu § 53 AuslG).
- VG Hamburg, 22.01.2007 - 15 A 1731/04
Einzelfall einer Duldung eines ehemaligen PKK-Guerilla-Angehörigen wegen …
Ob die Klägerin darüber hinaus auch den Tatbestand des § 60 Abs. 8 Satz 2, 3. Alternative AufenthG (vgl. hierzu ausführlich OVG Koblenz…, Urteil vom 6.12.2002, InfAuslR 2003, 254 ff., Juris Rn. 42 f.; vgl. auch VG Köln…, Urteil vom 22.9.2005,16 K 5451/03.A, Juris Rn. 58 ff.; VG Augsburg…, Beschluss vom 11.3.2005, Au 4 S 05.30110, Juris Rn. 22; VG Stuttgart, Beschluss vom 30.5.2005, A 12 K 10786/05, Juris Rn. 7; VG Ansbach, Urteil vom 14. Dezember 2006, AN 1 K 06.30883S. 23 ff.) - bzw.Art. 12 Abs. 2 Buchstabe c) der Qualifikationsrichtlinie - erfüllt, kann im Ergebnis offen bleiben, weil die rechtlichen Konsequenzen sich hierdurch nicht verändern würden.Zwar wurde im Hinblick auf das Asylgrundrecht des Art. 16 a GG mit beachtlichen Argumenten vertreten, § 60 Abs. 8 Satz 2 AufenthG sei aus verfassungsrechtlichen Gründen dahingehend einengend auszulegen, dass der Flüchtling aktuell noch als Gefahr für die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland bzw. für die Allgemeinheit als Teil der Weltbevölkerung zu betrachten sein müsse (vgl. grundlegend und m.w.N. OVG Koblenz…, Urteil vom 6.12.2002, InfAuslR 2003, 254 ff., insbesondere Juris Rn. 51; so auch VG Sigmaringen…, Urteil vom 15.10.2003, A 1 K 10601/99, Juris Rn. 26; OVG Münster, Beschluss vom 21.7.2005, 15 A 1212/04.A sowie Beschluss vom 7.8.2006, 15 A 2940/06.A; VG Bremen…, Urteil vom 30.6.2005, 2 K 1611/04.A, Juris Rn. 31 ff.; VG Augsburg…, Beschluss vom 11.3.2005, Au 4 S 05.30110, Juris Rn. 23; VG Düsseldorf…, Urteil vom 19.1.2006,4 K 1407/03.A, Juris Rn. 60 ff. und VG Düsseldorf…, Urteil vom 28.6.2006, 20 K 5937/04.A, Juris Rn. 54 ff.; siehe auch VG Stuttgart, Beschluss vom 30.5.2005, A 12 K 10786/05, Juris Rn. 7;… ausdrücklich gegen das Erfordernis einer Wiederholungsgefahr: Hailbronner, Ausländerrecht, § 60 AufenthG Rn. 177 ff., VG Ansbach…, Urteil vom 6.2.2006, AN 1 K 05.30351, Juris Rn. 67 f., und Urteil vom 14.12.2006, AN 1 K 06.30883, beide u.a. unter Hinweis auf die Qualifikationsrichtlinie; VG Weimar, Urteil vom 30.6.2005, 2 K 20643/04). Allein dies werde dem Umstand gerecht, dass es sich bei einer Abschiebung um eine Maßnahme zur polizeilichen Gefahrenabwehr handele und insbesondere auch die mit dem Terrorismusbekämpfungsgesetz geschaffene Vorschrift nach der Gesetzesbegründung (Deutscher Bundestag, Drs. 14/7386, insbesondere S. 57) nicht der Vergangenheitsbewältigung, sondern der Verhütung künftiger Terrorakte diene (OVG Koblenz…, Urteil vom 6.12.2002, InfAuslR 2003, 254 ff., Juris Rn. 48). Zudem sei dem Asylgrundrecht des Art. 16 a GG der Ausschluss sog. "Asylunwürdiger" fremd, insbesondere kenne das deutsche Asylrecht nicht die Ausschlusstatbestände des Art. 1 F GK (vgl. m.w.N. OVG Koblenz…, Urteil vom 6.12.2002, InfAuslR 2003, 254 ff., Juris Rn. 53;… siehe dazu bereits grundlegend BVerfG, Entscheidung vom 4.2.1959, BVerfGE 9, 174 ff., Juris Rn. 26). Da das Asylgrundrecht nicht unter einem Gesetzesvorbehalt stehe und nur verfassungsimmanenten Schranken unterliege, könne es nur dann eingeschränkt werden, wenn dies unter Berücksichtigung anderer Grundrechte oder anderer mit Verfassungsrang ausgestattete Rechtswerte als "ultima ratio" geboten sei (vgl. m.w.N. OVG Koblenz…, Urteil vom 6.12.2002, InfAuslR 2003, 254 ff., Juris Rn. 55; VG Bremen…, Urteil vom 30.6.2005, 2 K 1611/04.A, Juris Rn. 41)..
Ferner wird verlangt, dass für die Begehung eines schweren nichtpolitischen Verbrechens auch bei einem PKK-Kämpfer ein konkreter Tatvorwurf erhoben werden müsse (so VG Augsburg…, Beschluss vom 11.3.2005, Au 4 S 05.30110, Juris Rn. 21). Andererseits wird festgestellt, dass der Einsatz in bewaffneten Einheiten der PKK grundsätzlich den Zielen und Grundsätzen der Vereinten Nationen zuwiderlaufe (VG Stuttgart, Beschluss vom 30.5.2005, A 12 K 10786/05, Juris Rn. 7)..
Der Klägerin droht für den Rückkehrfall mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit die konkrete Gefahr von Folter und unmenschlicher Behandlung, da beides in der Türkei noch anzutreffen ist und die PKK dort als stärkste dem Staat gefährliche Kraft eingeschätzt wird, weshalb die Sicherheitskräfte alles daransetzen, PKK-Unterstützer aufzudecken, zu verfolgen und von weiteren Aktivitäten für ihre Organisation abzuhalten sowie mit ihrer Hilfe weitere Informationen über das PKK-Netzwerk und dessen Aktivitäten zu gewinnen (so auch in der aktuellen Rechtsprechung in Bezug auf Ex-PKK-Guerillakämpfer bzw. Funktionäre VG Stuttgart, Beschluss vom 30.5.2005, A 12 K 10786/05, Juris Rn. 9; VG Bremen…, Urteil vom 30.6.2005, 2 K 1611/04.A, Juris Rn. 54 ff.; VG Düsseldorf…, Urteil vom 28.6.2006, 20 K 5937/04.A, Juris Rn. 29 ff.; entsprechend zur Foltergefahr für Aktivisten der DHKP-C OVG Koblenz…, Urteil vom 6.12.2002, InfAuslR 2003, 254 ff. ff., Juris Rn. 28 ff.; vgl. für Islamisten vgl. VG Sigmaringen…, Urteil vom 20.5.2006, A 5 K 10656/04, Juris Rn. 33; OVG Koblenz…, Urteil vom 10.3.2006,10 A 10665/05, Juris Rn. 26 ff.; vgl. generell zur Folter in der Türkei OVG Münster…, Urteil vom 19.4.2005, AuAS 2005, 166 f. Juris Rn. 136 ff.; vgl. auch BVerwG…, Urteil vom 7.12.2004, BVerwGE 122, 271 ff., Juris Rn. 15 - Kaplan -)..
- VG Hamburg, 18.09.2006 - 15 A 732/05 31 ff.; VG Augsburg, BeschJuss vom 11.3.2005, Au 4 S 05.30110, Juris Rn. 23; VG Düsseldorf, Urteil vom 19.1.2006,4 K 1407/03A, Juris Rn. 60 ff.; siehe auch VG Stuttgart, Beschluss vom 30.5.2005, A 12 K 10786/05, Juris Rn. 7; ausdrücklich gegen das Erfordernis einer Wiederholungsgefahr: Hailbronner, Ausländerrecht, § 60 AufenthG Rn. 177 ff., VG Ansbach, Urteil vom 6.2.2006, AN 1 K 05.30351, Juris Rn. 67 f., unter anderem unter Hinweis auf die Anerkennungsrichtlinie 2004/83/EG; VG Weimar, Urteil vom 30.6.2005, 2 K 20643/04).
Allein die Absicht, hier in Deutschland derartige Ziele nicht zu verfolgen und derartige Methoden nicht anzuwenden, genüge nicht, da Deutschland auch die Funktion eines Ruheraums (Deutscher Bundestag, Drs. 14/7386, insbesondere S. 57) bzw. eines sicheren Zufluchtsortes (Resolution des UN- Sicherheitsrates 1269 vom 19. Oktober 1999, Abschnitt 4.) für international agierende terroristische Netzwerke genommen werden solle (vgl. dazu insbesondere auch VG Stuttgart, Beschluss vom 30.5.2005, A 12 K 10786/05, Juris Rn. 7).
Andererseits wird festgestellt, dass der Einsatz in bewaffneten Einheiten der PKK grundsätzlich den Zielen und Grundsätzen der Vereinten Nationen zuwiderlaufe (VG Stuttgart, Beschluss vom 30.5.2005, A 12 K 10786/05, Juris Rn. 7).
Dem Kläger droht für den Rückkehrfall mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit die konkrete Gefahr von Folter und unmenschlicher Behandlung, da beides in der Türkei noch anzutreffen ist und die PKK dort als stärkste dem Staat gefährliche Kraft eingeschätzt wird, weshalb die Sicherheitskräfte alles daransetzen, PKK-Unterstützer aufzudecken, zu verfolgen und von weiteren Aktivitäten für ihre Organisation abzuhalten sowie mit ihrer Hilfe weitere Informationen über das PKK-Netzwerk und dessen Aktivitäten zu gewinnen (so auch in der aktuellen Rechtsprechung in Bezug auf Ex-PKK- Guerillakämpfer VG Stuttgart, Beschluss vom 30.5.2005, A 12 K 10786/05, Juris Rn. 9; VG Bremen, Urteil vom 30.6.2005, 2 K 1611/04.A, Juris Rn. 54 ff.; entsprechend zur Foltergefahr für Aktivisten der DHKP-C OVG Koblenz, Urteil vom 6.12.2002, In- 19.
- VG Hamburg, 13.03.2008 - 15 A 903/04
Abschiebungsschutz: Anerkennung der Flüchtlingseigenschaft eines türkischen …
Die PKK wird in der Türkei als stärkste dem Staat gefährliche Kraft betrachtet, weshalb die Sicherheitskräfte alles - auch Folter - daransetzen, PKK-Unterstützer aufzudecken, zu verfolgen und von weiteren Aktivitäten für ihre Organisation abzuhalten sowie mit ihrer Hilfe weitere Informationen über das PKK-Netzwerk und dessen Aktivitäten zu gewinnen (so auch in der aktuellen Rechtsprechung in Bezug auf Ex-PKK-Guerillakämpfer bzw. Funktionäre VG Stuttgart, Beschluss vom 30.5.2005, A 12 K 10786/05, Juris Rn. 9; VG Bremen…, Urteil vom 30.6.2005, 2 K 1611/04.A, Juris Rn. 54 ff.; VG Düsseldorf…, Urteil vom 28.6.2006, 20 K 5937/04.A, Juris Rn. 29 ff.; entsprechend zur Foltergefahr für Aktivisten der DHKP-C OVG Koblenz…, Urteil vom 6.12.2002, InfAuslR 2003, 254 ff. ff., Juris Rn. 28 ff.; vgl. für Islamisten vgl. VG Sigmaringen…, Urteil vom 20.5.2006, A 5 K 10656/04, Juris Rn. 33; OVG Koblenz…, Urteil vom 10.3.2006,10 A 10665/05, Juris Rn. 26 ff.; vgl. generell zur Folter in der Türkei OVG Münster…, Urteil vom 19.4.2005, AuAS 2005, 166 f. Juris Rn. 136 ff.; vgl. auch BVerwG…, Urteil vom 7.12.2004, BVerwGE 122, 271 ff., Juris Rn. 15 - Kaplan -).
- VG Leipzig, 24.05.2012 - A 5 K 88/12
Feststellung der Flüchtlingseigenschaft gemäß § 60 Abs. 1 AufenthG bei Bekleidung …
Die PKK wird dort als stärkste dem Staat gefährliche Kraft eingeschätzt wird, weshalb die Sicherheitskräfte alles daransetzen, PKK-Unterstützer aufzudecken, zu verfolgen und von weiteren Aktivitäten für ihre Organisation abzuhalten sowie mit ihrer Hilfe weitere Informationen über das PKK-Netzwerk und dessen Aktivitäten zu gewinnen (VG Stuttgart, Beschl. v. 30.05.2005 - A 12 K 10786/05 -, [...];… VG Düsseldorf, Urt. v. 28.06.2006 -20 K 5937/04.A -, [...];… für Islamisten vgl. VG Sigmaringen, Urt. v. 20.05.2006 - A 5 K 10656/04 -, [...]; OVG Rheinland-Pfalz…, Urt. vom 10.03.2006 - 10 A 10665/05 -, [...];… OVG Nordrhein-Westfalen, Urt. v. 19.04.2005, AuAS 2005, 166 f.). - VG Hamburg, 14.01.2011 - 11 A 1148/06
Türkei: Widerruf der Asylberechtigung Berücksichtigung der Entscheidung des des …
Die PKK wird dort als stärkste dem Staat gefährliche Kraft eingeschätzt wird, weshalb die Sicherheitskräfte alles daransetzen, PKK-Unterstützer aufzudecken, zu verfolgen und von weiteren Aktivitäten für ihre Organisation abzuhalten sowie mit ihrer Hilfe weitere Informationen über das PKK-Netzwerk und dessen Aktivitäten zu gewinnen (VG Stuttgart, Beschluss vom 30. Mai 2005, A 12 K 10786/05, Juris Rn. 9; VG Bremen…, Urteil vom 30. Juni 2005, 2 K 1611/04.A, Rn. 54 ff, juris; VG Düsseldorf…, Urteil vom 28. Juni 2006, 20 K 5937/04.A, Rn. 29 ff., juris; entsprechend zur Foltergefahr für Aktivisten der DHKP-C OVG Koblenz…, Urteil vom 6. Dezember 2002, InfAusIR 2003, 254 ff. ff., Rn. 28 ff., juris; vgl. für Islamisten vgl. VG Sigmaringen…, Urteil vom 20. Mai 2006, A 5 K 10656/04, Rn. 33, juris; OVG Koblenz…, Urteil vom 10. März 2006, 10 A 10665/05, Rn. 26 ff., juris; vgl. generell zur Folter in der Türkei OVG Münster…, Urteil vom 19. April 2005, AuAS 2005, 166 f. Rn. 136 ff., juris; vgl. auch BVerwG…, Urteil vom 7. Dezember 2004, BVerwGE 122, 271 ff., Rn. 15 - Kaplan -, juris). - VG Hamburg, 10.03.2011 - 11 A 44/06
Türkei: kein Widerruf, § 60 Abs. 8 Satz 2 AufenthG i. V. m. § 3 Abs. 2 AsylVfG
Mai 2 0 0 5 , A 12 K 10786/05, Juris. - VG Dresden, 02.02.2009 - A 4 K 30040/06
Türkei: § 60 Abs. 1 AufenthG; PKK
VG Stuttgart, Beschl. v. 30.5.2005, A 12 K 10786/05, zit. nach juris). - VG Ansbach, 05.07.2007 - AN 16 K 06.30267 Über das Tatbestandsmerkmal des § 60 Abs. 8 Satz 2 Alt. 3 AufenthG hinaus ist für den Ausschluss des § 60 Abs. 1 AufenthG deshalb eine hinreichend sichere Wiederholungsgefahr notwendig (so auch: OVG NW, U. v. 27.03.2007, DVBl 2007, 782; VG Düsseldorf, U. v. 28.06.2006, Az. 20 K 5937/04.A; VG Bremen, U. v. 30.06.2005, Az. 2 K 1611/04.A; VG Sigmaringen, U. v. 15.10.2003, Az. A 1 K 10601/99; a.A. VG Würzburg, B. v. 29.03.2007, Az. W 5 S 07.30065; VG Düsseldorf, U. v. 07.08.2006, Az. 4 K 1752/06.A; VG Stuttgart, B. v. 30.05.2005, Az. A 12 K 10786/05; VG Ansbach, U. v. 14.12.2006, Az. AN 1 K 06.30883) und damit zu verlangen, dass sich der Ausländer entsprechend seinem bisherigen Auftreten auch weiterhin Handlungen zuschulden kommen lassen wird, die den Zielen und Grundsätzen der Vereinten Nationen zuwiderlaufen werden.
- VG Hamburg, 09.06.2011 - 11 A 693/06
Türkei: § 60 Abs. 2 AufenthG, Folter
30.5.2005, A 12 K 10786/05; VG Bremen, Urt. v. 30.6.2005, 2 K 1611/04.A; VG Düssel -. - VG Leipzig, 09.06.2006 - A 5 K 30055/06
Türkei, nichtpolitisches Verbrechen, Ziele und Grundsätze der Vereinten Nationen, …
Des Weiteren ist in der Rechtsprechung die Frage, ob es anders als bei § 60 Abs. 8 Satz 1 AufenthG in den Fällen des § 60 Abs. 8 Satz 2 AufenthG keiner aus den Umständen des Einzelfalles zu vermutenden fortbestehenden Wiederholungsgefahr bedarf streitig (…vgl. OVG Rheinland-Pfalz, Urt. v. 10.3.2006, 10 A 10665/05;… VG Bremen, Urt. v. 30.6.2005, 2 K 1611/04.A. bejahend; VG Stuttgart, Beschl. v. 30.5.2005, A 12 K 10786/05 verneinend). - VG Augsburg, 20.07.2010 - Au 7 S 10.30260
Iran; Asylfolgeantrag; Asylantrag offensichtlich unbegründet
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".