Rechtsprechung
| BFH, 18.10.1963 - III 250/61 U |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Wolters Kluwer
Zustellung eines Abgabenbescheids bei Veräußerung eines Grundstücks - Erhebung einer Hypothekengewinnabgabe
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BFHE 77, 711
- DB 1964, 95
- BStBl III 1963, 581
Wird zitiert von ... (6) Zitiert selbst (1)
- BFH, 25.04.1958 - III 339/57 U
Erwerb einer Hypothekengewinnabgabe
Auszug aus BFH, 18.10.1963 - III 250/61 U
Dementsprechend ist der Abgabebescheid gemäß § 126 LAG in erster Linie an den Voreigentümer zu richten, das ist zuerst der Eigentümer am 21. Juni 1948 (Hinweis auf das Urteil des erkennenden Senats III 339/57 U vom 25. April 1958, BStBl 1958 III S. 297, Slg. Bd. 67 S. 63).
- BFH, 24.06.1966 - III 47/63
Hypothekengewinnabgabe für Schuldnergewinne aus der Umstellung von …
Dementsprechend ist nach den Urteilen des BFH III 339/57 U vom 25. April 1958 (Sammlung der Entscheidungen des BFH Bd. 67 S. 63 -- BFH 67, 63 --, BStBl III 1958, 297) und III 250/61 U vom 18. Oktober 1963 (BFH 77, 711, BStBl III 1963, 581) der Abgabebescheid in erster Linie gegen den Eigentümer am 21. Juni 1948 zu richten.Das bedeutet nach dem BFH-Urteil III 250/61 U vom 18. Oktober 1963 (a. a. O.), daß der Bescheid, wenn er erst nach der Veräußerung erlassen wird, sowohl dem Eigentümer am 21. Juni 1948 wie auch dem späteren Erwerber zugestellt werden muß.
Eine entsprechende Anwendung des § 240 AO a. F. ist hier, wie der Senat in dem Urteil III 250/61 U vom 18. Oktober 1963 (a. a. O.) ausgeführt hat, aber gerade deshalb geboten, weil § 127 Abs. 1 LAG im Gegensatz zu § 240 AO a. F. bereits vollzogene Veräußerungen bei Erlaß des Abgabebescheids voraussetzt.
- BFH, 20.06.1989 - VIII R 366/83
Anforderungen an Bekanntgabe eines Gewinnfeststellungsbescheids
Nach der Aussetzung des Verfahrens und der Nachholung der Bekanntgabe ist abzuwarten, ob die Beigeladene den Bescheid anficht, was an Stelle der Beiladung (§ 60 FGO) zu einer Verfahrensverbindung gemäß § 73 FGO führen würde (vgl. BFH-Urteile vom 18. Oktober 1963 III 250/61 U, BFHE 77, 711, BStBl III 1963, 581, und in BFHE 152, 10, BStBl II 1988, 410). - BFH, 13.09.1968 - III B 84/67
Aussetzung der Vollziehung - Rechtmäßigkeit eines HGA-Bescheids - Beiladung von …
Das FG hat den Sohn der verstorbenen Witwe E. und den Käufer F. zu Recht von Amts wegen nach § 127 Abs. 2 LAG, § 60 Abs. 3 FGO dem Klageverfahren beigeladen, weil die Entscheidung über die Höhe der halbjährlich zu erbringenden HGA-Leistungen ihnen gegenüber nur einheitlich ergehen kann (vgl. auch Urteil des Senats III 250/61 U vom 18. Oktober 1963, BFH 77, 711, BStBl III 1963, 581).
- BFH, 14.04.1967 - III R 79/66
Begriff "Dauerschulden im Sinne des Gewerbesteuerrechts" - Berichtigung von …
Denn nach der ständigen Rechtsprechung des Senats (vgl. Urteile des Bundesfinanzhofs - BFH - III 339/57 U vom 25. April 1958, Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs Bd. 67 S. 63 - BFH 67, 63 -, BStBl III 1958, 297; III 250/61 U vom 18. Oktober 1963, BFH 77, 711, BStBl III 1963, 581, und III 47/63 vom 24. Juni 1966, BFH 86, 394, BStBl III 1966, 520) ist der HGA-Bescheid in jedem Fall auch an den Grundstückseigentümer vom Währungsstichtag zu richten. - BFH, 06.11.1968 - III 288/63
Zustellung eines Abgabebescheids an den Abgabeschuldner und nicht an den Erwerber …
Der Senat hat deshalb in ständiger Rechtsprechung ausgesprochen, daß dann, wenn ein Grundstück nach dem 21. Juni 1948 veräußert wird, der Abgabebescheid über eine HGA sowohl dem Veräußerer als auch dem Erwerber des Grundstücks zuzustellen ist (vgl. Urteil III 250/61 U vom 18. Oktober 1963, Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs Bd. 77 S. 711 - BFH 77, 711 -, BStBl III 1963, 581). - BFH, 18.12.1964 - III 371/60 U
Folgen der Aussetzung von fälligen Tilgungsleistungen auf …
Wie der erkennende Senat im Urteil III 250/61 U vom 18. Oktober 1963 (BStBl 1963 III S. 581, Slg. Bd. 77 S. 711), auf dessen Ausführungen verwiesen wird, ausgesprochen hat, muß der Abgabebescheid, wenn er erst nach der Veräußerung des Grundstücks bzw. der Weiterveräußerung des Grundstücks erlassen worden ist, sowohl dem Eigentümer am Stichtag (21. Juni 1948) als auch allen späteren Erwerbern, die zwischenzeitlich, d.h. bis zum Ergehen des Abgabebescheides Eigentümer gewesen oder geworden sind, zugestellt werden.
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