Webinar: Kostenloses Webinar zum neuen KI-Assistenten am Mi. den 14. Oktober 2026 11:30 Uhr Unverbindlich anmelden
×

Rechtsprechung
   VGH Bayern, 23.11.2004 - 25 B 00.366   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2004,16521
VGH Bayern, 23.11.2004 - 25 B 00.366 (https://dejure.org/2004,16521)
VGH Bayern, Entscheidung vom 23.11.2004 - 25 B 00.366 (https://dejure.org/2004,16521)
VGH Bayern, Entscheidung vom 23. November 2004 - 25 B 00.366 (https://dejure.org/2004,16521)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2004,16521) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (3)

  • Baurechtssammlung (Wolters Kluwer)(kostenpflichtig, Leitsatz frei)

    BauGB § 34 Abs. 2; BauNVO §§ 1 Abs. 2 Nr. 5, 5 Abs. 1 und 2 Nr. 3, 15 Abs. 1 Satz 2; BImSchG §§ 3 Abs. 1 und 2, 22 Abs. 1.

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz und Volltext)

    Zulässigkeit der Errichtung eines Wohnhauses im Dorfgebiet im Abstand von 10 m zu einem bestehenden Rinderstall; Zulässigkeit des Bauvorhabens unter dem Gesichtspunkt des Rücksichtnahmegebots; Vorliegen unzumutbarer Immissionen bei einem landwirtschaftlichen Betrieb; ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • hessen.de (Kurzinformation)

    Tierschutz - Baurecht - Rinder

Hinweis zu den Links:
Zu grauen Einträgen liegen derzeit keine weiteren Informationen vor. Sie können diese Links aber nutzen, um die Einträge beispielsweise in Ihre Merkliste aufzunehmen.

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NVwZ-RR 2005, 605
  • AUR 2005, 407
  • ZfBR 2005, 584 (Ls.)
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (54)Zitiert selbst (13)

  • BVerwG, 23.09.1999 - 4 C 6.98

    Im Zusammenhang bebauter Ortsteil; Eigenart der näheren Umgebung; allgemeines …

    Auszug aus VGH Bayern, 23.11.2004 - 25 B 00.366
    Insoweit ermöglicht und gebietet es eine "Feinabstimmung" mit der Folge, dass die grundsätzlich nach Baugebieten zusammengefassten Zulässigkeitsmaßstäbe je nach Lage des Einzelfalls durch situationsbezogene Zumutbarkeitskriterien zu ergänzen sind (BVerwG vom 23.9.1999 BVerwGE 109, 314/321 f.).

    Welche Anforderungen sich hieraus im Einzelnen ergeben, hängt maßgeblich davon ab, was dem Rücksichtnahmebegünstigten einerseits und dem Rücksichtnahmeverpflichteten andererseits nach Lage der Dinge zuzumuten ist (vgl. BVerwG vom 25.2.1977 BVerwGE 52, 122/126, st. Rspr., vgl. auch BVerwG vom 23.9.1999 BVerwGE 109, 314/318).

    Dabei ist das bauplanungsrechtliche Gebot der Rücksichtnahme als gegenseitiges Rücksichtnahmegebot ausgestaltet, wie auch der Verordnungsgeber in der Regelung des § 15 Abs. 1 Satz 2 Alternative 2 BauNVO in besonderer Weise zum Ausdruck bringt (BVerwG vom 23.9.1999 BVerwGE 109, 314/322).

    Hat er aber seine Obliegenheit zur Minderung der Immissionen erfüllt, so kann ihm das Baurecht nicht allein deshalb vorenthalten werden, weil der emittierende Nachbar seine Pflichten zur Emissionsminderung tatsächlich nicht erfüllt (BVerwG vom 23.9.1999 BVerwGE 109, 314/323 f.).

    Das begründet für den Beigeladenen eine gesteigerte Duldungspflicht (vgl. BVerwG vom 23.9.1999, BVerwGE 109, 314/322 m.w.N.), die dieser auch nicht in Abrede stellt.

    Wie oben bereits dargelegt, wäre ein Wohnbauvorhaben auf einem wie hier durch Geruchseinwirkungen vorbelasteten Grundstück rücksichtslos, wenn bei seiner Verwirklichung auf nahe liegende, technisch mögliche und wirtschaftlich vertretbare Gestaltungsmittel oder bauliche Vorkehrungen verzichtet wird, die die Geruchsbetroffenheit der Wohnnutzung spürbar mindern könnten (vgl. BVerwG vom 23.9.1999 BVerwGE 109, 315 [BVerwG 23.09.1999 - 4 C 6/98]/323).

    Die Grundpflichten aus § 22 Abs. 1 Satz 1 BImSchG sind nicht nur im Zeitpunkt der Errichtung der Anlage, sondern in der gesamten Betriebsphase zu erfüllen (vgl. BVerwG vom 23.9.1999, BVerwGE 109, 314/325 m.w.N.).

  • VGH Bayern, 12.07.2004 - 25 B 98.3351
    Auszug aus VGH Bayern, 23.11.2004 - 25 B 00.366
    Bei Konfliktlagen zwischen Rinderställen und Wohngebäuden in einem Dorfgebiet legt der Senat deshalb seiner Rechtsprechung die Erhebungen der Bayerischen Landesanstalt für Landtechnik der technischen Universität München-Weihenstephan (im Folgenden: Landesanstalt) "Geruchsemissionen aus Rinderställen" vom März 1994 ("Gelbes Heft 52") und "Geruchsfahnenbegehungen an Rinderställen" vom Juni 1999 ("Gelbes Heft 63") als brauchbare Orientierungshilfe zu Grunde (BayVGH vom 27.3.2002 Az. 25 CS 02.330; vom 12.11.2002 Az. 25 CS 02.2454; vom 1.4.2004 Az. 25 B 98.3300 und 3301; vom 12.7.2004 Az. 25 B 98.3351; vgl. auch BayVGH vom 5.3.2001 BayVBl 2002, 465/466 f.; vom 12.7.2001 Az. 26 N 00.949; vom 21.1.2004 Az. 14 CS 03.2926 und vom 25.6vom 21.1.2004 Az. 14 CS 03.2926 und vom 25.6.2002 Az. 14 B 95.2115).

    Dabei können aber nur entweder bereits konkret geplante oder bei realistischer Betrachtung nahe liegende Entwicklungsmöglichkeiten in den Blick genommen werden (vgl. BayVGH vom 12.7.2004 Az. 25 B 98.3351 m.w.N.).

  • VGH Bayern, 03.01.1995 - 2 B 91.2878

    Bauplanungsrecht: Rücksichtnahmegebot im Verhältnis zu landwirtschaftlichen …

    Auszug aus VGH Bayern, 23.11.2004 - 25 B 00.366
    Unzumutbare Belästigungen oder Störungen im Sinne des § 15 Abs. 1 Satz 2 BauNVO sind insbesondere schädliche Umwelteinwirkungen im Sinne von § 3 Abs. 1 und 2, § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 und § 22 Abs. 1 BImSchG, d.h. Immissionen, die nach Art, Ausmaß oder Dauer geeignet sind, Gefahren, erhebliche Nachteile oder erhebliche Belästigungen für die Allgemeinheit oder die Nachbarschaft herbeizuführen (vgl. z.B. BayVGH vom 3.1.1995, BayVBl 1995, 347).

    In der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofs zu Rinderställen wurde diese Geruchsschwelle (konkret: die 30-m-Grenze) bisher ebenso zum Ausgangspunkt genommen, wobei sich unter Umständen bei kürzeren Entfernungen noch eine Sonderbeurteilung des Einzelfalls anschloss (vgl. z.B. BayVGH vom 1.4.2004 Az. 25 B 98.3300 und 3301; vom 3.1.1995 BayVBl 1995, 347).

  • VGH Bayern, 01.04.2004 - 25 B 98.3300
    Auszug aus VGH Bayern, 23.11.2004 - 25 B 00.366
    Bei Konfliktlagen zwischen Rinderställen und Wohngebäuden in einem Dorfgebiet legt der Senat deshalb seiner Rechtsprechung die Erhebungen der Bayerischen Landesanstalt für Landtechnik der technischen Universität München-Weihenstephan (im Folgenden: Landesanstalt) "Geruchsemissionen aus Rinderställen" vom März 1994 ("Gelbes Heft 52") und "Geruchsfahnenbegehungen an Rinderställen" vom Juni 1999 ("Gelbes Heft 63") als brauchbare Orientierungshilfe zu Grunde (BayVGH vom 27.3.2002 Az. 25 CS 02.330; vom 12.11.2002 Az. 25 CS 02.2454; vom 1.4.2004 Az. 25 B 98.3300 und 3301; vom 12.7.2004 Az. 25 B 98.3351; vgl. auch BayVGH vom 5.3.2001 BayVBl 2002, 465/466 f.; vom 12.7.2001 Az. 26 N 00.949; vom 21.1.2004 Az. 14 CS 03.2926 und vom 25.6vom 21.1.2004 Az. 14 CS 03.2926 und vom 25.6.2002 Az. 14 B 95.2115).

    In der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofs zu Rinderställen wurde diese Geruchsschwelle (konkret: die 30-m-Grenze) bisher ebenso zum Ausgangspunkt genommen, wobei sich unter Umständen bei kürzeren Entfernungen noch eine Sonderbeurteilung des Einzelfalls anschloss (vgl. z.B. BayVGH vom 1.4.2004 Az. 25 B 98.3300 und 3301; vom 3.1.1995 BayVBl 1995, 347).

  • BVerwG, 25.02.1977 - 4 C 22.75

    Anforderungen an das objekt-rechtliche Gebot der Rücksichtnahme

    Auszug aus VGH Bayern, 23.11.2004 - 25 B 00.366
    Welche Anforderungen sich hieraus im Einzelnen ergeben, hängt maßgeblich davon ab, was dem Rücksichtnahmebegünstigten einerseits und dem Rücksichtnahmeverpflichteten andererseits nach Lage der Dinge zuzumuten ist (vgl. BVerwG vom 25.2.1977 BVerwGE 52, 122/126, st. Rspr., vgl. auch BVerwG vom 23.9.1999 BVerwGE 109, 314/318).
  • BVerwG, 13.03.1981 - 4 C 1.78

    Gebot der Rücksichtnahme - Drittschutz - Ausgleich - Belästigung - Nachbar - …

    Auszug aus VGH Bayern, 23.11.2004 - 25 B 00.366
    Nach dieser Vorschrift, die als besondere Ausprägung des Rücksichtnahmegebots über § 34 BauGB auch im unbeplanten Innenbereich entsprechende Anwendung findet (vgl. BVerwG vom 13.3.1981 DVBl 1981, 928), sind die nach §§ 2 bis 14 BauNVO zulässigen baulichen Anlagen im Einzelfall unzulässig, wenn von ihnen Belästigungen oder Störungen ausgehen können, die nach der Eigenart des Baugebiets im Baugebiet selbst oder in dessen Umgebung unzumutbar sind (Alternative 1), oder wenn sie solchen Belästigungen oder Störungen ausgesetzt werden (Alternative 2).
  • BVerwG, 14.01.1993 - 4 C 19.90

    Rechtmäßigkeit der Genehmigung der Teilung eines Flurstücks zum Zwecke der …

    Auszug aus VGH Bayern, 23.11.2004 - 25 B 00.366
    Abgesehen von konkret bestehenden Vorbelastungen oder ähnlichen Sonderfällen erscheint eine derartige kategorische Differenzierung als fraglich (vgl. auch BVerwG vom 14.1.1993 NVwZ 1993, 1184/1188).
  • VGH Bayern, 05.03.2001 - 15 N 99.600

    Bauleitplanung: Fehlende Erforderlichkeit bauplanerischer Festsetzungen, …

    Auszug aus VGH Bayern, 23.11.2004 - 25 B 00.366
    Bei Konfliktlagen zwischen Rinderställen und Wohngebäuden in einem Dorfgebiet legt der Senat deshalb seiner Rechtsprechung die Erhebungen der Bayerischen Landesanstalt für Landtechnik der technischen Universität München-Weihenstephan (im Folgenden: Landesanstalt) "Geruchsemissionen aus Rinderställen" vom März 1994 ("Gelbes Heft 52") und "Geruchsfahnenbegehungen an Rinderställen" vom Juni 1999 ("Gelbes Heft 63") als brauchbare Orientierungshilfe zu Grunde (BayVGH vom 27.3.2002 Az. 25 CS 02.330; vom 12.11.2002 Az. 25 CS 02.2454; vom 1.4.2004 Az. 25 B 98.3300 und 3301; vom 12.7.2004 Az. 25 B 98.3351; vgl. auch BayVGH vom 5.3.2001 BayVBl 2002, 465/466 f.; vom 12.7.2001 Az. 26 N 00.949; vom 21.1.2004 Az. 14 CS 03.2926 und vom 25.6vom 21.1.2004 Az. 14 CS 03.2926 und vom 25.6.2002 Az. 14 B 95.2115).
  • VGH Bayern, 27.03.2002 - 25 CS 02.330
    Auszug aus VGH Bayern, 23.11.2004 - 25 B 00.366
    Bei Konfliktlagen zwischen Rinderställen und Wohngebäuden in einem Dorfgebiet legt der Senat deshalb seiner Rechtsprechung die Erhebungen der Bayerischen Landesanstalt für Landtechnik der technischen Universität München-Weihenstephan (im Folgenden: Landesanstalt) "Geruchsemissionen aus Rinderställen" vom März 1994 ("Gelbes Heft 52") und "Geruchsfahnenbegehungen an Rinderställen" vom Juni 1999 ("Gelbes Heft 63") als brauchbare Orientierungshilfe zu Grunde (BayVGH vom 27.3.2002 Az. 25 CS 02.330; vom 12.11.2002 Az. 25 CS 02.2454; vom 1.4.2004 Az. 25 B 98.3300 und 3301; vom 12.7.2004 Az. 25 B 98.3351; vgl. auch BayVGH vom 5.3.2001 BayVBl 2002, 465/466 f.; vom 12.7.2001 Az. 26 N 00.949; vom 21.1.2004 Az. 14 CS 03.2926 und vom 25.6vom 21.1.2004 Az. 14 CS 03.2926 und vom 25.6.2002 Az. 14 B 95.2115).
  • VGH Bayern, 12.11.2002 - 25 CS 02.2454
    Auszug aus VGH Bayern, 23.11.2004 - 25 B 00.366
    Bei Konfliktlagen zwischen Rinderställen und Wohngebäuden in einem Dorfgebiet legt der Senat deshalb seiner Rechtsprechung die Erhebungen der Bayerischen Landesanstalt für Landtechnik der technischen Universität München-Weihenstephan (im Folgenden: Landesanstalt) "Geruchsemissionen aus Rinderställen" vom März 1994 ("Gelbes Heft 52") und "Geruchsfahnenbegehungen an Rinderställen" vom Juni 1999 ("Gelbes Heft 63") als brauchbare Orientierungshilfe zu Grunde (BayVGH vom 27.3.2002 Az. 25 CS 02.330; vom 12.11.2002 Az. 25 CS 02.2454; vom 1.4.2004 Az. 25 B 98.3300 und 3301; vom 12.7.2004 Az. 25 B 98.3351; vgl. auch BayVGH vom 5.3.2001 BayVBl 2002, 465/466 f.; vom 12.7.2001 Az. 26 N 00.949; vom 21.1.2004 Az. 14 CS 03.2926 und vom 25.6vom 21.1.2004 Az. 14 CS 03.2926 und vom 25.6.2002 Az. 14 B 95.2115).
  • VGH Bayern, 12.07.2001 - 26 N 00.949
  • VGH Bayern, 16.12.1998 - 15 CS 98.2351
  • VGH Bayern, 25.06.2002 - 14 B 95.2115
  • VG München, 17.07.2012 - M 1 K 11.63

    Heranrückende Wohnbebauung an Landwirtschaft; Geruchsbelästigung durch …

    Nach dieser Vorschrift, die als besondere Ausprägung des Rücksichtnahmegebotes über § 34 BauGB auch im unbeplanten Innenbereich entsprechende Anwendung findet, sind die nach §§ 2 bis 14 BauNVO zulässigen baulichen Anlagen im Einzelfall unzulässig, wenn von ihnen Belästigungen oder Störungen ausgehen können, die nach der Eigenart des Baugebietes im Baugebiet selbst oder in dessen Umgebung unzumutbar sind, oder wenn sie solchen Belästigungen oder Störungen ausgesetzt werden (BayVGH vom 23.11.2004 25 B 00.366 Juris RdNr. 19).

    Unzumutbare Belästigungen oder Störungen im Sinne von § 15 Abs. 1 Satz 2 BauNVO sind insbesondere schädliche Umwelteinwirkungen im Sinne von § 3 Abs. 1 und 2, § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 und § 22 Abs. 1 Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG), d. h., Immissionen, die nach Art, Ausmaß oder Dauer geeignet sind, Gefahren, erhebliche Nachteile oder erhebliche Belästigungen für die Allgemeinheit oder die Nachbarschaft herbeizuführen (BayVGH vom 23.11.2004 a.a.O. RdNr. 23 m.w.N.).

    Rn. 24 Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof legt in ständiger Rechtsprechung (…vgl. BayVGH vom 24.4.2012 a.a.O. RdNr. 11; vom 23.11.2004 a.a.O. RdNr. 24) im Zusammenhang mit Geruchsimmissionen aus Rinderställen als Orientierungshilfe für Abstände zur Wohnbebauung die Erhebungen der Bayerischen Landesanstalt für Landtechnik der Technischen Universität München-Weihenstephan (im Folgenden: Landesanstalt) "Geruchsimmissionen aus Rinderställen" vom März 1994 ("Gelbes Heft 52") und "Geruchsfahnenbegehungen an Rinderställen" vom Juni 1999 ("Gelbes Heft 63") als brauchbare Orientierungshilfe zu Grunde.

    Dabei können aber nur bereits konkret geplante oder bei realistischer Betrachtung zumindest naheliegende Entwicklungsmöglichkeiten in den Blick genommen werden (vgl. BayVGH vom 23.11.2004 a.a.O. RdNr. 31).

    Im Übrigen kann solchen Immissionsbelastungen auch im Wege der "architektonischen Selbsthilfe" begegnet werden (vgl. hierzu BayVGH vom 23.11.2004 a.a.O. RdNr. 32).

  • VGH Bayern, 02.08.2007 - 1 CS 07.801

    Bauplanungs- und Bauordnungsrecht: Änderung der Eilentscheidung des …

    Schon aus diesem Grund bestehen nach summarischer Prüfung keine durchgreifenden Bedenken gegen die Sachgerechtigkeit der Empfehlungen (zu den "Gelben Heften" als Beurteilungshilfe vgl. beispielsweise BayVGH vom 23.11.2004 - 25 B 00.366 - Juris mit weiteren Nachweisen).
  • VGH Bayern, 10.05.2016 - 2 B 16.231

    Baugenehmigung für Doppelhaushälfte im Außenbereich

    So hat der Bauherr grundsätzlich auch eine Obliegenheit, durch ihm mögliche und zumutbare Maßnahmen, z. B. durch eine entsprechende Ausrichtung des Gebäudes auf dem Grundstück, durch den äußeren Zuschnitt des Hauses, durch eine immissionsabgewandte Anordnung der Wohnräume und der notwendigen Fenster, gegebenenfalls auch durch die immissionsmindernde Gestaltung der Außenwohnbereiche auf Geruchsimmissionen eines benachbarten Rinderstalls Rücksicht zu nehmen (vgl. BayVGH, U. v. 23.11.2004 - 25 B 00.366 - juris).
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht VGH Bayern
dejure.org nutzen ohne Ablenkung
Werbung abschalten. Jetzt buchen! Keine automatische Verlängerung.
Info zum PUR-Angebot
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht