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Rechtsprechung
   VGH Baden-Württemberg, 08.11.2011 - 8 S 1247/11   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2011,5827
VGH Baden-Württemberg, 08.11.2011 - 8 S 1247/11 (https://dejure.org/2011,5827)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 08.11.2011 - 8 S 1247/11 (https://dejure.org/2011,5827)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 08. November 2011 - 8 S 1247/11 (https://dejure.org/2011,5827)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • openjur.de

    Zur Erstattungsfähigkeit einer Rechtsanwaltsvergütung in einem Abänderungsverfahren nach § 80a Abs 3 iVm § 80 Abs 7 VwGO

  • ra.de
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)
  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Gebührenrechtliche Bewertung der Tätigkeit eines im Eilverfahren als auch im nachfolgenden Abänderungsverfahren beauftragten Rechtsanwalts als "dieselbe Angelegenheit"

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NVwZ-RR 2012, 88
  • DÖV 2012, 164
  • DÖV 2012, 164 NVwZ-RR 2012, 88 (Leitsatz) RVG professionell 2019, 11 (red. Leitsatz)
  • AGS 2012, 17
 
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Wird zitiert von ... (78)Zitiert selbst (4)

  • VG Sigmaringen, 30.03.2011 - 5 K 3036/10

    Kostenfestsetzung im Abänderungsverfahren nach § 80 Abs. 7 VwGO

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 08.11.2011 - 8 S 1247/11
    Auf die Beschwerde der Beigeladenen wird der Beschluss des Verwaltungsgerichts Sigmaringen vom 30. März 2011 - 5 K 3036/10 - teilweise geändert.

    Rn. 6 Auf die Erinnerung des Antragsgegners hat das Verwaltungsgericht mit Beschluss vom 30.03.2011 - 5 K 3036/10 - den Kostenfestsetzungsbeschluss geändert und den Kostenfestsetzungsantrag abgelehnt.

    Rn. 9 den Beschluss des Verwaltungsgerichts Sigmaringen vom 30.03.2011 - 5 K 3036/10 zu ändern und die Erinnerung des Antragsgegners gegen den Kostenfestsetzungsbeschluss des Urkundsbeamten vom 23.04.2010 zurückzuweisen.

  • VGH Bayern, 24.04.2007 - 22 M 07.40006

    Erinnerung gegen Kostenfestsetzung; Rechtsanwaltsgebühren für Verfahren nach § 80 …

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 08.11.2011 - 8 S 1247/11
    Ist der Rechtsanwalt in beiden Verfahren tätig, entstehen seine Gebühren für den jeweiligen Rechtszug daher bereits im Ausgangsverfahren und sind im Abänderungsverfahren nicht - nochmals - erstattungsfähig (vgl. bereits BVerwG, Beschluss vom 23.07.2003 - 7 KSt 6.03, 7 VR 1.02 - juris; BayVGH, Beschluss vom 22.04.2007 - 22 M 07.40006 - NJW 2007, 2715 m.w.N).

    § 16 Nr. 5 RVG stellt dies als speziellere Regelung nunmehr auch vergütungsrechtlich klar (vgl. BayVGH, Beschluss vom 22.04.2007, a.a.O.).

  • BVerwG, 23.07.2003 - 7 KSt 6.03

    Rechtsanwaltsvergütung bei Tätigkeiten im vorläufigen Rechtsschutz in …

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 08.11.2011 - 8 S 1247/11
    Ist der Rechtsanwalt in beiden Verfahren tätig, entstehen seine Gebühren für den jeweiligen Rechtszug daher bereits im Ausgangsverfahren und sind im Abänderungsverfahren nicht - nochmals - erstattungsfähig (vgl. bereits BVerwG, Beschluss vom 23.07.2003 - 7 KSt 6.03, 7 VR 1.02 - juris; BayVGH, Beschluss vom 22.04.2007 - 22 M 07.40006 - NJW 2007, 2715 m.w.N).
  • VGH Baden-Württemberg, 06.02.1997 - 8 S 29/97

    Beantragung der Abänderung eines verwaltungsgerichtlichen Aussetzungsbeschlusses …

    Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 08.11.2011 - 8 S 1247/11
    Das Gericht entscheidet im Abänderungsverfahren nicht als Rechtsmittelgericht über den früheren Beschluss nach § 80 Abs. 5 VwGO, sondern als Gericht des ersten Rechtszugs (vgl. Senatsbeschluss vom 06.02.1997 - 8 S 29/97 - NVwZ-RR 1998, 611 m.w.N.).
  • VGH Baden-Württemberg, 11.03.2015 - 8 S 492/15

    Abänderung eines Beschlusses nach VwGO §§ 80a Abs 3, 80 Abs 5 S 1 VwGO aufgrund …

    Der Senat weist darauf hin, dass aufgrund der Bestimmung des § 16 Nr. 5 RVG das von Amts wegen eingeleitete Änderungsverfahren im Verhältnis zum ersten Antrag auf Anordnung der aufschiebenden Wirkung "dieselbe Angelegenheit" i. S. des § 15 Abs. 2 RVG ist (vgl. Senatsbeschluss vom 08.11.2011 - 8 S 1247/11 - JZ 2012, 421).
  • VG Karlsruhe, 01.10.2018 - A 10 K 4749/18

    Gebührenanspruch eines Rechtsanwalts bei Vertretung im einstweiligen …

    Wird ein Antragsteller in einem Ausgangsverfahren auf Gewährung vorläufigen Rechtsschutzes nach § 80 Abs. 5 VwGO und im nachfolgenden Abänderungsverfahren nach § 80 Abs. 7 VwGO von demselben Rechtsanwalt vertreten, entstehen dessen Gebühren für den jeweiligen Rechtszug bereits im Ausgangsverfahren und sind im Abänderungsverfahren nicht nochmals erstattungsfähig (entsprechend VGH Bad.-Württ., Beschluss vom 08.11.2011 - 8 S 1247/11 -, Ls. 1, juris; a.A. VG Karlsruhe, Beschluss vom 10.07.2015 - A 1 K 13/15 -, Ls., juris).

    Wird ein Antragsteller in einem Ausgangsverfahren auf Gewährung vorläufigen Rechtsschutzes nach § 80 Abs. 5 VwGO und im nachfolgenden Abänderungsverfahren nach § 80 Abs. 7 VwGO von verschiedenen Rechtsanwälten vertreten, sind auch die im Abänderungsverfahren anfallenden Gebühren erstattungsfähig (entsprechend VGH Bad.-Württ., Beschluss vom 08.11.2011 - 8 S 1247/11 -, Ls. 2, juris; VG Karlsruhe, Beschluss vom 09.04.2018 - A 6 K 2182/18 -, Ls., juris).

    Die zusätzliche anwaltliche Tätigkeit im Abänderungsverfahren wird daher vergütungsrechtlich nicht gesondert honoriert (so ausdrücklich: VGH Bad.-Württ., Beschluss vom 08.11.2011 - 8 S 1247/11 -, Ls. 1 sowie Rn. 16 u. 18, juris; ebenso (exemplarisch): OVG Niedersachsen…, Beschluss vom 20.03.2014 - 2 MC 310/13 -, juris Rn. 3; Bayer. VGH…, Beschluss vom 26.01.2012 - 9 C 11.3040 -, juris Rn. 13; VG Würzburg…, Beschluss vom 13.09.2017 - W 4 M 17.33246 -, juris Rn. 5; VG Minden…, Beschluss vom 03.03.2015 - 10 L 926/14.A -, juris Rn. 4; VG München…, Beschluss vom 10.09.2014 - M 11 M 14.50469 -, juris Rn. 16; VG Düsseldorf…, Beschluss vom 03.07.2014 - 13 L 644/14.A -, juris Rn. 6; VG Münster…, Beschluss vom 08.05.2014 - 6 L 776/13.A -, juris Rn. 2; vgl. BVerwG…, Beschluss vom 23.07.2003 - 7 KSt 6.03, 7 VR 1.02 -, juris Rn. 3 (noch zu § 40 BRAGO)).

    Zwar gilt der Grundsatz der Einmalvergütung nach § 15 Abs. 2, § 16 Nr. 5 RVG nicht, wenn in dem Verfahren nach § 80 Abs. 5 VwGO und in jenem nach § 80 Abs. 7 VwGO verschiedene Rechtsanwälte tätig geworden sind (VGH Bad.-Württ., Beschluss vom 08.11.2011 - 8 S 1247/11 -, Ls. 2, juris; VG Karlsruhe, Beschluss vom 09.04.2018 - A 6 K 2182/18 -, Ls., juris).

  • VGH Bayern, 26.01.2012 - 9 C 11.3040

    Kostenfestsetzung; Erinnerung; Beschwerde; Rechtsanwaltsgebühren; "dieselbe …

    §§ 16 bis 18 RVG bestimmen ergänzend, welche Verfahren oder Verfahrensabschnitte noch als "dieselbe Angelegenheit" (§ 16 RVG), "verschiedene Angelegenheiten" (§ 17 RVG) oder "besondere Angelegenheiten" (§ 18 RVG) gelten (vgl. VGH Baden-Württemberg vom 8.11.2011 Az. 8 S 1247/11 - juris RdNr. 16).

    Ist der Rechtsanwalt in beiden Verfahren tätig geworden, entstehen seine Gebühren für den jeweiligen Rechtszug daher bereits im Ausgangsverfahren und sind im Abänderungsverfahren nicht - nochmals - erstattungsfähig (vgl. zu all dem VGH Baden-Württemberg vom 8.11.2011 a.a.O. RdNr. 16 m.w.N.; BayVGH vom 22.04.2007 Az. 22 M 07.40006 - juris = BayVBl 2008, 702).

    Wirtschaftlicher Hintergrund der im Rechtsanwaltsvergütungsgesetz getroffenen pauschalierenden Regelung ist nämlich der Umstand, dass der Rechtsanwalt in Abänderungs- und Aufhebungsangelegenheiten, soweit er zuvor auch im Ausgangsverfahren tätig war, in der Regel keine besondere Einarbeitungszeit benötigt, sondern vielmehr - wie auch im vorliegenden Fall - ohne weiteres auf seine frühere Arbeit zurückgreifen kann (vgl. VGH Baden-Württemberg vom 8.11.2011 a.a.O. RdNr. 18, BayVGH vom 24.4.2007 a.a.O.).

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